Kinderfotograf Achim Lippoth vor dem Landgericht Köln: Die Mutter eines Kindermodels sagt vor Gericht aus und berichtet von Luxus-Reisen auf die Malediven, nach Florida und auf die Philippinen

Damaliges Kinder-Fotomodel wird nach Medienberichten von seinen früheren Schulkameraden gemobbt: "In einer Whatsapp-Gruppe hätten sie Sex-Spielzeug gepostet und dies mit ihrem Sohn und dessen Fake-Vater in Verbindung gebracht"   

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet über einen weiteren Verhandlungstag vor dem Landgericht in Köln gegen den berühmten Kinderfotografen Achim Lippoth. Die Mutter eines Fotomodels hat ausgesagt: "Acht Jahre sei sie mit dem Fotografen zusammen gewesen, man habe gerade ein Haus in einem Nobel-Viertel bezogen, als ihr damals 15-jähriger Sohn sich auf einem Spaziergang plötzlich offenbart habe. „Er ist pädophil“, habe der Junge über den Ziehvater gesagt und auf Nachfrage bestätigt, dass es zu Missbrauch gekommen sei". Es ist völlig lebensfremd, wenn der Junge plötzlich von Missbrauch gesprochen hat. Eher hat er von einer sexuellen Beziehung gesprochen. Die furchtbaren Folgen durch dieses Gerichtsverfahren werden durch die Aussage der Mutter deutlich: Mein Sohn wurde in einer WhatApp-Gruppe gemobbt. Der Richter Sommer bemerkte in öffentlicher Verhandlung auch an: Die Ermittler haben auf dem Rechner des Jungen Fotos mit „Kinderporno-Charakter“ gefunden. Ein mutmaßliches Missbrauchsopfer von sexueller Gewalt besitzt keine Kinderpornos. DAS wäre völlig absurd. Ein sexuelles Gewaltopfer fliegt auch nicht mit seinem "Gewalttäter" in Luxus-Reisen auf die Malediven, nach Florida und auf die Philippinen. Natürlich hat ein Kindermodel auch Anspruch auf eine gute Bezahlung für die Shootings: Teure Kleidung, Spiele, Kopfhörer, iPhones, ein BMX-Fahrrad und sogar eine Rolex-Uhr. Das große Problem bei diesem Gerichtsverfahren besteht darin, dass die Öffentlichkeit fast immer ausgeschlossen wird. Dadurch kann weder der Kölner Stadtanzeiger noch K13online über die vielen Zeugenaussagen etc. berichten. Wie das Landgericht Köln auf Anfrage mitgeteilt hat, ist es nicht möglich, vorher zu sagen, an welchem Gerichtstermin die Öffentlichkeit zugelassen wird. K13online ist seit geraumer Zeit bemüht, einen direkten Kontakt mit Achim Lippoth und seinen drei Verteidigern herzustellen. Laut Webseite des Landgerichts Köln findet bis zum kommenden Montag(18.) kein Verhandlungstermin statt. Die Gerichtstermine werden lediglich eine Woche im Voraus angezeigt... 

https://www.ksta.de/koeln/missbrauch-prozess-gegen-koelner-fotografen-junge-in-whatsapp-gruppe-schwer-gemobbt-39808180 (kostenpflichtig)



Zitate

Vor vielen Jahren habe eine Mitarbeiterin des Fotografen sie auf einem Straßenfest angesprochen, ihr Sohn eigne sich als Fotomodell. Nach ersten Shootings habe sich der Kontakt intensiviert, später sei sie mit dem Mann eine Beziehung eingegangen, die aber wenig intim gewesen sei. Die Zeugin sprach von einer langsamen Annäherung. Der Fotograf habe sich sehr gut um sie gekümmert.

Es folgten Luxus-Reisen auf die Malediven, nach Florida und auf die Philippinen, immer auch mit dem minderjährigen Sohn. Der habe vom Angeklagten ständig Geschenke bekommen. Teure Kleidung, Spiele, Kopfhörer, iPhones, ein BMX-Fahrrad und sogar eine Rolex-Uhr. Die war bis zuletzt im Besitz des Sohnes, auf Wunsch des Richters hatte die Zeugin die Uhr mit ins Gericht gebracht.

Acht Jahre sei sie mit dem Fotografen zusammen gewesen, man habe gerade ein Haus in einem Nobel-Viertel bezogen, als ihr damals 15-jähriger Sohn sich auf einem Spaziergang plötzlich offenbart habe. „Er ist pädophil“, habe der Junge über den Ziehvater gesagt und auf Nachfrage bestätigt, dass es zu Missbrauch gekommen sei. Sie seien danach regelrecht vor dem Angeklagten geflüchtet.

