Interessanter Artikel in der Berliner taz von der Journalistin Julia Reinl: Menschen mit pädosexueller Neigung - Wenn der Partner pädophil ist

Der eigene Kinderwunsch eines Paares(heterosexuelle Frau/Anna & pädophiler Mann/Patrick) ist ein TABUbruch: „Für Patrick wäre es eine unglaubliche Entlastung, das Thema transparent zu diskutieren“

In der Berliner taz ist ein ziemlich großer Artikel in der Print- und Onlineausgabe zum Thema Kinderwunsch zwischen einer heterosexuellen Frau und einem pädophilen Mann erschienen. Die taz-Journalistin Julia Reinl wagt damit einen TABUbruch und erzählt eine reale Geschichte einer Liebesbeziehung eines ungewöhnlichen und erwachsenen Paares. Wie kann Anna mit einem pädophilen Mann zusammen sein, ihn kennen und lieben lernen? Wie kann sie sich sogar Kinder mit ihm vorstellen? Wie ist es, mit niemandem sonst darüber reden zu können? Und ist ihr Freund nicht gefährlich? Wie kann sie sich so sicher sein, dass ihr Freund nicht heimlich zum Täter wird? So beginnt die Geschichte von An­na*, die sich entscheidet zu bleiben, bei ihrem Freund, der Kinder sexuell anziehend findet und sich selbst dafür hasst. Der Kontakt zu Anna wird von einer Mitarbeiterin des Präventionsprojekts „Kein Täter werden“ der Berliner Charité vermittelt. Diese Mitarbeiterin ist auch bei den Gesprächen mit Anna immer dabei. Das Präventionsnetzwerk von "Kein Täter werden/KTW" betritt damit mediales Neuland. K13online ist seit Ewigkeiten bekannt, dass man die Pädophilen nicht auf ihre sexuelle Identität alleine reduzieren kann und darf. Jeder Pädophile hat auch andere und die gleichen Bedürfnisse & Interessen wie jeder Heterosexuelle & Homosexuelle hat. Natürlich gibt es auch einige pädophile Erwachsene, die eigene oder adoptierte Kinder haben. Die weit überwiegende Mehrheit ist jedoch kernpädophil und pflegt keine sexuellen Beziehungen mit erwachsenen Partner/Innen. Eine öffentliche und transparente Diskussion ist deshalb dringend erforderlich. Wir begrüßen die Initiative der taz & Anna ausdrücklich. Darüber hinaus würden wir uns auch einen taz-Artikel über Patrick wünschen. Der beste Kinderschutz vor sexualisierter Gewalt an Kindern ist NICHT die ständige Verschärfung der Gesetze & Ausgrenzung, sondern ein offener Umgang mit diesem gesamten Themenkomplex. Wenn sich Pädophile ohne Angst vor Repressialien outen können, dann trägt dies maßgeblich zu einem besseren Kinderschutz bei. Geoutete Pädophile unterliegen dann einer "Kontrolle" im sozialen Umfeld und es ist nahezu ausgeschlossen, dass es Kindesmissbrauch geben wird. Um dieses Ziel langfristig zu erreichen, bedarf es jedoch zuvor eines grundlegenden Pararadigmenwechsels. Jede Person/Stelle, die sich dieser Zielsetzung verweigert, trägt nicht zu einem besseren Kinderschutz bei. Im Gegenteil: Eine latent vorhandene Gefahr wird weiter ansteigen. K13online wünscht Anna & Patrick für die Zukunft alles Beste... 

https://taz.de/Menschen-mit-paedosexueller-Neigung/!5782593/



 


 

Ein etwas anderer Mainstream-Artikel: Nina Apin von der Berliner taz berichtet & beleuchtet den Kinderpornofall Christoph Metzelder im gesellschaftlichen, juristischen und politischen Gesamtzusammenhang 04.05.2021

