Der schönste Junge der Welt: Björn Andresen(Tadzio) in Viscontis Spielfilm - Der Tod in Venedig - nach dem deutschen Bestseller-Autor Thomas Mann

Bei ARTE: 50 Jahre später öffnen Kristina Lindström und Kristian Petri den Blick hinter die Kulissen des Filmklassikers "Tod in Venedig" und nähern sich einem Mann, der versucht, die Kontrolle über sein Leben zu erlangen

Als "schönsten Jungen der Welt" präsentierte ihn vor 50 Jahren Luchino Visconti bei der Premiere seines Films "Der Tod in Venedig". 1969 reist der italienische Regisseur Luchino Visconti durch Europa und sucht nach dem perfekten Jungen, der den schönen Tadzio in seiner Thomas-Mann-Verfilmung "Tod in Venedig" verkörpern könnte. Als der schüchterne 15-jährige Björn Andrésen dann in Stockholm durch die Tür kommt, weiß Visconti sofort, dass er seinen "Todesengel" gefunden hat. Zum Casting angemeldet wurde Björn von seiner Großmutter, die für ihn und seine Schwester seit dem frühen Tod der Mutter sorgt. Sie begleitet ihn auch bei den Dreharbeiten, widmet sich aber mehr ihrer eigenen kleinen Rolle als den Nöten ihres Enkels. Tadzios – Björn Andrésens – Schönheit weckt Begehrlichkeiten, gegen die ihn Visconti während des Drehs noch abzuschirmen weiß. Doch 1971 bei der Weltpremiere des Films in London, zu der auch Queen Elizabeth und Prinzessin Anne geladen sind, präsentiert er Björn als "schönsten Jungen der Welt". Im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist undenkbar. Heute bestimmen Missbrauchshysterie das Denken & Handeln des Mainstream. 50 Jahre später öffnen Kristina Lindström und Kristian Petri den Blick hinter die Kulissen des Filmklassikers "Tod in Venedig" und nähern sich einem Mann, der versucht, die Kontrolle über sein Leben zu erlangen. Zu sehen bei ARTE. Der Inhaber dieser Webseiten, Dieter Gieseking, kann sich noch sehr gut an eine Filmvorführung der 1970er Jahre in einem Kino in Kleve am Niederrhein erinnern. Das Kino war bis auf den letzten Platz besetzt und es ging ein erstauntes Rauen durch das Publikum, als der blonde TADZIO auf der Leinwand mit seiner Schönheit erschien. Das pädophile Coming-In wurde sichtbar und die erste große Liebe stand bald vor der Tür. Bis heute trägt Dieter Gieseking ein Bild von "ILJA" bei sich und seine LIEBE in seinem Herzen... 

https://www.arte.tv/de/videos/084684-000-A/der-schoenste-junge-der-welt/



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http://krumme13.org/text.php?id=1523&s=read


http://krumme13.org/text.php?s=read&id=1175


 

(links: Der 11-jährige Tadzio Wladislaw Moes im Roman, rechts: Tadzio, der 16-jährige Björn Andresen in der Verfilmung)



http://krumme13.org/text.php?id=457&s=read 


 

Im ewigen Gedenken zum 66. Todestag: Weltberühmter Schriftsteller und Buchautor Thomas Mann verstarb am 12. August 1955 im Alter von 80 Jahren in Zürich 11.08.2021

Das Lebenswerk von Thomas Mann in der Novelle "Der Tod in Venedig": Der alternde Schriftsteller "Gustav von Aschenbach" verliebte sich im Jahre 1911 in den 11-jährigen Knaben "Tadzio"


Der deutsche Schriftsteller und Buchautor des weltberühmten Romans "Der Tod in Venedig", Thomas Mann, verstarb am 12. August 1955 in Alter von 80 Jahren in Zürich. Zum 66. Todestag erinnern wir am 12. August 2021 an sein Lebenswerk und die Novelle um den 11-jährigen Knaben "Tadzio". In der Figur des "Gustav von Aschenbach" verliebte sich Thomas Mann in diesen wunderschönen Jungen. Der Junge (Tadzio), den Thomas Mann während eines Venedig-Aufenthaltes begegnete, gab den Anstoß zu "Der Tod in Venedig". Die Novelle erlangte Weltruhm und wurde durch Luchino Visconti verfilmt. Das literarische Werk und die Verfilmung gehört zu den weltweit besten Dokumenten homoerotisch-pädophiler Zeitgeschichte. Die im heutigen Zeitgeist andauernde Missbrauchshysterie kann dieser platonischen Liebe nichts entgegen setzen. Thomas Mann(Aschenbach) & und sein Tadzio wird uns allen und insbesondere der internationalen Pädophilen-Gemeinschaft in ewiger Erinnerung bleiben. Im Jahre 2015 war ein neues Buch mit dem Titel "Tadzios Brüder - Der schöne Knabe in der Literatur" - erschienen. Eine literarische Spurensuche mit Texten von Hans Carossa, Marie von Ebner-Eschenbach, Theodor Fontane, Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse, Ricarda Huch, Agnes Miegel, Sten Nadolny, Ernst Penzoldt, Rainer Maria Rilke, Anna Seghers, Theodor Storm, Robert Walser, Jakob Wassermann und vielen anderen.... "  

