Zwei Suizide in der Justizvollzugsanstalt(JVA) Dresden/Sachsen: Beide Inhaftierte standen unter dem Verdacht es sexuellen Kindesmissbrauchs

"Wir haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet", bestätigt Oberstaatsanwalt Lorenz Haase(61): 51-jähriger Mann stranguliert und 48-jähriger Mann in U-Haft nahm offenbar Tabletten

Nur ganz selten gelangen mutmaßliche Suizide hinter den schweigenden Gefängnismauern von JVAs an die mediale Öffentlichkeit. Am letzten Freitag und Montag wurden zwei Insassen in ihren Zellen tot aufgefunden. Der 48 Jahre alte Dresdner befand sich in U-Haft und gegen Ihn hätte am gestrigen Mittwoch der Prozess wegen Kindesmissbrauch stattfinden sollen. Der 51 Jahre alte Mann musste eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen und im Anschluss war U-Haft wegen sexuellen Missbrauch von Kindern angeordnet worden. "Wir haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet", bestätigt Oberstaatsanwalt Lorenz Haase (61). "Dazu zählt, dass eine Obduktion angeordnet wurde." Bei den Todesursachen soll es sich um Strangulierung und Tabletteneinnahme handeln. Eine Suizidgefährdung will die JVA Dresden nicht erkannt haben. Dabei ist es gerade bei dieser Deliktsart ganz offensichtlich, dass der Grund für die zwei Toten genau darin zu suchen ist. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen innerhalb der JVA eingeleitet. Diese Verfahren müssen für die Öffentlichkeit transparent gemacht werden. Die Anstaltsleitung muss alle Hintergründe aufdecken und dazu medial Stellung nehmen. Auch das Justizministerium in Sachsen muss sich aktiv an der Aufklärung der Sachverhalte beteiligen. Denn es kann mit aktuellem Ermittlungsstand nicht ausgeschlossen werden, dass die mutmaßlichen Suizide das Resultat einer menschenverachtenden Knasthierarchie gewesen sind. Es wäre nicht das erste Mal, dass Mitgefangene oder sogar JVA-Beamte, wegen Kindesmissbrauch oder Kinderpornos beschuldigte Inhaftierte, in eine lebensbedrohliche Lage getrieben haben. Beide Männer waren bis zum Tot nicht rechtskräftig verurteilt worden. Es galt und gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Ob die beiden Männer schuldig oder unschuldig sind, wird gerichtlich nicht mehr festgestellt, weil diese Verfahren eingestellt werden. K13online fordert von allen Beteiligten vollständige und transparente Aufklärung. Wir trauern um die zwei Verstorbenen und hoffen, dass sich auch die Angehörigen der zwei Männern für vollständige Aufklärung einsetzen. Letztendlich sind die zwei Toten auch das Ergebnis des seit vielen Jahren andauernden und menschenverachtenden Zeitgeistes... 

https://www.tag24.de/dresden/crime/erneut-zwei-tote-in-dresden-mysterioese-selbstmord-serie-in-sachsens-gefaengnissen-2078812



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https://www.justiz.sachsen.de/jvadd/index.html


https://www.news.de/panorama/855932687/selbstmord-in-der-jva-dresden-ermittlungen-nach-tod-von-zwei-mutmasslichen-kinderschaendern/1/


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Suizid in Untersuchungshaft(U-Haft): Vorsitzender Richter am Landgericht Würzburg stellt Verfahren wegen Verdacht auf Kindesmissbrauch & Kinderpornos ein 08.10.2020

Anwalt des Angeklagten gab an, diesen noch am Montag getroffen zu haben - dabei hätte es nicht den geringsten Anhaltspunkt für die Tat gegeben: Suizide werden bei Verschärfungen im Sexualstrafrecht dramatisch zunehmen