Nina Apin: Tiefer kann man kaum fallen. Die vielen juristischen Wendungen, Indiskretionen und Spekulationen machten die lange Zeit vom Bekanntwerden der Vorwürfe bis zum Prozessauftakt zum Fortsetzungsspektakel – eine Art öffentlich betreutes „Stirb langsam“

In der Berliner Tageszeitung "taz" ist von der Journalistin Nina Apin ein Artikel zum Fall Christoph Metzelder erschienen, der durchaus Ansätze eines seriösen Journalismus eines Mainstream-Mediums aufzeigt. Viele Inhalte Ihres zusammenfassenden Berichtes sind richtig & wichtig. Der Schwerpunkt Ihrer Artikel liegt seit vielen Jahren bei den Themenkomplexen Kinderschutz, sexualisierte Gewalt an Kindern sowie der Pädophilie. Dazu hat Sie auch ein Buch herausgegeben, worin auch der Inhaber von K13online Dieter Gieseking Erwähnung findet. Beim Prozess am Amtsgericht in Düsseldorf im Kinderpornofall Metzelder haben wir Apin erstmals persönlich getroffen und gesprochen. Leider haben die Gespräche nicht dazu geführt, das in Ihrem Artikel einige sachliche Fehler vermieden wurden. Ingesamt beschränkt sich Apin bei Ihrer Kritik zum neuen Sexualstrafrecht ledig auf die richtigen Fragestellungen. Es fehlt Ihr ganz offentlich der Mut, der Wahrheit ins Auge zu blicken und diese in Ihrem Artikel klar zu benennen. DAS ist mehr als bedauerlich, denn die Inhalte ihres Berichtes zeigen teilweise durchaus einen seriösen Ansatz in die richtige Richtung. Zumindest hat Sie erkannt, dass die neuen Gesetze zu massenweise Gerichtsverfahren führen werden. Die daraus entstehenden Überlastungen der Ermittlungsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte läßt Sie allerdings außer Acht. Geschweigen denn, den erheblich steigenden Strafvollzug in den JVAs zu erwähnen. Die politisch verantwortliche Bundesregierung aus CDU/CSU & SPD kritisiert Sie nicht. Es ist kein Geheimnis, dass die taz den GRÜNEN nahe steht, die das neue Sexualstrafrecht stark kritisiert und sich zumindest im Bundestag der Stimme enthalten haben. Nina Apin: Mehr Mut zur Wahrheit....!!! Mit einem Klick auf den taz-Artikel gelangen Sie zu einem etwas anderen Mainstream-Journalismus. Zur K13online-Kritik am Apin-Artikel über den Fall Christoph Metzelder gelangen Sie mit einem Klick auf weiterlesen... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4458

Freier Journalist Sebastian Danz schreibt großen Artikel in der taz: Mein pädophiler Onkel - Mein Onkel sagt, er habe keine Gewalt angewandt - Mein Onkel sieht sich als Kämpfer gegen Diskriminierung 15.11.2020

Ich glaube nicht, dass ich Nein gesagt hätte: Der Besuch bei meinem Onkel hat mich viel über meine eigene Sexualität nachdenken lassen. Ich bin schwul und habe schon mit 12 oder 13 Jahren begonnen, mich für Männer zu interessieren

