Nächste Kinderporno-Razzia bei Kindern & Jugendlichen: Wegen der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie hat die Polizei im Allgäu 21 Wohnungen durchsucht & 21 Smartphons beschlagnahmt

Junge von 12 Jahren betroffen: "Da haben Eltern große Augen bekommen, als wir morgens um sechs Uhr klingelten und die Wohnung durchsuchten, da ihr Kind eben in dieser Gruppe war"

Unter den Augen der gemeinen Öffentlichkeit hat die Polizei im Allgäu erneut eine Kinderporno-Razzia bei Eltern, Söhne & Töchter durchgeführt. Oberstaatsanwältin Katrin Eger sagte: "Beim Verdacht der Kinderpornografie mache es keinen Unterschied, welches Alter der Handy- oder der Internetnutzer habe." In der Tat: Die Ermittlungsbehörden wissen in der Regel zunächst nicht, ob es sich bei den Verdächtigen um Erwachsene, Jugendliche oder Kinder handelt. Insbesondere bei Kindern unter 14 Jahren sind die Smartphons auf den Namen der Eltern beim Telefonanbieter angemeldet. Zunehmend geraten immer mehr Jungen & Mädchen im Alter von 12 Jahren und jünger ins Visier der Strafverfolgungsbehörden. Bei der Jagd nach Kinderpornos sind immer mehr die Kinder selbst betroffen. Erstaunlich ist, dass solche Razzien bei den betroffenen und zukünftig betroffenen Eltern mit ihren Söhnen & Töchtern keinen Protest auslösen. Denn ganze Familien werden kriminalisiert. Jugendämter werden eingeschaltet, die Kids & Jugendlichen bekommen Einträge ins Führungszeugnis, womit der berufliche Werdegang stark eingeschränkt wird. Die Razzia im Allgäu bildet nur einen kleinen Teil von Deutschland ab. Rechnet man diese 21 Hausdurchsuchungen & Beschlagnahmungen in diesem Razzia-Einzelfall auf das gesamte Bundesgebiet hoch, so dürfte es viele Tausende von potenziell Betroffenen geben. Eine ganze Generation von Kindern & Jugendlichen wird einer massiven Strafverfolgung ausgesetzt. Denn fast alle Jungen & Mädchen haben ein Smartphone und befinden sich in irgendwelchen Chat-Gruppen. In solchen Chats wird natürlich nicht übers Wetter gesprochen. Der Gesetzgeber und in Folge die Justiz setzt sich über die tägliche Lebensrealität von Kindern & Jugendlichen völlig hinweg. Im Namen des "Kinderschutzes" wird die "Prävention" bei den Kids verstärkt. Ob die Kids diese Art von Prävention überhaupt wollen, danach fragt offensichtlich niemand. Wer schützt aufgeklärte Kinder vor dem Kinderschutz? Zwischen der alltäglichen Lebensweise und dem Gesetzgeber mit seiner Staatsgewalt besteht eine riesige Diskrepanz. Die heutigen Kinder & Jugendlichen werden spätestens im Erwachsenenalter bemerken, was ihnen in ihrer Kindheit & Jugend angetan wurde. Es wächst im Internet-Zeitalter eine Generation heran, die eines Tages aufbegehren wird....   

https://www.br.de/nachrichten/bayern/kinderporno-razzia-im-allgaeu-durchsuchungen-bei-jungen-verdaechtigen,SX6upHc



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Die Jagd geht weiter: Kinderporno-Razzien in allen bayerischen Bezirken, 49 richterlich angeordnete Hausdurchsuchungen, insgesamt 51 Beschuldigte, unzählige beschlagnahmte Computer, Datenträger oder Smartphones 06.05.2021

Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Georg Eisenreich (beide CSU) präsentieren auf ihrer politischen Pressekonferenz im Münchner Justizpalast stolz das Ergebnis Ihrer Kinderpornojagd

