(Update) Pfadfinder-Gruppenleiter vor dem Landgericht Baden-Baden: Weiterer Zeuge kann mutmaßliche Vergewaltigung eines damaligen Mädchens(7-11 Jahre) durch frühere Kinder/Jugendliche nicht bestätigen

Reporterin Sibylle Kranich von den Badischen Neusten Nachrichten(BNN) erklärt sich in einem YouTube-Video: "Wieso ist die Suche nach der Wahrheit so schwer?(1)"

Vor dem Landgericht in Baden-Baden hat am gestrigen Donnerstag der 4. Verhandlungstag stattgefunden. Aufgrund der medialen Berichterstattung hat sich kurzfristig ein weiterer Zeuge gemeldet und ausgesagt. Auch dieser konnte nicht bestätigen, dass die mutmaßliche "Vergewaltigung" des Mädchens vor über 30 Jahren stattgefunden hat. Damit gibt es weiterhin keine Zeugenaussage für die angebliche Tat. Mutmaßlich andere Sexualstraftaten sind verjährt. Laut Badische Neuste Nachrichten(BNN) fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Aussage eines medizinischen Gutachters statt. Aus dem Artikel der Reporterin Sibylle Kranich geht nicht eindeutig hervor, was mit dem "Geständnis" der Opfer-Zeugin gemeint sein soll. Es wird sich um das Gutachten des behandelnden Arztes handeln. Jedenfalls hat das Landgericht noch nicht über die drei Beweisanträge der Verteidigung entschieden. Die BNN-Reporterin Kranich hat sich in einem Video bei YouTube zum Prozess geäußert. Darin gibt Sie drei Antworten auf Fragen, die Sie sich selbst gestellt hat: Warum ist die Suche nach der Wahrheit so schwer..... ?  Das Magazin BRISANT berichtet ebenfalls über den Prozess gegen den Pfadfinder-Gruppenleiter Dieter K. Der Staatsanwalt schildert grauenhafte Vergewaltigungen, die vom mutmaßlichen Opfer behauptet werden. Dieter K. soll daneben gestanden haben. So lautet die Anklage. Auch der Verteidiger Andreas Kniep wird interviewt. Er kritisiert insbesondere die BILDzeitung, die in einer abscheulichen Schlagzeile getitelt hatte: "Wer nicht vergewaltigt, der bekommt keinen Orden". Dieter K. war auch Fußballtrainer & Schiedsrichter gewesen. In den letzten 20 Jahren gab es keine Beschwerden von den Vereinen. Weiter war er beim Karneval als Büttenredner aufgetreten. Vor zwei Jahren war er bei einer AfD-Veranstaltung als Kabarettist aufgetreten. K13online: DAS geht gar nicht! Weder Homosexuelle noch Pädosexuelle haben zur Belustigung der rechtspopulistischen AfD etwas zu suchen. Der 5. Prozesstag wurde auf den 28. Oktober 2020 angesetzt... 

https://www.mdr.de/brisant/missbrauch-kind-pfadfinder-100.html



(vorne: Sibylle Kranich)

Erzwungene Vergewaltigung unter Pfadfindern: Die mühsame Suche nach der Wahrheit geht weiter

Zitate

Zum Vorwurf der Vergewaltigung konnte der Zeuge jedoch keine Angaben machen. Doch, wie so viele andere, fügte seine Aussage dem Mosaik über Dieter K. ein weiteres Steinchen hinzu. So festigte sich auch am vierten Verhandlungstag wieder das Bild eines Mannes, der seine Leiterposition missbrauchte, um seinen pädophilen Neigungen skrupellos nachzugehen. 

K13online Anmerkungen

Damit wurde der Tatvorwurf der Staatsanwaltschaft gegen den Anklagten Dieter K. noch immer nicht bewiesen. Die mutmaßlichen Täter von damals im Kindes- und Jugendalter konnten bisher nicht ermittelt werden. Mutmaßlich andere Sexualstraftaten, die inzwischen verjährt sind, haben keine Beweiskraft für eine Verurteilung im laufenden Prozess. Erneut wird von pädophiler Neigung berichtet, obwohl Dieter K. sich zur Homosexualität bekannt hat. Das ist unseriös und soll Dieter K. zusätzlich in ein schlechtes Licht rücken. 

