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Hinzugefügt 23.08.2020
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(Ersteinstellung im Jahre 2006 - aktualisiert am 23. August 2020)

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Kommentare

DATUM-Interview mit PNVD - Norbert de Jonge von k13online
am 08.10.2007

„Pädophile sind die neuen Juden“

Es gibt einen neuen Holocaust, befindet Norbert de Jonge von der niederländischen Pädophilenpartei PNVD. Gespräch mit einem Freiheitskämpfer.

Im Sommer vergangenen Jahres konnte sich Norbert de Jonge noch freuen: Ein Gericht in Den Haag hatte die Kandidatur seiner Partei „Nächstenliebe,Freiheit und Vielfalt“ (PNVD) zugelassen. Bei der Parlamentswahl im Oktober konnte sie dennoch nicht teilnehmen, sie kam nicht auf die 570 erforderlichen Unterstützungserklärungen. Grund: Punkt neun im Parteiprogramm. Er fordert die Senkung der Altersgrenze für straffreien Sex mit Minderjährigen von 16 auf zwölf Jahre sowie den legalen Besitz von Kinderpornos. De Jonge gibt dennoch nicht auf. Der 29-jährige Informatiker will 2011 erneut antreten. Derzeit kämpft der PNVD-Generalsekretär mit der Universität Leiden, die den bekennenden Pädophilen nicht zum Studium der Kindererziehungspädagogik zulassen will, ums Recht auf Weiterbildung.

DATUM: Können Sie verstehen, dass Eltern besorgt sind, wenn Pädophile ihr Kind betreuen?

de Jonge: Medien und Politiker stellen Pädophile als Bestien dar. Kein Wunder, dass sich Eltern dann Sorgen machen. Aber ihre Sorge ist unberechtigt. Abgesehen von einigen Ausnahmen sind Pädophile nette und fürsorgliche Menschen, die niemals ein Kind verletzen würden: Sie lieben Kinder.

Die PNVD will Sex zwischen Erwachsenen und Zwölfjährigen legalisieren und langfristig jede Altersbeschränkung abschaffen. Wie soll das in der Praxis aussehen? Kann dann jeder 40-Jährige ohne Konsequenzen eine Achtjährige anbaggern?

Erzwungene sexuelle Kontakte sollten bestraft werden. Die sexuelle Freiheit ist wichtig für die Entwicklung von Kindern, damit sie gesunde und friedliche Erwachsene werden. Sex ist schön, eine Quelle der Freude und Inspiration. Sexuelle Vernachlässigung ist auch eine Form von Missbrauch. Wichtig ist, welche Form von sexuellem Kontakt stattfindet. In einer „sexpositiven“ Gesellschaft können sich Erwachsener und Kind offen gegenüber den Eltern verhalten, wodurch eine Intervention von außen leichter möglich ist.

Wenn Sie ein Kind hätten: Was würden Sie machen, wenn es eine Beziehung mit einem 40-Jährigen eingeht?

Ich hätte nichts dagegen, solange das Kind – ich sage nicht „mein Kind“, schließlich sind Kinder kein Besitz – es auch will. Das Alter des Erwachsenen wäre völlig ir-relevant. Ich würde versuchen herauszufinden, was seine Intentionen sind und wie das Kind die Beziehung wahrnimmt. Wenn der Erwachsene physische oder psychische Gewalt einsetzt, würde ich sofort die Polizei verständigen.

In Ihrem Programm schreiben Sie über „einvernehmlichen Sex“. Wie wollen Sie wissen, dass ein Kind tatsächlich zustimmt, wenn es sich nicht gerade mit Händen und Füßen wehrt und laut Nein schreit?

Die Zustimmung des Kindes ist ein Prozess, keine einmalige Entscheidung. Es sollte die Freiheit haben, sich zu jedem Zeitpunkt aus der Beziehung zurückzuziehen. Der sexuelle Kontakt basiert auf verschiedenen Handlungen zwischen den beiden Partnern. Einige davon wird das Kind nicht mögen, andere der Erwachsene. Es ist seltsam zu glauben, dass ein Kind nicht andeuten kann, was es mag und was nicht – wenn das sogar Babys die ganze Zeit machen, indem sie weinen oder lachen.

Laut Therapeuten stimmen die Kinder nur aus Angst zu, weil der Erwachsene größer und stärker ist oder sie ihn nicht als Freund verlieren möchten. Was halten Sie davon?

Wenn Kinder zustimmen,in die Schule zu gehen, obwohl sie Angst davor haben und sich hilflos fühlen, können wir nicht davon ausgehen, dass das Problem bei den Schulen liegt. Ihre Angst entsteht durch Einschüchterung, Gewalt und Zwang. Das Gleiche gilt auch für sexuelle Kontakte. Die schlechten Erfahrungen, von denen Opfer und die Polizei berichten, sind nur ein kleiner Teil. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Erwachsene, die glauben, Opfer von Pädophilen gewesen zu sein, in Wirklichkeit Opfer der Gesellschaft sind. Sie hat sie „gelehrt“, dass ihre positiven sexuellen Erfahrungen ein Missbrauch sind.

Sie sagen auch,dass Sex mit Tieren legal sei, nur der Missbrauch illegal. Woran erkennen Sie, dass das Tier zugestimmt hat?

Was ich über Kinder gesagt habe, gilt auch für Tiere. Bei den meisten Tierpornos ist es offensichtlich, dass die Tiere Spaß haben. Weil sie nicht sprechen können, denken die meisten, dass diese Kontakte grausam sind. Die Ähnlichkeit mit Kindern ist für sie zu groß, um so etwas zu erlauben.

Viele Pro-Pädophilie-Aktivisten vergleichen ihre Situation mit jener der Juden im Nazi-Deutschland. Wie sehen Sie das?

Pädophile sind die neuen Juden, und es findet im Moment ein Holocaust statt. Die Menschen begehen Selbstmord, werden getötet, kommen lebenslang hinter Gitter und werden lebenslang therapiert. Jene, die ihre Gefühle verbergen, fühlen sich miserabel, und jene, die es nicht tun, verlieren ihre Familie, ihren Job und ihren guten Ruf. Pädophile werden als Untermenschen gesehen, und ihre Situation lässt sich vergleichen mit jener in den Dreißigerjahren. Und es wird von Tag zu Tag schlimmer, weil nur wenige bereit sind, diesen Wahnsinn aufzuhalten.

Waren Sie je in Therapie?

Da Pädophilie keine Krankheit ist und ich nie Probleme hatte, die einer Therapie bedürfen würden, hatte ich noch keine.

Sind Sie derzeit verliebt?

Nein.

***********************************

Original DATUM-Interview als Datei hier:
http://www.pnvd.nl/th_Datum_10_2007.png

Das Interview ist Bestandteil eines Artikels, den Sie auf diesen Webseiten ebenfalls finden.

Online-Redaktion zur journalistischen Berichterstattung.

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