"Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?" - Ernst R. Hauschka
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 91. + 92. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 91. Tag, Dienstag, den 16. August 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Gleich nach dem Aufschluss um 6 Uhr werfe ich wieder meine Briefe von gestern in den Kasten auf der 1. Ebene des 4. Flügels ein. Dort hängt auch ein "Schwarzes Brett" mit vielen Infos für die Gefangenen. Ich vermisse die aktuelle Preisliste für Frischobst, denn beim Einkauf müssen diese in das Bestellformular eingetragen werden. Gehe zum Dienstzimmer und erzähle dem Beamten davon. Zurück auf meiner Zelle schlafe ich weiter bis 11:15 Uhr zur Ausgabe des Mittagessens. Frage den Gefangenen auf Zelle 4310, ob es möglich ist, dass ich mein inzwischen angesammeltes Eigengeld an meinen Koordinator "Frank Z." zurück überweisen kann, damit dieser das SG1 erneut überweisen kann. Denn ich kann vom Eigengeld nichts einkaufen. Mehrere Freunde draußen hatten dieses Eigengeld schon als SG1 gespendet und überwiesen, aber mehrfach zu viel Geld im Monat, so dass dieses automatisch zum Eigengeld wurde. Nun können meine Freunde draußen natürlich nicht andauert SG1 überweisen, was ich dann nicht für den Einkauf verwenden kann. Diese JVA-Regelung muss an dieser Stelle stark kritisiert werden. Wenn SG1 überwiesen wird, dann muss der Überschuss zu 62,50 Euro für den nächsten Monat SG1 angerechnet werden, so dass dafür dann eingekauft werden kann. Ich stelle einen solchen Antrag auf einem Rapportzettel.

Aus obigen Gründen herrscht ständige Geldknappheit beim Einkauf. Das wissen natürlich alle Gefangene, zumal dann, wenn man wie ich keine Arbeit und damit kein Hausgeld zum Einkauf hat. Ein Gefangener ist scharf auf meine Silberkette, die ich um den Hals trage. Die gleiche Kette trage ich auch am linken Arm. Er schlägt mir einen Tausch für Tabak etc... beim nächsten Einkauf vor. Später werde ich darauf eingehen - müssen. Der Schlagzeuger der Anstaltsband will mir heute das Veranstaltungsplakat besorgen. Am Abend wird er mir das Plakat unter der Zellentür in meinen Haftraum schieben. Werde es gleich an meiner Pinnwand neben den Fotos von Klaus G. seiner Grillhütte anbringen. Am Nachmittag gehe ich wieder mit Peter K. zum Hofgang, und wir legen uns in die Sonne. Um 16:30 Uhr kommt ein Beamter auf meine Zelle und eröffnet mir, dass bereits die JVA Kislau 2/3 Strafe abgelehnt hat. Die Begründung dieser Ablehnung liegt mir jedoch nicht vor. Eine solche Ablehnung muss nicht zwangsweise bedeuten, dass auch die Strafvollstreckungskammer(StVollK) eine vorzeitige Entlassung nach 2/3 Strafe ablehnen muss. Die Entscheidung darüber trifft allein die StVollK bei Berücksichtigung aller Faktoren. Später mehr dazu.... !

Am Abend schreibe ich wieder viele Briefe an meine Freunde draußen und teile Ihnen mit, dass die JVA Kislau 2/3 Strafe abgelehnt hat. Was für ein "Wunder": Der Abend wird wieder mit TV-Schauen totgeschlagen.