Zwei Tage nach BOYSTOWN hat die Staatsgewalt erneut zugeschlagen - diesmal in ganz Bayern. Alleine beim ZKI sind in diesem Jahr bereits 406 Verfahren eingegangen, gut 25 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2020. Das Dunkelfeld dürfte riesig sein, dessen "Ausleuchtung" stehe eher am Anfang, so Goger. Mehr als 600 Kinder und Jugendliche wurden im vergangenen Jahr in Bayern beschuldigt, Kinder- und Jugendpornografie besessen oder verbreitet zu haben – deutlich mehr als im Vorjahr. Der Anteil liegt im Bundesdurchschnitt bei rund 30% Kinder/Jugendliche. Die nächste Kriminalstatistik wird rapide ansteigen. Dies wird dazu führen, dass es noch mehr Hausdurchsuchungen gibt. Das Personal bei Ermittlungsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichten muss massiv aufgestockt werden. Die Justizvollzugsanstalten werden sich füllen und müssen ausgebaut werden. Auch die neuen Strafverschärfungen im Sexualstrafrecht werden dazu erheblich beitragen. Ein Ende der Hexenjagd auf Kinderpornos ist nicht in Sicht. Viele Existenzen werden noch zerstört werden. Wir zitieren Martin Niemöller: "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte." Am erhofften Ende dieser Kinderpornojagd wird es nicht EINE kinderpornografische Darstellung weniger geben. Kein Kind wurde besser vor sexueller Gewalt geschützt. Aber es wird viele menschliche Verfolgungsopfer geben - und zwar in allen gesellschaftlichen Schichten und Berufen und Familien..." Die nächste Kinderporno-Razzia wird nicht lange auf sich warten lassen. Denn der Schneeball rollt weiter zur nächsten Lawine... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4461

BOYSTOWN im Darknet abgeschaltet: Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main & das BKA haben schon Mitte April sieben Durchsuchungen durchgeführt und drei Beschuldigte festgenommen 03.05.2021

Objekte in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hamburg durchsucht: Hauptbeschuldigte sind ein 40 Jahre alter Mann aus dem Kreis Paderborn, ein 49 Jahre alter Mann aus dem Landkreis München und einen 58 Jahre alten, aus Norddeutschland stammenden Mann

Die kinderpornografische Plattform „BOYSTOWN“ existierte seit mindestens Juni 2019 und war ausschließlich über das sogenannte Darknet zu erreichen. Zuletzt zählte sie mehr als 400.000 Mitglieder. Die Plattform war international ausgerichtet und diente dem weltweiten Austausch von Kinderpornografie durch Plattform-Mitglieder. Die Beschuldigten wurden nach Durchsuchungen ihrer Wohnräumlichkeiten festgenommen und befinden sich aufgrund der Haftbefehle des Amtsgerichts Frankfurt am Main seit dem 14. bzw. 15.04.2021 in Untersuchungshaft. Für den Beschuldigten in Paraguay liegt ein internationaler Haftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt am Main vor, auf dessen Grundlage die Auslieferung des Tatverdächtigen nach Frankfurt am Main erfolgen soll. Im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahmen wurden das kinderpornografische Forum „BOYSTOWN“ und weitere Chatplattformen abgeschaltet. Wie groß die Anzahl deutscher Foren-Mitglieder war, wurde bisher nicht bekannt. Unklar ist bisher auch, auf welche Weise die echten Identitäten der drei Verdächtigen ermittelt werden konnten. Denn im Darknet sind alle IP-Adressen anonym. Deshalb werden wohl auch die 400 Tausend Mitglieder dieser Plattform eher nicht ermittelt werden können. Wer nun glauben sollte, dass damit alle Kinderpornos aus dem Darknet verschwunden sind, der irrt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird irgendwo auf der Welt bereits eine neue Plattform entstehen. K13online war „BOYSTOWN“ nicht bekannt. Wir können deshalb auch die Inhalte dieser Plattform nicht bestätigen. Konkrete Angaben dazu werden sich erst aus den Anklageschriften der jeweiligen Staatsanwaltschaften ergeben. Die neuen Strafverschärfungen in § 184 ff. StGB sind noch nicht in Kraft getreten. In den letzten Monaten gab es eine Vielzahl von solchen Kinderporno-Razzien. Eine solch massive Verfolgung hat es nach Kriegsende noch nicht gegeben. Ein Widerstand der Betroffenen ist nicht in Sicht. Die nächste Kinderporno-Razzia befindet sich mit Sicherheit schon in Vorbereitung. Das sogenannte Dunkelfeld wird immer mehr zum Hellfeld...

