Im Video des Kinderschutzvereins DUNKELZIFFER e.V.: Mit der Familie allein zu sein, ist für manche Kinder schlimmer als das Coronavirus

Gewalt an Kindern - Die Täter sind ganztägig zuhause: Rund 60% von Kindesmissbrauch wird nicht von Pädophilen begangen, sondern findet innerhalb der Familie statt(Ersatzhandlungstäter/Innen)

Die Corona-Pandemie beschäftigt auch den Kinderschutzverein Dunkelziffer e.V. & den Deutschen Kinderschutzbund. Es wird befürchtet, dass die Gewalt gegen Kinder hinter geschlossenen Türen der Familien zugenommen haben. Sogenannte Fremdmelder hätten keinen Zugang mehr zu den Kids, weil auch die Schulen geschlossen sind. Wie nicht anders zu erwarten ist, wird bei der Berichterstattung natürlich wieder vergessen, dass rund 60% des sexuellen Kindesmissbrauchs NICHT von Pädophilen begangen wird, sondern innerhalb der Familie stattfindet. In der Regel haben Pädophile jedoch keine Familie mit eigenen Kindern. Schon aus diesen Gründen scheiden Pädophile als Missbrauchstäter aus. In dieser Folge könnte man sogar die Behauptung aufstellen, dass die Corona-Pandemie dafür gesorgt hat, dass die sexuelle Gewalt gegen Kinder durch Pädophile auf nahezu NULL gesunken ist. Denn die Söhne & Töchter sind in den Familien zum Schutz vor dem Coronavirus eingeschlossen. Würde es dazu Studien geben, dann könnte diese Behauptung auch belegt werden, woran natürlich niemand ein Interesse hat. Die familiäre Tätergruppe findet in der Öffentlichkeit wenig Beachtung bzw. wird einfach zu Gunsten der Familie ignoriert. Es ist für den gesamten Mainstream viel einfacher, die sexuelle Minderheit der Pädophilen pauschal als Tätergruppe zu bezeichnen. Bei den kommenden Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen der Kinder wird es sehr interessant werden, ob sich dies auch in der jährlichen Kriminalstatistik 2021 bemerkbar macht. „Mit der Familie allein zu sein, ist für manche Kinder schlimmer als das Coronavirus“, meint Dunkelziffer in einem Video. Das Augenmerk sollte sich zu jeder Zeit viel mehr auf Nicht-Pädophile konzentrieren, meint K13online.... 

https://www.morgenpost.de/politik/inland/article229044233/Gewalt-an-Kindern-Im-Moment-ist-Entkommen-nicht-moeglich.html



Zitate

Berlin. Wer sich das neue Video des Vereins Dunkelziffer e.V. anschaut, vergisst es so schnell nicht. Der Betrachter sieht unterschiedliche Wohnungstüren. Das Kopfkino beginnt: Die Türen sind geschlossen und man hört dahinter Stimmen, laute Kinder, mal einen Erwachsenen, es ist unruhig.

Was genau hinter den Türen vorgeht, erfährt man jedoch nicht. Nur Sätze werden eingeblendet wie „Das geht niemanden etwas an“ oder „Dich hört sowieso keiner“. Dann folgt das traurige Fazit des Hilfevereins für Kinder und Jugendliche, die sexuelle Gewalt erfahren: „Mit der Familie allein zu sein, ist für manche Kinder schlimmer als das Coronavirus.“

Kindeswohlgefährdung: Kindern fehlt der Kontakt zu „Fremdmeldern“

Heinz Hilgers, Präsident des deutschen Kinderschutzbundes, berichtet davon, dass seit Mitte März, seit Beginn der Corona-Krise, die Zahl der Meldungen, in denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte, zurückgegangen sind. Was daran liege, dass die meisten dieser Meldungen sonst von sogenannten Fremdmeldern gemacht werden.

Gewalt an Kindern: Die Täter sind ganztägig zuhause

Heinz Hilgers ist regelrecht verärgert, wenn er über die gegenwärtige Öffnungsdiskussion in Deutschland spricht: „Im gewerblichen Bereich gibt es inzwischen wieder viele Öffnungen, in den Schulen und Kitas aber nicht wirklich. Wenn Möbelhäuser, Autohäuser und Geschäfte wieder öffnen, Kitas und Schulen geschlossen bleiben, kommen die Interessen der Kinder zu kurz.“


 

geschrieben von K13online-Redaktion am 06.05.2020 Drucken

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