Schweizer Fernsehen(SRF) - Tabuthema Pädosexualität: Ab November 2020 neues Präventionsangebot für Pädophile an der Universitäre Psychiatrische Kliniken in Basel

Prof. Dr. med. Marc Graf: «Man sollte aufpassen, dass man gerade Menschen, die nicht straffällig werden, nicht noch mehr stigmatisiert.» Je mehr man sie in die soziale Isolation treibe, desto grösser sei die Wahrscheinlichkeit...

Der Schweizer Bundesrat unterstützt ab November 2020 einen Ableger des Deutschen Präventionsnetzwerkes von "Kein Täter werden/KTW". Die Leitung hat Prof. Dr. med. Marc Graf,  Direktor der Klinik für Forensik in Basel. Neben den bekannten "kognitiven Verzerrungen" hinsichtlich der Pädophilie hat sich Graf im SRF-Interview jedoch auch zur Stigmatisierung geäußert, die auch K13online ähnlich sieht: Man sollte aufpassen, dass man gerade Menschen, die nicht straffällig werden, nicht noch mehr stigmatisiert.» Je mehr man sie in die soziale Isolation treibe, desto grösser sei die Wahrscheinlichkeit, dass sie dysfunktionale nicht geeignete Bewältigungsstrategien wählten. Leider macht Graf mit der folgenden Äußerungen den positiven Ansatz gleich wieder rückgängig: Die grösste Gefahr. Am Ende vernetzen sie sich zum Beispiel mit anderen Betroffenen und werden trotzdem straffällig. Es ist dringend erforderlich und lange überfällig, dass sich die Pädophilenszene auch international und auf politischer Ebene viel besser und effektiver vernetzt. Dabei müssen persönliche Gefühle und pädosexuelle Beziehungen des Einzelnen völlig außen vor bleiben, denn es geht dabei ausschließlich um pädophilen Aktivismus. Der SRF führt in seinem Beitrag auch einen nicht kernpädophilen Simon D. vor, der dem geneigten Publikum als Erfolgserlebnis vorgestellt wird: Mein Körper spricht auf Kinder an, selbst verurteile ich das zutiefst. Wer seine sexuelle Orientierung/Neigung/Identität zutiefst verurteilt, der kann kein zufriedenes Leben führen. Nach Schätzungen der Berliner Charite/KTW soll es in Deutschland rund 250 Tsd Pädophile geben. Demnach liegt die Zahl der Pädophilen in der Schweiz bei 30 Tsd. Und die neue Generation wächst gerade heran. Im Zeitraum von 2014 bis 2018 hatten sich nur 10 Pädophile bei der UPK für eine Therapie gemeldet. Diese geringe Zahl zeigt die Relationen zur Gesamtheit der Pädophilen in der Schweiz deutlich auf. Die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilen wird sich mit Sicherheit niemals einer Therapie unterwerfen, die einen totalen Verzicht auf die sexuelle Identität erwartet. Gerade deswegen klicken Sie auf den unteren Link und lesen weiter...  

https://www.srf.ch/news/schweiz/tabuthema-paedosexualitaet-therapien-sollen-paedophilen-helfen-bevor-es-zu-missbrauch-kommt



Schweizer Ableger des deutschen Präventionsnetzwerkes "Kein Täter werden/KTW"

Prof. Dr. med. Marc Graf

Direktor der Klinik für Forensik, Leitung Forschung Klinik für Forensik

https://www.upk.ch/ueber-uns/klinikportrait/leitungspersonen/detail/team/team/marc-graf.html

Abweichende sexuelle Neigungen

Haben Sie Bedenken wegen Ihrer sexuellen Neigung? Fühlen Sie sich sexuell zu Kindern hingezogen?
Haben Sie Angst davor verbotene sexuelle Handlungen an anderen durchzuführen, bzw. haben dies bereits getan?
Bereiten Ihnen Ihre sexuellen Phantasien Sorgen?

Wir sind für Sie da. Sie können ab November 2020 unter der Telefonnummer +41 61 325 55 22 oder über die E-Mail Adresse [email protected] Kontakt zu erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten aufnehmen. Das Angebot richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Jugendliche. Es ist kostenlos und durch die Schweigepflicht gewähren wir ein geschütztes Behandlungsangebot (z.B. bei pädophilen Neigungen). 