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=2585  

Buchneuerscheinung im Männerschwarm Verlag: Aschenbachs Vermächtnis - Thomas Manns Novelle Der Tod in Venedig und ihr Echo in der Literaturgeschichte - von Joachim Bartholomae 15.10.2019

Aus dem Vorwort & Kapitel "Der Kuss der Galatea" von Joachim Bartholomae: Als Viscontis Film "Der Tod in Venedig" Anfang der 1970er Jahre in die deutschen Kinos kam, war ich vom Donner gerührt...

Das kam mir bekannt vor: Gustav von Aschenbach geht im nächtlichen Park spazieren, als plötzlich Tadzio aus dem Dunkeln hervortritt und ihn anlächelt. Aschenbach ist vom Donner gerührt und denkt: Du darfst so nicht lächeln, und: Ich liebe dich! Thomas Mann schrieb 1911, im Alter von sechsunddreißig Jahren, nach einem Ferienaufenthalt in Venedig über Gustav von Aschenbach, einen alternden Schriftsteller, der sein Leben einem rein geistigen Schönheitsideal gewidmet hat. Weil ihn die Insperation verlässt, unternimmt er eine Urlaubsreise. Vor dem Hintergrund der verfallenden Grandezza Venedigs erscheint ihm in Gestalt eines jungen Polen die physische Verkörperung vollkommener  Schönheit, die ihn anfangs entzückt, dann jedoch in seinen Grundfesten erschüttert: Kann Schönheit so leicht zu haben sein? Und darf man die Schönheit sinnlich lieben? Gustav von Aschenbach ist nicht immun gegen den sinnlichen Reiz physischer Schönheit, und so verliebt er sich, ohne es zu wollen, in den jungen Tadzio - eine Liebe, für die es keine Erfüllung geben kann und die ihn schließlich verzehrt. Er ist so betört, dass weder der Verlust seiner Würde noch seines Lebens ihn darin beirren können, diesem schönen Seelenführer zu folgen.... 

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ARTE-Schwerpunkt am 18. Mai 2015 um 20:15 Uhr: Filmklassiker von Luchino Visconti - Der Tod in Venedig - mit dem wunderschönen Knaben Tadzio 18.05.2015

Gustav von Aschenbach(Dirk Bogarde) in der Novelle von Thomas Mann: Der Künstler verfällt der Schönheit des jungen Tadzio (Björn Andresen), der mit seiner Familie die Lagunenstadt besucht

Der alternde deutsche Komponist Gustav von Aschenbach reist zur Erholung nach Venedig. Von Aschenbach ist deprimiert, die Faszination dieser Stadt bleibt ihm verschlossen. Und die Erinnerungen an seine Jugend bringen keine Befreiung, sondern lassen seine Verzweiflung noch größer werden. Sein intensives Erleben löst bei Aschenbach ein Glücksgefühl, doch gleichzeitig auch Leiden aus, denn er hadert mit der Unterwürfigkeit, die seine Leidenschaft mit sich bringt. Er versucht zu fliehen, doch die Ereignisse zwingen ihn, in Venedig zu bleiben und seine Qualen weiterhin zu ertragen. Immer mehr verliert sich der ältere Mann in den Gefühlen für den schönen Jungen und in seinen Tagträumen. "Der Tod in Venedig" gehört zu berühmtesten und besten Spielfilmen der Knabenliebe. Die platonische Liebesgeschichte beruht auf wahre Begebenheiten von Thomas Mann in der Gestalt von Gustav von Aschenbach. Der Junge Tadzio ist dem Buch zum Film 11 Jahre jung. Im Spielfilm wird Tadzio von dem 16-jährigen Jugendlichen Björn Andresen gespielt. Luchino Visconti erhielt für seinen Film in Cannes 1971 den Sonderpreis zum 25-jährigen Jubiläum des Festivals. Im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist unmöglich. Das ARTE diesen Spielfilmklasiker zur besten Sendezeit als Schwerpunktthema ausstrahlt ist mutig und bespielhaft. In den 1970er Jahren lief der Film in voll besetzten Kinos. K13online(Dieter Gieseking) erinnert sich an eine Filmvorführung im Kino von Kleve/NRW. Als der Jungs Tadzio auf der Filmleinwand erschien ging ein bewunderndes Rauen durchs Publikum. Es folgte eine Ferienreise mit einer Kindergruppe nach Venedig auf den Spuren von Thomas Mann und seinem Tadzio. Das pädophile Coming In & Out hatte begonnen.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=3051

geschrieben von K13online-Redaktion am 05.11.2021 Drucken

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