Zitate

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde auch die Klägerin noch einmal angehört. In Anwesenheit eines medizinischen Gutachters sollte ihr Erinnerungsvermögen beurteilt werden. Nach fast drei Stunden stand sein Urteil fest: „Ich habe keine Zweifel daran, dass ihr Gedächtnis vollständig in Takt ist“, so der Mediziner aus Tübingen. Der Prozess wird am 28. Oktober um 9 Uhr fortgesetzt.

K13online Anmerkungen

Die Verteidigung hatte insgesamt drei Beweisanträge gestellt. Kein Medium hat über die zwei anderen Anträge berichtet, wie das Gericht entschieden hat. Um was für ein "Geständnis" soll es sich bei der Opfer-Zeugin handeln? Hat das mutmaßliche Opfer gestanden, eine falsche Aussage gemacht zu haben? Oder hat das Gutachten ergeben, dass der Mediziner dem Opfer Glauben geschenkt hat? Handelt es sich überhaupt um das Ergebnis des beantragten Glaubwürdigkeitsgutachten - oder bezog sich dies auf den anderen Beweisantrag? Das obige Zitat schafft darüber keine klare Antwort. K13online war an dem 4. Verhandlungstag leider nicht anwesend. Prozessbeobachtungen zur journalistischen Berichterstattung sind primär eine Kostenfrage.   

https://bnn.de/mittelbaden/baden-baden/erzwungene-vergewaltigung-unter-pfadfindern-die-muehsame-suche-nach-der-wahrheit-geht-weiter

https://bnn.de/mittelbaden/baden-baden/pfadfinder-prozess-in-baden-baden-weitere-missbrauchsopfer-meldeten-sich

(Bezahl-Artikel, vollständige Artikel liegt K13online vor)


Medien-Spiegel(unvollständig)

https://www.zeit.de/news/2020-10/15/angeklagtem-im-vergewaltigungsprozess-missbrauch-vorgeworfen

https://www.bo.de/region/zeuge-wirft-angeklagtem-im-vergewaltigungsprozess-missbrauch-vor

https://www.sueddeutsche.de/panorama/prozesse-baden-baden-angeklagtem-im-vergewaltigungsprozess-missbrauch-vorgeworfen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201015-99-956752

https://www.die-neue-welle.de/display-news/baden-baden-zeuge-wirft-angeklagten-missbrauch-vor 


Zu klären ist weiterhin, wo der Kellerraum in dem Gebäude gelegen hat, in dem sich die Tat zugetragen haben soll.

Zitate

„Wenn ich könnte, würde ich ihm dermaßen eins in die Fresse hauen, das können Sie sich nicht vorstellen.“ Mit deutlichen Worten fasst der immer wieder mit den Tränen kämpfende Zeuge am vierten Prozesstag seine Erinnerungen an den Angeklagten zusammen. Heute ist der Tatvorwurf verjährt.

Doch er gibt bereitwillig Auskunft, will zur Aufklärung beitragen: „Fragen Sie mich alles, was ihm schaden kann“, drückt er seine Verachtung aus. Bei seiner Vernehmung beschuldigt er auch seinen ehemaligen evangelischen Religionslehrer des sexuellen Übergriffs. „Der gehört auch auf die Anklagebank“, sagt er.

K13online Anmerkungen

Solche Zeugenaussagen wirken unglaubwürdig. Es liegt der Verdacht nahe, dass der Zeuge mit seinen Äußerungen den Religionslehrer meint, aber dieser nicht auf der Anklagebank sitzt. Im Übrigen ist die Zeugenaussage für dieses Gerichtsverfahren in strafrechlicher Sicht völlig irrelevant. Die Staatsanwaltschaft hat diesbezüglich keine Anklage erhoben, weil sowieso verjährt. Es soll ganz offensichtlich etwas aufgearbeitet werden, was mit diesem Verfahren nichts zu tun hat. Dass sich das Landgericht auf solche "Spielerein" einlässt, ist sehr bedenklich.  

