Südwest Presse(SWP): Zwei weitere Zeugen beschreiben die Eigenschaften des Angeklagten Achim Lippoth vor dem Landgericht Köln als Fußballer mit Talent, selbstbewusst und zielstrebig

Seit über einem Jahr in Untersuchungshaft(U-Haft): Achim Lippoth werden drei Skype-Gespräche im Monat zu je 45 Minuten mit dem Generalbevollmächtigten Großcousin seines Unternehmens gestattet

Die Justizvollzugsanstalt(JVA) hat Achim Lippoth in Untersuchungshaft(U-Haft) Skype-Gespräche nach "Draußen" gestattet. Eine solche Kommunikationsmöglich ist nicht in allen JVAs standart. Im regulären Strafvollzug schon eher. In U-Haft bedarf jedoch alles der Zustimmung der Staatsanwaltschaft bzw. des Untersuchungsrichters. Auch Briefkontakte werden ständig überwacht. Im Gegensatz dazu obliegt im regulären Strafvollzug alles den JVAs. Zur Aufrechterhaltung & Weiterführung des Unternehmens von Achim Lippoth sind diese Skype-Gespräche von existenzieller Bedeutung. Allein schon dieses Gerichtsverfahren, unabhängig von Schuld oder Unschuld, hat bereits jetzt dazu geführt, dass diese berufliche Existenz zerstört wurde. Der entstandene Schaden ist auch bei einem Freispruch nicht wieder rückgänig zu machen. Bei einer möglichen Verurteilung wird Lippoth sein Unternehmen wohl auflösen müssen. Neben einer verhängten Freiheitsstrafe würden Ihm auch alle Gerichtskosten auferlegt werden. Bei diesem Mammutprozess werden diese Kosten enorm hoch sein. Hinzu kommen auch die Honorare der zwei Wahlanwälte. Insgesamt wird all dies den finanziellen Ruin bedeuten. Unwissend, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wird Achim Lippoth nach seiner Entlassung mittellos werden. Der Richterspruch wird beginnen mit den Worten: "Im Namen des Volkes...!" Ein möglicher Freispruch wird Lippoth nicht wirklich rehabilitieren...  

https://www.swp.de/lokales/schwaebisch-hall/strafprozess-gegen-achim-lippoth-zeuge-spricht-von-einer-_schwierigen-persoenlichkeit_-66373235.html (kostenpflichtig)



Zitate

Als Fußballer Talent bewiesen
Ein weiterer Kindheitsfreund aus Oberrot, ein 53 Jahre alter Elektromeister, der ebenfalls am Freitag als Zeuge geladen war, berichtete vom „Vollspann-Hammer“ des Angeklagten. „Schießen und Sprinten, das konnte er“, sage der 53-Jährige, der auch davon berichtete, dass es der Angeklagte bis zum VfB Stuttgart geschafft hat. Dort habe er sich dann aber nicht durchsetzen können. Zur Persönlichkeit merkte der Elektromeister an: „Er war schwierig. Er musste immer gewinnen.“ Aber er sei auch immer „zielstrebig“ gewesen.

Selbstbewusst und zielstrebig
Das bestätigte auch der Großcousin: „Sehr selbstbewusst und zielstrebig. Trotzdem ist er irgendwie bodenständig geblieben.“ Seit spätestens 2005 habe er sich der Versicherungsangelegenheiten seines berühmten Großcousins angenommen. So sei zur bestehenden familiären Bindung auch noch eine geschäftliche Beziehung hinzugekommen. „Er hat versicherungstechnisch seinen schwäbischen Charakter behalten: maximaler Schutz zum günstigsten Preis“, so der Zeuge. Das war der Moment, in dem nicht nur der Angeklagte herzlich lachte, sondern auch der Rest des Saales.

Großcousin übernimmt die Finanzen
Heute ist der 51-Jährige einer der wenigen regelmäßigen Kontakte, die der Angeklagte aus der mehr als einjährigen Untersuchungshaft nach draußen hat. Als Generalbevollmächtigter seines Großcousins regle er dessen Angelegenheiten. Nach der Verhaftung am Düsseldorfer Flughafen im Juni 2021 sei der 53-Jährige „so hilflos“ gewesen, dass er sich einfach habe kümmern müssen. Deshalb dürfen die beiden Männer auch bis zu dreimal im Monat miteinander skypen, jeweils bis zu 45 Minuten.

Von den Vorwürfen gegen seinen Großcousin wisse er nur aus den Medien, sagte der Mann auf Nachfrage des Gerichts. Während der Skype-Sessions sei es verboten, über die Tatvorwürfe zu reden. „Das geht auch nicht. Die Gespräche werden ja abgehört.“ Der Prozess wird fortgesetzt. Das Urteil wird für Ende September erwartet.

(Der vollständige Artikel befindet sich in unserem Forum)

K13online Anmerkungen

Die Justizvollzugsanstalt(JVA) hat Achim Lippoth in Untersuchungshaft(U-Haft) Skype-Gespräche nach "Draußen" gestattet. Eine solche Kommunikationsmöglich ist nicht in allen JVAs standart. Im regulären Strafvollzug schon eher. In U-Haft bedarf jedoch alles der Zustimmung der Staatsanwaltschaft bzw. des Untersuchungsrichters. Auch Briefkontakte werden ständig überwacht. Im Gegensatz dazu obliegt im regulären Strafvollzug alles den JVAs. 

