„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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Text - Studien-Ergebnis(1) der Techn. Universität Dresden (Dr. Jahnke)

Moralische Einstellungen zu Sex zwischen Kindern und Erwachsenen – Informationen zu Studie und Artikel


Die Ergebnisse der Studie sind in englischer Sprache im Journal of Sex Research veröffentlicht. Ein frei zugänglicher Preprint des Artikels befindet sich auf dem Researchgate-Profil der Erstautorin.


Ziel:
Ziel der Studie war die Messung moralischer Einstellungen zu Sex zwischen Kindern und Erwachsenen unter Menschen mit und ohne sexuelles Interesse an Kindern.


Hintergrund und Unterschied zu früheren Studien: Frühere Fragebogenstudien haben Einstellungen zu Sex zwischen Erwachsenen und Kindern häufig anhand der Zustimmung zu einzelnen Aussagen erfassen, welche häufig auf Basis einer unsystematischen Auflistung von mehr oder minder typischen Angaben verurteilter Kindesmissbrauchern erstellt wurden (z.B. „Wenn jemand keine Gewalt anwendet, um Sex mit einem Kind zu haben, wird das dem Kind nicht so sehr schaden,“ oder „Wenn ein Kind die Genitalien eines Erwachsenen betrachtet, interessiert es sich wahrscheinlich für Sex.“). Teilnehmer mit sexuellem Interesse an Kindern benötigen für eine moralische Einschätzung jedoch wahrscheinlich mehr Kontextinformationen als andere Probanden, die diese Handlungen in der Regel stark ablehnen. In der vorliegenden Studie haben wir daher einen anderen Ansatz gewählt. Ausgehend von den häufigsten Argumenten in der ethischen Debatte zur moralischen Legitimität von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern (s. Tabelle) haben wir einen Fragebogen erstellt, der die Zustimmung zu den einzelnen Argumenten in Hinblick auf ein konkretes Beispiel einer sexuellen Handlung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind erfasst. Die Teilnehmer bewerteten dabei die folgende fiktive Szene:


Ein Kind zwischen 10 und 12 Jahren hat sexuelle Kontakte mit einem Erwachsenen. Sie küssen und streicheln sich und berühren sich gegenseitig im Genitalbereich. Der Erwachsene nutzt keine körperliche Gewalt, Drohungen oder Geld, um das Kind dazu zu bringen, bei den Handlungen mitzumachen und holt mehrfach die Erlaubnis des Kindes ein, diese fortzusetzen. Danach äußert das Kind dem Erwachsenen gegenüber spontan, dass die Erfahrung schön gewesen sei.


Teilnehmer: Insgesamt gingen die Daten von 120 Teilnehmern mit sexuellem Interesse an Kindern (Durchschnittsalter 35 Jahre) und von 89 Kontrollprobanden (Durchschnittsalter 31 Jahre) ohne sexuelles Interesse an Kindern in die Analyse ein. Beide Gruppen waren im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung überdurchschnittlich hoch gebildet.


Ergebnisse: Die Unterschiede in den Zustimmungsraten fielen sehr deutlich aus. Während Teilnehmer mit sexuellem Interesse an Kindern mehrheitlich zustimmten, dass das Kind in der beschriebenen Situation keinen direkten Schaden erfährt, in der Lage war, in die Handlungen einzuwilligen, keine Ausbeutung stattgefunden hat und von einer Passung der Wüsche und Bedürfnisse des Erwachsenen und des Kindes auszugehen ist, antworteten die Teilnehmer ohne sexuelles Interesse an Kindern in der Regel entgegengesetzt. Nur 7,5% der Männer mit sexuellem Interesse an Kindern zeigten dabei genauso restriktive oder noch restriktivere Einstellungen als die Kontrollprobanden, während nur 4,5% der Männer ohne sexuelles Interesse an Kindern die dargestellte Handlung als ähnlich unproblematisch oder noch unproblematischer einschätzte als die teilnehmenden Männer mit sexuellem Interesse an Kindern. Dies traf jedoch nicht auf die Einschätzung zu, dass Kind wahrscheinlich aufgrund der sexuellen Handlungen von der Gesellschaft stigmatisiert werden würde – hiervon zeigten sich beide Gruppen in ähnlicher Weise überzeugt. Alle Einzelantworten sind in Tabelle 1 dargestellt.


Tabelle 1: Vergleich der Zustimmungsraten in Prozent von Probanden mit sexuellem Interesse an Kindern (P) und ohne sexuelles Interesse an Kindern (P/)

Die Tabelle 1 kann bei uns als PDF-Datei mit dem gesamten Original-Dokument angefordert werden.


