Jagd nach Kinderpornos geht weiter: National Center for Missing & Exploited Children(NCMEC) versorgt Kriminalpolizei Regensburg mit 32 Ermittlungsverfahren wegen Verdacht auf Kinderpornos

Bei allen bestätigten Verdachtsfällen müssen Gerichtsverhandlungen stattfinden: Regenburger Gerichte müssen schon bei einem "kinderpornografischen" Bild/Video eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verhängen 

Die Oberpfälzer Polizei hat am Mittwochmorgen 28 Wohnungen durchsucht und gegen 32 Verdächtige wird wegen mutmaßlicher Kinderpornografie ermittelt. Der jüngste Betroffene ist 15 Jahre jung. Zwischen den Fällen besteht kein direkter Zusammenhang, sagte der Sprecher weiter. Daher sei auch der Anstoß für die Ermittlungen unterschiedlich. Manche Verfahren, so heißt es, seien eröffnet worden, weil in den USA Hinweise von Filesharing-Diensten, sozialen Netzwerken oder Messengerdiensten an die zentrale Meldestelle NCMEC (National Center for Missing & Exploited Children) gegangen seien. Seit dem 1. Juli 2021 müssen bei bestätigten Verdachtsfällen Gerichtsverhandlungen stattfinden. Damit müssen die Regensburger Gerichte schon bei einem "kinderpornografischen" Bild/Video Freiheitsstrafen von mindestens einem Jahr verhängen. Die Justiz im gesamten Bundesgebiet ist davon betroffenen. In der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz steht geschrieben: Hinter jeder kinderpornografischen Bilddatei verbirgt sich der reale Missbrauch eines Kindes. Durch die Verbreitung der Dateien wird der Missbrauch kontinuierlich fortgesetzt und den Opfern weiteres Leid zugefügt. Eine solch pauschale Behauptung ist eine LÜGE, denn Halbwahrheiten sind auch Lügen. Bei allen kinderpornografischen Darstellungen, die von den Kindern/Jugendlichen selbst hergestellt, verbreitet und besessen werden, findet kein sexueller Missbrauch/sexuelle Gewalt statt. Bei allen Posing-Darstellungen, die keine sexuellen Handlungen zeigen, finden ebenfalls keine sexuellen Übergriffe statt. Auch bei virtueller/künstlich hergestellter "Kinderpornografie" gibt es keine Opfer & kein Leid. Weitere Infos finden Sie in den Archiven unserer Webseiten... 

https://tinyurl.com/2p8eyeyy



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Zitate

Die Regensburger Polizei setzt mit den heutigen Maßnahmen ein aktives Zeichen gegen Kinderpornografie. Hinter jeder kinderpornografischen Bilddatei verbirgt sich der reale Missbrauch eines Kindes. Durch die Verbreitung der Dateien wird der Missbrauch kontinuierlich fortgesetzt und den Opfern weiteres Leid zugefügt.

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/034961/index.html

K13online Anmerkungen

Eine solch pauschale Behauptung ist eine LÜGE, denn Halbwahrheiten sind auch Lügen. Bei allen kinderpornografischen Darstellungen, die von den Kindern/Jugendlichen selbst hergestellt, verbreitet und besessen werden, findet kein sexueller Missbrauch/sexuelle Gewalt statt. Bei allen Posing-Darstellungen, die keine sexuellen Handlungen zeigen, finden ebenfalls keine sexuellen Übergriffe statt. Auch bei virtueller/künstlich hergestellter "Kinderpornografie" gibt es keine Opfer & kein Leid. Weitere Infos finden Sie in den Archiven unserer Webseiten... 


 

Er hat mich angefasst und du hast es geteilt: Landespolizei Schleswig-Holstein macht mobil gegen die Weiterleitung von Kinderpornografie durch Kinder & Jugendliche 16.08.2022

Halbwahrheiten sind auch LÜGEN: Mit keinem Wort wird in der Pressemitteilung erwähnt, dass Abertausende von Kindern selbst "Kinderpornos" herstellen und diese im Internet verbreiten und auch besitzen