 

Tagebuch einer Gefangenschaft: 92. Tag, Mittwoch, den 17. August 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Heute wird es wieder ein sehr warmer und sonniger Tag werden. Wie man beim Schreiben dieses Online-Tagebuches weiß, wird der Sommer 2016 der heißeste Sommer seid der Wetteraufzeichnung sein. Da hab ich wirklich großes Pech gehabt. Gleich nach dem Duschen um 6 Uhr hole ich mir neue Formulare/Kapportzettel für weitere Anträge. Auf dem Gang läuft mir der Schlagzeuger über den Weg, der gerade zur Arbeit geht und bedanke mich bei Ihm für das Veranstaltungsplakat. Meine gekaufte "Dusch das" Tube ist leer. Werde mir neues Duschgel vom Schänzer holen müssen. Schon um 7 Uhr werden alle Gefangenen, die sich zuvor angemeldet hatten, zum Friseur abgeholt. Das Haareschneiden findet auf der 1. Ebene mitten im Gang statt. Erneut muss man sich in eine Liste eintragen - ich bin der Siebte. Wo der Friseur seinen Meisterbrief gemacht hat, ist unbekannt. Wohl möglich ist ER bei der Prüfung durchgefallen. Jedenfalls erkennt man beim Ergebnis des Haarschnittes einen "Durchfall". Die Zellen bleiben bis 8:45 Uhr geöffnet. Zurück auf meiner Zelle schreibe ich einen Antrag wegen der abgelehnten 2/3 Strafe und bitte um Aushändigung einer Kopie der Begründung. Ich muss noch vor dem kommenden Termin der persönlichen Anhörung bei der StVollK wissen, warum 2/3 abgelehnt wurde, um meine Stellungnahme dazu einreichen zu können. Ein weitere Antrag wegen der angebotenen Arbeit als Schänzer in der Schreinerei wird von mir abgegeben. Um 10 Uhr ist wieder Haftraumkontrolle. Am Nachmittag gehen Peter K. und ich wieder zum Hofgang und legen uns in die Sonne. Wir haben uns die Ecke ausgesucht, wo immer zwei Gefangene am Schachspielen sind. Zur Erinnung hier nochmals ein Foto vom Sporthof, wobei die Schach- und Sonnenecke auf dem Bild links unten leider nicht zu sehen ist:

Am Abendhofgang in der Sommerzeit/Ferien nehme ich wieder nicht teil. Peter K. bringt mir am Abend noch etwas von seinem Duschgel, denn in der Hitze ist tägliches Duschen angesagt. Diese Hitze macht auch meinem Kreislauf/hoher Blutdruck sehr zu schaffen. Bei mir in meiner Wohnung habe ich für solche Hitzewellen ein Klimagerät eingeschaltet, wenn es über 30 Grad wird. Gefangene, die über freies Eigengeld verfügen, können sich davon einen Ventilator kaufen. Ich hätte zwar ausreichend Eigengeld zur Verfügung, aber dieses Geld ist für einen solchen Kauf nicht freigegeben, weil ich zuvor hätte Überbrückungsgeld in Höhe von 1.882,50 Euro ansparen müssen. Selbst wenn ich die ganzen 6 Monate Haftzeit Arbeit gehabt hätte, würde ich diese hohe Summe nicht erreichen können. Auch dieses nicht erreichbare Überbrückungsgeld muss an dieser Stelle stark kritisiert werden. Diese Summe hätte in meinem Fall viel tiefer angesetzt werden müssen. Weil dies nicht so gewesen ist, hat mir das vorhandene Eigengeld während der Haftzeit überhaupt nichts genutzt. Es wurde mir erst am Tage der Entlassung in bar ausgezahlt. Hinzu kommt, dass das Überbrückungsgeld + Eigengeld in Höhe von 332,18 Euro bei meinem Antrag auf Sozialleistungen/Hartz4 nach der Entlassung angerechnet bzw. abgezogen wurde.

Mit dem Blick in die Glotze endet ein weiterer Tag in den "Lufträumen" von 10 qm Fläche...


Tagebuch einer Gefangenschaft: 90. Tag, Montag, den 15. August 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

http://krumme13.org/text.php?id=1292&s=read

geschrieben am 28.05.2017
gelesen 124
Autor K13online
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