Warum ist Pädophilie keine Krankheit, sondern eine sexuelle Neigung/Orientierung: ZEIT-Online im Interview mit der Psychologin Anna Konrad beim Berliner Standort Kein Täter werden(KTW)

Anna Konrad: "Manche Menschen schaffen das auch ohne sich in Therapie zu begeben, doch oftmals haben sie dennoch einen hohen Leidensdruck aufgrund ihrer Neigung, die stark stigmatisiert wird"

Die ZEIT-Online, die bekanntlich der SPD nahe steht, hat wieder einmal die Pädophilie thematisiert. Diesmal wurde ein Interview mit der Psychologin Anna Konrad vom Berliner Standort von "Kein Täter werden/KTW" geführt. Auch wenn K13online in der Grundsatzfrage zur Einvernehmlichkeit mit KTW nicht überein stimmen kann, so hat Frau Konrad erneut festgestellt, dass die Pädophilie keine Krankheit ist und damit auch nicht geheilt werden kann. Sie ist damit im Einklang mit den Katalogen DSM5 und der ICD10. Die unwissende bzw. desinformierte Öffentlichkeit kennt diese Fakten (noch) immer nicht im ausreichenden Maße. Es bedarf deshalb noch sehr viel an Aufklärung in der Bevölkerung. Die Pädophilie ist also eine sexuelle Neigung/Orientierung, die grundsätzlich nicht veränderbar ist. Die weit überwiegende deutsche und internationale Pädophilenszene benötigt deshalb auch keine Therapien. Diese Mehrheit der Pädophilen war noch nie freiwillig bei einem Therapeuten. Eine relativ kleine Minderheit der geschätzten 250 Tausend Pädophilen haben therapeutische Hilfe bei KTW oder bei anderen Psychologen gesucht und an Therapien teilgenommen. Primär haben diese Pädophilen einen Leidensdruck, der durch die gesellschaftliche Ausgrenzung & Verfolgung entstanden ist. Auch die andauernde Stigmatisierung treibt diese Pädophilen in eine Therapie. Die Angst vor Kontrollverlust bzw. ungewollten Übergriffen auf Kinder spielt nach Einschätzung von K13online eine eher untergeordete Rolle. Die KTW-Projekte wollen die Lebensqualität eines Pädophilen verbessern, damit dieser zunächst von sich sagen kann: Ich bin pädophil und das ist gut so! Ein Pädophiler, der zu seiner sexuellen Neigung/Orientierung/Identität steht, stellt grundsätzlich keine Gefahr für Kinder dar. Das Problem bei den KTW-Therapien besteht darin, dass von den pädophilen Patienten die völlige Enthaltsamkeit gefordert wird. Würden sich diese Therapien auf die reine Hilfe zur Selbsthilfe - mit therapeutischer Begleitung - beschränken, dann könnte K13online solche Therapien auch befürworten. Es ist eine individuell Entscheidung jedes einzelnen Pädophilie, ob er diese Hilfsangebote annimmt. K13online wird sich dabei vollkommen heraus halten...  

https://www.zeit.de/arbeit/2020-06/paedophilie-therapie-psychologie-anna-konrad



FAQ KTW 2017_8 „Gibt es einvernehmliche sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern?“

K13online Anmerkungen

Das einzig "Positive" an dem Video besteht darin, dass eine solche Fragestellung nach Einvernehmlichkeit von einem betroffenen Pädophilen überhaupt zugelassen und beantwortet wurde. Bisher(Stand 2015) wurde eine solche Fragestellung ignoriert bzw. wurde ausgewichen. Aus diesem Grunde konnte auch keine kontroverse Diskussion über die Einvernehmlichkeit geführt werden. Bei einer konstruktiven Diskussion können die Argumente des KTW-Projektes nicht überzeugen, sondern sind in vielfacher Hinsicht widerlegtbar. Selbst wenn ein Kind dem KTW-Projekt gegenüber persönlich versichern würde, dass es Einvernehmlichkeit gibt, würden die dortigen Psychologe behaupten, dass Kind sei nicht der Lage dies einzuschätzen.