Frühere Mitschüler mit Mobbing in Whatsapp-Gruppe

Nachdem Medien über den Fall des Fotografen geschrieben hätten, sei ihr Sohn von ehemaligen Schulkameraden fertig gemacht worden, sagte die Mutter. In eine Whatsapp-Gruppe hätten sie Sex-Spielzeug gepostet und dies mit ihrem Sohn und dessen „Fake-Vater“ in Verbindung gebracht. Die Freundin des Sohnes habe sich dann für den Jungen eingesetzt, gesagt, man solle ihn in Ruhe lassen.

 

Der Vorsitzende Richter Peter Sommer warf die Frage auf, ob der Junge tatsächlich seine eigenen Erfahrungen geschildert oder womöglich auch Fremdeinflüsse auf sich selbst projiziert habe. „Wieso sollte sich ein 15-Jähriger solch beschämende Sachen ausdenken?“, entgegnete die Mutter im Zeugenstand. „Wir unterstellen keine bewusste falsche Aussage“, sagte der Richter.

Richter Sommer bemerkte in öffentlicher Verhandlung aber auch, dass Ermittler auf dem Rechner des Jungen Fotos mit „Kinderporno-Charakter“ gefunden hätten. „Ich weiß davon nichts“, sagte die Mutter dazu. Das habe auch der Sohn so erklärt, als dazu mal ein Brief von den Behörden angekommen sei. Das Schreiben habe sie an ihre Anwältin Monika Müller-Laschet weitergegeben.


 

Kinderfotograf Achim Lippoth soll im Disney-Resort in Florida (USA) und im Luxus-Hotel auf den Malediven seine Models missbraucht haben: Schöffin am Landgericht Köln erklärt sich für befangen 24.06.2022

Ein Missbrauchsopfer darf keine Schöffin in einem Strafprozess sein, wo es um mutmaßlichen Kindesmissbrauch geht: Eine solche Schöffin kann nicht die richterliche Neutralität einer Laienrichterin wahren!!! 

Der Kölner Stadt-Anzeiger(Hendrik Pusch) berichtet in einem weiteren Artikel über die Gerichtsverhandlung gegen den bekannten Kinderfotografen Achim Lippoth vor dem Landgericht in Köln. Eine Schöffin hat sich selbst für befangen erklärt, weil Sie ein Missbrauchsopfer ist. Am gestrigen Donnerstag fand der 4. Verhandlungstag statt. Es stellt sich also die berechtigte Frage, warum diese Schöffin erst jetzt ihre Befangenheit erklärt hat. Die Entscheidung über ihre Befangenheit wird Anfang der kommenden Woche fallen, denn die nächsten Termin finden am 27. und 28. Juni um 9 Uhr statt. Es wäre ein echter Justizskandal, wenn diese Schöffin weiterhin Laienrichterin bleibt. Für solche Fälle gibt es Ersatz-Schöffen. Bei einem weiteren Ausfall wäre der Prozess geplatzt. Der KStA-Journalist Pusch schreibt weiter: Außerdem müsste dann wohl geprüft werden, ob der Angeklagte aufgrund der fortgeschrittenen Zeit womöglich aus der Untersuchungshaft entlassen werden müsste. Die drei Verteidiger sprechen weiterhin von einer Hetzjagd auf den Mandanten, die auch von früheren Mitarbeitern und Geliebten des Fotografen betrieben würde. Der Angeklagte sei in verschiedenen Medien bereits als „Schwerkrimineller“ oder „Pädokrimineller“ bezeichnet worden, wogegen man vorgehe. Der Angeklagte selbst schweigt im Prozess bisher zu den ihm gemachten Vorwürfen. Das Problem bei diesem Prozess besteht offenbar auch darin, dass die Öffentlichkeit weitgehend ausgeschlossen wird. Wichtige Zeugenaussagen gelangen deshalb nicht an die Mainstream-Medien. Bei Beweisaufnahmen, die überwiegend hinter geschlossenen Gerichtstüren stattfinden, kann es keine neutrale, objektive und sachliche Berichterstattung geben. Die Wahrheit kommt somit nicht vollständig an die Öffentlichkeit. Der Kinderfotograf Achim Lippoth soll im Disney-Resort in Florida (USA) und im Luxus-Hotel auf den Malediven seine Models missbraucht haben. Welche konkreten Aussagen haben die damaligen Kinder-Models als jetzt Erwachsene gemacht? Solange diese Aussagen nicht im genauen Wortlaut öffentlich bekannt sind, geht K13online davon aus, dass es keine sexualisierte Gewalt gegeben hat. Schon am 1. Prozesstag sprachen die Verteidiger von Manipulationen. Die Beschuldigungen der Staatsanwaltschaft reichen über das Jahr 2006 und 2002 bis 1999 zurück. Heute sind alle Models Erwachsene, die in ihrer Kindheit nach den Reisen nichts über sexuellen Missbrauch berichtet haben....

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4820

geschrieben von K13online-Redaktion am 11.07.2022 Drucken

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