Revision beim Bundesgerichtshof(BGH) eingelegt: Verteidiger Marvin Schroth lässt lebenslange Freiheitsstrafe gegen Edelsteinhändler wegen Mordes & Kinderpornos prüfen

Urteilsbegründung vom Landgericht Karlsruhe liegt noch nicht vor: Bei einer erfolgreichen Revision wird der BGH den Fall an eine andere Strafkammer des Landgerichtes zurück verweisen

Wie die Pforzheimer Zeitung(PZ) berichtet hat der zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilte Edelsteinhändler durch seinen Verteidiger Revision beim Bundesgerichtshof(BGH) einlegen lassen. Damit ist das Urteil des Landgerichtes Karlsruhe nicht rechtskräftig geworden. Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. K13online war an einem Prozesstag anwesend gewesen und hatte in einem News berichtet. Für einen mutmaßlichen Mord gab es bei der Beweisaufnahme weder ein Motiv noch konnte die Todesursache eindeutig geklärt werden. Deshalb wird die Revision mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führen. Die schriftliche Urteilsbegründung des Landgerichtes liegt der Verteidigung noch nicht vor. In der Regel kann die Begründung rund einen Monat dauern. Die hiesige PZ wird sicherlich weiter berichten. Es gibt zwei Gründe, warum auch K13online über diesen mutmaßlichen Mordfall berichtet. Zum Einen soll der Edelsteinhändler nach einem Gutachten pädophil sein. Zum Anderen wurde er auch wegen des Besitzes von Kinderpornos verurteilt. Ob beides auch ein Revisionsgrund darstellt, bleibt abzuwarten. Die Entscheidungen des BGH können auch rund ein Jahr dauern. Ein Freispruch ist letztendlich zwar nicht zu erwarten. Jedoch hatte die Verteidigung auf schwere Körperverletzung mit Todesfolge plädiert. Im Gegensatz zu einem Mord mit lebenslanger Freiheitsstrafe ist aus Sicht des Verteidigers eine zeitlich begrenzte Freiheitsstrafe möglich. Dabei dürfte der Besitz von Kinderpornos eine untergeordnete Rolle spielen. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter berichten...

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Lebenslängliche Freiheitsstrafe: Fragwürdiges Urteil beim Landgericht in Karlsruhe wegen Mord an Schmuckhändler & Besitz von Kinderpornos 14.08.2020

Verteidiger Marvin Schroth plädierte auf schwere Körperverletzung mit Todesfolge: Gutachterin diagnostizierte wegen den Kinderpornos auf dem Smartphone eine Pädophilie des Edelsteinhändlers

Weder die Todesursache noch das Motiv konnte während der Beweisaufnahme eindeutig festgestellt werden. Dennoch kam das Landgericht Karlsruhe zu der Schlussfolgerung, dass es Mord gewesen ist. Zwei Merkmale eines Mordes waren während der Gerichtverhandlung entfallen. Weil der Verteidiger Marvin Schroth auf schwere Körperverletzung mit Todesfolge plädiert hatte, ist davon auszugehen, dass dieser Revision gegen das Urteil beim Bundesgerichtshof einlegen wird. Wegen des Besitzes von Kinderpornos wohl eher nicht. K13online war deshalb an einem Verhandlungstag dabei gewesen, um mehr über die Inhalte zu erfahren. Jedoch ging es an diesem Tag um die Inaugenscheinnahme von Video einer Überwachungskamera am Tattag. Auf diesen Aufnahmen war nach Ansicht von K13online jedoch nicht erkennbar, dass im nächsten Moment ein geplanter Mord geschehen soll. Kein Mörder lässt sich kurz vorher von einer Kamara filmen, die erkennbar unter der Decke angebracht ist. Das Rechtstaatprinzip lautet: Im Zweifel für den Angeklagten. Der Staatsanwalt und das Landgericht waren anderer Ansicht. Deshalb stellt sich auch die Frage, ob die Urteilsfindung etwas mit der Pädophilie & den Kinderpornos zu tun haben könnte. Nach Rechtsauffassung von K13online wird das Urteil des Landgerichtes bei einer Revision vor dem Bundesgerichtshof keinen Bestand haben. Wir werden dann weiter berichten... 

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Auch wegen Besitz von Kinderpornos angeklagt: Gerichtsprozess gegen einen 37-jährigen Angeklagten wegen Mordes an einem 57-jährigen Pforzheimer Schmuckhändler 12.07.2020

Angeklagter soll laut Sachverständige eine pädophile Neigung/Orientierung/Identität haben, die als Störung der sexuellen Präferenz ausgelegt wurde: Der Angeklagte selbst bestreitet jedoch, pädophil zu sein

Seit März dieses Jahres läuft beim Schwurgericht am Landgericht in Karlsruhe ein Prozess wegen Mordes an einem Schmuckhändel aus Pforzheim. Wie die Pforzheimer Zeitung(PZ) berichtet ging es bei einem Verhandlungstag auch um den Besitz von 1659 kinderpornografische Bilder und Videos. Der 37-jährige Angeklagten war im Jahre 2006 in den USA zu einer Freiheitsstrafe von sage und schreibe 15 Jahren verurteilt worden. Nach seiner Überstellung nach Deutschland hatte ein deutsches Gericht diese Freiheitsstrafe auf sechs Jahren und elf Monaten abgeändert. Eine Sachverständige erkannte starke pädophile Neigungen und eine Störung der Sexualpräferenz beim Angeklagten. Aus diesem Grunde hat nun auch K13online diesen Fall aufgegriffen und wird über das weitere Gerichtsverfahren berichten. Wir beabsichtigen am nächsten Gerichtstermin, Mittwoch 15. Juli um 13 Uhr, an der Verhandlung teilzunehmen. Der reine Besitz von Kinderpornos bedeutet nicht automatisch, dass der Angeklagte auch pädophil ist. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder wird ihm nicht vorgeworfen. Auch bei Mordanklage am Schmuckhändler ist mit heutigem Sachstand noch nicht erwiesen, dass der 37-Jährige die Tötung begangen hat. Es sind noch viele Fragen offen, die geklärt werden müssen. Der Angeklagte bestreitet den Mordvorwurf. Es gilt die Unschuldsvermutung! Er ist in 2. Ehe mit einer deutschen Frau verheiratet und hat drei Kinder, die weiterhin zu ihm halten. Laut PZ ist mit einem Urteil im August zu rechnen....

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geschrieben von K13online-Redaktion am 26.08.2020 Drucken

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