(Update) Neuartiges Beratungs- und Therapieangebot für Menschen mit pädophiler Neigung: Fragwürdiger Sinneswandel der früheren SVP-Nationalrätin und heutigen Gesundheitsdirektorin in Zürich Natalie Rickli

Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch: Deshalb habe er damals zusammen mit Rickli nicht nur Vorstösse erarbeitet, die Täter härter zu bestrafen, sondern auch die Frage nach der Wirksamkeit von präventiven Ansätzen gestellt

Als ehemalige Nationalrätin hatte sich Natalie Rickli unermüdlich für eine härtere Gangart im Umgang mit Sexualstraftätern eingesetzt. Ein Höhepunkt war für sie die mit grosser Mehrheit gutgeheissene Volksinitiative zum Berufsverbot für verurteilte Straftäter, die sich an Kindern vergangen hatten. Mit dem SP-Ständerat und Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch zog die heutige Zürcher Gesundheitsdirektorin damals in Bundesbern am gleichen Strick. Am gestrigen Freitag nun sind die beiden politischen Urgesteine in Zürich vor die Medien getreten. Sie präsentierten ein für die Schweiz neuartiges Beratungs- und Therapieangebot für Menschen mit pädophiler Neigung: Die kantonale Präventionsstelle Pädosexualität. Im Sommer geht sie in Betrieb. Jositsch sprach sich deutlich für ein konsequentes strafrechtliches Vorgehen in Fällen von Pädophilie aus. Er hielt aber gleichzeitig fest, dass sich solche Täter mit repressiven Mitteln kaum davon abhalten lassen, weitere Straftaten zu begehen. Deshalb habe er damals zusammen mit Rickli nicht nur Vorstösse erarbeitet, die Täter härter zu bestrafen, sondern auch die Frage nach der Wirksamkeit von präventiven Ansätzen gestellt. K13online stellt sich die Frage, wie es zu einem solchen Sinneswandel gekomme ist?! Rickli & Jositsch gehörten einst zu den Kämpfern gegen Pädophile/Pädosexuelle. Heute wollen Beide Prävention durch Beratungsstellen und Therapien mit Pädophilen leisten. DAS klingt äußerst unglaubwürdig. Elmar Habermeyer, Direktor der Klinik für Forensische Psychiatrie an der PUK, hat das Konzept der Präventionsstelle entwickelt. Die PUK engagiert sich im nationalen Verein «Kein Täter werden». Dessen Gründung erfolgt nächste Woche. Weitere Mitglieder sind die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, die Forio AG Frauenfeld sowie die Hôpitaux Universitaire de Genève. Der Verein fokussiert sich auf die Öffentlichkeitsarbeit und hat zum Ziel, einheitliche Behandlungs- und Qualitätsstandards für die gesamte Schweiz festzulegen. Betroffene Pädophile in der Schweiz sollten sich sehr genau überlegen, ob sie ein solches Hilfsangebot annehmen. Wie auch in Deutschland benötigt die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilen auch in der Schweiz keine Therapieangebote und würden sich allein wegen ihrer sexuellen Identität nicht in Therapie begeben. Allerdings gibt viele Pädophile, die unter gesellschaftlicher Ausgrenzung & Stigmatisierung & Verfolgung leiden. Primäres Ziel der PUK sollte deshalb sein, dieses durch gute Öffentlichkeitsarbeit abzubauen...(Update 7. Juni: Pressekonferenz bei YouTube) 

https://www.nzz.ch/zuerich/zuerich-natalie-rickli-initiiert-praeventionsstelle-fuer-paedophile-ld.1628765



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Psychologin Monika Egli-Alge(forio-CH) im Interview - Müssten wir als Gesellschaft unseren Umgang mit Pädophilen überdenken? Definitiv. Diese Stigmas «Pädophil gleich Kinderschänder» stimmt nicht 08.04.2021

Wie viele Pädophile vergehen sich denn an Kindern?(Vanessa Hann): "Jeder zweite Täter von sexuellen Delikten an Kindern hat eine pädophile Neigung"(Monika Egli-Alge)