Die Kontaktzeiten sind jeweils montags von 17–18 Uhr, mittwochs von 17–18 Uhr und freitags von 8–10 Uhr.

https://www.upk.ch/erwachsene/hilfe-bei/abweichenden-sexuellen-neigungen.html


 

Vorbildliche Schweiz: Basler Pädophile wollen nicht in die Therapie - Seit 2014 haben sich beim Pilotprojekt der UPK nur zehn Freiwillige gemeldet 15.01.2018

Pädophile begeben sich nicht "freiwillig" in eine psychatrische Klinik und erst Recht nicht in eine Erwachsenenforensik: Pädosexualität ist eine sexuelle Orientierung und hat eine eigene sexuelle Identität

Seit knapp vier Jahren bieten die Universitären Psychatrischen Kliniken (UPK) eine Präventionstherapie für Pädophile an. Die Hoffnung, wonach sich viele Freiwillige melden würden, hat sich nun aber zerschlagen. Lediglich zehn Pädophile haben seit 2014 aus freien Stücken entschieden, sich in Behandlung zu begeben. Henning Hachtel, Leitender Arzt der UPK-Erwachsenforensik, räumt ein, dass er sich vom Pilotprojekt mehr erwünscht hätte. Das Desinteresse an einer solchen Therapie ist nun wahrlich keine Überraschung. Direktor der UPK ist Marc Graf. Er hat der TagesWoche ein Interview gegeben. Darin sagt Graf u.a.: Die Täter drehen sich das so lange zurecht, bis die Situation für sie stimmt. Meine Patienten wünschen sich, dass die Kinder sie auch attraktiv finden. Sie sagen dann: «Der Bub hatte eine Erektion, und er kam am nächsten Tag wieder zu mir, also wollte er es auch.» Graf spricht dabei von kognitiven Verzerrungen des Pädophilen. Auf die Idee, dass auch Kindern die Sexualität ganz einfach Spaß macht, kommt er offensichtlich nicht. Die TagesWoche hat auch ein Interview mit einem Pädophilen geführt: Der Straftäter, mit dem wir sprachen, sagte, der Knabe habe von ihm gefordert: Blas mir eins, und habe eindeutige Bewegungen mit den Hüften gemacht. Darauf antwortet Graf: Das ist ja das Traurige: Kinder, die sich so enthemmt und sexualisiert verhalten, und das gibt es, hatten keine positive (Sexual-)Erziehung oder wurden bereits missbraucht oder misshandelt. Das klingt paradox: Warum sollte ein Mensch, der sexuell enthemmt ist, Missbrauch erfahren haben? Das Kind hat gelernt: Erst, wenn ich Oralsex habe, ist eine Beziehung stabil, alles andere ist oberflächlich. Dann werde ich gelobt und kriege positive Rückmeldungen...! Im weiteren Verlauf des Interviews wird noch deutlicher, wer die kognitiven Wahrnehmungsstörungen hat. Es ist immer wieder erstaunlich, wie es vermeintlichen Experten gelingt, vorhandene Realitäten so zu verdrehen, dass aus einvernehmlicher Sexualität ein Kindesmissbrauch konstruiert wird. Das Motto lautet dann immer: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Oder: Die Erde ist eine Scheibe! "Gott sei Dank" sind die Kids von heute nicht doof und zeigen Euch den Mittelfinger..

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=3525

Aargauer Zeitung im Interview mit der Psychologin Monika Egli-Alge(Schweizer Ableger vom deutschen Präventionsprojekt von Kein Täter werden/KTW): Die meisten Pädophilen sind keine Monster 21.07.2020

Wenn wir zum Beispiel einen Menschen mit einem attraktiven Körper im Schwimmbad sehen, kann es sein, dass wir eine sexuelle Fantasie haben. Wir fallen aber nicht über alles her, was wir sexuell attraktiv finden. Die meisten Pädophilen machen das auch nicht

