„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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(Update) Ein Leben mit Pädophilie: Werbe-Podcast-Reihe bei Donau3 FM in Ulm für das Präventionsprojekt KEIN TÄTER WERDEN(KTW) gestartet 06.09.2022

DONAU 3 FM Onlinechef Nico Walz im Gespräch mit Psychotherapeutin Elisabeth Quendler-Adamo: In den sechs Folgen, die immer mittwochs online gestellt werden, kommt auch ein Pädophiler zu Wort, der sich bereits in der Nachsorgegruppe befindet

Beim DONAU 3 Online-Radio läuft eine 6-teilige Podcast-Reihe zum Pädophilie-Thema. In der ersten Folge ging es um die Pädophilie im Allgemeinen. Das Projekt "Kein Täter werden/KTW" wird von der Psychotherapeutin Elisabeth Quendler-Adamo am Standort des Universitätsklinikums in Ulm vorgestellt. Der Interviewpartner & Moderator ist der Onlinechef Nico Walz. Zwischendurch kommt mehrmals ein Michi zu Wort, der sich in der Nachsorgegruppe als früherer Pädophilie-Patient befindet. Obwohl K13online und die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilenszene die KTW-Ansichten nicht teilt, so lohnt sich das Podcast dennoch anzuhören. Besonders die desinformierte Bevölkerung wird in den Podcasts Informationen finden, die Vorurteile abbauen könnten. K13online hatte im Jahre 2017 an einer KTW-Informationsveranstaltung in Ulm teilgenommen. Auch hatten wir damals ein Interview mit Elisabeth Quendler-Adamo geführt. Weiter hatten wir der Donau3-Journalistin Franziska Salzer ein Audio-Interview gegeben, welches allerdings nicht gesendet wurde. Mit einem Klick auf weiterlesen gelangen Sie zum K13online-Podcast mit den damaligen Statements....(Update 24. August & Statement zu Folge 4 ab Minute 15: Diskussion mit Positionierung zu Pädophilie-Aktivisten, die die Anerkennung der Pädophilie als sexuelle Identität und damit verbundene Legalisierung von einvernehmlicher Sexualität mit Kindern fordern) (Update: Die 6. und damit letzte Folge wird am Mittwoch, den 7. September, online gestellt.(Update: Es wird noch eine 7. Folge am 14. September geben) 

https://www.donau3fm.de/aktionen/kein-taeter-werden/



 

K13online Podcast: Kurzes Statement von Dieter Gieseking zur damaligen Veranstaltung in Ulm mit aktuellen Positionen zur Pädophilie und dem Sexualstrafrecht

   


Michi* hat seine Nichte sexuell missbraucht. Er ist pädophil. Aber er hat sich entschieden, Hilfe zu suchen. In dem einzigartigen Projekt „Kein Täter werden“ arbeiten Psychotherapeut*innen in ganz Deutschland mit pädophilen Menschen und helfen diesen, mit ihrer sexuellen Neigung verantwortungsvoll leben zu können.

Internationale Studien gehen davon aus, dass 1% der männlichen Bevölkerung eine pädophile Neigung hat - alleine in Deutschland wären dass 400.000 Männer. Michi* ist einer davon. Anhand seiner Geschichte taucht der neue Podcast „Kein Täter werden - Ein Leben mit Pädophilie“ in sechs Folgen in ein Thema ein, welches in Deutschland immer noch viel zu wenig differenzierte Beachtung findet und mit Stigmatisierung zu kämpfen hat. Denn nicht jeder Mensch mit einer Pädophilie begeht sexuellen Kindesmissbrauch und nicht jeder Sexualstraftäter ist pädophil.

Zusammen mit den Psychotherapeut*innen Elisabeth Quendler-Adamo, Matthias Möhrle und Jamie Knoblauch von der Universitätsklinik Ulm, die sich bei dem Projekt „Kein Täter werden“ engagieren sowie DONAU 3 FM Onlinechef Nico Walz, behandelt der Podcast wie Pädophilie entsteht, wie sie therapiert wird, wie Angehörige damit umgehen und natürlich erzählt Michi* in dem Audio-Blog seine Geschichte.