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4457

Kinderporno-Razzia in der Oberpfalz - jüngster Verdächtiger ist erst 14 Jahre alt: Den Straftaten liege in diesen Fällen oft keine Pädophilie zugrunde, so die Polizei 17.04.2021

Neues Sexualstrafrecht(§ 184 ff StGB) erklärt Kinder & Jugendliche zu Verbrecher:  Der Jagd nach "Kinderpornos" fallen immer mehr Kinder & Jugendliche selbst zum Gesetzes- und Justizopfer

Mehr als 600 Kinder und Jugendliche wurden im Jahre 2019 allein im Bundesland Bayern beschuldigt, Kinder- und Jugendpornografie besessen oder verbreitet zu haben. Auch bei der aktuellen Razzia in der Oberpfalz liegt der Anteil bei den jugendlichen Verdächtigen bei rund 30% der Ermittlungsverfahren. Dabei muss berücksichtigt werden, dass Kinder unter 14 Jahren nicht in diese Statistik fallen, weil sie strafunmündig sind. Jedoch werden auch diese Kids vom Gesetzgeber und in der Folge der Justiz schon heute kriminalisiert. Das neue Sexualstrafrecht in § 184 ff StGB erklärt diese Kinder & Jugendlichen zu Verbrecher. Beim Vorliegen eines Anfangsverdachtes mit anschließender Hausdurchsuchung ist zunächst nicht bekannt, ob es sich bei den Verdächtigen um Kinder/Jugendliche handelt oder um Erwachsene. Erst im weiteren Ermittlungsverfahren ergibt sich das Alter der Beschuldigten. Sind die Söhne & Töchter der durchsuchten Eltern noch keine 14 Jahre alt, dann wird das Jugendamt eingeschaltet. Bei den Jungen & Mädchen über 14 Jahren wird das Jugendstrafrecht angewandt. Für alle Altersklassen hat das heutige und zukünftige Sexualstrafrecht verheerende Negativ-Folgen für das weitere Leben. Insbesondere dann, wenn für eine berufliche Ausbildung beim Arbeitgeber polizeiliche Führungszeugnisse vorgelegt werden müssen. Oder bei ehrenamtlichen Tätigkeiten im Kinder- und Jugendbereich. Den Gesetzgeber kümmert diese berufliche und gesellschaftliche Ausgrenzung nicht. Es wird auf Aufklärung & Prävention gebaut. Denn immer mehr Kids stellen von sich selbst "Kinderpornos" her, tauschen diese mit Freunde/Innen und verbreiten diese im Internet etc...! Bei solch eigens hergestellten Darstellungen kann es nicht um sexualisierte Gewalt gegen sich selbst gehen. Gelangen solche Darstellungen jedoch in die Hände von Erwachsenen, dann beginnt die Jagd auf "Kinderschänder". DAS ist völlig absurd! Bei der Razzia in der Oberpfalz sollen sich die Verdächtigen die vermeintlichen "Kinderpornos" über sogenannte Peer-to-Peer-Netzwerke besorgt und dort auch verbreitet haben. Nach Inkrafttreten des neuen § 184 ff StGB müssen Erwachsene mit einer Mindeststrafe von einem Jahr rechnen. Heutige Kinder unter 14 Jahren, die strafrechtlich nicht verfolgt werden können, sind am 14. Geburtstag gezwungen, ihre "Kinderpornos" zu vernichten, um sich nicht strafbar zu machen. Heutige Jugendliche über 14 Jahren, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, fallen dann unter das Strafrecht für Erwachsenen und müssen mindestens zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt werden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird dann der gesamte Justizapparat völlig überlastet sein. Auch der Deutsche Richterbund hatte bei der Anhörung im Rechtsausschuss deutlich auf diese Überlastung hingewiesen. Der Bundesregierung aus CDU/CSU & SPD sind alle kontraproduktiven Folgen eines angeblich besseren "Kinderschutzes" vollkommen gleichgültig. Der Bundesrat wird mit den Vertretern der jeweiligen Landesregierungen mit Oppositionsbeteiligung der GRÜNEN, FDP und LINKEN aufgefordert, diesen populistischen Gesetzen die Zustimmung zu verweigern bzw. den Vermittlungsausschuss anzurufen. Die nächste Plenarsitzung des Bundesrates findet am 7. Mai 2021 statt....

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4443 

geschrieben von K13online-Redaktion am 12.05.2021 Drucken

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