Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind(Albert Einstein): FOCUS-Online & Missbrauchsbeauftragter Rörig fordern von der neuen Bundesregierung noch härteren Kampf

Deutschlands oberster Kinderschützer Rörig: "Außerdem bedürfe es einer zentralen Stelle, die „Informationen, Kenntnisse und Expertise bündelt und in der Lage ist, Täternetzwerke gezielt zu infiltrieren und zu zerschlagen"

In medialer Kooperation mit FOCUS-Online fordert der Missbrauchsbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig den ohnehin schon vorhandenen Kampf nochmals zu verstärken. Im Interview mit FOCUS Online sagte Rörig: „Ich setze aktuell große Hoffnung auf die kommende Bundesregierung, dass der Kampf gegen sexuellen Missbrauch und seine Folgen endlich konsequenter geführt und verstärkt angegangen wird.“ Dazu gehöre auch ein effektives Einschreiten von Polizei und Staatsanwaltschaft: „Deutschland muss die Strafverfolgung weiter verschärfen und damit das Entdeckungsrisiko für Missbrauchstäter und -täterinnen im Netz massiv erhöhen.“ Die neue Regierungsmehrheit wäre gut beraten, wenn sie noch im Jahr 2022 eine Enquête-Kommission zur Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Netz einrichtet.“ Ende 2020 hatte Rörig noch verlautbaren lassen, dass er sich zum Ende dieser Legislaturperiode von seinem Amt zurückziehen wolle. Entweder war diese frohe Botschaft eine Lüge oder seine fatalen Forderungen bei FOCUS-Online sind das letzte Aufbäumen vor seinem Rücktritt. Sein Ziel für einen besseren Kinderschutz durch andauernde Strafverschärfungen zu erreichen, hat Rörig ohnehin völlig verfehlt. Das genaue Gegenteil ist eingetreten: Die Fallzahlen haben sich massiv erhöht. In Sachen Kinderpornos gibt es nicht eine Darstellung weniger. Dies ist auch unmöglich, denn das Internet ist weltweit erreichbar. Weil Rörig diese Realitäten kennen muss, kann davon ausgegangen werden, dass es Ihm primär nicht um einen besseren Kinderschutz geht, sondern in 1. Linie um die strafrechtliche Verfolgung von Pädophilen & Nicht-Pädophilen. Zu den verfolgten Nicht-Pädophilen gehören bei Kinderpornos rund die Hälfte der Altergruppe Kinder & Jugendliche selbst an. Diese Betroffenen wollen keinen Kinderschutz, sondern ihre sexuelle Selbstbestimmung praktizieren. Rörig unterschlägt einmal mehr diese alltäglichen Realitäten, um sich als größter "Kinderschützer" zu profilieren. Es ist höchste Zeit, dass Rörig sein gescheitertes Amt niederlegt und in der Versenkung verschwindet. Einen solchen "Missbrauchsbeauftragten" braucht niemand - erst Recht nicht die Kinder & Jugendlichen, die von seinen verheerenden Forderungen selbst betroffen sind.... 

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Härtere Strafen? - Mehr hat der Rechtsstaat nicht zu bieten: Hier ist ein Kipppunkt erreicht – wir müssen verhindern, dass das System kollabiert, meint Missbrauchsbeauftragter Rörig 27.05.2021

Bei Strategien der Strafverschärfung, Abschreckung, Fahndungsdruck und Prävention völlig versagt: Missbrauchsbeautragter der Bundesregierung Rörig will weiterhin Probleme mit der gleichen Denkweise lösen, wie sie entstanden sind