Erläuterung zur Bezeichnung der Unterskalen, welche typische Argumente gegen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern abbilden: DS = direkte Schädigung, d.h. die sexuelle Erfahrung schadet dem Kind auf psychologischer Ebene, IDS = indirekte Schädigung, d.h., die sexuelle Erfahrung schadet dem Kind indirekt aufgrund von Stigmatisierung durch die Allgemeinbevölkerung, E = Fähigkeit, in sexuelle Handlungen einzuwilligen, d.h., das Kind ist nicht dazu in der Lage, die Folgen sexueller Handlungen angemessen einschätzen zu können und demnach nicht einwilligungsfähig, A = Ausbeutung, d.h., der Erwachsene benutzt das Kind, welches diesem gegenüber in einer Position von relativer Schwäche und Abhängigkeit ist, IS = Inkompatibilität der erwachsenen und der kindlichen Sexualität, d.h., das Kind begreift Sexualität anders als der Erwachsene und unterscheidet sich hinsichtlich seiner sexuellen Bedürfnisse zu stark von dem Erwachsenen.

Interpretation und Bedeutung der Studie: In dem vorliegenden Artikel kritisieren wir, dass die Mehrzahl der bisherigen Fragebögen zur Messung von Einstellungen zu Sex zwischen Kindern und Erwachsenen diese zu ungenau erfassen. Obwohl diese Verfahren Unterschiede zwischen den Einstellungen von Menschen mit und ohne sexuelles Interessen an Kindern finden, ist es doch auffällig, dass pädophile Teilnehmer die meisten Aussagen ebenfalls eher ablehnen (wenngleich nicht so stark wie nichtpädophile Probanden). Das hier verwendete Verfahren zeigte dagegen deutliche Unterschiede zwischen der moralischen Bewertung in Abhängigkeit von den sexuellen Interessen der Probanden. Dies legt nahe, dass die vorliegende Studie umfassender und genauer darüber informiert, wie Männer mit sexuellem Interesse an Kindern über Sex zwischen Erwachsenen und Kindern denken und wie sich deren Auffassungen von denen anderer Menschen unterscheiden.


Ausblick: Wir planen in Zukunft weitere Studien durchzuführen, um zu erfassen, wie sich unterschiedliche Bedingungen (z.B., Alter, Geschlecht oder Pubertätsstadium des Kindes) auf die moralische Einschätzung der Legitimität sexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern auswirken.


Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern unserer Studie für Ihre Zeit und Ihr Vertrauen!


Dr. Sara Jahnke (im Namen des Autorenteams)


 

Studien-Ergebnisse(1) der Technischen Universität Dresden: Moralische Einstellungen zu Sex zwischen Kindern und Erwachsenen – Informationen zu Studie und Artikel 19.02.2017

Interpretation und Bedeutung der Studie: In dem vorliegenden Artikel kritisieren wir, dass die Mehrzahl der bisherigen Fragebögen zur Messung von Einstellungen zu Sex zwischen Kindern und Erwachsenen diese zu ungenau erfassen

Frau Dr. Sara Jahnke von der Technischen Universität Dresden hat einen 1. Teil der Studien-Ergebnisse bei "Researchgate" in deutscher Sprache veröffentlicht. Die Original-Ergebnisse der Studie sind in englischer Sprache im Journal of Sex Research publiziert worden. Die Umfrage zur Studie wurde u.a. auch über die Webseiten von K13online beworben und fand im Januar 2016 statt. Insgesamt gingen die Daten von 120 Teilnehmern mit sexuellem Interesse an Kindern (Durchschnittsalter 35 Jahre) und von 89 Kontrollprobanden (Durchschnittsalter 31 Jahre) ohne sexuelles Interesse an Kindern in die Analyse ein. In dem vorliegenden Artikel kritisieren Dr. Sara Jahnke & Kollegen, dass die Mehrzahl der bisherigen Fragebögen zur Messung von Einstellungen zu Sex zwischen Kindern und Erwachsenen diese zu ungenau erfassen. Das hier verwendete Verfahren zeigte dagegen deutliche Unterschiede zwischen der moralischen Bewertung in Abhängigkeit von den sexuellen Interessen der Probanden. Dies legt nahe, dass die vorliegende Studie umfassender und genauer darüber informiert, wie Männer mit sexuellem Interesse an Kindern über Sex zwischen Erwachsenen und Kindern denken und wie sich deren Auffassungen von denen anderer Menschen unterscheiden. Frau Dr. Jahnke und Ihr Team planen in Zukunft weitere Studien durchzuführen, um zu erfassen, wie sich unterschiedliche Bedingungen (z.B., Alter, Geschlecht oder Pubertätsstadium des Kindes) auf die moralische Einschätzung der Legitimität sexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern auswirken. Der Original-Artikel kann in englischer Sprache im unteren Link downgeloadet werden. Die deutsche Zusammenfassung finden Sie mit einem Klick auf weiterlesen. Das deutsche Original-Dokument kann bei uns als PDF-Datei kostenlos eingefordert werden...  

 http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3312

 

geschrieben am 19.02.2017
gelesen 223
Autor K13online
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