Die Innenministerin von Schleswig-Holstein(SH), Dr. Sabine Sütterlin-Waack(CDU), hat die Plakate zur Kampagne nun in Kiel vorgestellt und die Animationen der so genannten In-App Werbung eröffnet. Flächendeckend werden in ganz Schleswig-Holstein hunderte Aufsteller und Großflächenplakate für das Thema sensibilisieren. Kurze Animationen für die Zielgruppen der 11 bis 13-Jährigen und der 14 bis 17-Jährigen werden direkt auf dem Smartphone abgespielt. Sie erscheinen zwischen dem hin und her Swipen bei Games oder Socialmedia. Mit keinem Wort wird in der Pressemitteilung erwähnt, dass Abertausende von Kindern selbst "Kinderpornos" herstellen und im Internet verbreiten und auch besitzen. Dabei kann es keine sexuellen Übergriffe und erst Recht keine sexuelle Gewalt gegen sich selbst geben. Halbwahrheiten sind auch LÜGEN: "Die Folgen für die Opfer sind unvorstellbar. Ist entsprechendes Material erst einmal im Umlauf, verschwindet es nicht mehr. Es wird immer wieder kopiert, vielfach geteilt und weitergeleitet. Das Leid, das die Kinder dabei erfahren, wird sie ihr Leben lang schädigen." Warum sieht sich die SH-Polizei zu einer solchen Kampagne veranlasst? Weil die Ermittlungsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte durch die Massen von Verfahren gegen die betroffenen Kinder & Jugendlichen personell völlig überlastet & überfordert sind. Die Hausdurchsuchungen & Beschlagnahmungen von Smartphones & Computer etc.. finden in den Kinderzimmern statt. Seit dem 1. Juli 2021 sind auch die betroffenen Kids zu "Verbrechern" geworden, denn der § 184 ff. StGB fordert mindestens eine Freiheitsstrafe von einem Jahr. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion war in der GroKo federführend für diese Gesetzesverschärfung gewesen. Die GRÜNEN sind seit Mai 2022 der Koalitionspartner in der SH-Landesregierung. Die GRÜNE Finanzministerin Monika Heinold hätte diese kostspielige und vor allen Dingen wirkungslose Kampagne verhindern können und müssen. Nun sind Millionen von Steuergelder verschwendet worden und der gesamte Justizapparat hat noch immer Personalnot. Schleswig-Holsteinischer Richterverband schlägt Alarm: Per­so­nal­mangel in der Justiz unhaltbar. Dies trifft natürlich für alle 16 Bundesländer zu. Das politische Motto heißt weiterhin: NIE WIEDER CDU!!! Nicht nur im Deutschen Bundestag, sondern auch in den Landesregierungen.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4864

Netzpolitik.org erklärt NCMEC-Zahlen und deckt auf: Trotz millionenfacher Meldungen – nur ein kleiner Bruchteil der entdeckten Darstellungen sexualisierter Gewalt führt zu potentiellen Opfern und Täter/innen 14.07.2022

Nur 4.260 Mal hat das NCMEC Ermittlungsbehörden informiert: "So viele potentielle Opfer hat das NCMEC im Jahr 2021 neu erkannt und Ermittlungsbehörden eingeschaltet"

Das Internetportal Netzpolitik.org erklärt die Millionenzahlen von Kinder- und Jugendpornos, die von "National Center for Missing and Exploited Children(NCMEC)" verbreitet werden und auch von den deutschen Mainstream-Medien falsch interpretiert werden. Nachrichtenmedien scheitern wiederholt daran, die NCMEC-Zahlen korrekt einzuordnen. Die Stuttgarter Zeitung interpretierte die NCMEC-Meldungen nochmal anders und schrieb mit Blick auf das Jahr 2020 von fast 22 Millionen weltweit eigeleiteten Verfahren. Eine Verdachtsmeldung ist aber kein Verfahren. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung schrieb wiederum von 70 Millionen beim NCMEC gemeldeten Bildern und Videos im Jahr 2019. Nicht erwähnt wurde dabei, dass in vielen Fällen identische Aufnahmen wieder und wieder gemeldet wurden. Es gibt aber einen Unterschied zwischen eine Million Mal das gleiche Bild – und einer Million Bilder. Als Kind gelten in Deutschland Personen unter 14 Jahren. Das NCMEC meint mit „child“ hingegen alle Minderjährigen bis einschließlich 17 Jahren. Diese unklare Definition macht es noch schwerer, Zahlen aus verschiedenen Staaten miteinander zu vergleichen. Trotz millionenfacher Meldungen – nur ein kleiner Bruchteil der entdeckten Darstellungen sexualisierter Gewalt führt zu potentiellen Opfern und Täter:innen. Repräsentativ für das Geschehen im Netz sind die Meldungen des NCMEC nicht. Denn die Mehrheit der Hinweise stammt aus nur einer Quelle. 75 Prozent aller NCMEC-Meldungen aus dem Jahr 2021 kommen von Facebook. Auch Instagram und WhatsApp steuern viele Meldungen bei. Gemeinsam gehören die drei Anbieter zum Meta-Konzern. Ihre Hinweise machen rund 92 Prozent aller NCMEC-Meldungen aus. K13online fügt hinzu: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden in den sozialen Netzwerken überwiegend "Posing-Darstellungen" geteilt. In Deutschland sind laut BKA-Statistik rund 50% der Verdächtigen bei Kinder- und Jugendpornos die Kinder & Jugendlichen selbst. Die Hexenjagd geht trotzdem unvermindert weiter.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4837