Kurz vor Ende seiner Amtszeit im Herbst dieses Jahres hat der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Rörig offensichtlich noch immer nichts dazu gelernt. Die Fehlbesetzung in seinem Amt macht er erneut in einem Interview mit t-online deutlich: Insgesamt muss das Entdeckungsrisiko für Missbrauchstäter im Netz erhöht werden. Die Strafverfolgung muss deshalb verschärft werden. Dabei ignoriert Rörig die Experten im Rechtsausschuss total. Strafverschärfungen als Mittel der Abschreckung verhindern keine sexualisierte Gewalt gegen Kinder und auch keine Kinderpornos. Ebenso trägt die Erhöhung des Fahnungsdruckes & Entdeckungsrisiko nicht zum Kinderschutz bei. Das Versagen von Rörig liegt auch bei der Prävention. Während seiner Amtszeit sind die statistischen Zahlen der Verdachtsfälle in der Polizeilichen Kriminalstatistik(PKS) in den Bereichen der Deliktsarten § 176 ff und § 184 ff StGB ständig angestiegen. Seine Strategie zur besseren Verhinderung ist damit zu 100% gescheitert. Diese Fakten lässt Rörig im Interview völlig außer Betracht. Er besitzt offensichtlich nicht die Fähigkeiten zu der Einsicht, dass Probleme niemals mit derselben Denkweise gelöst werden können, durch die sie entstanden sind. Diese Erkenntnis von Albert Einstein wird er in seiner Amtszeit nicht mehr erreichen. Weiterhin glaubt er fest daran, dass sein Irrweg der Richtige war und ist. Anstatt bei seiner misslungenen Strategie auf Dialog & Einsicht zu setzen, verweigert sich Rörig eines deutlichen Strategiewechsels. Das Eingestehen von Fehlern ist keine Schande. Wer sich jedoch dem Eingeständnis permanent widersetzt und weiterhin seine gescheiterte Strategie verfolgt, der trägt nicht zu einem besseren Kinderschutz bei. Die Amtszeit von neun Jahren Misserfolg endet mit Ablauf dieser Legislaturperiode. Ein neuer Amtsträger/In nach der Bundestagswahl am 26. September 2021 wurde noch nicht benannt. Der/die neue Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung sollte maßgeblich zu einem Paradigmenwechsel beitragen. Denn nur auf diese Weise können ALLE Beteiligte davon profitieren. Dabei ist auch klar, dass es Jahre dauern wird, die Fehlentwicklungen zu korrigieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt.... 

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Frohe Botschaft zum Jahresende 2020: Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, scheidet im kommenden Jahr vorzeitig aus dem Amt 05.12.2020

Rörig im Familienausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags in Düsseldorf: Es gibt bislang keinen erkennbaren Rückgang der Fallzahlen bei sexueller Gewalt

Der unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, will überraschend sein Amt vorzeitig niederlegen. "Nach mehr als neun Jahren werde ich mich zum Ende dieser Legislaturperiode aus dem Amt des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs zurückziehen, auch um mich neuen Herausforderungen stellen zu können", teilte Rörig in Berlin mit. Nach nunmehr 9 Jahren Amtszeit ist er offenbar zu der Erkenntnis gelangt, dass seine verfehlte Politik keinen Rückgang der Fallzahlen bei sexueller Gewalt bewirken konnte. DAS Rörig eine völlige Fehlbesetzung war und bis zum Herbst 2021 auch weiterhin sein wird, ist K13online schon seit seinem Amtsantritt bekannt. Immer wieder war er durch Aussagen aufgefallen, die völlig inakzeptabel sind. In der deutschen Pädophilenszene wird keine Träne fließen und niemand wird ihn vermissen. Aber was kommt danach? Die Stelle eines Missbrauchsbeauftragten ist noch bis 2024 ausgeschrieben. Steht seine Vorgängerin Christine Bergmann für das Amt wieder zur Verfügung? K13online hatte Bergmann bei der taz-Veranstaltung zum Pädophilie-Thema im Januar 2020 getroffen(siehe K13-News-Archiv). Wer auch immer dieses Amt nach den Bundestagswahlen 2021 übernehmen wird: K13online rät dem neuen Amtsinhaber/in dringend dazu, einen konstruktiven Dialog mit pädophilen Aktivisten und der gesamten Pädophilenszene zu führen. Denn fest steht schon jetzt: Die Thematik & Problematik der Pädophilie & Pädosexualität wird nicht ohne die Beteiligung der Betroffenen gelöst werden können. Ein grundlegender Paradigmenwechsel kommt allen Beteiligten zu Gute. Wer sich solchen Bestrebungen mit Ausgrenzung & Intoleranz widersetzt, trägt nicht zu einem besseren Schutz von Kinder vor sexualisierter Gewalt bei. Der (noch) amtierende Missbrauchsbeauftragte  Johannes-Wilhelm Rörig hat nicht ansatzweise einen Beitrag dazu geleistet. Möge er in den letzten Monaten keinen weiteren Schaden anrichten...

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geschrieben von K13online-Redaktion am 10.11.2021 Drucken

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