Tendenziell lückenhafte bis unseriöse Berichterstattung in den Mainstream-Medien: Pressespiegel zum Gerichtsverfahren gegen den Pfadfinderleiter Dieter K. vor dem Landgericht Baden-Baden

BNN-Journalistin Sibylle Kranich bezeichnet Dieter K. als pädophil, obwohl er sich zur Homosexualität bekannt hat: Angeklagter war wegen pädophiler Neigungen bekannt - und trotzdem in der Jugendarbeit aktiv

Die Journalistin der Badischen Neusten Nachrichten(BNN), Sibylle Kranich, verkündigt in Ihrer Titelschlagzeile eine pädophile Neigung des Pfadfinderleiters Dieter K. Die bisherige Beweisaufnahme hat jedoch keine pädophile Identität des Angeklagten ergeben. Es liegt kein Gutachten mit einer diesbezüglichen Diagnose vor. Im Gegenteil, Dieter K. hatte sich vor dem Landgericht zu seiner Homosexualität bekannt. Eine solche Art & Weise der Berichterstattung soll der Leserschaft eine Gefahr suggerieren, die den Gruppenleiter in ein schlechtes Bild rückt. Erst in einem weiteren Absatz Ihres Artikels geht Sie darauf ein, dass Dieter K. sich bei allen Ehrenämtern offen und ehrlich verhalten hat. Ihr gesamter Artikel ist auch tendenziell lückenhaft und lässt wichtige Aussagen der Zeugen unbeachtet. Aber auch eine Vielzahl von weiteren Mainstream-Medien können nicht gerade einen seriösen Journalismus vorweisen. Eine Vorverurteilung ist in einer ganzen Reihe von Artikel lesbar. Die Unschuldsvermutung findet wenig Beachtung. Kein Medium hinterfragt die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen "Vergewaltungsopfers". Dabei ist mit Stand von heute überhaupt nicht erwiesen, dass diese überhaupt stattgefunden hat. Es ist auch die Aufgabe von Journalisten der Mainstream-Medien, Anschuldigungen von vermeintlichen Opfern sexualisierter Gewalt in der Kindheit kritisch zu betrachten. Besonders in diesem Fall, wo das "Opfer" unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet. Und die damals kindlichen und jugendlichen "Täter" nicht bekannt sind. Aus diesen Gründen müssen all die Medien, die über den Fall berichtet haben, stark kritisiert werden. Eine Hofberichterstattung, die sich lediglich auf die Anklage der Staatsanwaltschaft bezieht, ist nicht neutral, ojektiv und seriös. Zum Pressespiegel und den K13online Kommentierungen langen Sie mit einem Klick auf weiterlesen... 

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeuge



SWR-Aktuell

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/kindesmissbrauch-bei-pfadfindern-vor-gericht-100.html

(Online-Artikel mit Videobeitrag)

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/prozess-um-gruppenvergewaltigung-am-landgericht-fortgesetzt-100.html

Anmerkung K13online

Der SWR hat über den 3. Prozesstag am 6. Oktober nicht berichtet. Diese Ignoranz lässt keinen seriösen Journalismus erkennen. 


Badische Neuste Nachrichten(BNN)

Zitate

In Baden-Baden ist es ein offenes Geheimnis. Die pädophilen Neigungen des ehemaligen Pfadfinderleiters Dieter K. waren offenbar sehr vielen Menschen schon seit sehr langer Zeit bekannt. Aber auch lange nachdem der heute 64-Jährige im Jahr 2000 einen Strafbefehl wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen erhalten hatte, blieb er dennoch bei verschiedenen Vereinen aktiv.

Anmerkungen K13online

Zu keinem Zeitpunkt ging es an diesem Verhandlungstag um eine pädophile Neigung von Dieter K. Der Begriff Pädophilie ist nicht einmal gefallen. Dieter K. hatte sich lediglich zu seiner Homosexualität bekannt. Eine pädophile Identität ist nicht erwiesen. Die BNN-Journalistin Sibylle Kranich berichtet tendenziell unvollständig und verschweigt wichtige Aussagen der Zeugen.

Zitate

Tiefe Einblicke in die Biografie der Nebenklägerin gab die Mutter der heute 44-Jährigen. Sehr eindrücklich schilderte sie die Veränderungen, die sie irgendwann in den 80er Jahren bei ihrer damals noch sehr jungen Tochter feststellte. „Mein Kind war immer sehr lebhaft und munter. Doch plötzlich wirkte sie auf mich wie eine gefügige Puppe.“

Anmerkungen K13online

Die Journalisten Kranich verschweigt wichtige Aussagen der Mutter. Siehe dazu unserer News vom 7. Oktober 2020

Zitate

Der Strafbefehl habe einen positiven Effekt gehabt. „Ich habe dadurch den Mut gefunden, zu mir zu stehen.“ Außerdem seien die sexuellen Übergriffe „falsch und erschreckend für mich“ gewesen. Dass er weiterhin bei vielen Vereinen aktiv ist, sei seinem ehrlichen Umgang mit dem Thema zu verdanken. „Denen, die mich baten, für sie zu arbeiten, habe ich immer die Wahrheit gesagt. Ich habe eine zweite Chance bekommen und die nutze ich.“

