"...die Geschichte lehrt, aber sie hat keine Schüler." - INGEBORG BACHMANN
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  Gastbeitrag zur Causa Edathy & AZOV: Kritiker der Elche selber welche?
Hinzugefügt 20.10.2015
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Beschreibung

Gastbeitrag von Jerry Hoss vom 22.12.14:

Kritiker der Elche selber welche? *)

Am Donnerstag, dem 18.12.14 stellte sich der ex-MdB Sebastian Edathy der Bundespressekonferenz, die er im späteren Verlauf frech einen “Volksgerichtshof” schimpfte.

Die Rolle des obersten Inquisitors seinerzeit, Roland Freisler, übernahm der Reporter der Bild-Zeitung, der Edathy dreist fragte: “Sind Sie pädophil?” Worauf dieser sinngemäß antwortete: “Das geht niemanden etwas an! Sind SIE vielleicht pädophil?” Der Bild-Mann verweigerte die Antwort: „Ist mir zu billig!“ Es ist tatsächlich nicht verboten, dieser sexuellen Präferenz zu frönen, solange man (frau) sich nicht an Kindern vergreift.

Die FKK-Filmchen von Azov wurden in fast allen Medien fälschlich als “Kinderporno” abgestempelt, obwohl die deutsche und schweizer Kripo deren Legalität zertifizierte. Plötzlich sind künstlerische Aktbilder und FKK-Schnappschüsse mit Kindern aber illegal, sofern nicht das Bundesverfassungsgericht die brandneue Lex Edathy blockiert, was durchaus denkbar ist, haben doch Bundesrichter auch die literarischen Werke „Josefine Mutzenbacher“ und „Opus Pistorum“ (von Henry Miller) legitimisiert, obwohl in beiden sexuelle Handlungen von und mit Kindern unter zehn Jahren genüsslich ausgemalt werden.

FKK ist (noch) erlaubt, obwohl stark eingeschränkt. FKK-Magazine gab es früher (ca 1955 bis ca 1990) an jedem Zeitungskiosk. Aber auch die diversen Illustrierten scheuten sich nicht, Nacktfotos von eindeutig Minderjährigen auf den Titelblättern abzudrucken, nicht nur BRAVO. Das Alter dieser posierenden child models soll so ab 10 Jahren gewesen sein, nicht zu reden von Babies und Kleinkindern. Der wohl krasseste Fall: Der SPIEGEL 22/1977 brachte auf dem Titelblatt ein Nacktfoto der zehnjährigen Eva Iononesco in „aufreizender Pose“ mit der Schlagzeile: „Die verkauften Lolitas“. Heutzutage sucht man danach im SPIEGEL-Archiv vergebens. Als einziges Titelbild in der langen Geschichte des Blattes verfiel es ca 2010 der Selbstzensur. Aber man kann die unzensierte Version noch bei eBay ersteigern. Liebhaber zahlten schon bis zu €175 für ein Exemplar.

Der SPIEGEL wurde 1947 von der britischen Besatzungsmacht gegründet, und noch heute unterliegen die deutschen Medien dem anglo-amerikanischen Kulturimperialismus. Hinter den Aktionen gegen Azov Films in Kanada und deren Kunden weltweit steckt bekanntermaßen der FBI , genauso wie ca 2005 im Fall Lolita Studios (LSM) in Kiew. Im Fall LSM wurde nicht einmal Anklage erhoben, niemand kam zu Schaden. Aber drei Asov Kunden haben schon Selbstmord begangen

Nicht nur Verschwörungs-Theoretiker mutmaßen, dass die deutschsprachigen Medien massiv beeinflusst werden, um die sexuellen Freiheiten des „decadent Continent“zu beschneiden. Es geht nicht nur um Kinderschutz, auch legale Prostitution wird auf breiter Front angegriffen. Es ist bestimmt kein Zufall, dass der „moralist rollback“ kurz nach der „Wende“ begann.

In vergangenen Regimes mussten die unterdrückten Bürger Feind- (bzw West-) Sender abhören, um sich strafbar zu machen. Heute genügt das Betrachten völlig legaler Nacktbilder und -filmchen, um aus der zivilisierten Gesellschaft verbannt zu werden. (Übrigens: Weder NSDAP noch SED hatten was gegen FKK-Material mit Kindern!)

Ficken ohne Gummi und Homosexualität brachten schon im Ausland (Schweden, Malaysia) Politiker in den Knast. Ist es auch hier bald soweit?

Die Hexenjagd-Opfer Sebastian Edathy und Jörg Tauss sollten eine eigene Partei gründen, die im Programm die Maxime enthalten müsste: „Niemand darf wegen seiner sexuellen Neigungen als krank, pervers oder kriminell behandelt werden!“

 *) Volltext: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“. (F W Bernstein, ca 1960) 

Jerry Hoss PhD ist Autor des Werkes "Aus dem Leben eines postmodernen Taugenichts. Das eBook kann als Kindle Edition bei AMAZON.de downgeloadet werden. Sie gelangen zu dem Buch, wenn Sie unten auf "Besuchen" klicken.

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