Freier Journalist Sebastian Danz schreibt großen Artikel in der taz: Mein pädophiler Onkel - Mein Onkel sagt, er habe keine Gewalt angewandt - Mein Onkel sieht sich als Kämpfer gegen Diskriminierung

Ich glaube nicht, dass ich Nein gesagt hätte: Der Besuch bei meinem Onkel hat mich viel über meine eigene Sexualität nachdenken lassen. Ich bin schwul und habe schon mit 12 oder 13 Jahren begonnen, mich für Männer zu interessieren

In der taz ist ein erstaunlich mutiger Artikel über einen Pädophilen/Boylover erschienen. Der schwule Autor Sebastian Danz besucht seinen pädophilen Onkel und erzählt dem Leser/In seine Eindrücke. Er verwickelt sich jedoch hinsichtlich seiner eigenen Homosexualität in Widersprüche: Männer wie mein Onkel nutzen diese Unsicherheit und Neugier aus. Was sie mit Kindern machen, ist Missbrauch. Andererseits schreibt Danz: Ich glaube nicht, dass ich Nein gesagt hätte... ! Was will uns der Autor Danz damit sagen? Als schwuler Junge wäre es okay gewesen, eine sexuelle Beziehung zu einem Boylover zu haben? Aber für den Boylover wäre es Missbrauch gewesen? DAS passt nicht zusammen! Dennoch muss man im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist durchaus anerkennen, dass die Veröffentlichung einer solchen Lebensgeschichte über einen dreifach vorbestraften Pädophilen in der taz publiziert wurde. Der Onkel des taz-Autors gehört einer Generation an, der die Pädophilen-Bewegung in den 1980er Jahren noch kennt. Er verfasste ein 40-seitiges Manifest zur Streichung des Schand § 176 StGB: Gegen Pädophile finde ein „Holocaust“ statt, die Altersgrenzen im Sexualstrafrecht seien willkürlich, Kinder seien eigenständige Personen mit Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität, schreibt er darin. Der Artikel in der taz ist trotz einiger Fehleinschätzungen des Autors durchaus lesenwert. Er sollte nicht nur bei der taz-Leserschaft zum Nachdenken anregen, sondern bietet allen Menschen die Möglichkeit an, über den Themenkomplex der Pädophile zu diskutieren. Jedenfalls mangelt es in den Mainstream-Medien an Journalisten/Innen, die auch die Sichtweise eines Pädophilen zu Wort kommen lässt, die eben nicht dem üblichen Hetz-Mainstream entspricht. Ein kleiner Lichtblick am Ende der andauernden Ausgrenzung und Verfolgung der sexuellen Minderheit von pädophil-liebenden Menschen. Das TABU der einvernehmlichen Sexualität zwischen Erwachsenen & Kindern ist damit natürlich noch lange nicht gebrochen... 

https://taz.de/Mein-paedophiler-Onkel/!5725920/



Sieben Stunden bin ich mit dem Zug quer durch Deutschland gefahren, um mit dem Mann zu sprechen, über den in meiner Familie niemand spricht. Ich habe meinen Onkel das letzte Mal gesehen, als ich ein Kleinkind war. Heute bin ich 29. Mein Onkel ist 57. Und pädophil. Er war wegen sexuellen Kindesmissbrauchs und wegen Besitz von Kindesmissbrauchsabbildungen dreimal im Gefängnis.

Meinen Onkel haben Strafen jahrzehntelang nicht abgeschreckt. Er sagt, es gebe einvernehmlichen Sex mit Kindern, seine Pädophilie müsse nicht therapiert werden. Er ist ein Mann, der auf verlorenem Posten kämpft, angefeindet wird, ein Leben im Abseits führt.

Dass mein Onkel kein Pädophiler ist, der gegen seine Neigung kämpft und alles versucht, um Kindern nicht zu schaden, weiß ich aus einem Manifest, das er Ende der neunziger Jahre im Gefängnis schrieb. Auf 40 Seiten argumentiert er für die Streichung des Paragrafen 176 des Strafgesetzbuchs, in dem die Strafen für sexuellen Missbrauch von Kindern unter 14 Jahren festgeschrieben sind. Gegen Pädophile finde ein „Holocaust“ statt, die Altersgrenzen im Sexualstrafrecht seien willkürlich, Kinder seien eigenständige Personen mit Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität, schreibt er darin.

Der Besuch bei meinem Onkel hat mich viel über meine eigene Sexualität nachdenken lassen. Ich bin schwul und habe schon mit 12 oder 13 Jahren begonnen, mich für Männer zu interessieren. Was hätte ich getan, wenn der Bekannte meines Stiefvaters, dessen Oberarme ich mir gerne anschaute, oder der Vater einer Freundin, an dessen Brustbehaarung ich dachte, wenn ich mich selbst befriedigte, Sex mit mir hätte haben wollen? Ich glaube nicht, dass ich Nein gesagt hätte.