In der taz ist ein erstaunlich mutiger Artikel über einen Pädophilen/Boylover erschienen. Der schwule Autor Sebastian Danz besucht seinen pädophilen Onkel und erzählt dem Leser/In seine Eindrücke. Er verwickelt sich jedoch hinsichtlich seiner eigenen Homosexualität in Widersprüche: Männer wie mein Onkel nutzen diese Unsicherheit und Neugier aus. Was sie mit Kindern machen, ist Missbrauch. Andererseits schreibt Danz: Ich glaube nicht, dass ich Nein gesagt hätte... ! Was will uns der Autor Danz damit sagen? Als schwuler Junge wäre es okay gewesen, eine sexuelle Beziehung zu einem Boylover zu haben? Aber für den Boylover wäre es Missbrauch gewesen? DAS passt nicht zusammen! Dennoch muss man im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist durchaus anerkennen, dass die Veröffentlichung einer solchen Lebensgeschichte über einen dreifach vorbestraften Pädophilen in der taz publiziert wurde. Der Onkel des taz-Autors gehört einer Generation an, der die Pädophilen-Bewegung in den 1980er Jahren noch kennt. Er verfasste ein 40-seitiges Manifest zur Streichung des Schand § 176 StGB: Gegen Pädophile finde ein „Holocaust“ statt, die Altersgrenzen im Sexualstrafrecht seien willkürlich, Kinder seien eigenständige Personen mit Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität, schreibt er darin. Der Artikel in der taz ist trotz einiger Fehleinschätzungen des Autors durchaus lesenwert. Er sollte nicht nur bei der taz-Leserschaft zum Nachdenken anregen, sondern bietet allen Menschen die Möglichkeit an, über den Themenkomplex der Pädophile zu diskutieren. Jedenfalls mangelt es in den Mainstream-Medien an Journalisten/Innen, die auch die Sichtweise eines Pädophilen zu Wort kommen lässt, die eben nicht dem üblichen Hetz-Mainstream entspricht. Ein kleiner Lichtblick am Ende der andauernden Ausgrenzung und Verfolgung der sexuellen Minderheit von pädophil-liebenden Menschen. Das TABU der einvernehmlichen Sexualität zwischen Erwachsenen & Kindern ist damit natürlich noch lange nicht gebrochen... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4327

Pädophilie - Verbrechen ohne Opfer? - im Konferenzraum der Berliner taz: Queer Nations Lecture hatte den Historiker Dr. Jan-Hendrik Friedrichsen zum Vortrag eingeladen 19.01.2020

Die frühere Pädophilenbewegung der 1970er bis 1990er Jahre: Heutige Kinderschutz- und Opferseite stand bei Veranstaltung & Diskussion den heutigen Pädophilen direkt & LIVE gegenüber

Das Interesse an dem Vortrag des Historikers Dr. Jan-Hendrik Friedrichsen war groß. Der Konferenzraum der Berliner taz war völlständig besetzt. Die Zuhörer & Diskussionsteilnehmer sprachen dem Referenten mehrmals Lob für seinen Vortrag aus. Diesem Lob schließt sich auch K13online an. Queer Nations Lecture hatte zum Thema "Pädophilie - Verbrechen ohne Opfer?" eingeladen. Unter den Zuhörern/Innen befanden sich auch eine Vielzahl von Vertretern der Kinderschutz- und Opferseite. Prominente Namen waren dabei: Christine Bergmann/SPD, Matthias Katsch/Eckiger Tisch und Angelika Oetken/Kinderschützerin. Aber auch Pädophile waren zahlreich erschienen und stellten Fragen an den Referenten. Im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist (noch) lange keine Selbstverständlichkeit. Nicht nur für die sogenannte Gegenseite ist die Geschichte sehr aufschlussreich & wichtig, sondern insbesondere auch für die junge Generation der Pädophilen. Der Veranstalter Queer Nations(Jan Feddersen) hatte zur Einleitung darauf hingewiesen, dass keine politischen Statements bzw. Co-Referenten zugelassen werden. Die Moderation & Diskussionsleitung hatte Juliane Jakobi von der Universität Potsdam übernommen. K13online bedankt sich beim Veranstalter Queer Nations & der Berliner taz für die erhaltene Möglichkeit diese Berichterstattung. Denn es gab vor dem Beginn der Veranstaltung einen tätlichen Angriff auf den Inhaber von K13online Dieter Gieseking. In einem Extra-News werden wir über diesen gewaltbereiten Vorgang eines Zuhörers ausführlich berichten. Lesen Sie zunächst unseren Bericht von der ansonsten friedlichen und kontruktiven Veranstaltung mit einem Klick auf weiterlesen.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4043

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 26.07.2021 Drucken

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