(Update) Bayerischer Justizminister Georg Eisenreich hat Nachfolger für KTW-Standort Regensburg gefunden: Weiterer Standort für den südbayerischen Raum in München für 2021 geplant

Dr. Ralf Bergner-Köther: "Kein Täter werden" Standort Bamberg kann nicht ganz Bayern abdecken * Gesundheitspolitischer Sprecher Dominik Spitzer(FDP) fordert KTW-Standorte in allen  Regierungsbezirken

Bayern hatte bis Sommer 2019 als einziges Bundesland zwei Standorte vom Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden(KTW)". Der Standort Regensburg wurde geschlossen. Betroffene standen plötzlich ohne ihre gewohnte Einrichtung da. Viele kamen zwar in Bamberg unter, durch die Umstellung seien aber auch Patienten verloren gegangen, bestätigt Ralf Bergner-Köther: Aus heutiger Sicht muss man ganz klar sagen, Bamberg allein kann nicht ganz Bayern abdecken. "Wir haben jetzt einen Professor am Uniklinikum in Regensburg gefunden. Insofern wird der Standort wieder betrieben werden können", sagt Georg Eisenreich, Justizminister von Bayern. Bis zum Ende des Jahres soll die Ambulanz ihren Betrieb wieder aufnehmen. Auch Dominik Spitzer, Gesundheitspolitischer Sprecher der FDP im bayerischen Landtag, kritisiert das geringe Angebot seit Langem. Deshalb brauchen wir Angebote vor Ort, am besten in jedem Regierungsbezirk", sagt der Abgeordnete und Mediziner. Aktuell werden 35 Männer in Bamberg behandelt. Das Ziel der Therapie ist es dabei aber nicht, ihre Pädophilie zu heilen. Eine solche Neigung könne nicht einfach überwunden werden, sagt Bergner-Köther. Betroffene hätten ein Leben lang damit zu tun. K13online erkennt seid den Vorfällen in Münster und daraufhin geplanten Strafverschärfungen einen Anstieg in der Berichterstattung zu den KTW-Projekten in den Mainstream-Medien. Erstmals ist die Rede davon, dass die Bundesländer ihre Standorte flächendeckend ausbauen. Bayern ist offensichtlich Vorreiter. Daraus könnte man schließen, dass das Präventionsnetzwerk auch einen Anstieg der therapie-willigen Pädophilen erwartet. Oder anders gesagt: Der Gesetzgeber will durch die Verschärfungen im Sexualstrafrecht noch mehr Pädophile "freiwillig" in eine Therapie drängen. Aktuell werden nur 35 Männer in Bamberg behandelt. Für ein ganzes Bundesland Bayern scheint diese Zahl ziemlich gering zu sein. Bestätigt jedoch, dass das Interesse der Pädophilen an solchen Therapien nur in Einzelfällen vorhanden ist. Und es bestätigt auch, dass die weit überwiegende Mehrheit dieser sexuellen Minderheit kein Interesse haben und auch keine Therapie benötigen. In Relation zu den geschätzten 250 Tausend Pädophilen in ganz Deutschland sind die Therapiewilligen eine ganz kleine Minderheit in der sexuellen Minderheit der Pädophilen. Und daran wird weder der Gesetzgeber noch sonst jemand etwas ändern. Und DAS ist auch gut so...  

https://www.br.de/nachrichten/bayern/missbrauch-luecken-bei-praevention-sollen-geschlossen-werden,S2vCvlO



 

https://krumme13.org/links.php?id=428&s=info


Dr. Ralf Bergner-Köther

Professur für Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt, Pädagogische Psychologie und psychologische Diagnostik

https://www.uni-bamberg.de/paedpsych/team/dr-ralf-bergner-koether 

K13online Hinweis:

Der KTW-Standort Bamberg gehört nicht der Uni Bamberg an, sondern ist der Sozialstiftung Bamberg angegliedert:

https://www.sozialstiftung-bamberg.de/klinikum-bamberg/


Aus für die Pädophilen-Ambulanz(Kein Täter werden/KTW) am Bayern-Standort Regensburg: Leiter Prof. Dr. Osterheider ist in den Ruhestand getreten 24.10.2019

Das KTW-Präventionsprojekt wurde an den Standort Bamberg in Bayern übertragen: Ein weitergehender Hinweis in den öffentlichen Medien wurde seitens der Universität nicht veranlasst

