Im ewigen Gedenken: Der Buchautor & Bürgerrechtler Karl Cervik verstarb im Alter von 81 Jahren am 22. Oktober 2012 in Geeste/Niedersachen

Buchautor & Bürgerrechtler der Humanistischen Union(HU) Karl Cervik: Was ist Pädophilie? - Eine Streitschrift zum Schutz der Kinder und gegen die Diffamierung gewaltfrei handelnder Pädophiler

Wir erinnern zum 5. Todestag am 22. Oktober 2017 an den Bürgerrechtlicher der Humanistischen Union(HU) und Buchautor Karl Cervik. Im Jahre 2006 erschien sein Werk "Was ist Pädophilie?" in der 3. Auflage. Zitate: Letztlich ist es aber Ziel des Autors, mit seinem Buch deutlich zu machen, dass erotische Interesse am Kind nicht mit sexueller Ausbeutung und Gewalt einhergehen muß, sondern dass auch erotische Beziehungen zwischen einem Erwachsenen und einem Kind denkbar sind, in denen die Begriffe "Täter" und "Opfer" nicht angebracht erscheint. Das wissenschaftliche Werk ist weiterhin in allen Buchhandlungen erhältlich. In der aktuellen Pädophilie-Debatte wird auch dieses Buch besonders empfohlen. Karl Cervik hat sich zu Lebzeiten um die Emanzipation der Pädophilie verdient gemacht. Allen Widerständen des heutigen Mainstreams & Zeitgeistes zum Trotz hat Cervik an seinen Positionen festgehalten. Die K13online Redaktion gedenkt seinem Mut und Lebenswerk. Die Pädophilenszene hat Ihm viel an Aufklärung zu verdanken. Die unwissenden und durch die Mainstream-Medien in die Irre geführten Bürger/Innen finden in seinem Buch neue Erkenntnisse, die es gilt zu studieren. Wir trauern um einen Aufklärer in Sachen Pädophilie im ewigen Gedenken....
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Cervik




 
Karl Cervik wuchs von 1931 bis 1942 in Wien und von 1942 bis 1945 in Würzburg (Mainfranken) auf. Danach lebte er von 1945 bis 1948 wieder in Wien und Niederösterreich. Im Jahr 1946 starb seine Mutter an Hunger und Kälte, 1949 sein Vater. Er wollte 1948 mit 16 Jahren in die USA auswandern, kam jedoch aufgrund eines Sturzes bei seiner Flucht aus der dritten Etage des Landeserziehungsheimes Karlshof in Wabern bei Kassel nur bis Essen-Kupferdreh. Der Unfall (Verletzung am Steißbein mit Gehbehinderung) zwang ihn zur Arbeits- und Wohnungssuche ins Ruhrgebiet. Schon seit 1945 musste er sich allein in ländlichen Gebieten durchschlagen. Arbeit und Wohnung waren in Essen gleichzeitig nachzuweisen, daher musste er als Bergbaulehrling anfangen. Er absolvierte von 1948 bis 1950 seine Lehre als Bergknappe auf der Zeche Heinrich in Essen-Überruhr. Von 1951 bis Mitte 1955 war er in der chemischen Industrie (Rheinisch-Westfälische Farbwerke Nierenhof), in der Bauwirtschaft (Fa. Koppers, Fa. Schryn) und als Praktikant in der Kohlenstoffbiologischen Forschungsanstalt der Ruhrgas AG bei Dr. Rempke in Essen-Bredeney tätig. 1955 fing er bei der Bahnmeisterei Essen Hbf 1 der DB an, zuletzt war er im technischen Dienst bei der Bundesbahndirektion Essen. Im Zweiten Bildungsweg machte er 1986 das Fachabitur. 1990 schied er nach einem Herzinfarkt aus dem aktiven Beamtendienst aus.

In den 1960er Jahren gründete Karl Cervik den Fördererkreis der Gemeinschaftsschule, Sitz Essen e. V. und 1966 einen Schulpolitischen Arbeitskreis der Humanistischen Union in NRW, war er doch selber ein „Produkt" der Bildungsreformperiode. Beide Organisationen wirkten auf die Gesetzgebung zugunsten der Gemeinschaftsschule in NRW ein. Mit der Schulreform 1968, der Trennung der alten Volksschule in Grund- und Hauptschulen und der Einführung der Gemeinschafts-Hauptschule als Regelschule in NRW, waren Teilziele erreicht. Cervik leistete auch Vorarbeiten zur Gründung des Bildungswerks der Humanistischen Union e. V. in Nordrhein-Westfalen 1971 und war dort jahrelang als Vorsitzender ehrenamtlich tätig.

