TV-Kritik zum Tatort Déjà-vu: Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung(FAZ) mit der Projektleiterin Elisabeth Quendler vom KTW-Standort in Ulm

Sexualtherapeutin vom Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden" Elisabeth Quendler: "Prinzipiell weiß man als Zuschauer nicht mit Sicherheit, ob der Täter pädophil ist

Grundsätzlich kann man sagen, dass Pädophile nicht automatisch sexuelle Übergriffe begehen, sondern sich in Kinder verlieben und echte Beziehungswünsche an sie haben. Daher würden sie diese nicht aufgrund ihrer sexuellen Präferenz umbringen. Nur dann, wenn bei dem Täter andere sexuelle Phantasien oder psychische Störungen bestehen, kann es in einzelnen Fällen zur Tötung kommen. Wenn der Täter also nun das Opfer fotografiert und die Bilder veröffentlicht, kann es auch darum gehen, dass er mit seinem Opfer angeben möchte. Diese Handlung, ein Foto des Opfers im Internet zu veröffentlichen, lässt ebenso nicht den Rückschluss zu, dass der Täter pädophil ist und sich auf diesem Weg im Austausch mit anderen Pädophilen normal fühlen möchte. Womit die Kommissarin schon recht hat, ist, dass Pädophile wissen, dass sie anders sind; sie wissen das bereits seit ihrer Pubertät. Der öffentliche Umgang mit dieser sexuellen Erregbarkeit, die zum einen nicht Wahl, sondern Schicksal ist und zum anderen nicht zwangsläufig zu Übergriffen auf ein Kind führt, bekommen sie auch von klein auf mit. Sich Hilfe zu holen oder sich anderen gegenüber zu offenbaren, macht das zu einer besonders schwierigen Aufgabe, die aber – wie wir im Projekt „Kein Täter werden“ sehen -, ein erster hilfreicher Schritt im Umgang mit der Präferenz wäre. K13online: Hätte sich der Täter im Tatort Dresden psychologische Hilfe beim KTW-Projekt geholt, dann wäre der Kindermord mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geschehen. Dies trifft natürlich auch im realen Leben zu. Pädophile Internetforen, die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, sind nach Ansicht von K13online bei Gewaltfantasien und deren Umsetzung total überfordert. Die deutsche und internationale Pädophilenszene spricht sich klar und deutlich gegen jede Form von Gewalt an Kindern aus. Der Tatort-Krimi Déjà-vu läßt diese Fakten völlig ausser Betracht und muss deshalb auch von uns kritisiert werden...

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tatort/faz-net-tatortsicherung-wie-berechenbar-ist-paedophilie-15418383-p2.html



https://www.kein-taeter-werden.de/


Stuttgarter Zeitung zu einem angeblichen Pädophilenring: Interview mit der Psychologin und Sexualtherapeutin Elisabeth Quendler vom KTW-Standort Ulm in Baden-Württemberg 13.01.2018

Elisabeth Quendler: Wieder wird Pädophilie in der öffentlichen Wahrnehmung direkt mit sexuellen Straftaten in Verbindung gebracht. Dabei ist nicht mal geklärt, ob die Täter pädophil sind"

Seit einigen Tagen werden die Schlagzeilen in den sogenannten Mainstream-Medien von einem Fall bestimmt, wo eine Mutter ihren 9-jährigen Sohn mit dem Lebensgefährten an vermeintlich Pädophile für sexuelle Dienstleistungen verkauft haben soll. Gerichtlich bewiesen ist bisher nichts. Die Unschuldsvermutung wird nicht beachtet. Die Stuttgarter Zeitung(Akiko Lachenmann) hat mit der Projektleiterin Elisabeth Quendler am KTW-Standort Ulm ein Interview geführt: Die meisten Sexualstraftäter sind nicht pädophil. Pädophile lieben Kinder, aber längst nicht jeder lebt seine Neigung aus. Pädophilie ist keine Krankheit, die heilbar wäre, sondern eine sexuelle Neigung. Ihre Ursache ist wie bei anderen sexuellen Neigungen unbekannt. Auf die Frage "Was empfanden Sie, als Sie von dem Freiburger Fall hörten? " antwortet Frau Quendler;  Ich dachte natürlich auch an die Männer, die pädophil sind, aber weit davon entfernt, solche Handlungen zu begehen. Wieder wird Pädophilie in der öffentlichen Wahrnehmung direkt mit sexuellen Straftaten in Verbindung gebracht. Dabei ist nicht mal geklärt, ob die Täter pädophil sind. Wir wissen bisher nur von einer Verhaltenweise, die strafbar ist. Was dahinter steckt, können nur Gutachter ermitteln. In einem weiteren Artikel der Stuttgarter Nachrichten weißt der Journalist Lachenmann auf das Pädophilie-Projekt "Schicksal und Herausforderung(SuH)" hin. Dabei ignoriert er die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilenszene in journalistisch unterdrückter Art und Weise. Ein ausgewogener und realitätsnaher Journalismus muss aber ALLE Seiten zu Wort kommen lassen und bei der Berichterstattung berücksichtigen. Solange ein solcher Diskurs nicht auch im medialen Mainstream geführt wird kann es keine Lösungen zur Pädophilie-Thematik geben. Das wissentliche Verschweigen von Pädophilie-Aktivismus ist im Sinne eines effektiven Kinderschutzes vor tatsächlicher sexueller Gewalt völlig kontraproduktiv...