Warum dieser Podcast und die Arbeit der Psychotherapeut*innen? Mit jedem Menschen (ja, auch Frauen können unter Pädophilie leiden) dem durch "Kein Täter werden" geholfen wird, sinkt die potentielle Zahl sexueller Übergriffe auf Kinder und Jugendliche.

Der Podcast umfasst sechs Folgen und wird ab sofort wöchentlich auf donau3fm.de sowie allen gängigen Podcatchern wie Spotify oder Apple Podcasts kostenlos veröffentlicht. Hier können Sie den Podcast direkt anhören und abonnieren.  


Update 24. August & Statement zu Folge 4 ab Minute 15: Diskussion mit Positionierung zu Pädophilie-Aktivisten, die die Anerkennung der Pädophilie als sexuelle Identität und damit verbundene Legalisierung von einvernehmlicher Sexualität mit Kindern fordern


 

Was versteht man unter Pädophilie?: Radio free FM im Hörfunk-Interview mit der Psychotherapeutin & Leiterin Elisabeth Quendler vom Ulmer-Standort - Kein Täter werden(KTW) 03.10.2020

Elisabeth Quendler widerspricht öffentliche Meinung und korrigiert Desinformation: "Was mir ganz wichtig ist, dass Pädophilie NICHT mit Kindesmissbrauch gleichgestellt oder synonym verwendet wird"

Das Lokalradio free FM im badenwürttembergischen Ulm hat mit der Leiterin des dortigen KTW-Standortes Elisabeth Quendler ein Interview geführt. Der Sendebeitrag kann auf der Webseite von free FM angehört & downgeloadet(30 MB) werden. Die Psychotherapeutin Quendler erläutert in dem Interview u.a. die Aufgaben & Zielsetzungen speziell für die Therapieangebote am Universitätsklinikum in Ulm. Besonders wichtig ist ihr richtig zu stellen, dass Pädophilie und Kindesmissbrauch nicht generell gleichgestellt werden darf oder eine synonyme Verwendung findet. Sie weist auch darauf hin, dass es gerade am Ulmer Standort nahezu keine Medikation bei den pädophilen Therapie-Teilnehmern gibt. Auch pädophile Frauen können sich an die dortigen Therapeuten wenden. Die Ursachen der pädophilen Orientierung/Identität ist wissenschaftlich noch nicht erforscht. Die Therapie verfolgt deshalb das primäre Ziel, dass der Pädophile zu seiner sexuellen Präverenz steht und diese in sein alltägliches Leben integrieren kann. Ohne dabei gegen Gesetze zu verstoßen. Eine Therapie soll auch dabei unterstützen, dass der Pädophile nicht unter Depressionen leidet, weil die Gesellschaft pädophil-liebende Menschen ausgrenzt und ächtet. Quendler erläutert auch, warum jede Dämonisierung & Stigmatisierung im Sinne eines effektiven Kinderschutzes vor sexualisierter Gewalt nicht nur völlig kontraproduktiv ist, sondern Pädophile davon abschreckt, sich therapeutische Hilfe zu holen. K13online ergänzt: Jede Art von Verfolgung der Pädophilen erhöht das latente Risiko von sexualisierter Gewalt gegen Kinder. Die aktuellen Gesetzesverschärfungen im Sexualstrafrecht werden sich gegen einen effektiven Kinderschutz auswirken. Der Gesetzgeber setzt momentan alles daran, dass die Fallzahlen bei § 176 ff. StGB & § 184 ff. StGB ansteigen werden. Eine solche Sexualpolitik wird kein Kind besser schützen, sondern gefährden. Das bundesweite Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden/KTW" hält sich bei den massiven Verschärfungen im Sexualstrafrecht bisher völlig heraus. Es beschränkt sich auf Therapien. Die Zeit ist gekommen, dass sich auch die KTW-Therapeuten zur fehlgeleiteten Sexualpolitik äußern und im Interesse der Pädophilen  politische Positionen beziehen. Bei der Öffentlichkeitsarbeit sollte auf den Werbeplakaten z. B. ein roter Balken mit der folgenden Aufschriftt angebracht werden: Keine weiteren Verschärfungen gegen Pädophile im Sexualstrafrecht...  