Bei der Positionierung im Video muss jedoch berücksichtigt werden, dass wenn sich das KTW-Projekt auch nur ansatzweise der Tag täglichen Realität zur Einvernehmlichkeit nähern würde, sich das Projekt faktisch selbst zerstört. Eine solche Selbstzerstörung liegt zumindest nicht im Interesse von K13online, weil sich das Projekt sichtlich bemüht, die Stigmatisierung zu beenden. Das KTW-Projekt ist in jeder Hinsicht vom Gesetzgeber und damit von der Politik abhängig. Es dient primär dem "Kinderschutz" und nicht den berechtigten politischen Interessen der Pädophilen. Eine unabhängige Sexualwissenschaft und erst Recht Sexualforschung findet nicht statt. Das KTW-Projekt hat als Grundlage ihres Handeln NUR die Sexualmedizin. Es kennt lediglich die pädophilen Therapie-Teilnehmer, die bei deren eigener Schätzung von rund 250.000 Pädophilen in Deutschland, eine ganz kleine Minderheit sind. Die weit überwiegende Mehrheit der Deutschen Pädophilenszene lehnt das KTW-Projekt entschieden ab. Die weltweiten Pädophilen & Pädosexuellen sowieso, weil es ein solches Projekt im Ausland in keinem anderen Land der Welt gibt.


K13online Podcast: Kurzes Statement von Dieter Gieseking zur damaligen KTW-Veranstaltung in Ulm mit aktuellen Positionen zur Pädophilie und dem Sexualstrafrecht

 

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(Update) LIVE Vorträge mit Frage & Antwort bei Zoom Webinar: K13online berichtet über Online-Veranstaltung des Präventionsnetzwerkes Kein Täter werden(KTW), Du träumst von Ihnen(PPJ) und Troubled Desire(TD) 20.06.2020

Therapeut Hannes Ulrich vom Universitätsklinikum an der Berliner Charite: "Das Risiko eines sexuellen Übergriffes sei sehr gering, wenn der Pädophile sozial integriert ist"

Das KTW-Präventionsnetzwerk hat am Donnerstag, den 18. Juni 2020, im Zeitraum von 13 bis 15 Uhr, seine 2. Online-Veranstaltung durchgeführt. Nach Angaben der Sprecherin für Öffentlichkeitsarbeit Clara Stuckmann haben daran bis zu 300 Person LIVE teilgenommen. Drei Therapeuten stellten ihre Projekte im LIVE-Stream über ZOOM Webinar vor. Bei der Kernfrage, ob es pädophile Freundschaften auch mit einem pädosexuellen Anteil geben kann oder nicht, sind die Positionen von K13online gegenüber KTW zwar unvereinbar. Jedoch besteht Einigkeit in mehreren Punkten. Die Stigmatisierung der Pädophilen muss abgebaut werden und das TABU der Pädophilie muss gebrochen werden. Weiter sind auch wir davon überzeugt, dass das Risiko eines sexuellen Übergriffes sehr gering ist, wenn der Pädophile sozial integriert ist". Kann sich ein Pädophiler ohne Ausgrenzung & Angriffe fürchten zu müssen im sozialen Umfeld outen, dann dürfte ein solches Bekenntnis erheblich zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt beitragen. Der Boylover & Girllover unterzieht sich dann einer sozialen Kontrolle in seinem gesamten Umfeld. Dazu müsste es jedoch zuvor eine Entstigmatisierung & einen TABUbruch geben. Im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist ist die Gesellschaft, die Mainstream-Medien und aktuell auch die Bundesregierung meilenweit davon entfernt. Die geplanten Strafverschärfungen und alle weiteren Maßnahmen sind in diesem Sinne nicht nur total kontraproduktiv, sondern fördern sogar den Kindesmissbrauch. ALLE, die sich an Ausgrenzung und politischer Verfolgung beteiligen, machen sich zumindest indirekt mitschuldig. Es ist im Sinne eines effektiven Kinderschutzes unverantwortlich, wenn Pädophile gezwungen sind, sich noch mehr zu verstecken und ihr Leben in Einsamkeit zu gestalten. Die geplanten Verschärfungen im Sexualstrafrecht und die Erweiterungen der Ermittlungsmöglichkeiten etc. werden zu einem beträchlichen Anstieg von sexuellen Kindesmissbrauch führen. Dazu muss man nicht die nächste Kriminalstatistik im Jahre 2021 abwarten. Das politische Ziel, die Kinder besser zu schützen und Kindesmissbrauch zu minimieren, ist schon jetzt gescheitert. Auch die KTW-Präventionsangebote können an einer solch furchtbaren Entwicklung nicht wirklich etwas ändern. Das Problem der Pädophilie kann nur dadurch gelöst werden, wenn die Pädophilie als sexuelle Orientierung/Neigung/Identität anerkannt und akzeptiert wird. Mit einem Klick auf weiterlesen gelangen Sie zu unserer Berichterstattung zur Online-Veranstaltung der drei Projekte  Kein Täter werden(KTW), Du träumst von Ihnen(PPJ) und Troubled Desire(TD)...(Update 23. Juni 2020: Teilnahmebescheinigung und Ankündigung eines Handouts)  