Die schweizer Psychologin Monika Egli-Alge(forio-CH) hat erneut ein Interview zum Thema der Pädophilie gegeben. Auf die Frage "Wie viele Pädophile vergehen sich denn an Kindern?" antwortet Egli-Alge nicht ganz richtig: Knapp die Hälfte der Personen mit pädophiler Neigung begehen Delikte. Das kann in Form von sexuellen Übergriffen sein oder indem sie illegale Abbildungen von sexuellem Kindesmissbrauchs nutzen, sprich Kinderpornografie. Abgesehen davon, dass Sie nicht zwischen Einvernehmlichkeit und sexuellen Übergriffen differenziert, ist die sogenannte "Dunkelziffer" völlig unbekannt. Sie relativert ihre Aussage jedoch richtig: Ausserdem hat man festgestellt, dass jeder zweite Täter von sexuellen Delikten an Kindern eine pädophile Neigung hat. Statistische Zahlen liegen nur im sogenannten "Hellfeld" vor. Bei den Verurteilten sind also rund die Hälfte nicht pädophil. Im Gegensatz zu den deutschen Präventionsnetzwerken "Kein Täter werden/KTW" kommen in der Schweiz zu "forio" rund 70% der Pädophilen und Nicht-Pädophilen auf gerichtliche Anordnung in die Therapie. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass nur 30% der Personen freiwillig in eine Therapie gehen. Im Übrigen können sogenannte "Zwangstherapien" auf richterliche Anordnung grundsätzlich nicht zum Erfolg führen. Genau aus diesem Grunde finden KTW-Therapien in Deutschland nur auf freiwilliger Basis statt. Ein gravierender Unterschied zwischen forio und KTW besteht auch im Folgenden: Viele Patienten sind nicht kernpädohil, sondern leben in einer Beziehung mit einem erwachsenen Partner. Die KTW-Standorte in Deutschland neben nur Kernpädophile in eine Therapie auf. Völlig indiskutabel ist die folgende Aussage von Egli-Alge zur chemischen Kastration: Von unseren Patienten sind nur ganz wenige chemisch kastriert, also mit Anti-Androgenen behandelt. Bei sechs Personen haben wir das als nötig erachtet und empfohlen. K13online verurteilt eine solche Behandlung auf das Schärfste. Weiter sagt Egli-Alge: Viele Patienten, die bei uns in Therapie sind, werden gleichzeitig zu ihrer Pädophilie depressiv. Ein nachvollziehbarer Prozess, wenn man gegen sein heikles Begehren nichts tun kann. Diese Patienten werden dann mit Anti-Depressiva behandelt, was zur Minderung der Libido führt. Das empfinden viele als angenehm. Es trifft sicherlich zu, dass es Pädophile gibt, die in tiefe Depressionen verfallen. Der Grund dafür liegt jedoch oft an der gesellschaftlichen Ausgrenzung & Verfolgung und eher weniger an der sexuellen Identität der Pädophilie... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4434

Schweizer Fernsehen(SRF) - Tabuthema Pädosexualität: Ab November 2020 neues Präventionsangebot für Pädophile an der Universitäre Psychiatrische Kliniken in Basel 17.11.2020

Prof. Dr. med. Marc Graf: «Man sollte aufpassen, dass man gerade Menschen, die nicht straffällig werden, nicht noch mehr stigmatisiert.» Je mehr man sie in die soziale Isolation treibe, desto grösser sei die Wahrscheinlichkeit...

Der Schweizer Bundesrat unterstützt ab November 2020 einen Ableger des Deutschen Präventionsnetzwerkes von "Kein Täter werden/KTW". Die Leitung hat Prof. Dr. med. Marc Graf,  Direktor der Klinik für Forensik in Basel. Neben den bekannten "kognitiven Verzerrungen" hinsichtlich der Pädophilie hat sich Graf im SRF-Interview jedoch auch zur Stigmatisierung geäußert, die auch K13online ähnlich sieht: Man sollte aufpassen, dass man gerade Menschen, die nicht straffällig werden, nicht noch mehr stigmatisiert.» Je mehr man sie in die soziale Isolation treibe, desto grösser sei die Wahrscheinlichkeit, dass sie dysfunktionale nicht geeignete Bewältigungsstrategien wählten. Leider macht Graf mit der folgenden Äußerungen den positiven Ansatz gleich wieder rückgängig: Die grösste Gefahr. Am Ende vernetzen sie sich zum Beispiel mit anderen Betroffenen und werden trotzdem straffällig. Es ist dringend erforderlich und lange überfällig, dass sich die Pädophilenszene auch international und auf politischer Ebene viel besser und effektiver vernetzt. Dabei müssen persönliche Gefühle und pädosexuelle Beziehungen des Einzelnen völlig außen vor bleiben, denn es geht dabei ausschließlich um pädophilen Aktivismus. Der SRF führt in seinem Beitrag auch einen nicht kernpädophilen Simon D. vor, der dem geneigten Publikum als Erfolgserlebnis vorgestellt wird: Mein Körper spricht auf Kinder an, selbst verurteile ich das zutiefst. Wer seine sexuelle Orientierung/Neigung/Identität zutiefst verurteilt, der kann kein zufriedenes Leben führen. Nach Schätzungen der Berliner Charite/KTW soll es in Deutschland rund 250 Tsd Pädophile geben. Demnach liegt die Zahl der Pädophilen in der Schweiz bei 30 Tsd. Und die neue Generation wächst gerade heran. Im Zeitraum von 2014 bis 2018 hatten sich nur 10 Pädophile bei der UPK für eine Therapie gemeldet. Diese geringe Zahl zeigt die Relationen zur Gesamtheit der Pädophilen in der Schweiz deutlich auf. Die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilen wird sich mit Sicherheit niemals einer Therapie unterwerfen, die einen totalen Verzicht auf die sexuelle Identität erwartet. Gerade deswegen klicken Sie auf den unteren Link und lesen weiter... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4329 

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 05.06.2021 Drucken

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