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4295

Verwirrende Titelzeile beim Mainstream-Medium der Südwest Presse(SWP): 25 Männer schließen Therapie bei Anti-Pädophilie-Projekt -Kein Täter werden(KTW)- ab 24.06.2020

Netzwerk-Koordinatorin Elisabeth Quendler vom KTW-Standort Ulm/Baden-Württemberg: „Strafangst ist eine Angst, die Menschen nicht davon abhält, solche Dinge zu tun“

In die politische Debatte um die wiederholte Verschärfung im Sexualstrafrecht hat sich nun auch die Leiterin des KTW-Standortes in Ulm eingeschaltet. Frau Quendler ist im Gegensatz zu den populistischen Forderungen der Bundes- und Landespolitiker natürlich bekannt, dass höhere Strafrahmen keinen Kindesmissbrauch verhindern können. K13online fügt hinzu: Höhere Mindest- und Höchststrafen haben keine abschreckende Wirkung. Durch solche Gesetze wird kein einziges Kind besser und präventiv vor sexueller Gewalt geschützt. Im Übrigen greifen die Gesetze erst dann, wenn die Tat bereits geschehen ist. Mit einem effektiven Kinderschutz vor Gewalttaten haben Strafverschärfungen absolut nichts zu tun. Der Artikel in der SWP wurde von der Deutschen Presseargentur(DPA) übernommen. Entweder DPA oder SWP ist ein Fehler unterlaufen. Die Titelzeile ist verwirrend. Das Projekt "Kein Täter werden" ist KEIN Anti-Pädophilie-Projekt. Es richtet sich nicht gegen Pädophilie bzw. Pädophile. Im Gegenteil: KTW will den Pädophilen dabei helfen, für den Rest ihres Lebens auf das Ausleben ihrer Sexualität und den Konsum von Kinderpornos zu verzichten. K13online vertritt in diesem Punkt andere Positionen, die an vielen anderen Stellen dieser Webseiten entnommen werden können. Es verwundert nicht, dass die angebotenen Therapien nur von 25 Teilnehmern abgeschlossen wurden. Denn die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilen benötigt nämlich keine Therapie. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir an ein früheres Interview von einem Radiosender in Ulm mit K13online(Gieseking). Es ging damals bei einer KTW-Informationsveranstaltung bei der Uniklink Ulm um das Thema der Pädophilie. Bei einem Klick auf weiterlesen finden sie ein kurzes Podcasts. In den Streams hören sie kurze Statements mit den Positionen von K13online...  

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4187

K13online Aktivitäten: STIGMA-Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema der Pädophilie im Hörsaal des Universitätsklinikums Ulm war gut besucht 28.07.2017

KTW-Team & STIGMA-Produzenten beantworten 15 Fragen des Publikums: Prof. Dr. med. Harald GündelMaga. Elisabeth QuendlerJoachim Schreijäg sowie Jens Wagner & Peter Jeschke