Ein 61-jähriger Mann aus Unterfranken hat sich nach Medienberichten einen Tag vor seiner Gerichtsverhandlung das Leben genommen. Er befand sich in einer JVA in U-Haft. Der Verstorbene stand unter Verdacht in zwei Fällen Kinder für sexuelle Handlungen angeboten zu haben. Bei einem Mädchen soll es sich um die achtjährige Tochter einer Bekannten gehandelt haben. In einem anderen Fall um eine Zwölfjährige, wobei nicht klar war, ob das Mädchen tatsächlich existierte oder erfunden war. Nur selten berichten die Mainstream-Medien über solche Suizide. In der Regel gelangen solche Informationen die Öffentlichkeit nicht. Bereits im Juni und September dieses Jahres hatten sich zwei von dieser Deliktsart Betroffene das Leben genommen. Es ist nur die Spitze des Eisberges. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden die Suizide in den JVAs dramatisch ansteigen, wenn die Verschärfungen im Sexualstrafrecht das Bundesgesetzblatt erreichen sollten. Insbesondere dann, wenn schon bei geringem Verdacht U-Haft ohne Haftgründe angeordnet werden kann. Dabei ist es irrelevant, ob die Betroffenen pädophil oder nicht-pädophil sind. Der Verteidiger des Mannes will keine Anzeichen für einen Suizid erkannt haben. Stellungnahmen der JVA sind nicht bekannt. Somit bleibt die Frage unbeantwortet, wie es dazu kommen konnte. K13online trauert mit den Angehörigen. In unserem Forum bieten wir auch Hilfe zur Selbsthilfe für die Angehörigen von Pädophilen an....  

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4301

Wegen Verdacht auf sexualisierte Gewalt an seiner Tochter vor vielen Jahren: 41-jähriger Familienvater begeht mutmaßlichen Suizid in U-Haft der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede 23.09.2020

Todesermittlungsverfahren wurde durch die Staatsanwaltschaft eingeleitet: Nach ersten Ermittlungen der Polizei in der Zelle liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor

Schon wieder hat sich ein Gefangener in einer Justizvollzugsanstalt(JVA) das Leben genommen. Der 41-jährige Mann befand sich seit 5. August 2020 in Untersuchungshaft(U-Haft), weil er von seiner heute erwachsenen Tochter wegen sexualisierter Gewalt in der Kindheit angezeigt worden war. Nach ersten Ermittlungen der Polizei liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor, so dass zunächst von einem Suizid ausgegangen wird. Es finden jedoch Ermittlungen über die genaue Todesursache statt. Hinweise auf einen Suizid soll es nicht gegeben haben. Jedoch hat der U-Häftling einen Abschiedsbrief hinterlassen. Allein im Bundesland NRW gab es im Jahre 2020 bereits jetzt 19 Suizide. Die Dunkelziffer in allen Bundesländern dürfte ziemlich hoch sein, denn nur ganz selten werden Selbsttötungen im Knast öffentlich bekannt. Der Anteil von Suiziden, die eine Deliktsart nach 176 ff. und 184 ff. StGB als Ursache haben, ist völlig unbekannt. K13online fordert deshalb von allen Justizministerien der 16 Bundesländer, entsprechende Untersuchungen einzuleiten und statistische Zahlen vorzulegen. Eine öffentliche Transparenz bei diesen Deliktsarten in U-Haft & Strafhaft & Sicherungsverwahrung & Maßregelvollzug ist dringend erforderlich. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Haftbedingungen der Inhaftierten mit diesen Deliktsarten erheblich erschwert sind. Das Risiko von Suiziden ist besonders hoch, insbesondere in U-Haft, wo lediglich ein Verdacht besteht und noch kein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Die Gefährdung von Suiziden wird drastisch ansteigen, wenn die im Referenten-Entwurf vorgesehenen Haftgründe zur Anordnung von U-Haft wegfallen. Jeder einer Sexualstraftat Verdächtige müsste dann sofort in U-Haft genommen werden. In der Folge müsste jeder Inhaftierter aus der U-Haft zur Hauptverhandlung bei Gericht vorgeführt werden. Auch dann, wenn sich bei der Gerichtsverhandlung seine Unschuld erweisen sollte. Die Haftentschädigung für zu Unrecht erlittenen Freiheitsentzug wurde zwar kürzlich durch die Bundesrat gebilligt und von täglich 25 Euro auf 75 Euro pro Tag erhöht. Jedoch kann auch dieser Tagessatz das erlittene Unrecht nicht ansatzweise wieder gut machen. Für den 41-jährigen Mann aus der JVA Bielefeld-Brackwede kommt jede Hilfe zu spät. K13online hat eine Anfrage an die JVA und die Ermittlungsbehörden gerichtet. Der mutmaßliche Suizid bedarf einer vollständigen Aufklärung mit allen Hintergründen... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4287 

