[update 14.11.2015: Pressespiegel] DelmeNew.de: Henning Suhrkamp akzeptiert erstinstanzliches Urteil in Sachen Kinder- und Jugendpornografie, doch beteuert weiterhin seine Unschuld

Hennig Suhrkamp(fraktionsloser GRÜNER Ratsherr): Weil mir und meinem familiären Umfeld  das Verfahren sehr zusetzt, habe ich gestern meine Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichtes zurückgezogen und das Verfahren damit beenden können

Henning Suhrkamp hat seine Berufung während der Verhandlung vor dem Landgericht Oldenburg zurückgenommen und akzeptiert damit das erstinstanzliche Urteil des Amtsgerichtes Delmenhost eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen a 30 Euro. Auch die Staatsanwaltschaft nahm ihrerseits ihre Berufung zurück. Somit ist das Urteil des Amtsgerichts nun rechtskräftig. Auf K13online Anfrage äußert sich Suhrkamp in einer persönlichen Erklärung: Ich habe mir nichts vorzuwerfen und bin unschuldig. Mich mit falschen Beschuldigungen belasten... Sollte es nicht wichtiger sein, die tatsächlichen Umstände herauszufinden? Es geht schliesslich um Kinder als unsere Schutzbefohlenen! Hinsichtlich seines Ratsmandates bei den GRÜNEN erklärt Suhrkamp:  Ich werde mein Ratsmandat nicht abgeben, um damit dem Täter die letzte Genugtuung zu verschaffen. Im Gegenteil: Dadurch, dass ich den Rat nicht verlassen werde, setze ich ein Zeichen für meine eigene Stärke und Unschuld. K13online ist zwar sehr gut bekannt, dass ein wegen Kinder- und Jugendpornos Beschuldigter im heutigen Zeitgeist massiven Vorverurteilungen ausgesetzt ist. Will man jedoch einen gerechten Freispruch erreichen, dann bleibt nur der Instanzenweg bis zu einer Revision. Nicht jeder Beschuldigte kann dieses notwendige Durchhaltevermögen aufbringen. Darauf wird von Seiten der Staatsanwaltschaft und der Gerichte natürlich spekuliert. Im Fall Suhrkamp ist diese Strategie offensichtlich aufgegangen. Selbst wenn der Tatvorwurf nach § 184 ff. StGB zutreffen sollte, liegt das Strafmaß mit 120 Tagessätzen im unteren Bereich. Jedoch gilt Suhrkamp bei dieser Deliktsart nun als vorbestraft. Der GRÜNE Politiker Suhrkamp will sein Ratsmandat als Fraktionsloser beigehalten. Die Vorstandssprecherin der GRÜNEN im Kreisverband Delmenhorst, Bettina Pinzon-Assis, hat auf K13online Anfrage mitgeteilt, dass ein mögliches Parteiausschlussverfahren nach dem jetzigen Urteil im Kreisverband mit Absprache des Landesverbandes geprüft und entschieden wird. Wir werden weiterhin darüber berichten.... 

http://delmenews.de/henning-suhrkamp-akzeptiert-erstinstanzliches-urteil-in-sachen-kinder-und-jugendpornografie-doch-beteuert-weiterhin-seine-unschuld/



(Henning Suhrkamp (links) und sein Verteidiger Bernd Idselis)

Presse-Zitate

Habe mir nichts vorzuwerfen

Nach der Pause gab Henning Suhrkamp eine persönliche Erklärung ab. Weder die belastenden Cache-Dateien noch die gefundenen Bilder stammten seiner Aussage nach von ihm. Er habe die Hoffnung gehabt, dass die Staatsanwaltschaft dies im Laufe des Verfahrens herausfinden werde. Doch dies sei nicht geschehen. „Ich muss betonen, dass ich es nicht war. Ich bin unschuldig und habe mir nichts vorzuwerfen“, betonte Suhrkamp heute. Die letzten Wochen und Monate seien sehr anstrengend gewesen, nicht nur für ihn, sondern auch für sein Umfeld, sagte er. „Ich hatte gehofft, dass meine Unschuld bewiesen wird.“
 
Der Beklagte trägt die Kosten seiner Berufung, die Staatsanwaltschaft die Kosten ihrer Berufung. Suhrkamp wolle die Kosten nicht weiter in die Höhe treiben, sondern stattdessen die Notbremse ziehen.