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3523 
ARD-Tatort - Déjà-vu - aus Dresden am Sonntag 28. Januar 2018 um 20:15 Uhr: Jagd auf einen vermeintlich pädophilen Schwimmtrainer 27.01.2018

„Der kann sich nur noch den Strick nehmen“: Falsche Verdächtigungen durch eine Schulamtsangestellte führen zur regelrechten Hexenjagd auf den liebenswerten Schwimmlehrer mit angeblich pädophiler Vergangenheit 

Der neunjährige Rico ist spurlos verschwunden, wenig später wird klar: Der Junge wurde ermordet. War es ein Pädophiler? Durch einen anonymen Hinweis fällt der Verdacht zunächst auf den Schwimmlehrer Micha Siebert (Niels Bruno Schmidt), der mit Ricos Familie befreundet ist und eine pädophile Vergangenheit haben soll. Als Ricos Stiefvater Stefan Krüger (Jörg Malchow) ausrastet, bekommen nicht nur beide Kommissarinnen was ab, er schlägt auch seinen Kumpel Micha Siebert fast krankenhausreif. Die tragischste Figur in dem Sonntagskrimi ist der Schwimmtrainer Micha Siebert. Nachdem ein Verdacht auf ihn fällt, weil er angeblich mal einen Jungen mißbraucht haben soll (hat er nicht), wird eine regelrechte Hexenjagd veranstaltet. Wie Kommissarin Gorniak richtig kommentiert: „Der kann sich nur noch den Strick nehmen.“ Aber dann ist da noch der mysteriöse Freund der Schulamtsangestellten Jennifer Wolf (Alice Dwyer). Sie hatte den Hinweis auf den Schwimmlehrer gegeben. Wollte Sie von Ihrem Freund ablenken? Im Tatort-Krimi aus Dresden soll es offenbar um gleich zwei Pädophile gehen.. FOCUS-Online berichtet: So lange dauert es, bis man weiß wer der Mörder ist. Einen ersten Hinweis gibts schon in den ersten 30 Minuten. Tatsächlich ist es am Ende genau so. Für Krimi-Experten sehr vorhersehbar. K13online vermutet den Freund der Schulamtsangestellten als Mörder des Jungen. Und damit den unschuldigen Schwimmtrainer als Opfer einer widerwärtigen Hetzkampagne, die es nicht nur in TV-Krimis gibt, sondern auch im realen Leben. Spiegel-Online schreibt: "Erzähl mir eine Geschichte", sagt er. Und sie erzählt. Von einem "holden Knaben", der sich entblößt, von einem anderen "holden Knaben", der ihm dabei zusieht. Dann haben die junge Frau und der junge Mann Sex, sie erzählt beim Geschlechtsakt die Geschichte des "Knaben" weiter. "Bei dir werde ich ein besserer Mensch", sagt der junge Mann. Alltag eines Pädophilen und seiner um die Neigung wissenden Partnerin: der heteronormative Geschlechtsakt als nächtliche Buße für das Gewaltverbrechen. K13online: Mit pädophiler Liebe zu Kindern hat DAS absolut nichts zu tun...

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3533 
geschrieben von K13online-Redaktion am 29.01.2018 Drucken

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