In seiner ehrenamtlichen Arbeit danach im geschlossenen und offenen Justizvollzug in Essen, Werl und Castrop-Rauxel als Leiter von Gesprächsgruppen bot er den Insassen die Gelegenheit, sich in persönlicher, politischer und sozialer Hinsicht mit ihrer Rolle und den Strukturen der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Alle ehrenamtlichen Tätigkeiten wurden neben der hauptberuflichen Arbeit bei der Deutschen Bundesbahn ausgeführt. - In den letzten Jahren befasste er sich mit Kinder-„Euthanasie“ in Wien und Fürsorgeerziehung unter der NS-Herrschaft in den damaligen Gauen Wien, Niederdonau und Mainfranken und veröffentlichte Teile seines Tagebuches aus den Bergbaujahren 1948-1950 im Buch von Rainer Busch. Er ist Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien. Karl Cervik lebte bis 1997 in Essen, seither in Niedersachsen. Cervik ist Mitglied im bundesdeutschen Verband deutscher Schriftsteller (VS) und österreichischen (ÖSV) Schriftstellerverband.

 
 
http://krumme13.org/text.php?id=42&s=read 


Kaufen Sie dieses Buch bitte immer über MFoxes bei Amazon.de oder den dortigen Drittanbieter:


Humanistische Union: Nachruf - mit Ignoranz

Karl Cervik hat in seinen Ruhestandsjahren die Aufarbeitung seiner lebensgeschichtlichen Erfahrungen begonnen und mehrere historisch-biografische Veröffentlichungen vorgelegt - u.a. „Kindermord in der Ostmark. Kindereuthanasie im Nationalsozialismus 1938-1945“ (2. Aufl. Münster 2004) und „Der Abnahmebeschluss. Eine Kindheit in den nationalsozialistischen Fürsorge- und Erziehungsheimen der Gaue Wien, Niederdonau und Mainfranken" (2007). 2006 verlieh ihm das Land Wien für seine historische Aufklärungs-und Forschungsarbeit das Goldene Verdienstzeichen.

In der intellektuellen und von Juristen geprägten HU war der umtriebige Autodidakt Karl Cervik – eingetreten Ende 1961! – immer so etwas wie ein Exot; gut, dass unser Verein auch solchen Menschen eine politische Heimat und einen Aktionsraum geboten hat!

http://www.humanistische-union.de/nc/publikationen/mitteilungen/volltextsuche/ergebnisse/back/volltextsuche/article/karl-cervik-verstorben/Karl%20Cervik%20/

K13online Anmerkungen

Wie im heutigen Zeitgeist nicht anders zu erwarten war hat die HU das Lebenswerk von Karl Cervik "Was ist Pädophilie?" in seinem Nachruf mal kurzer Hand unterschlagen und ignoriert. Zu groß war offensichtlich die Angst dieser "Bürgerrechtsvereinigung", in ein negatives Licht zu geraten. Karl Cervik würde es diesem fehlerhaften Nachruf mit Sicherheit die Tränen in die Augen treiben. Wenn schon die Geschichte einer namhaften Person verschwiegen wird, dann zeugt eine solche Haltung von einem Zeitgeist, der jede Realität verloren hat. Geschichtsverfälschung erinnert an düstere Zeiten Deutscher Vergangenheit.

 


Im ewigen Gedenken: Bürgerrechtler & Buchautor Karl Cervik im Alter von 81 Jahren am 22. Oktober 2012 in Geeste/Niedersachsen verstorben 24.05.2013

Karl Cervik letzte Schriften an K13online nach seinem Herzinfarkt: "Es gibt eben doch einvernehmliche Beziehungen, sie müssen nur genau definiert werden - Dazu müssen sich jetzt andere engagieren"

Wie erst jetzt bekannt wurde ist der Schriftsteller und Bürgerrechtler in der Humanistischen Union(HU) Karl Cervik bereits am 22. Oktober 2012 nach schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorben. Cervik gründete zu Lebzeiten den Förderkreis Gemeinschaftsschule in Essen und war Mitbegründer des HU-Bildungswerkes in NRW. Zu seinen literarischen Werken gehörten die Bücher "Kindermord in der Ostmark - Kindereuthanasie im Nationalsozialismus" und "Was ist Pädophilie?" - Wissenschaftliche Reihe & Annäherung an ein strittiges Thema". Im Jahre 2006 wurde Cervik in Wien mit dem Goldenen Verdienstzeichen geehrt. Auch war er Mitglied im bundesdeutschen Verband deutscher Schriftsteller(VS) und im österreichischen Schriftstellerverband(ÖSV). Wir trauern um einen politisch engagierten Menschen, der sich stets für die sexuelle Minderheit der Pädophilen eingesetzt hat. Karl Cervik hinterlässt uns ein wissenschaftliches Vermächtnis mit Erkenntnissen, die uns in stetiger Erinnerung bleiben werden... 

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=2518

geschrieben von K13online Redaktion am 22.10.2017 Drucken

Copyright by K13-Online-Redaktion