Henning Suhrkamp: Persönliche Erklärung vom 13.11.2015 

Ich bin für mich immer noch unfassbaren Vorwürfen wegen des sich Beschaffens und des Besitzes von kinder- und jugendpornografischem Material ausgesetzt. Weil mir und meinem familären Umfeld  das Verfahren sehr zusetzt, habe ich gestern meine Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichtes zurückgezogen und das Verfahren damit beenden können. 

Aber: Ich habe mir nichts vorzuwerfen und bin unschuldig. Mich mit falschen Beschuldigungen belasten... Sollte es nicht wichtiger sein, die tatsächlichen Umstände herauszufinden? Es geht schliesslich um Kinder als unsere Schutzbefohlenen! 

In den letzten 25 Jahren habe ich - das bestätigen mir auch Kritiker - in der Jugend- und Tierschutz-Arbeit gerade auch ehrenamtlich viel für unsere Stadt geleistet. Ehrenamtlich bedeutet unentgeltlich - daher sollte allen klar sein: Es geht mir hier nicht ums Geld. 

Ich werde mein Ratsmandat nicht abgeben, um damit dem Täter die letzte Genugtuung zu verschaffen. Im Gegenteil: Dadurch, dass ich den Rat nicht verlassen werde, setze ich ein Zeichen für meine eigene Stärke und Unschuld. 

 

Henning Suhrkamp

Fraktionsloses Mitglied

von Bündnis90/Die Grünen

im Rat der Stadt Delmenhorst

http://www.gruenedelmenhorst.de/home

 


[Update] GRÜNER Ratsherr in Delmenhorst bestreitet weiterhin Besitz von Kinder- und Jugendpornos: Landgericht vertagt Berufungsverhandlung auf den 12. November 2015 um 9 Uhr 27.10.2015

Berufungstermin offenbart "Kinderschützer" als Verursacher des Gerichtsverfahrens: Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Jungen und Mädchen hatte ausgedruckte Fotos der Polizei übergeben.

Der GRÜNE Ratsherr Henning Suhrkamp war vom Amtsgericht Delmenhorst am 10. Februar 2015 wegen des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Schriften zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt worden. Gegen das Urteil legte Suhrkamp durch seine zwei Verteidiger Bernd Idselis und Benny-Kim Wendler Berufung vor dem Landgericht ein. Zum Einen sollen 120 belastende Internet-Cache-Dateien auf dem Laptop von Suhrkamp gefunden worden sein. Zum Anderen sollen Ausdrucke mit nackten Kindern am Strand in seiner früheren Wohnung gefunden worden sein. Diese Fotoausdrucke wurden von einer früheren Nachbarin von Suhrkamp an  die Delmenhorster "Beratungsstelle" gegeben, die dies zum Anlaß genommen hatte, die Ausdrucke der Polizei zu übergeben. Die Folge war eine äußerst fragwürdige Hausdurchsuchung gewesen. Erneut hat sich eine solche Kinderschutzstelle als völlig hysterische Beratungstelle erwiesen. Da sich die Staatsanwaltschaft auch auf belastendes Material im Cache des Browsers von Suhrkamps Laptop konzentriert hatte, soll ein Sachverständiger hinzugezogen werden, die genauen technischen Abläufe zu erklären. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen - ich bin unschuldig", hatte Suhrkamp auf K13online-Anfrage mitgeteilt. Er versuche weiterhin, sich als fraktionsloses Mitglied im Rat der Stadt Delmenhorst für die Interessen seiner Wähler einzusetzen. Das sei jedoch schwierig, weil er ausgegrenzt werde. Von seinen Ratskollegen fühle er sich vorverurteilt. K13online hält eine solche Vorverurteilung bei einem solch unbewiesenen Verdacht für das Ergebnis einer furchtbaren Hysterie im heutigen Zeitgeist. Bis Dato unschuldige Menschen verlieren politische, berufliche und private Existenzen. Damit können Freisprüche nicht mehr zu einer Rehabilitierung führen...[update 28.10.2015: Der News-Text wurde an mehreren Stellen geändert] 

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3159       

geschrieben von K13online-Redaktion am 14.11.2015 Drucken

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