In den Tagen unmittelbar nach dem Treffen mit meinem Onkel verlaufe ich mich in seinen Gedankengängen. Es gibt doch sicher Jungen, die sich früh sexuell ausprobieren wollen, und das auch mit erwachsenen Männern. Doch dann sehe ich mich als 12- oder 13-Jährigen vor mir, etwas unsicher im eigenen Körper und mit einer neugierigen, aber nur vagen Vorstellung von dem, was Sex ist und wie Sex sein sollte. Männer wie mein Onkel nutzen diese Unsicherheit und Neugier aus. Was sie mit Kindern machen, ist Missbrauch. 


 

Pädophilie - Verbrechen ohne Opfer? - im Konferenzraum der Berliner taz: Queer Nations Lecture hatte den Historiker Dr. Jan-Hendrik Friedrichsen zum Vortrag eingeladen 19.01.2020

Die frühere Pädophilenbewegung der 1970er bis 1990er Jahre: Heutige Kinderschutz- und Opferseite stand bei Veranstaltung & Diskussion den heutigen Pädophilen direkt & LIVE gegenüber

Das Interesse an dem Vortrag des Historikers Dr. Jan-Hendrik Friedrichsen war groß. Der Konferenzraum der Berliner taz war völlständig besetzt. Die Zuhörer & Diskussionsteilnehmer sprachen dem Referenten mehrmals Lob für seinen Vortrag aus. Diesem Lob schließt sich auch K13online an. Queer Nations Lecture hatte zum Thema "Pädophilie - Verbrechen ohne Opfer?" eingeladen. Unter den Zuhörern/Innen befanden sich auch eine Vielzahl von Vertretern der Kinderschutz- und Opferseite. Prominente Namen waren dabei: Christine Bergmann/SPD, Matthias Katsch/Eckiger Tisch und Angelika Oetken/Kinderschützerin. Aber auch Pädophile waren zahlreich erschienen und stellten Fragen an den Referenten. Im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist (noch) lange keine Selbstverständlichkeit. Nicht nur für die sogenannte Gegenseite ist die Geschichte sehr aufschlussreich & wichtig, sondern insbesondere auch für die junge Generation der Pädophilen. Der Veranstalter Queer Nations(Jan Feddersen) hatte zur Einleitung darauf hingewiesen, dass keine politischen Statements bzw. Co-Referenten zugelassen werden. Die Moderation & Diskussionsleitung hatte Juliane Jakobi von der Universität Potsdam übernommen. K13online bedankt sich beim Veranstalter Queer Nations & der Berliner taz für die erhaltene Möglichkeit diese Berichterstattung. Denn es gab vor dem Beginn der Veranstaltung einen tätlichen Angriff auf den Inhaber von K13online Dieter Gieseking. In einem Extra-News werden wir über diesen gewaltbereiten Vorgang eines Zuhörers ausführlich berichten. Lesen Sie zunächst unseren Bericht von der ansonsten friedlichen und kontruktiven Veranstaltung mit einem Klick auf weiterlesen.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4043

Tageszeitung & taz.de(Apin) im Interview mit K13online(Gieseking): Mein Freund ist pädophil - na und? + FKK-Bilder sind okay + Angst vor Ausgrenzung * Pädophiler Aktivismus - Neue Heimat im Internet 13.03.2014

Dieter Gieseking(K13online): "Wenn sich ein Pädophiler ohne Angst vor Ausgrenzung oder gar Verteuflung outen kann, dann ist dies die beste Prävention vor Kindesmissbrauch."

In der Print- und Onlineausgabe der taz ist am heutigen Donnerstag, den 13. März 2014, ein durchaus seriöser Artikel zum Thema der Pädophilie und K13online erschienen. Der Artikel basiert auf einem umfangreichen eMail-Interview und Telefongesprächen. Die taz-Journalisten Nina Apin hatte am 7. Februar 2014 eine Anfrage zu einem persönlichen Interview an den Inhaber dieser K13online Webseiten gerichtet. Die rund 5-wöchige Vorbereitungszeit hat nun zum gewünschten Erfolg geführt. In Ihrem Artikel lässt Frau Nina Apin den Pädophilie-Aktivisten Dieter Gieseking in vollem Umfang zu Wort kommen. Das ist im heutigen anti-pädophilen Zeitgeist (noch) lange keine Selbstverständlichkeit. Auch andere Mainstream-Medien können und sollten sich an diesem positiven Beispiel orientieren. Kleinere Unstimmigkeiten werden in unseren Anmerkungen zum Artikelinhalt erläutert und richtiggestellt. Lesen Sie nun den taz-Bericht "Mein Freund ist pädophil - na und?" mit einem Klick - und weiter unter mehr....

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=2758

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 15.11.2020 Drucken

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