Abschlussbericht zu den Regensburger Domspatzen seit 1945: Besonders schlimm soll es in der Vorschule der Domspatzen in Etterzhausen und Pielenhofen zugegangen sein, wo der Gro├čteil der Opfer unterrichtet wurde

500 Heranwachsende wurden Opfer körperlicher Gewalt, in 67 Fällen soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein * Von 49 Beschuldigten sollen 45 körperlich gezüchtigt haben, bei neun habe sexuelle Gewalt im Vordergrund gestanden

In den Gesprächen mit Betroffenen sei viel von Angst die Rede gewesen, heißt es in dem Bericht. Der lähmenden, allgegenwärtigen Angst vor brutalen Übergriffen durch Erzieher, Geistliche oder Lehrer, der Gewissheit, sich nicht verstecken zu können vor der alltäglichen Willkür, "selbst dran zu sein". Ein ehemaliger Schüler sagt: "Die Bedrohung war immer gegenwärtig. Jeden Tag und jede Nacht." In der Schule herrschte demnach ein ausgeklügeltes Unterdrückungssystem mit willkürlichen Strafen für Regelverstöße, von denen die Schüler manchmal gar nicht wussten, dass es Regelverstöße waren. Die Berichte zeugen von Ohrfeigen "als morgendliche Muntermacher", von Schlägen ins Gesicht, auf den Po oder den Kopf, mit Weidengerte, Rohrstock oder Siegelring. Es gab entwürdigende Hygienekontrollen und Demütigungen. Mieses Essen, Marschieren in Zweierreihen, Befehle, Erbrochenes zu konsumieren. Ansonsten herrschte strenge Ruhe, "Silentium". Bei der körperlichen Züchtigung & Gewalt gegen die Schüler ín Internaten kann auch K13online solche Misshandlungen bestätigen. Dies geschah jedoch nicht nur bei den Domspatzen, sondern war zur damaligen Zeit allgegenwärtige Erziehungsmethode in großen Teilen der Gesellschaft. Insbesondere auch in den Familien. Innerhalb des Systems Kath. Kirche & Internate werden auch die Äußerungen von Opfern/Zeitzeugen tatsächlicher sexueller Gewalt durch Geistliche zutreffen. Die Doppelmoral der Kath. Kirche hat solche Taten begünstigt. Durch den Abschlussbericht sind natürlich NUR die Gewalttaten ans Licht der Öffentlichkeit gekommen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gab es jedoch auch einvernehmliche Sexualität zwischen Kindern/Jugendlichen & Erwachsenen beim Knabenchor der Regensburger Domspatzen. Unter strenger Geheimhaltung sind diese pädophilen Beziehungen schon damals nicht bekannt geworden und werden auch heute nicht der Missbrauchshysterie zum Opfer fallen. Vom gesamten Mainstream werden diese Realitäten unterschlagen, ignoriert und totgeschwiegen. Dies ändert natürlich nicht daran, dass den Opfern von Misshandlungen & sexueller Gewalt großes Leid angetan wurde. K13online steht voll auf der Seite der heute erwachsenen Opfer...

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/regensburger-domspatzen-abschlussbericht-missbrauch-und-misshandlungen-a-1158570.html



Das ERSTE - Das Schweigen der Männer: Gibt es womöglich in den Reihen der katholischen Geistlichen überdurchschnittlich viele pädophil geneigte Männer?! 16.03.2015

Sexualpsychologe Ahlers: "Psychologisch betrachtet müssen wir davon ausgehen, dass wir innerhalb der römisch-katholischen Amtskirche überzufällig viele Personen mit problematischer Sexualpräferenz haben

Das Erste sendet eine Reportage vom Autor Sebastian Bellwinkel mit dem Titel "Das Schweigen der Männer" über den sexuellen Missbrauch von Kindern sowie pädophile Geistliche innerhalb der kath. Amtskirche. Neben Missbrauchsopfern in der Kindheit kommt auch der Sexualpsychologe Christoph Ahlers zu Wort. Vor einem Jahr haben die Bischöfe eine Gruppe von Forschern damit beauftragt, Licht ins Dunkel zu bringen. Mit einem Ergebnis ist frühestens 2017 zu rechnen. Nach Einschätzung von K13online gibt es in der kath. Kirche, ähnlich wie in der gesamten Gesellschaft auch, tatsächliche sexuelle Gewalt gegen Kinder, sowie auch einvernehmliche Beziehungen zwischen Kindern & Erwachsenen. Nach Einschätzungen der kath. Kirche soll es nur 5 bis 10 Prozent von Geistlichen geben, die wirklich pädophil sind. Demnach würde die überwiegende Mehrheit zu den sogenannten Ersatztätern gehören. K13online gehört nun wahrlich nicht zu den Befürwortern der sexuellen Doppelmoral in der kath. Amtskirche. Seid Bestehen unserer Webseiten hat sich bisher noch KEIN pädophiler Geistlicher der kath. Kirche an uns gewandt. Wir verfügen also über keinerlei Erfahrungswerte. Es gibt jedoch Spielfilme zu diesem Themengebiet: "The Boys of St. Vincent", "Glaubensfragen" und insbesondere den Filmklassiker "Heimliche Freundschaften". Wenn die verschlossene Kirche in Zukunft wirklich bereit sein sollte, sich dem Thema der Pädophilie zu öffnen, dann würden wir uns wünschen, dass sie zwischen Gewalt und Liebe differenziert. Pädophil-liebende Geistliche dürften es im heutigen Zeitgeist ziemlich schwer haben. All den heutigen Erwachsenen, die in ihrer Kindheit sexuelle Gewalterfahrungen machen mussten, gilt unser ehrliches Mitgefühl. Solche Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche müssen vollständig aufgeklärt werden...

 http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3011

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 19.07.2017 Drucken

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