 https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4183

ZEIT-Online Podcast von Melanie Büttner & Sven Stockrahm(Teil II): Pädophilie - Die Verantwortung, keinem Kind zu schaden 10.07.2019

Werbe-Podcast für das Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden"(KTW): In dieser Folge berichten Menschen, die pädophil sind, von ihren Erfahrungen und Gefühlen 

Im II. Teil der Podcast-Reihe bei ZEIT-Online von Melanie Büttner & Sven Stockrahm kommen drei Therapie-Teilnehmer des Präventionsnetzwerkes "Kein Täter werden"(KTW) zur Wort. Das Projekt wird massiv beworben. Die weit überwiegende Mehrheit der deutschen Pädophilenszene, die dieses Projekt klar ablehnen, wird mit keinem Wort erwähnt. Die Äußerungen der anonymen und angeblich pädophilen Therapie-Teilnehmer sollen zum Ausdruck bringen, dass sich Angehörige dieser sexuellen Minderheit an das KTW-Projekt wenden mögen. K13online vertritt dazu ein klare Haltung: Wir werden keinem Pädophilen verbieten, sich auf eine solche Therapie einzulassen. Dies ist eine ganz individuelle Entscheidung, die jeder Boylover oder Girllover selbst treffen muss. Pädophile, die bereit sind, den Rest ihres Lebens auf das aktive Ausleben einvernehmlicher Sexualität zu verzichten, sind bei KTW am richtigen Platz. Pädosexuelle, die jedoch einvernehmliche Freundschaften oder sogar sexuelle Beziehungen pflegen oder sich wünschen, sind bei KTW fehl am Platz. Gesellschaftspolitisch vertritt KTW Positionen, die mit K13online und fast der gesamten Pädophilenszene in Deutschland nicht vereinbar sind. Dies trifft insbesondere für ALLE Pädophilen außerhalb von Deutschland - Ausnahme ist lediglich die Schweiz - zu. Denn es gibt weltweit kein anderes Land mit einem solchen Präventionsnetzwerk. Pädophile & Pädosexuelle, die sich in ihrem Coming-In & Out zunächst an KTW gewandt haben und erst später erkennen, dass diese Therapien ihnen nicht zu ihrem Lebensglück geholfen haben, können sich jeder Zeit an uns wenden. Seit Anfang 2019 hatte ein medial bekannter KTW-Pädophiler sozusagen die Fronten gewechselt und ist nun Moderator im K13online-Forum. Ein konstruktiver Erfahrungsaustausch mit unserem Moderator TOM ist bei einer Registrierung als K13online-User jeder Zeit möglich. Wir laden jeden Interessierten dazu ein....  

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=3908       

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 27.06.2020 Drucken

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