Schon wieder Kinderpornos in WhatsApp-Klassenchats medial bekannt geworden: Schulrektor Johann Simmerl bezeichnet Besitz & Verbreitung durch Kinder & Jugendliche als Fass ohne Boden

Schülerinnen & Schüler sind keine sexuallose Wesen: Die Polizei sammelte die Handys ein und ermittelt jetzt erneut gegen einen 13 und einen 15 Jahre alter Schüler 

Die Krimininalisierung von Kindern wegen des Besitzes und der Verbeitung von Kinder- und Jugendpornos in WhatsApp-Klassen-Chats schreitet weiter fort. "Es ist ein Fass ohne Boden", sagt ein Schulrektor an der Mittelschule in Hauzenberg. Günther Tomaschko vom Polizeipräsidium Niederbayern ist es wichtig zu sagen, dass die Häufung in Hauzenberg nichts mit den Schulen dort zu tun hat. "Dieses Problem betrifft alle Schulen gleichermaßen", sagt er. Mittlerweile seien Lehrer wie Schüler sensibilisiert und zeigten die Fälle an. Demnach dürfte es bundesweit Hunderte solcher Ermittlungsverfahren gegen Kinder & Jugendliche geben, die bisher nicht die mediale Öffentlichkeit erreicht haben. Ganz zu schweigen von den Tausenden Kids mit Smartphons, die bislang (noch) nicht wegen selbst herstellten Nacktaufnahmen oder Kinderpornos "aufgeflogen" sind. Offensichtlich konnten sich diese Kids noch vor dem "Kinderschutz" schützen. Die Schülerinnen & Schüler sind bei der heutigen Aufklärung keine sexuallose Wesen mehr. Der Gesetzgeber hinkt mit seinen Unrechtsgesetzen in § 184 ff. StGB weit hinterher. Die zunehmende Kriminalisierung von Kindern & Jugendlichen hat nachhaltige Negativ-Folgen auf die weitere Entwicklung im Erwachsenenalter. Denn jede Strafanzeige wird aktenkundig, auch bei Kindern unter 14 Jahren, die noch nicht strafmündig sind. Das Ermittlungsverfahren gegen den in diesem Fall 15-jährigen Jungen könnte nach Jugendstrafrecht zum Beispiel zu einem Wochendearrest oder schlimmers führen. Der Jugendliche gilt dann bei der Deliktsart Kinderpornos als Vorbestrafter und erhält einen Eintrag im erweiterten Führungszeugnis. Damit wird Ihm der berufliche Werdegang versperrt. Der Gesetzgeber ist aufgerufen, diese politischen und in der Folge juristischen Missstände zu beseitigen...

https://www.br.de/nachrichten/bayern/kinderporno-im-klassenchat-ein-fass-ohne-boden,Rl65m1n



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https://ketzerschriften.net/2019/12/kein-kinderkram-in-neuwied/


Kriminalisierung von Kindern & Jugendlichen geht weiter: Die Polizei in Neuwied ermittelt gegen mehrere Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren wegen Kinderpornos 01.12.2019

Staatsgewalt macht nicht vor den Kinderzimmern halt: Im Kampf gegen "Kinderpornos" werden immer mehr Jugendliche & Kinder zu Justizopfern 

Der SWR berichtet von einem erneuten Fall von Kinderpornos in den Händen von Jugendlichen. Die Polizei in Neuwied hat mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet und es drohen auch Hausdurchsuchungen in den Kinderzimmern bei den Eltern. Die Schüler müssten auch damit rechnen, dass ihre Handys, Laptops oder Computer überprüft und gegebenenfalls beschlagnahmt würden. Beteiligt sein sollen auch Kinder unter 14 Jahren, die jedoch strafrechtlich nicht belangt werden können. Die Jugendlichen müssten mit Strafen wie Sozialstunden oder Jugendarrest rechnen, sagte ein Polizeisprecher auf SWR-Nachfrage. Die tatverdächtigen Jugendlichen seien zwischen 14 und 17 Jahre alt. Da einige Bilder und Videos auch in Gruppen das Messenger-Dienstes WhatsApp verschickt wurden, rechnet die Polizei damit, dass sich die Ermittlungen noch ausweiten werden. K13online spricht sich deutlich gegen eine Kriminalisierung von Kindern & Jugendlichen aus. Möglich ist diese Kriminalisierung aufgrund der bestehenden Unrechtsgesetze des Schand § 184 ff. StGB. Es bedarf dringend eine entsprechenden Strafrechtsreform, damit nicht noch mehr Kinder & Jugendliche zu Justizopfern werden. Aber auch Kinder unter 14 Jahren müssen wegen der ungerechten Gesetzeslage mit schwerwiegenden Folgen durch die Eltern und Jugendämter etc.. rechnen. Schon angeblich sexualisierende Aufnahmen fallen unter "Kinderpornos". Es bedarf nach der letzte Strafverschärfung im Jahre 2015 keiner sexuellen Handlungen mehr auf den Darstellungen. Reine Nacktaufnahmen(FKK) mit vermeintlich erotischen Inhalten der Kinder von sich selbst herstellt reichen schon als Kinderporno-Besitz aus, um Ermittlungsverfahren in Gang zu setzen. Es ist völlig lebensfremd anzunehmen, dass sich die Kids bei ihren eigenen Aufnahmen selbst sexuelle Gewalt antun oder sogar selbst vergewaltigen. Der Gesetzgeber ist erneut aufgerufen, diese Misstände zu beenden. Zum Wohle aller Beteiligten...

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=4009 

... und viele weitere mehr....

geschrieben von K13online-Redaktion am 20.12.2019 Drucken

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