Zitate

Anhand alter und neuer Baupläne sowie zahlreicher Fotos versuchen die Prozessbeteiligten zunächst, den Kellerraum auszumachen, in dem sich die Tat zugetragen haben soll – und dessen Existenz der Verteidiger in Frage stellt.

K13online Anmerkungen

Mit Stand von heute ist also noch nicht einmal der Kellerraum bekannt, wo eine Streckbank für Folter gestanden haben soll. Der Beweisantrag der Verteidigung bezieht sich auf eine Ortbegehung, worüber das Landgericht noch nicht entschieden hat. Ohne einen solchen Keller gibts logisch auch keinen Tatort. 

Dann wird die Öffentlichkeit von der Verhandlung ausgeschlossen. Noch einmal muss die Geschädigte und Nebenklägerin vor Gericht aussagen – über mehrere Stunden. Der psychiatrische Sachverständige gibt später zu Protokoll, dass bei ihr eine „Aussagetüchtigkeit eindeutig gegeben ist“. Sie habe sich nach einer Drogenüberdosis, an der sie fast gestorben wäre, „wieder voll ins Leben zurückgekämpft“.

K13online Anmerkungen

Es handelt sich hierbei offenbar um den Arzt, wo die Opfer-Zeugin in psychiatrischer Behandlung war. Genau diese Behandlungsmethode wird von der Verteidigung beanstandet und über den Beweisantrag zu einem unabhängigen Gutachten hat das Gericht noch nicht entschieden. Ebenso liegt noch kein Glaubwürdigkeitsgutachten über das mutmaßliche Opfer vor. 

https://www.badisches-tagblatt.de/Lokales/BadenBaden/Pfadfinder-Prozess-Weiterer-Zeuge-sagt-aus-59075.html 

(Bezahl-Artikel, vollständiger Artikel liegt hier vor) 

Tendenziell lückenhafte bis unseriöse Berichterstattung in den Mainstream-Medien: Pressespiegel zum Gerichtsverfahren gegen den Pfadfinderleiter Dieter K. vor dem Landgericht Baden-Baden 08.10.2020

BNN-Journalistin Sibylle Kranich bezeichnet Dieter K. als pädophil, obwohl er sich zur Homosexualität bekannt hat: Angeklagter war wegen pädophiler Neigungen bekannt - und trotzdem in der Jugendarbeit aktiv

Die Journalistin der Badischen Neusten Nachrichten(BNN), Sibylle Kranich, verkündigt in Ihrer Titelschlagzeile eine pädophile Neigung des Pfadfinderleiters Dieter K. Die bisherige Beweisaufnahme hat jedoch keine pädophile Identität des Angeklagten ergeben. Es liegt kein Gutachten mit einer diesbezüglichen Diagnose vor. Im Gegenteil, Dieter K. hatte sich vor dem Landgericht zu seiner Homosexualität bekannt. Eine solche Art & Weise der Berichterstattung soll der Leserschaft eine Gefahr suggerieren, die den Gruppenleiter in ein schlechtes Bild rückt. Erst in einem weiteren Absatz Ihres Artikels geht Sie darauf ein, dass Dieter K. sich bei allen Ehrenämtern offen und ehrlich verhalten hat. Ihr gesamter Artikel ist auch tendenziell lückenhaft und lässt wichtige Aussagen der Zeugen unbeachtet. Aber auch eine Vielzahl von weiteren Mainstream-Medien können nicht gerade einen seriösen Journalismus vorweisen. Eine Vorverurteilung ist in einer ganzen Reihe von Artikel lesbar. Die Unschuldsvermutung findet wenig Beachtung. Kein Medium hinterfragt die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen "Vergewaltungsopfers". Dabei ist mit Stand von heute überhaupt nicht erwiesen, dass diese überhaupt stattgefunden hat. Es ist auch die Aufgabe von Journalisten der Mainstream-Medien, Anschuldigungen von vermeintlichen Opfern sexualisierter Gewalt in der Kindheit kritisch zu betrachten. Besonders in diesem Fall, wo das "Opfer" unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet. Und die damals kindlichen und jugendlichen "Täter" nicht bekannt sind. Aus diesen Gründen müssen all die Medien, die über den Fall berichtet haben, stark kritisiert werden. Eine Hofberichterstattung, die sich lediglich auf die Anklage der Staatsanwaltschaft bezieht, ist nicht neutral, ojektiv und seriös. Zum Pressespiegel und den K13online Kommentierungen langen Sie mit einem Klick auf weiterlesen... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4300

