(Update) Rechtspolitischer Sprecher(Obmann) Dr. Johannes Fechner(SPD) wurde Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Kein T├Ąter werden/KTW: Sexueller Missbrauch von Kindern muss hart bestraft werden

Dr. Johannes Fechner ist in der SPD-Fraktion federführend im Kampf gegen Pädophile: Was hat ein Befürworter der historischen Verschärfungen im Sexualstrafrecht im KTW-Beirat verloren? NICHTS !!!

Im Januar 2018 wurde der KTW-Netzwerk-Beirat gegründet. Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats unterstützen die Arbeit im Präventionsnetzwerk kontinuierlich mit ihrer Expertise in Kinderschutz, Forensik, Justiz, sowie Politik und Presse. Die jährliche Tagung dient dem Austausch und der Beratung aktueller und zukünftig relevanter Themen und fand dieses Jahr am 09. November 2020 in digitaler Form statt. Im Newsletter 03-2020 teilt die Pressesprecherin des KTW-Netzwerkes wie folgt mit: Wir freuen uns, im gleichen Zuge Herrn Dr. Johannes Fechner, Mitglied der SPD und Abgeordneter im Deutschen Bundestag, als neues Mitglied im Beirat begrüßen zu dürfen. Fechner hatte sich bereits in den Jahren 2014/15 während der Edathy-Affaire für Strafverschärfungen eingesetzt. Ebenso Anfang 2020. Als rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion ist Fechner auch federführend an der aktuellen Verschärfung im Sexualstrafrecht beteiligt. Er ist Obmann/Berichterstatter im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz, der über den Gesetzentwurf der Bundesregierung berät. Ein solcher Abgeordneter ist Mitglied im KTW-Beirat geworden. K13online verurteilt die politische Mitwirkung & Einflussnahme im KTW-Beirat auf das Schärfste. Ein solcher Politiker handelt nicht im Interesse der sexuellen Minderheit der Pädophilen. Wir fordern das Präventionsnetzwerk KTW auf, Fechner umgehend seines Amtes im Beirat zu entheben. Die ehemaligen und aktuellen KTW-Therapie-Teilnehmer sollten gegen das neue Mitglied Fechner an den Beirat protestieren. Die pädophilen Aktivisten, Inhaber von Webseiten, Blogs und Foren, rufen wir ebenfalls zum Protest auf. Der deutschen Pädophilenszene empfehlen wir, sich auch direkt an den Bundestagsabgeordneten Dr. Johannes Fechner mit Protest-EMails zu wenden. Die Kontaktdaten finden Sie mit einem Klick auf weiterlesen...(Update 2. Dezember: Es sind Kommentare vorhanden)  

https://www.kein-taeter-werden.de/pressemitteilungen/kein-taeter-werden-praeventionsnetzwerk-praesentiert-forschungsergebnisse-beirat-und-neuen-werbespot/



Auch für Jerome Braun, Geschäftsführer der Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel, die das Projekt seit seinem Start im Jahre 2005 unterstützt, ist das therapeutische Angebot im Präventionsnetzwerk ein wichtiger Baustein in der Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs: „Wir haben uns sehr gefreut, dass die Bundesregierung Ende 2016 mit dem ‚Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) den Weg dafür geebnet hat, dass das anonyme Therapieangebot im Netzwerk „Kein Täter werden“ als Modellprojekt von den Gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird. Um den Wissenstransfer in Medien, Politik und Gesellschaft zu erhöhen und dadurch für die Erhöhung von Transparenz und Akzeptanz für diese wichtige Form der Prävention sexualisierter Gewalt zu sorgen, hat die Stiftung angeregt, die Arbeit eines Netzwerkbeirats zu etablieren und dessen Treffen finanziell zu ermöglichen“, erklärte Jerome Braun.

Monika Egli-Alge, Sprecherin des im Januar 2018 offiziell etablierten Netzwerk-Beirats, stellte bei der heutigen Pressekonferenz die Inhalte und Ziele des Beirats vor. „Angebote wie sie das Netzwerk Kein Täter werden für pädophile Menschen bietet, leisten wichtige Hilfe für Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Präferenz Hilfe suchen und im Gesundheitssystem nur selten finden. Unter anderem deshalb, weil es nur wenige entsprechend ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten gibt und Studien zufolge auch unter ihnen die Stigmatisierung der Betroffenen fast so hoch ist wie in der Allgemeinbevölkerung.“, so Monika Egli-Alge, die als Psychologin und Leiterin des Forensischen Instituts Ostschweiz ebenfalls über langjährige Erfahrung in der Behandlung von pädophilen Menschen verfügt.