Anmerkungen K13online

An dieser Stelle berichtet die BNN-Journalistin Kranich korrekt. Dennoch muss ihr Bericht in der Gesamtheit als einseitig und gegen den Pfadpfinderleiter Dieter K. bezeichnet werden. 

https://bnn.de/mittelbaden/baden-baden/angeklagter-war-wegen-paedophiler-neigungen-bekannt-und-trotzdem-in-der-jugendarbeit-aktiv

Diese Art und Weise der Berichterstattung wird auch in den folgenden Artikel deutlich:

https://bnn.de/mittelbaden/baden-baden/zeuge-sagt-im-baden-badener-pfadfinder-prozess-aus-ein-system-aus-scham-angst-und-schwueren

https://bnn.de/mittelbaden/baden-baden/vergewaltigung-bei-baden-badener-pfadfindern-wir-haben-ihn-immer-klein-hitler-genannt


Badische Zeitung

https://www.badische-zeitung.de/sexueller-missbrauch-unter-pfadfindern-nach-30-jahren-vor-gericht

 

Nürnberger Blatt

https://nuernberger-blatt.de/2020/09/ehemaliger-pfadfinderleiter-in-baden-baden-wegen-vergewaltigung-vor-gericht

 

Hitradio-Ohr

https://www.hitradio-ohr.de/artikel/ex-pfadfinder-leiter-baden-baden-wegen-missbrauch-angeklagt

 

RTL

https://www.rtl.de/cms/baden-baden-pfadfinderleiter-64-wegen-gruppenvergewaltigung-eines-kindes-vor-gericht-4622703.html

 

Bildzeitung

https://www.bild.de/bild-plus/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/baden-baden-als-kind-wurde-dennis-im-pfadfinder-lager-sexuell-missbraucht-73263560.bild.html

https://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/baden-baden-vergewaltigungs-prozess-nach-mehr-als-30-jahren-73174154.bild.html

https://www.bild.de/bild-plus/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/zwang-er-buben-maedchen-zu-missbrauchen-wer-nicht-vergewaltigt-kriegt-keinen-pfa-73181146.bild.html


Badisches Tageblatt

https://www.badisches-tagblatt.de/Lokales/BadenBaden/Vergewaltigungsprozess-in-Baden-Baden-Angeklagter-bricht-Schweigen-57821.html

Zitate

Der wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht stehende ehemalige Leiter einer Pfadfindergruppe schilderte am Dienstag an ihm begangenen sexuellen Missbrauch.

K13online Anmerkungen

Mit einer solchen Schlagzeile soll der falsche Eindruck erweckt werden, dass der Pfadfinderleiter Dieter K. die Vergewaltigungen begangen hat. DAS ist falsch!!! Damalige Pfadfinder-Jungs sollen dies Taten begangen haben. Der Angeklagte soll die damaligen Kinder & Jugendlichen dazu aufgefordert bzw. genötigt haben. Aus strafrechtlicher Sicht ist dieser Vorwurf ein riesen Unterschied.  


 

Behauptete Gruppen-Vergewaltigung bisher ohne Täter: Sieben Zeugen sagen vor dem Landgericht Baden-Baden aus & Gruppenleiter(Dieter K.) der Pfadfinder macht umfangreiche Angaben zur Person 07.10.2020

Verteidiger Andreas Kniep stellt drei Beweisanträge: Gutachten über Arztbehandlung der mutmaßlichen "Opfer-Zeugin", gerichtliche Ortsbegehung des angeblichen "Keller-Tatortes" und Glaubwürdigkeitsgutachten über das vermeintliche "Opfer"