Jagd nach Kinderpornos geht weiter: Staatsanwaltschaft Darmstadt, BAO FOKUS & das Polizeipräsidiums Südhessen haben 18 Durchsuchungsbeschlüsse in den Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg und im Odenwaldkreis vollstreckt 05.07.2022

Laut PKS über 50% Minderjährige als Tatverdächtige: "Wie auch in den vorliegenden Fällen beteiligen sich oftmals Kinder und Jugendliche an der Verbreitung entsprechender Darstellungen, wenn sie die Daten unreflektiert weiterleiten"

Ungeachtet der Polizeilichen Kriminalstatistik(PKS) 2021 und den völligen Überlastungen von Staatsanwaltschaften & Gerichten geht die Jagd nach Kinderpornos weiter. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt, BAO FOKUS & das Polizeipräsidiums Südhessen haben 18 Durchsuchungsbeschlüsse in den Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg und im Odenwaldkreis vollstrecken lassen. Zitate Presseportal: Wie auch in den vorliegenden Fällen beteiligen sich oftmals Kinder und Jugendliche an der Verbreitung entsprechender Darstellungen, wenn sie die Daten unreflektiert weiterleiten. Dabei ist ihnen teils nicht bewusst, dass sie sich damit strafbar machen und hinter einem im Chat verbreiteten Video ein realer sexueller Kindesmissbrauch stehen könnte. Laut PKS sind über 50% der Tatverdächtigen Minderjährige. Von der Hexenjagd nach Kinderpornos sind demnach Kinder & Jugendliche am Meisten betroffen. Das OLG Frankfurt kritisiert die Politik mit klaren Worten: "Beschuldigte in Untersuchungshaft müssten eine längere als die verfahrensangemessene Aufrechterhaltung eines Haftbefehls nicht in Kauf nehmen, weil der Staat es versäumt, seiner Pflicht zur verfassungsgemäßen Ausstattung der Gerichte zu genügen. Derweil hat die SPD-Fraktion im hessischen Landtag eine Sondersitzung des Rechtsausschusses gefordert." Denn das OLG Frankfurt hat die Entlassung von sechs mutmaßlichen Gewaltverbrechern aus der Untersuchungshaft angeordnet. DAS ist die logische Folge der Anhebung der Mindeststrafe im § 184 ff. - 176 ff. StGB auf ein Jahr. Es müssen zwingend Gerichtsverhandlungen stattfinden. Der Bundesgesetzgeber hat fahrlässig nicht bedacht, dass die Ausführung dieser Gesetze in den Zuständigkeitsbereich der Länder fällt. Neue Planstellen für Staatsanwälte & Richter können nicht einfach besetzt werden, denn die Ausbildungen dauern mehrere Jahre. Gerichte und Staatsanwaltschaften sind mit geringfügigen Beschuldigungen völlig überlastet & überfordert. Die primäre Verantwortung dafür liegt bei der CDU/CSU im Deutschen Bundestag. "Die aktuellen Fälle von U-Haftentlassungen werfen erneut ein Schlaglicht auf die hohe Arbeitsbelastung vieler Gerichte und Staatsanwaltschaften", erklärte auch DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn. Darüber hinaus fehle es der Strafjustiz nach wie vor deutlich an Staatsanwälten und Strafrichtern, so dass sie selbst vorrangige Haftsachen nicht immer mit der rechtsstaatlich gebotenen Beschleunigung erledigen könnten. Davon unbeeindruckt läuft die Kinderporno-Jagd unvermindert weiter.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4830

geschrieben von K13online-Redaktion am 01.09.2022 Drucken

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