Präventionsnetzwerk KTW - Newsletter 03-2020(Auszug)

Beiratssitzung

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats unterstützen die Arbeit im Präventionsnetzwerk kontinuierlich mit ihrer Expertise in Kinderschutz, Forensik, Justiz, sowie Politik und Presse. Die jährliche Tagung dient dem Austausch und der Beratung aktueller und zukünftig relevanter Themen und findet dieses Jahr am 09. November 2020 in digitaler Form statt. Mit großem Dank und zugleich Bedauern müssen wir mitteilen, dass Dr. Eva Högl aufgrund Ihrer neuen Funktion als Wehrbeauftragte auf eigenen Wunsch aus dem Beirat ausgeschieden ist. Wir freuen uns, im gleichen Zuge Herrn Dr. Johannes Fechner, Mitglied der SPD und Abgeordneter im Deutschen Bundestag, als neues Mitglied im Beirat begrüßen zu dürfen.

K13online Hinweis: Das vollständige KTW-Newsletter kann bei uns als PDF-Datei angefordert werden


Wichtiger Hinweis: Mit der unteren Forderung nach härteren Strafen meint Fechner natürlich nicht nur tatsächliche sexualisierte Gewalt gegen Kinder/Kinderpornos, sondern auch die sexuelle Einvernehmlichkeit usw.. ! Er ist einer der maßgebenden Wortführer für eine Strafverschärfung im Sexualstrafrecht!!!

https://www.bundestag.de/en/members/fechner_johannes-519374?wknr=283


 


 

Haushaltsdebatte im Bundestag mit Sexualstrafrecht - Gegen Unrecht hilft nur Widerstand: Justizministerin Lambrecht(SPD), Thorsten Frei(CDU) und Alexander Hoffmann(CSU) 02.10.2020

Niema Movassat (DIE LINKE) fordert Studien: Was haben die Strafverschärfungen der letzten Jahrzehnte überhaupt gebracht? DAS wissen wir alles gar nicht...

Die Bundesjustizministerin Lambrecht(SPD) hat bei der gestrigen Haushaltdebatte ihren Referenten-Entwurf zur massiven Verschärfung im Sexualstrafrecht unterstrichen. Ganz offensichtlich hat sie alle Stellungnahmen, die sich gegen eine solche Strafverschärfung aussprechen, völlig ignoriert. In ihrer Wortwahl lässt sie rechtspopulistische Gesinnung erkennen. Der CDU-Redner Thorsten Frei unterstützt sie darin und fordert darüber hinaus weitere Strafverschärfungen. In die gleiche Kerbe schlägt auch der Redner Alexander Hoffmann von der CSU: Auch sogenannte "Kinder-Sexpuppen" sollen strafbar werden. Pädophilie ist ein Gendefekt beim Täter. Und deshalb dürfen Pädophile ein Leben lang nichts mehr mit Kindern zu tun haben. DAS ist keine Stigmatisierung, sondern einfach eine Vorsichtsmaßnahme. Hoffmann fordert auch lebenslängliche Freiheitsstrafe für schwere Fälle. Im heutigen Zeitgeist kein Problem, solche abscheulichen und verfassungswidrigen Forderungen im Bundestag zu stellen. Kein Protest & Widerstand von der Opposition aus GRÜNE und FDP, die fast kein Wort zum Sexualstrafrecht verlieren. Einzig der Redner von der Fraktion Die LINKE greift die Verschärfungen im Sexualstrafrecht auf. Niema Movassat fordert Studien: Was haben die Strafverschärfungen der letzten Jahrzehnte überhaupt gebracht? DAS wissen wir alles gar nicht. Es gibt keine Untersuchungen. Richtig weist Movassat darauf hin, dass Strafrechtsverschärfungen ein Mittel sind, der Bevölkerung politische Handlungsfähigkeit zu zeigen, die nichts kostet, aber praktisch auch nichts bringt. Man kann im kommenden Gesetzgebungsverfahren nur hoffen, dass sich diesen Realitäten weitere Fraktionen im Rechtsausschuss anschließen werden. Auch eine Reihe von Sachverständigen werden sich bei den Anhörungen entsprechend äußern. Die zwei Redner der AfD-Fraktion haben zwar kräftig auf die Bundesjustizministerin & Bundesregierung eingeschlagen, aber sich beim Sexualstrafrecht enthalten. Alles, was diesbezüglich jedoch von der AfD auf Bundes- und Landesebene verlautbart wurde, muss als Populismus bis Hetze bezeichnet werden. Mit einem Klick auf weiterlesen gelangen Sie direkt auf die Redebeiträge zum Sexualstrafrecht...  

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4294

geschrieben von K13online-Redaktion am 24.11.2020 Drucken

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