Das Präventionsnetzwerk von "Kein Täter werden/KTW" gibt es in Deutschland in 12 Bundesländern und damit an 12 Standorten. Außerhalb von Deutschland gibt es ein solch vergleichbares Projekt nur noch in der Schweiz: FORIO. Damit sind diese Projekte weltweit einzigartig. Diese Einzigartigkeit hat natürlich gesellschaftliche, politische und mediale Auswirkungen auf den gesamten Mainstream. Das Motto lautet primär: STOP das STIGMA !!! Psychologin Monika Egli-Alge: "Die Mehrheit der Pädophilen begeht keine Übergriffe. Auch wer nicht auf Kinder steht, hat sexuelle Fantasien, die er oder sie nicht ausleben kann. Wenn wir zum Beispiel einen Menschen mit einem attraktiven Körper im Schwimmbad sehen, kann es sein, dass wir eine sexuelle Fantasie haben. Wir fallen aber nicht über alles her, was wir sexuell attraktiv finden. Die meisten Pädophilen machen das auch nicht. Die meisten Delikte an Kindern werden von nicht-pädophilen Tätern begangen – aus anderen Motiven". Mit ganz wenigen Ausnahmen haben alle Pädophile/Pädosexuelle ihre sexuelle Identität unter Kontrolle. Dies ist grundsätzlich bei Heterosexuellen und Homosexuellen etc. genauso. Allerdings trägt die massive Ausgrenzung & Verfolgung nicht dazu bei, ein latentes Risiko zu minimieren, sondern erhöht dieses. Es bedarf deshalb eines Paradigmenwechsels. Die Mainstream-Medien spielten dabei die wichtigste Rolle. Auch der folgende Aussage von Egli-Alge kann sich K13online anschließen: "Menschen mit einer pädophilen Sexualpräferenz können sich oft sogar besonders gut in Kinder einfühlen. Sie haben zwar ihre sexuellen Fantasien, aber sie leben sie nicht aus. Untersuchungen zeigen, dass die Mehrheit der diagnostizierten Pädophilen deliktfrei ist." Trotzdem halten sich Desinformation & Vorurteile im gesamten Mainstream beharrlich. Und werden durch unseriösen Journalismus auch noch gefördert. Auch aus diesem Grunde greift K13online Presseberichte verstärkt auf und berichtet, wenn Artikelinhalte dazu beitragen, das STIGMA zu reduzieren. Die Zielsetzungen von KTW/FORIO sind mit unseren Kern-Positionen zwar nicht vereinbar. Jedoch tragen diese Projekte dazu bei, dass zumindest die Pädophilen, dies sich an die Vorgaben halten, anerkannt werden müssen. Die differenzierte Akzeptanz der Pädophile ist die grundlegende Voraussetzung für einen besseren Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt gegen Jungen & Mädchen. An dieser Erkenntnis mangelt es jedoch auf allen Ebenen...  

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4223

[update 30.04.2014: TV-Gespräch] Schweizer Mainstream-Medien: Pädophile ausgrenzen bringt mehr Nachteile - Es muss verhindert werden, dass Pädophile sich gesellschaftlich isolieren 30.04.2014

Klinikdirektor Basel Prof. Dr. med. Marc Graf im Interview zur Volksinitiative in der Schweiz: "Was spricht dagegen, sich nochmals an den Tisch zu setzen und die Thematik Pädophilie vertieft zu studieren?

Die Schweizer Mainstream-Medien versuchen die seit vielen Jahren andauernde und einseitige Desinformation über das Thema der Pädophilie zu revidieren. Ziemlich spät, denn am 18. Mai 2014 findet in der Schweiz eine Volksinitiative «Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen» statt. Das Wahlvolk hatte sich kürzlich in einer Umfrage zu 80% für diese Initiative ausgesprochen. Die jahrelange und hetzerische Berichterstattung in den Medien trägt daran natürlich eine erhebliche Mitschuld. Auch Prof. Dr. med. Marc Graf warnt nun davor, dass Pädophile gesellschaftlich ausgegrenzt werden. Eine Ausgrenzung erhöht die latente Gefahr von Übergriffen. Pädophile würden in die Anonymität abgleiten und keine Hilfe mehr in Anspruch nehmen. Ein lebenslängliches Berufsverbot & in ehrenamtlichen Tätigkeiten ist völlig kontraproduktiv und steht den Grundrechten entgegen. Es steigt die Gefahr, dass es mehr Opfer gibt, so Prof. Dr. med. Marc Graf. Dieser Ansicht stimmt die K13online Redaktion zu. Eine vollständige Integration der Pädophilen & Pädosexuellen in die Gesellschaft ist der beste Schutz von Kindern vor tatsächlicher sexueller Gewalt an Kindern. Pädophil-liebende Menschen sind durchaus geeignet, beruflich und ehrenamtlich mit Kindern zu arbeiten....

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=2784

geschrieben von K13online-Redaktion am 17.11.2020 Drucken

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