Behauptete Gruppen-Vergewaltigung bisher ohne Täter: Sieben Zeugen sagen vor dem Landgericht Baden-Baden aus & Gruppenleiter(Dieter K.) der Pfadfinder macht umfangreiche Angaben zur Person 07.10.2020

Verteidiger Andreas Kniep stellt drei Beweisanträge: Gutachten über Arztbehandlung der mutmaßlichen "Opfer-Zeugin", gerichtliche Ortsbegehung des angeblichen "Keller-Tatortes" und Glaubwürdigkeitsgutachten über das vermeintliche "Opfer"

Am 3. Verhandlungstag vor dem Landgericht in Baden-Baden haben mehrere Zeugen als ehemalige Pfadfinder-Jungs und ehemalige Gruppenleiter ausgesagt. Keine der Aussagen konnten die Behauptung des mutmaßlichen Opfers einer Gruppenvergewaltigung bestätigen. Auch die Existenz eines Tatkellers, wo dies geschehen sein soll, konnte nicht geklärt werden. Auch die Aussage der Mutter des vermeintlichen "Opfers" machte deutlich, dass es bis zum 30. Lebensjahr keine Hinweise auf gewaltsamen Sex ihrer Tochter im Alter von 7 bis 11 Jahren gegeben hat. Plötzlich habe die Mutter einen Anruf von der erwachsenen Tochter erhalten: "Mir ist in der Kindheit etwas passiert. Sie würde sich nun an eine Vergewaltigung durch mehrere Jungs erinnern".  Bei ihrer Strafanzeige belastet Sie den Pfadfinderleiter Dieter K. stark. Eine Kripobeamtin macht Aussagen über die Anzeigenaufnahme. Der Verteidiger des Angeklagten stellt drei Beweisanträge, worüber das Gericht am 4. Verhandlungstag 15. Oktober entscheiden wird. Rechtsanwalt Andreas Kniep erklärt, dass sein Mandant sich zu seinen persönlichen Verhältnissen äußern wird. Dieter K. erläutert ausführlich seine traumatisch erlebte Kindheit in einem Heim, seine Tätigkeiten in verschiedenen Ehrenämtern und berichtet über eine 12-jährige Therapie. Nach der Trennung von seiner damalige Ehefrau wegen seinem homosexuellen Coming-In lebt er heute aber nicht in einer schwulen Partnerschaft. Jedoch steht er heute zu seiner Homosexualität. Er kritisiert auch die Mainstream-Medien:  "Was einem da angehängt wird, das bekommt man nie mehr weg, selbst wenn ich freigesprochen werde".  Nach Rechtsauffassung von K13online kann es mit Stand von heute keine Verurteilung von Dieter K. geben. Denn es kann aufgrund der Zeugenaussagen der damaligen Pfadfinder nicht nachgewiesen werden, dass es diese Gruppen-Vergewaltigung gegeben hat. Kein damaliger "Täter" konnte bisher ermittelt werden. Demnach kann es auch keine Straftat von Dieter K. gegeben haben. Es liegt lediglich die massive Belastung des mutmaßlichen "Opfers" vor. Diese leidet jedoch an einer posttraumatischen Belastungsstöhrung und war über viele Monate drogenabhängig. In den Mainstream-Medien sind von den Prozesstagen Berichte erschienen, die einer Vorverurteilung als Täter gleich kommen. Dazu werden wir ein weiteres News mit starker Kritik publizieren. Lesen Sie unseren Prozessbericht mit einem Klick auf weiterlesen... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4299

geschrieben von K13online-Redaktion am 16.10.2020 Drucken

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