Am 3. Verhandlungstag vor dem Landgericht in Baden-Baden haben mehrere Zeugen als ehemalige Pfadfinder-Jungs und ehemalige Gruppenleiter ausgesagt. Keine der Aussagen konnten die Behauptung des mutmaßlichen Opfers einer Gruppenvergewaltigung bestätigen. Auch die Existenz eines Tatkellers, wo dies geschehen sein soll, konnte nicht geklärt werden. Auch die Aussage der Mutter des vermeintlichen "Opfers" machte deutlich, dass es bis zum 30. Lebensjahr keine Hinweise auf gewaltsamen Sex ihrer Tochter im Alter von 7 bis 11 Jahren gegeben hat. Plötzlich habe die Mutter einen Anruf von der erwachsenen Tochter erhalten: "Mir ist in der Kindheit etwas passiert. Sie würde sich nun an eine Vergewaltigung durch mehrere Jungs erinnern".  Bei ihrer Strafanzeige belastet Sie den Pfadfinderleiter Dieter K. stark. Eine Kripobeamtin macht Aussagen über die Anzeigenaufnahme. Der Verteidiger des Angeklagten stellt drei Beweisanträge, worüber das Gericht am 4. Verhandlungstag 15. Oktober entscheiden wird. Rechtsanwalt Andreas Kniep erklärt, dass sein Mandant sich zu seinen persönlichen Verhältnissen äußern wird. Dieter K. erläutert ausführlich seine traumatisch erlebte Kindheit in einem Heim, seine Tätigkeiten in verschiedenen Ehrenämtern und berichtet über eine 12-jährige Therapie. Nach der Trennung von seiner damalige Ehefrau wegen seinem homosexuellen Coming-In lebt er heute aber nicht in einer schwulen Partnerschaft. Jedoch steht er heute zu seiner Homosexualität. Er kritisiert auch die Mainstream-Medien:  "Was einem da angehängt wird, das bekommt man nie mehr weg, selbst wenn ich freigesprochen werde".  Nach Rechtsauffassung von K13online kann es mit Stand von heute keine Verurteilung von Dieter K. geben. Denn es kann aufgrund der Zeugenaussagen der damaligen Pfadfinder nicht nachgewiesen werden, dass es diese Gruppen-Vergewaltigung gegeben hat. Kein damaliger "Täter" konnte bisher ermittelt werden. Demnach kann es auch keine Straftat von Dieter K. gegeben haben. Es liegt lediglich die massive Belastung des mutmaßlichen "Opfers" vor. Diese leidet jedoch an einer posttraumatischen Belastungsstöhrung und war über viele Monate drogenabhängig. In den Mainstream-Medien sind von den Prozesstagen Berichte erschienen, die einer Vorverurteilung als Täter gleich kommen. Dazu werden wir ein weiteres News mit starker Kritik publizieren. Lesen Sie unseren Prozessbericht mit einem Klick auf weiterlesen... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4299

Landgericht Baden-Baden: Heute 64-jähriger Pfadfinder-Leiter soll 1984 - 1987 Jungen & Jugendliche genötigt haben, ein 7 bis 11-jähriges Mädchen vergewaltigt zu haben 01.10.2020

Verteidiger beantragt erfolglos Einstellung des Verfahrens: 71-jähriger Zeuge beschreibt nach rund 30 Jahren den Anklagten als herzlich zu Kindern, aber in bestimmter Weise auch konsequent

Vor dem Landgericht in Baden-Baden hat ein äußerst ungewöhnlicher Prozess begonnen. Ein mutmaßliches Vergewaltigungsopfer will im Kindesalter von 7-11 Jahren von einer Gruppe Jungen & Jugendlichen vergewaltigt worden sein. Ein heute 64 jähriger Pfadfinder-Leiter soll die jungen Pfadfinder in den Jahren 1983 bis 1987 dazu genötigt bzw. angestiftet haben. Erst im Jahre 2017 hatte die heute ca. 44-jährige Frau Strafanzeige erstattet. Gleich zu Beginn der Verhandlung vor dem Landgericht stellte der Verteidiger den Antrag, das Verfahren einzustellen, was aber erfolglos blieb. Der damalige Leiter der Pfadfindergruppe bestreitet alle Tatvorwürfe. Es werden deshalb 24 Zeugen vor Gericht geladen und Aussagen machen. Es wird ein Indizienprozess werden, denn es liegen nach rund 30 Jahren keine stichhaltigen Beweise für eine Gruppen-Vergewaltigung durch die jungen Pfadfinder vor. Völlig unklar ist laut Medienberichten, ob die heute erwachsenen Pfadfinder als Zeugen bzw. als damalige "Täter" aussagen werden. Eine Verurteilung der früheren Jungen/Jugendlichen im heutige Erwachsenenalter ist nicht bekannt. Ohne diese Zeugenaussagen kann der Pfadfinder-Leiter nach rechtstaatlichen Ermessen nicht wegen Nötigung oder Anstiftung verurteilt werden. Die Beweisaufnahme mit den Zeugenaussagen wird an den kommenden Verhandlungstagen am 5. Oktober, 6. Oktober und 15. Oktober 2020 sehr aufschlussreich werden. Besonders interessant wird die Aussage des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers sein. Es ist die Wahrheit angesagt. Oder ist doch alles Lüge? Laut Staatsanwaltschaft soll der Leiter der Pfadfindergruppe alle beteiligte Kinder und Jugendliche durch einen «Pfadfinderschwur» genötigt haben, niemandem von dem Geschehen zu erzählen. Werden sie ihren Schwur brechen, wenn es diesen denn überhaupt gegeben hat? Zitate SZ: Ein Zeuge, der seit den 70er Jahren organisatorisch bei den Pfadfindern in Baden-Baden tätig ist, beschrieb den Angeklagten als überaus engagiert und aktiv. Nachdem er als junger Mann 1979 oder 1980 dazugestoßen war, habe sich die Zahl der Pfadfinder mehr als verdoppelt. "Er hat sehr viel Leben in die Bude gebracht." K13online wird an einem Verhandlungstag zur journalistischen Berichterstattung dabei sein und in einem News berichten... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4292

geschrieben von K13online-Redaktion am 08.10.2020 Drucken

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