Buchvorstellung - Jahrbuch Sexualitäten 2021: Verbrechen ohne Opfer? - Die Pädophiliedebatte der 1970er & 1980er Jahre in Sozialwissenschaft und Schwulenbewegung(u.a.)

Jan-Henrik Friedrichs: Die historische Pädophiliedebatte wirft Fragen auf, die für uns heute mehr als relevant sind * Wie organisieren wir den Schutz sexueller Selbstbestimmung?(u.a.) 

Das im Wallstein-Verlag erschienene und von Queer Nations herausgegebene Jahrbuch Sexualitäten 2021 beschäftigt sich in zwei Kapiteln auch mit dem Thema der Pädophilie: Verbrechen ohne Opfer? - Die Pädophiliedebatte der 1970er & 1980er Jahre in Sozialwissenschaft und Schwulenbewegung. Und: Eine homosexuelle Politik der Zerstreuung - Zu Guy Hocquenghems, Das homosexuelle Begehren. Jan-Henrik Friedrichs hatte Anfang 2020 bei einer taz-Veranstaltung in Berlin einen Vortrag gehalten. K13online war damals anwesend und hatte in einem News berichtet. Wir zitieren aus dem Jahrbuch: Die bekanntesten internationalen Ikonen der Pädophilenbewegung waren der Psychologe Frits Bernard sowie der Jurist und sozialdemokratische Senator Edward Brongersma. Damals strebten die Homo-Aktivisten noch gemeinsam mit den Pädo-Aktivisten die Entkriminalisierung der Pädosexualität an. Friedrichs beschreibt in seinem Kapitel die politischen und sexualwissenschaftlichen Ereignisse & Erkenntnisse neutral, sachlich und korrekt. Im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist ist eine solche Aufarbeitung keine Selbstverständlichkeit. Insgesamt kommt Friedrichs zu der Schlussfolgerung, dass damals viele Fragen offen geblieben sind. K13online kann sich dieser historischen Entwicklung anschließen. Die politische Debatte & gesellschaftliche Diskussion sollte heute an den früheren Stand anknüpfen. Dazu bedarf es nicht nur einer RE-Aktivierung innerhalb der heutigen Schwulenbewegung(Lesben werden sich wohl verweigern), sondern primär auch der weitgehend inaktiven Pädophilenszene. Bürger- und Menschenrechtler mit homosexuellen Hintergrund sollten ihre Aktivitäten neu beginnen. Die Sexualwissenschaft- und Forschung zum Pädophilie-Thema muss neu gestartet werden. Und nicht zuletzt sind die Mainstream-Medien zu einem objektiven Journalismus aufgefordert. Um all diese Zielsetzungen zu erreichen, bedarf es eines grundlegenden Paradigmenwechsels. Das Jahrbuch Sexualitäten 2021 kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Ein Kauf dieses Werkes wird daher besonders empfohlen. Mit einem Klick auf weiterlesen gelangen Sie zu mehr Informationen.... 

https://www.wallstein-verlag.de/9783835350236-jahrbuch-sexualitaeten-2021.html



https://krumme13.org/text.php?id=1596&s=read


 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4538


 


https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Brongersma 

und aktuell: https://www.brongersma.info/Main_Page

https://de.wikipedia.org/wiki/Frits_Bernard


Pädophilie - Verbrechen ohne Opfer? - im Konferenzraum der Berliner taz: Queer Nations Lecture hatte den Historiker Dr. Jan-Hendrik Friedrichsen zum Vortrag eingeladen 19.01.2020

Die frühere Pädophilenbewegung der 1970er bis 1990er Jahre: Heutige Kinderschutz- und Opferseite stand bei Veranstaltung & Diskussion den heutigen Pädophilen direkt & LIVE gegenüber

Das Interesse an dem Vortrag des Historikers Dr. Jan-Hendrik Friedrichsen war groß. Der Konferenzraum der Berliner taz war völlständig besetzt. Die Zuhörer & Diskussionsteilnehmer sprachen dem Referenten mehrmals Lob für seinen Vortrag aus. Diesem Lob schließt sich auch K13online an. Queer Nations Lecture hatte zum Thema "Pädophilie - Verbrechen ohne Opfer?" eingeladen. Unter den Zuhörern/Innen befanden sich auch eine Vielzahl von Vertretern der Kinderschutz- und Opferseite. Prominente Namen waren dabei: Christine Bergmann/SPD, Matthias Katsch/Eckiger Tisch und Angelika Oetken/Kinderschützerin. Aber auch Pädophile waren zahlreich erschienen und stellten Fragen an den Referenten. Im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist (noch) lange keine Selbstverständlichkeit. Nicht nur für die sogenannte Gegenseite ist die Geschichte sehr aufschlussreich & wichtig, sondern insbesondere auch für die junge Generation der Pädophilen. Der Veranstalter Queer Nations(Jan Feddersen) hatte zur Einleitung darauf hingewiesen, dass keine politischen Statements bzw. Co-Referenten zugelassen werden. Die Moderation & Diskussionsleitung hatte Juliane Jakobi von der Universität Potsdam übernommen. K13online bedankt sich beim Veranstalter Queer Nations & der Berliner taz für die erhaltene Möglichkeit diese Berichterstattung. Denn es gab vor dem Beginn der Veranstaltung einen tätlichen Angriff auf den Inhaber von K13online Dieter Gieseking. In einem Extra-News werden wir über diesen gewaltbereiten Vorgang eines Zuhörers ausführlich berichten. Lesen Sie zunächst unseren Bericht von der ansonsten friedlichen und kontruktiven Veranstaltung mit einem Klick auf weiterlesen.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4043

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 09.08.2021 Drucken

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