Livestreaming wird zum Mainstream: ZEIT-Online Journalistin Heike Vowinkel berichtet ├╝ber den Fall Patrick S., der bei Skype & Omegle-Video Sex mit Kindern hatte

Staatsanwalt Ralph Zenger(GSta Bamberg): War überrascht, dass viele Kinder den Aufforderungen des fremden Mannes tatsächlich nachkamen * Ein Junge und ein Mädchen hatten sogar Sex miteinander

In einem ungewöhnlichen und ausführlichen Artikel beschreibt die ZEIT-Online Journalistin Heike Vowinkel einen Fall über LIVEstreams via Skype & Omegle-Video. Patrick S. hatte über das Internet Kindern bezahlte Sex-Anweisungen gegeben. Diese originalen LIVE-Aufnahmen lagen dem Gericht als Beweismitteln zwar nicht vor, aber die Chat-Protokolle bei Skype und Aufzeichnungen dazu. Staatsanwalt Zenger war überrascht, dass viele Kinder den Aufforderungen des fremden Mannes tatsächlich nachkamen. "Eltern müssen sich bewusster werden, welchen Gefahren Kinder im Internet ausgesetzt sind", sagt er. ZEIT-Journalistin Vowinkel schreibt weiter: "Und oft wünschte er es sich härter, wollte er Tränen oder Schmerz im Gesicht des Kindes sehen. Mehr Finger benutzen, tiefer eindringen in den Anus des Mädchens, die Beine festbinden, damit das Kind nicht so zappelt." Solche sexuellen Handlungen haben absolut nichts mit einvernehmlicher Sexualität zu tun. K13online verurteilt solche sexuelle Gewalt gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Kinder auf das Schärfste. Jedoch bedarf es in jedem Einzelfall einer Differenzierung, die weder vom Gesetzgeber und in der Folge auch nicht von der Justiz beachtet wird. In dem ZEIT-Artikel werden auch die polizeilichen Ermittlungen im Detail beschrieben. Wieder einmal begann das Verfahren bei der  National Centre for Missing and Exploited Children (NCMEC) in den USA. Anhand der IP-Adresse konnte die Identität von Patrick S. durch das deutsche BKA ermittelt werden. Zitate ZEIT-Online: Was aus den Kindern wurde, die Patrick S. missbrauchen ließ, ist unbekannt. Nachverfolgen konnten die Ermittler die Skype-Kontakte nicht. Die bei den Accounts hinterlegten Daten waren teilweise gefälscht, auch die PayPal-Daten führten als Spur nicht weiter. Staatsanwalt Ralph Zenger geht davon aus, dass die Kinder auch weiterhin via Livestream missbraucht werden. 30 Dollar für eine "Show" sind in München zwei Maß Bier auf dem Oktoberfest, auf den Philippinen sind es ein Fünftageslohn. Die Armut zu bekämpfen, sagen manche Hilfsorganisationen, müsste mit der Strafverfolgung kombiniert werden. Patrick S. wurde in Deutschland zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. K13online hält den ZEIT-Artikel für durchaus lesenswert. Vermissen allerdings einen deutlichen Hinweis darauf, dass laut Kriminalstatistik rund 30% der sogenannten Kinderpornos von den Jugendlichen & Kindern selbst hergestellt, getauscht und/oder verbreitet werden. Mit einem Klick gelangen Sie zu ZEIT-Online....

https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-04/sexueller-kindesmissbrauch-livestream-internet-kinderpornographie-chat-philippinen/komplettansicht




 

Schon wieder Kinderporno-Razzia in ganz Nordrhein-Westfalen: Das National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) versorgt das ZAC Köln weiter mit Arbeit 09.03.2021

73 Verdächtige in 40 Städten: Durchsuchungen gab es u.a. in Aachen, Bochum, Bonn, Castrop-Rauxel, Dortmund, Düsseldorf, Eschweiler, Herzogenrath, Höxter, Köln, Krefeld, Leichlingen, Monheim am Rhein, Siegen und Wuppertal....

Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) hat nach rund drei Monaten "Pause" in 40 Städten bei 73 Verdächtigen Hausdurchsuchungen & Beschlagnahmungen durchführen lassen. „Die Durchsuchungsmaßnahmen richten sich sämtlich gegen Beschuldigte, die sich bzw. anderen vor allem über soziale Netzwerke kinderpornographische Inhalte verschafft haben sollen“, erklärten die Ermittler. Die Hinweise kamen erneut von der  National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) in den USA. Diese halbstaatliche Organisation meldet Verdachtsfälle an das deutsche Bundeskriminalamt(BKA). Solche Meldungen betreffen natürlich alle 16 Bundesländer. Dennoch sind in den anderen 15 Bundesländern keine Kinderporno-Razzia medial bekannt geworden. Stellt sich also die Frage, warum???!!! NRW hat sein Personal und die Technik im letzten Jahr drastisch gesteigt. Die hohen Kosten fallen dem Steuerzahler zur Last. In NRW gibt es weder mehr noch weniger Kinderpornos. Die Kriminalstatistik(PKS) steigt natürlich erheblich an, wenn die Strafverfolgung rapide erhöht wird. Der Innenminister Reul(CDU) wird sich nicht damit rühmen können, das die Zahlen in der PKS durch seine Verfolgung sinken wird. Die Herstellung & der Besitz von Kinderpornos, die von den Kindern selbst aufgenommen und verbreitet werden, liegt laut Statistik bei rund 30%. Demnach ist davon auszugehen, dass die Razzia auch bei Eltern der Kids durchgeführt wurden. Die Söhne & Töchter werden in den Mainstream-Medien nicht bedacht. Die Öffentlichkeit geht nur von erwachsenen Verdächtigen aus. Wie immer bei solchen Razzien wird nicht medial berichtet werden, wie viele der 73 Verdächtigen letztendlich verurteilt oder Verfahren eingestellt wurden. Geschweige denn, welche Inhalte diese angeblichen "Kinderpornos" konkret haben. In den sozialen Netzwerken dürfte es sich um Darstellungen handeln, die als sogenanntes Posing(FKK) bezeichnet werden. Nur totale Vollideoten stellen bei Facebook & Co andere Inhalte ins Internet. Die nächste Razzia wird nicht lange auf sich warten lassen.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4407

Das System Schneeball rollt weiter: Kinderporno-Razzien in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Brandenburg und Berlin 26.01.2021

NRW-Innenminister Reul(CDU): "Die Pädokriminellen in Nordrhein-Westfalen, in ganz Deutschland und im europäischen Ausland sollen wissen, dass wir ihnen auf den Fersen sind und sie sich nirgendwo sicher fühlen können"

Polizei und Staatsanwaltschaft sind erneut mit einer bundesweiten Razzia gegen 65 Verdächtige vorgegangen, die kinderpornografische Inhalte besessen und verbreitet haben sollen. Die Verfahren hatten sich aus den Ermittlungen rund um den Kindesmissbrauchskomplex Bergisch Gladbach ergeben. Den Verdächtigen sei die Polizei durch Auswertungen von Chats in verschiedenen Messenger-Systemen auf die Spur gekommen, sagte Michael Esser, Leiter der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) „Berg“ der Kölner Polizei, bei einer Pressekonferenz. Wir werden den Kampf gegen Pädo-Kriminelle nicht aufgeben“, betonte Esser. Man werde weiter alles daran setzen, das Leid der Kinder zu beenden. „Die Täter sollen wissen, dass wir alle Register ziehen“, so der Kriminaldirektor. „Die Pädokriminellen in Nordrhein-Westfalen, in ganz Deutschland und im europäischen Ausland sollen wissen, dass wir ihnen auf den Fersen sind und sie sich nirgendwo sicher fühlen können“, sagte der NRW-Innenminister Reul(CDU): Wir dürfen hier auf keinen Fall nachlassen. Das System Schneeball rollt weiter. Das sogenannte Dunkelfeld wird immer mehr zum Hellfeld. Die Zerstörung von Existenzen kennt kein TABU mehr. Ein politischer Widerstand ist weit und breit nicht in Sicht. Wir können den 65 weiteren Betroffenen nur unsere Mithilfe bei den kommenden Gerichtsverfahren anbieten. Und zitieren schon wieder T.W. Adorno: "Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten". Die Schneelawine ist noch nicht im Tal der Verfolgten eingetroffen. Sie rollt weiter im Namen des "Kinderschutzes". Und fast alle klatschen Beifall. Grauenvolle Erinnerungen an düstere Zeiten deutscher Geschichte werden wach....

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4375

geschrieben von K13online-Redaktion am 15.04.2021 Drucken

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