Köln – Sie wollten das wichtige Anliegen für ihre Zwecke missbrauchen!

K13online Anmerkungen

Bevor wir mit der Kritik am Bildartikel beginnen, möchten wir darauf hinweisen, dass hier niemand damit gerechnet hat, dass die Anwesenheit von K13online-Mitgliedern im Nachgang so hohe mediale Wellen schlägt. Es zeigt jedoch, dass unsere Webseiten von vielen Menschen gelesen wird. Der Artikel in der BILD beinhaltet durchaus korrekte Positionen, die von uns vertreten werden. 

Das sich Pädophile beim CSD eingeschlichen haben, ist natürlich völliger Blödsinn. Abgesehen von den K13-Usern waren mit Sicherheit noch mehr Pädophile unter den über 1 Millionen Besuchern. Es muss nun auch offenbart werden, dass diese K13-User nicht pädophil sind. Um bei K13online Mitglied zu werden, ist es nicht erforderlich, der sexuellen Minderheit der Pädophilen anzugehören. Auch Heterosexuelle, Homosexuelle, Bisexuelle, Transsexuelle etc.. können bei uns Mitglied werden, wenn ein vernünftiger Dialog möglich ist. Auch die Unterstellung "für ihre Zwecke missbrauchen" ist natürlich totaler Unfug. Da sind dem Bild-Journalisten Nico Nölken wohl die aufgescheuchten Pferde durchgegangen.... 

1,4 Mio. Menschen demonstrierten Anfang Juli in Köln für mehr Akzeptanz der LGBTQ-Gemeinschaft (u.a. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender). Jetzt ist klar: Unter den Teilnehmern waren auch Pädophile.

Ein Online-Portal zur „Berichterstattung und Information zu den Themen Pädophilie, Päderastie und toleranter Homosexualität“ brüstet sich mit der Teilnahme seiner Mitglieder am Kölner CSD und teilte ein Foto aus dem Umzug.

K13online Anmerkungen

An dieser Stelle des Artikels gibt es keine Kritik. Im Gegenteil: Die Darstellung ist korrekt - und in den Mainstream-Medien leider noch lange keine Selbstverständlichkeit. 

Bei der Protestaktion auf Deutschlands größtem Pride zeigten sie auch die sog. MAP-Flagge („Minor Attracted Person“). Sie soll nach Willen der Gruppe gleichwertig neben den Flaggen für andere sexuelle Orientierungen anerkannt werden. Denn die Pädophilen fordern die Aufnahme des Buchstaben „P“ in die Abkürzung LGBTQ.

Die sog. MAP-Flagge soll für Akzeptanz von Pädophilen werben

 

Ihr Anliegen: „Von dieser Community fordern wir die offizielle Aufnahme der Pädophilen (P) in diese Bezeichnung. Die Pädophilie ist eine eigenständige sexuelle Identität und muss deshalb ebenfalls von Artikel 3 des GG geschützt sein.“

K13online Anmerkungen

Auch an dieser Stelle des Artikels gibt es keine Kritik!!! 

Unfassbar: Die Gruppe fordert ein Ende der Kriminalisierung des sexuellen Interesses Erwachsener an Kindern!

Der Veranstalter wusste nichts von der Teilnahme der Pädophilen. Immerhin sei bei 1,4 Mio. Teilnehmern nicht kontrollierbar, welche Randgruppen sich einschleichen.

K13online Anmerkungen

Der Veranstalter kann von dieser Teilnahme auch nichts gewußt haben, denn die K13-Mitglieder waren keine angemeldete Gruppe beim CSD-Umzug gewesen. Sie befanden sich einfach unter einer Millionen Menschen. 

Veranstalter will sich nicht vereinnahmen lassen

Hugo Winkels (54) vom Veranstalter, dem Kölner Lesben- und Schwulentag, zu BILD: „Wir sind offen für jegliche Art der Liebe, sofern alle Einbezogenen auch selbstständig frei entscheiden können. Bei Schutzbefohlenen ist das nicht so. Deshalb liegt das Recht der Schutzbefohlenen über dem Recht der Gleichstellung.“

Und, so der Organisator weiter: „Wir als ColognePride demonstrieren überzeugt für die Rechte verschiedenster LGBTIQA-Gruppen, aber wir werden unsere gesellschaftlich hoch akzeptierte Demonstration nicht von Gruppen mit von uns nicht befürworteten Meinungen vereinnahmen lassen.“ Das I und das A in der Abkürzung stehen zusätzlich für intersexuell und asexuell.

K13online Anmerkungen

Diese Form der Ausgrenzung ist uns und wohl allen Pädophilen seit vielen Jahren bekannt. In früheren Zeiten wurden auch die Homosexuellen ausgegrenzt und verfolgt. Besonders ältere Schwule werden sich daran noch erinnern können. Das Gleiche und noch Schlimmeres müssen die Pädophilen heute noch überleben. Man sollte meinen, dass dem CSD-Veranstalter die Situation von pädophil-liebenden Menschen bekannt ist. 

Die schwule Liebe eines Jungen beginnt spätestens in der Pubertät. Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob der homosexuelle Partner unter 14 Jahre oder Jugendlicher oder schon Erwachsener ist. Es entspricht nicht der täglichen Realität, wenn Hugo Winkels die Behauptung aufstellt, dass schwule Jungs nicht frei über die Partnerwahl entscheiden können. Es ist eine Art von Heuchelei, wenn er sagt: "Wir sind offen für jede Art der Liebe....!" Nicht nur schwule Männer pflegen Freundschaften und sexuelle Beziehungen mit Jungen, sondern eben auch Pädophile/Pädosexuelle. Nicht nur der ältere Partner wird dafür kriminalisiert und diskriminiert, sondern auch der jüngere Partner. Nicht nur der ColognePride, sondern die gesamte LGBTIQ+, sollte sich deshalb für die Gleichstellung ALLER sexuellen Minderheiten einsetzen und stark machen...

Hugo Winkels ist der Pressesprecher des CSD Köln

https://www.colognepride.de/de/kontakt-2/#1640615729788-642669b9-c926