Die Regensburger Ambulanz von „Kein Täter werden“ wurde im Jahre 2010 gegründet und hat nun nach neun Jahren geschlossen. Der Grund ist, dass der Leiter Prof. Dr. Osterheider in den Ruhestand getreten ist. Bayern war das einzige Bundesland mit gleich zwei Standorten gewesen. Die Ambulanz in Regensburg wurde nun nach Bamberg verlagert. Über den Standort in Bamberg liegen gegenwärtig noch keine weiteren Informationen vor. Die von Prof. Dr. Osterheider besetzte Professur für Forensische Psychiatrie soll in entsprechender Ausrichtung wieder besetzt werden. Die Ausschreibung hierzu wird derzeit vorbereitet. Laufende Forschungsprojekte bestehen nicht mehr. Prinzipiell ist es denkbar, dass ein entsprechendes Projekt mit der Neubesetzung der Professur erneut bearbeitet wird. Als weitaus bessere Alternative möchte K13online wiederholt das private Hilfsangebot von Neli Heiliger(Facebook Schutzengel.neli) anbieten. In einem aktuellen Statement auf ihrem Facebook-Profil hat sie ihre Aufgaben & Zielsetzungen erweitert. Sie setzt sich u.a. ein FÜR: Kinderschutz [sexualisierte Gewalt; Misshandlung]. FÜR Personen, die zu Unrecht des sexuellen Kindesmissbrauch beschuldigt/verurteilt wurden. GEGEN Diskriminierung von Personengruppen [beispielsweise: Pädophile ohne strafbarem Sexualverhalten]. In der Arbeit mit Pädophilen handelt Sie als Einzelperson unentgeltlich und eigenständig, ohne Zugehörigkeit zu einem Projekt/Verein. Frau Heiliger ist kein Mitglied einer Glaubensgemeinschaft(Religion), eines Kinderschutz- oder Opfervereins oder einer Pädophilen-Community. Bei dieser Gelegenheit weist K13online daraufhin, dass wir den Pädophilen in unserem Forum nur noch in Ausnahmefällen Hilfe zur Selbsthilfe anbieten können. Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt im medialen und politischen Bereich. Unsere Internetpräsenz dient primär als Informationsquelle zum gesamten Themenkomplex der Pädophilie... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=3975

Appell gegen die Tabuisierung: Freistaat Bayern setzt Präventionsprojekt - Kein Täter werden(KTW) - mit zwei Standorten in Regensburg & Außenstelle Bamberg fort 13.08.2017

Justizminister Winfried Bausback auf der Pressekonferenz: "Es ist zum anderen ein Appell an die Gesellschaft zu mehr Offenheit im Umgang mit dem Thema, ein Appell gegen die Tabuisierung“ 

Auf einer Pressekonferenz haben der Justizminister von Bayern Winfried Bausback(CSU), der KTW-Standortleiter Prof. Dr. Michael Osterheider und die Therapeutin Petya Schuhmann nach sieben Jahren eine Zwischenbilanz gezogen. Der Standort in Regensburg besteht bereits seit 2010, im Jahre 2015 kam als bisher einziges Bundesland ein 2. Standort in Bamberg hinzu. 50 Männer haben die Therapie in Regensburg abgeschlossen. In Bamberg haben 5 mit einer Therapie begonnen. Justizminister Bausback hat für den Standort in Regensburg inklusive der Zweigstelle in Bamberg für 2017 und 2018 je 520.000 Euro zur Verfügung gestellt. Therapeutin Petya Schuhmann sagte: "Einige Pädophile leiden, weil sie einsam sind, stigmatisiert und alleine nicht lernen können, ihre Neigungen zu kontrollieren. Genau darum geht es bei dem Projekt. Heilen können wir nicht, das geht nicht“. Keiner entscheide sich für die Neigung zu präpubertären Kindern, betont auch Michael Osterheider, Leiter der Regensburger Ambulanz. Die Therapeuten wollen erreichen, dass die Männer auf Sex oder Pornos mit Kindern verzichten. Das Präventionsprogramm sei nicht nur ein Appell an die Gefährdeten, die zu Sexualstraftaten gegen Kinder neigen können, sagte Bayerns Justizminister Winfried Bausback am Freitag. „Es ist zum anderen ein Appell an die Gesellschaft zu mehr Offenheit im Umgang mit dem Thema, ein Appell gegen die Tabuisierung“, sagte der CSU-Politiker, der aktuelle Zahlen aus den ersten sieben Jahren des vom Freistaat getragenen Projekts in Bayern vorstellte. Ein Tabubruch der Pädophilie wird auch von K13online gefordert. Die Frage ist allerdings, was genau Bausback darunter versteht. Wir verstehen darunter die Akzeptanz & Anerkennung der Pädopilie & Pädosexualität als eine eigenständige sexuelle Orientierung/Identität. Die logische Folge ist eine Strafrechtsreform, die einvernehmliche Sexualität zwischen Kindern & Erwachsenen liberalisiert...

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=3416

Pädophilie/Pädosexualität: Umfrage-Ergebnis der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fakultät Humanwissenschaften, Lehrstuhl Sozialpädagogik 22.12.2011

Große Mehrheit der 83 Befragten wünscht sich mehr Öffentlichkeits- bzw. Aufklärungsarbeit im Bereich Pädophilie * Nur 17 Pädosexuelle leben ihre sexuelle Identität auf einvernehmlicher Basis aus

In der Zeit vom 30. November bis 20. Dezember 2011 hat eine Studentin(Decentra) der Uni Bamberg unter der Anleitung von Dipl. Päd. Esther Vornholt eine Online-Umfrage in die Pädophilenszene durchgeführt. 83 Teilnehmer haben die Fragebögen verwertbar beantwortet; dabei wurden die freien Antwortmöglichkeiten ausführlich genutzt. Der Schwerpunkt der Befragung lag beim Beratungs- und Therapieangebot für Pädophile. Auf die Frage: "Denken Sie das mehr Öffentlichkeits- bzw. Aufklärungsarbeit im Bereich Pädophilie notwendig ist?", antworteten 73 mit JA, 3 mit Nein und 6 Teilnehmer machten keine Angaben. Lesen Sie das vollständige Umfrage-Ergebnis, welches in die Diplomarbeit der Studentin einfließen wird, mit einem Klick hier:

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=2157

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 30.06.2020 Drucken

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