(Updates zum News vom 5. Juni) Die Folge der Untersuchungshaft wegen Verdacht auf Kindesmissbrauch: Jugendleiter eines Wassersportvereins für Kinder & Jugendliche in Zelle tot aufgefunden 11.06.2020

Mutmaßlicher Suizid in der Justizvollzugsanstalt Ansbach: Vermutlich pädophiler Schwimmlehrer hat sich nach einer Woche Untersuchungshaft das Leben genommen

Ein 56-jähriger Schwimmlehrer und Jugendleiter eines Wassersportvereins im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde am gestrigen Donnerstagmorgen tot in seiner Zelle aufgefunden. Der Mann wurde vor einer Woche festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft in der JVA Ansbach. Es bestand der Verdacht auf Kindesmissbrauch. Die Ermittlungen gegen ihn kamen durch eine Anzeige ins Rollen. Die anzeigende Person ist gegenwärtig noch nicht öffentlich bekannt geworden. Der Anzeigeerstatter wird sich nun hoffentlich die Frage stellen, ob seine Strafzeige eine gute Idee war. Die JVA Ansbach wird sich die Frage gefallen lassen müssen, warum die Suizidgefährdung nicht erkannt wurde. Vorausgesetzt, dass es sich überhaupt um einen gewollten Suizid handelt. Denn in geschlossenen Anstalten könnten auch Mitgefangene den Mann in die Selbstötung getrieben haben, wenn seine Deliktart dort bekannt war. Wenn dem so sein sollte, dann muss aufgeklärt werden, warum der Mann nicht vor solchen Angriffen geschützt wurde. Hatte der Mann bereits einen Anwalt für seine Verteidigung beauftragt? Was sagen die Familienangehörigen des Mannes? Beim Tod eines Verdächtigen werden die polizeilichen Ermittlungen grundsätzlich immer eingestellt. Dies wird bedeuten, dass nicht mehr bekannt werden wird, ob die Anschuldigungen wegen Missbrauch von Kindern zutreffen oder nicht. Ebenso wird nicht mehr festgestellt werden können, ob der Schwimmlehrer pädophil war oder nicht. Es bedarf einer vollständigen Aufklärung über diesen Todesfall in der JVA Ansbach. Die Mainstream-Medien sind zur objektiven Berichterstattung aufgerufen. K13online bittet um Hinweise aus dem sozialen Umfeld des Schwimmlehrers. Wir gehen bis zum Beweis des Gegenteiles davon aus, dass der uns bisher unbekannte Mann keine sexuelle Gewalt gegen die sexuelle Selbstbestimmung der Jungen begangen hat. Im Übrigen gilt für die gesamte Öffentlichkeit die Unschuldsvermutung...(Update 6. Juni: Trotz Tod des Beschuldigten ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter und will bis zu 40 Kinder vernehmen. Es soll auch ermittelt werden, ob der Verein davon gewusst hat)(Update 11. Juni: Laut Obduktion mit seinem Gürtel erhängt. Bisher sind keine Aussagen der Jungs öffentlich bekannt geworden, worin von sexueller Gewalt oder Übergriffe die Rede ist.)  

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4162 

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 12.08.2021 Drucken

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