Missbraucht - Sexualisierte Gewalt im deutschen Schwimmsport: ARD präsentiert Dokumentation zur besten Sendezeit der Sportschau am Samstagabend

Früherer Synchronpartner Heiko Meyer: "Ich wünsche mir, dass Jan ein bisschen seinen Frieden finden kann. Er ist ja eh seit Jahren ein gebrochener Mann"

Die ARD hat am Samstagabend zur Sendezeit der Sportschau eine Dokumentation unter dem Titel «Missbraucht - Sexualisierte Gewalt im deutschen Schwimmsport» ausgestrahlt, worin der Olympia-Zweite von Atlanta 1996, Jan Hempel, erstmals öffentlich über Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen seinen inzwischen gestorbenen früheren Trainer Werner Langer offenbart. Langer hatte vor 20 Jahren Suizid begangen und wird sich zu den Vorwürfen nicht mehr äußern können. Die sexuellen Handlungen zwischen Langer und Hempel sollen im Kindesalter begonnen haben und bis zum 25. Lebensjahr des Turmspringers angedauert haben. Demnach ging es dabei NICHT um pädosexuelle Handlungen, denn Pädosexuelle verlieren spätestens nach der Pubertät das sexuelle Interesse am jüngeren Partner. Eine reine Freundschaft kann natürlich weiter bestehen bleiben. Glaubt man den Erzählungen von Hempel in der Doku, dann begannen in der Jugendzeit homosexuelle Handlungen. Darüber verlieren die ARD-Redakteure in der Doku kein Wort. Alles wird unter Missbrauch & sexuelle Gewalt summiert. Die geforderten Kinderschutzkonzepte wirken bei Jugendlichen und erst Recht unter Erwachsenen nicht. Es muss die Frage erlaubt sein, warum sich Hempel als Erwachsener nicht gegen die mutmaßliche sexuelle Gewalt gewehrt hat? Insgesamt beinhaltet diese Doku keine Seriosität, sondern vermittelt einseitige Desinformation und journalistische Hetze, die K13online auf das Schärfte verurteilt. Wir bezweifeln, dass ein gebrochener Mann mit einer solchen Doku seinen Frieden finden kann. Genau das Gegenteil wird wohl eher der Fall sein. Die Sensationslust der ARD-Doku und überhaupt der Mainstream-Medien trägt nicht zu einem besseren Kinderschutz vor sexueller Gewalt bei...  

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KEINE Spur von seriös: Breitensport-Forschungsprojekt Sicher im Sport, gefördert vom Landessportbund NRW, wurden 4.400 Vereinsmitglieder aus elf Landessportbunden bei einer Online-Erhebung zu ihren Erfahrungen in Sportvereinen befragt 07.11.2021

Wahrheit oder Pflicht? - Nichts sagen, nichts sehen, nichts hören: Solche "Studien"-Ergebnisse unterschlagen schon in der Fragestellung die sexuelle Selbstbestimmung von Jungen & Mädchen in Sportvereinen

Solange bei Online-Erhebungen keine Antwort-Optionen vorhanden sind, wo die Mädchen & Jungen auch positive sexuelle Erfahrungen/Erlebnisse anklicken können, sind solche Studien-Ergebnisse das Papier nicht wert, worauf diese geschrieben wurden. Solche unseriösen Studien dienen primär dem Ziel, Kinderschutzkonzepte in den Sportvereinen zu rechtfertigen bzw. auszubauen. Mit solchen Konzepten wird das Vereinsleben massiv eingeschränkt und belastet. Trainer & Betreuer werden unter Generalverdacht gestellt. Sexualisierte Gewalt kann damit so gut wie nicht verhindert werden. Und einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen & Kindern erst Recht nicht, denn diese werden immer einen Weg finden. Kinderschutzbeauftragte des Landessportbunds Berlin Meral Molkenthin: "Kinder und Jugendliche in ihren Rechten bestärken und ihnen sagen, was richtig und was falsch ist". Solche Äußerungen stärken nicht die Rechte von Kindern, sondern im Gegenteil: Nur wenn die Kids selbst entscheiden dürfen, was in diesem Zusammenhang richtig oder falsch ist, stärkt dies Kinderrechte. Es ist eine Anmaßung, wenn Kinderschützer etc... darüber fremddefiniert entscheiden, welches Kind "Opfer" von gesetzlich definierten sexuellen Übergriffen zu sein hat. In dem rbb-Artikel ist nicht zu lesen, wie viel Prozent von den 4.400 befragten Kindern Missbrauchsopfer in einem Strafverfahren gewesen sind. Es werden lediglich fremde Beispiele vorgeführt. Eine solche Art von Journalismus ist im höchsten Maße unseriös. Die Umfrage zur Studie hat im Internet online stattgefunden. Wirklich belastbare Zahlen und damit eine seriöse Studie kann es nur dann geben, wenn die Befragungen der Jungen & Mädchen in den Vereinen persönlich erfolgen. Dazu bedarf es jedoch eines Klimas des Vertrauens, damit sich die Kids auch zu einvernehmlichen Beziehungen/Kontakten ohne Angst vor Ausgrenzung & Zerstörung äußern können. Ansonsten bleibt es bei der selbst auferlegten Pflicht: Nichts sagen, nichts sehen, nichts hören. Die Wahrheit kann nicht erforscht werden.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4621 

geschrieben von K13online-Redaktion am 21.08.2022 Drucken

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