K13online war zur Informationsveranstaltung mit der Filmvorführung STIGMA nach Ulm angereist. Im Hörsaal des Universitätsklinikums waren über 120 Teilnehmer erschienen. Das gesamte KTW-Team am Standort Ulm sorgte für einen organisatorisch gelungenen Ablauf der Veranstaltung. Die Diskussion über den Film und das Thema der Pädophilie im Allgemeinen kam nur zögerlich in Gang. Es war deutlich zu spüren, dass die Berührungsängste und Zurückhaltung bei diesem brisanten Thema noch sehr groß sind. Das Publikum war nicht geübt darin, über Pädophile/Pädophilie ganz einfach und offen zu diskutieren. Dies hat sicherlich auch am fehlenden Fachwissen und der emotionalen Betroffenheit gelegen. Diskussionen über Kindesmissbrauch etc.. sind offensichtlich viel einfacher und gehören seit Jahren zum Tag täglichen Geschehen. Das Podium gab Auskünfte über die Sichtweise des KTW-Projekts und den Film STIGMA. Darüber hinaus gehende Informationen gab es nicht. Dennoch kann festgestellt werden, dass es trotz gegensätzlicher und unvereinbaren Positionen zwischen dem Projekt KTW und K13online durchaus auch Gemeinsamkeiten gegeben hat. Unsere Gespräche sind durchgehend positiv verlaufen. Die Botschaft der Veranstaltung, Ängste weiter abzubauen, um zu einer vorurteilsfreien Auseindersetzung zum Pädophilie-Thema zu gelangen, dürfte beim Publikum angekommen sein. Im Schlusswort sagte der Projektleiter  Prof. Dr. med. Harald Gündel: "Wo sollen sich Pädophile hinwenden? Wir haben versucht, die Tür etwas zu öffnen". K13online möchte an dieser Stelle ergänzen: "Auch unsere Tür ist geöffnet und Pädophile/Pädosexuelle können sich jeder Zeit an uns wenden". Nach der Veranstaltung hat der Inhaber von K13online noch ein spontanes Interview an eine Journalistin des lokalen Radiosenders "Donau 3" gegeben. Ob dieses Interview und das mit Frau Quendler noch ausgestrahlt wird, steht gegenwärtig allerdings noch nicht fest. Lesen Sie unseren Bericht mit einem Klick auf weiterlesen...(Update 29.07.2017 + 30.07.2017: Textkorrekturen auf Wunsch des Veranstalters)

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=3408

geschrieben von K13online-Redaktion [Druckansicht]


Kommentare

Fortsetzung meines Kommentars von Wolfgang
am 30.08.2022

Ich habe noch viel mehr Kritik an den Aussagen. So ist Missbrauch nicht gleich Missbrauch. Die Vermischung und Skandalisierung von Begrifflichkeiten führt zu Empörung. Nicht zu einer Lösung. Erstmal musste ich loswerden, wie stigmatisierend hier über Pädophilie geredet wird.
Zum Glück hat der Podcast kein allzu großes Ziel:
Zitat: „… Und wenn am Ende auch nur ein einziges Kind vor so einem Übergriff geschützt wird, weil jemand mit pädophilen Neigungen durch diesen Podcast hier auf das Thema aufmerksam wurde und sich vielleicht bei „Kein Täter werden“ psychologische Hilfe geholt hat, dann haben wir alle zusammen, vor allem ihr, weil ihr den Podcast hört und so für seine Verbreitung sorgt, dann haben wir alles richtig gemacht.“
Das, immerhin, könnte klappen.

Das Schicksal der Minderheit ist die Zukunft der Mehrheit.


Zum Podcast von Donau 3 FM „Kein Täter werden - Ein Leben mit Pädophilie“ von Wolfgang
am 30.08.2022

Der Podcast ist ein gutes Beispiel für verzerrte Wahrnehmung oder:
Wie man stigmatisiert, in dem man ständig betont, etwas gegen Stigmatisierung zu tun.
Bisher gibt es 4 von 6 Folgen.
Schon der Disclaimer vor jedem Podcast stellt unverblümt die Verbindung zwischen Pädophilie und Kindesmissbrauch her:
„In diesem Podcast geht es um Pädophile. Kindesmissbrauch. Und damit zusammenhängende Taten und Ereignisse. Die Geschichten der Therapeuten und Pädophilen sind so in Wirklichkeit passiert. … „
Im Grunde ist damit gesagt, was der Podcast macht: Pädophile stigmatisieren, Vorurteile bedienen und das unter dem Deckmantel der Aufklärung. Angeblich will man der Stigmatisierung entgegenwirken. Das halte ich für wenig glaubwürdig.
Nach dem obligatorischem Disclaimer geht es fröhlich weiter. Pädophilie wird als Krankheit bezeichnet, die man nicht heilen, aber therapieren kann bzw. muss.In Wahrheit ist es eine sexuelle Orientierung wie alle anderen auch. Dazu werden immer wieder „Originaltöne“ von „Michi“ eingeblendet, die aus einem Gespräch mit dem Moderator stammen. „Michi“ wird von einem unbedarftem Zuhörer, und an die wendet sich der Podcast, als Prototyp eines Pädophilen wahrgenommen.
Er eignet sich besonders gut, da er authentisch darüber berichten kann, dass Pädophile ohne Therapie (sprich: ohne KTW) zu Tätern werden. In allen lauert ein Monster, dass unbedingt kontrolliert werden muss. Seine Dankbarkeit, erwischt worden zu sein und nun endlich eine Therapie machen zu dürfen, ist grenzenlos. Dabei hat er inzwischen alle Werte von KTW in Bezug auf Missbrauch und Missbrauchsabbildungen verinnerlicht. Besser geht es nicht.
Die Wahrheit ist: „Michi“ gehört zu einer kleinen Gruppe von Pädophilen. Er hat mehrere HandsOn-Delikte begangen, also reale sexualisierte Kontakte zu Kindern. Damit zählt er zu den ca. 15% der Täter, die diese Tat begehen und als pädophil gelten. Die absolute Mehrheit der Taten wird von Menschen begangen, die eigentlich auf Gleichaltrige stehen. Diese sind keine Zielgruppe von KTW. Und auch kein echtes Thema im Podcast. Wie will man auch dem geneigten Hörer vermitteln, dass die absolut überwältigende Mehrheit der Täter aus dem direkten Umfeld der Kinder kommt? Also Eltern, Verwandte, Trainer u.v.m. die in ständigem Kontakt mit dem Kind sind. Da könnte es ja jeder sein. Diese Information kann man niemandem zumuten. Und man würde sich die Frage stellen müssen, wie wirksam die Arbeit von KTW dann überhaupt sein kann. KTW versteht sich als Kinderschutzverein. Wenn KTW die selbst gestellte Aufgabe erfüllen wollen würde, müsste sich das Projekt vollkommen neu aufstellen. Missbrauch ist kein pädophiles Problem. Missbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Wenn die Mehrheit der Täter eine Ansprechbarkeit auf erwachsene Körper hat, also hetero- und homosexuelle Menschen sind, dann drängt sich die Frage auf, wie es dazu kommt, dass diese bei Kindern Täter werden. Und die Antwort findet sich meines Erachtens in unserem moralisierendem, restriktivem Umgang mit Sexualität. Dummerweise wird die gerade immer stärker dämonisiert. Es steht zu Erwarten, dass es schlimmer und nicht besser wird.
Doch zurück zum Podcast.
In diesem werden immer wieder sehr richtige Sachen über Missbrauch und Täter gesagt. Auch wird drauf hingewiesen, dass nicht jeder Pädophile Täter wird und nicht jeder Täter pädophil ist. Diese Erkenntnis führt aber nicht dazu, das Thema breiter aufzustellen. Statt dessen kommt man wieder und wieder auf „die“ Pädophilen zurück. Dadurch befördert man genau das, was man angeblich verhindern will. Ich würde ja Unwissenheit unterstellen, wären die Handelnden nicht alle Profis. Mich stört auch die Attitüde, dass die Therapeuten ja so eine „schwere“ Arbeit leisten, sich gegenüber ihren Patienten abgrenzen müssen, so schlimme Dinge erfahren… und und und. Wenn ich das höre frage ich mich allen Ernstes, was für ein Menschenbild die Therapeuten haben. Möglicherweise sollten sie sich beruflich neu orientieren.

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Studie zu unterschiedlichen sexuellen Interessen.
Die Umfrage richtet sich neben den Pädophilen auch an alle andere sexuelle Identitäten, Orientierungen, Neigungen. Eine Teilnahme wird empfohlen!!!
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Online-Umfrage an Pädophile


Gründe für Therapieabbrüche
Die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften an der Technischen Universität Chemnitz: Gründe für den Abbruch einer Psychotherapie bei Menschen mit Pädophilie und/oder Hebephilie
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Umfrage für Studie an Pädophile


Erfahrungen mit Stigmatisierung und Folgen bei Personen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen
Internationale Studien-Umfrage des Institut of Mental Health der University of Ottawa
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