Zur Aufrechterhaltung & Weiterführung des Unternehmens von Achim Lippoth sind diese Skype-Gespräche von existenzieller Bedeutung. Allein schon dieses Gerichtsverfahren, unabhängig von Schuld oder Unschuld, hat bereits jetzt dazu geführt, dass diese berufliche Existenz zerstört wurde. Der entstandene Schaden ist auch bei einem Freispruch nicht wieder rückgänig zu machen. Bei einer möglichen Verurteilung wird Lippoth sein Unternehmen wohl auflösen müssen. Neben einer verhängten Freiheitsstrafe würden Ihm auch alle Gerichtskosten auferlegt werden. Bei diesem Mammutprozess werden diese Kosten enorm hoch sein. Hinzu kommen auch die Honorare der zwei Wahlanwälte. Insgesamt wird all dies den finanziellen Ruin bedeuten. Unwissend, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wird Achim Lippoth nach seiner Entlassung mittellos werden. Der Richterspruch wird beginnen mit den Worten: "Im Namen des Volkes...!" Ein möglicher Freispruch wird Lippoth nicht wirklich rehabilitieren... 

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Rheinische Post berichtet im weiteren Artikel über den Prozess gegen den Kinderfotografen Achim Lippoth vor dem Landgericht Köln: Verteidigung stellt Angeklagten als Opfer einer großen Verschwörung dar 03.09.2022

Großcousin von Achim Lippoth sagt als Zeuge aus: "Ist da was dran? Wenn was dran ist, bin ich raus. Doch A. habe ihm versichert, dass die Vorwürfe haltlos seien. Das glaube er ihm auch, sagte der Zeuge 

Die Darstellung der Journalistin Claudia Hauser von der Rheinischen Post(RP) ist hinsichtlich eines "Komplottes" aller mutmaßlichen Missbrauchsopfer gegen Achim Lippoth nicht richtig. Der 39-seitige Beweisantrag mit ausführlichen Begründungen liegt der K13online vor. Richtig ist: „Das Gutachten wird zu dem Ergebnis kommen, dass alle Aussagen der angeblich geschädigten Zeugen im Hinblick auf die in der Anklageschrift angeführten Sachverhalte keine ausreichende Zuverlässigkeit besitzen“, trug Sommer vor. Maßgebliche Ursache hierfür seien unter anderem ein „komplex suggestives Umfeld“, in dem die Zeugen geprägt worden seien und unter dessen Einfluss letztlich sowohl die polizeilichen als auch die gerichtlichen Aussagen gemacht worden seien. Am gestrigen Freitag fand erneut ein Verhandlungstag statt. Dazu schreibt die RP-Journalistin Hauser wie folgt: Am Freitag sagte ein Großcousin des Angeklagten aus, der sich zurzeit um die Belange des Inhaftierten kümmert – und von dessen Unschuld überzeugt ist. „Er hat den Vorwurf total verneint“, sagte der 51-Jährige. Ihm selbst sei wichtig gewesen, Jürgen A. nach dessen Verhaftung zu fragen: „Ist da was dran? Wenn was dran ist, bin ich raus.“ Doch A. habe ihm versichert, dass die Vorwürfe haltlos seien. Das glaube er ihm auch, sagte der Zeuge: „Sonst hätte er mir ins Gesicht gelogen.“ Die nächsten Verhandlungstage finden am Dienstag, 6. September und Donnerstag, den 8. September, um jeweiligs 9 Uhr statt. Das Urteil soll Ende September verkündet werden. Diese Zeitspanne wird kaum zu halten sein, wenn die Gutachten über die Opferzeugen noch erstellt werden müssen und darüber verhandelt wird. Lesen Sie weiter mit einem Klick... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4878

Ehemaliger Manager sagt als Zeuge im Lippoth-Prozess aus: Angeklagter hatte ein spezielles Verhältnis zu Kindern, vor allem aber zu Jungs - Typ: Cooler Elfjähriger kurz vor der Pubertät 27.08.2022

Verteidigerin Denise Gerull kritisiert: Das Gericht habe zunächst nur jene Zeugen geladen, die den Mandanten belasten. So sei ein unrealistisches Bild entstanden. Die Anwälte erheben noch weitere schwere Vorwürfe

Die Verhandlungstermine gegen den Kinderfotografen Achim Lippoth wurden am letzten Donnerstag & Freitag vor dem Landgericht in Köln fortgesetzt. Im Gegensatz zum Journalisten Bernhard Krebs von der Kölnischen Rundschau bewerten wir die Aussage des ehemaligen Managers "Typ Cooler Elfjähriger kurz vor der Pubertät" nicht als eine belastende Aussage gegen Lippoth. Jedenfalls dürfen solche Äußerungen vom Landgericht nicht negativ bewertet werden. Auch dieser Zeuge hat Lippoth strafrechtlich nicht belastet. Im Gegenteil: Die nicht-praktizierte "Pädophile" wurde bestätigt. Die Rechtsanwältin Denise Gerull kritisiert das Landgericht, weil die Opfer-Zeugen zu Anfang dafür gesorgt haben, dass ein unrealistisches Bild entstanden ist. Dies ist in sofern richtig, dass die mediale Berichterstattung sich überwiegend auf belastende Aussagen beziehen konnte. Wohl aus diesem Grunde hat die Verteidigung den 39-seitigen Beweisantrag gestellt und offenbar an alle relevanten Medien gesandt. Auch K13online liegt dieser Schriftsatz als PDF-Datei vor. Die Inhalte dieses Beweisantrages wurden von den Mainstream-Medien jedoch nur am Rande erwähnt. Die Folge ist, dass die Öffentlichkeit davon nur sehr wenig erfahren hat. Ein seriöser Journalismus sieht anders aus. Dennoch wird im Laufe der Beweisaufnahme immer deutlicher, dass dem Angeklagten Achim Lippoth eher keine strafbaren Gewalthandlungen nachgewiesen werden können. Der nächste Gerichtstermin findet am Freitag, den 2. September 2022, um 9 Uhr statt.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4871 

... und viele weitere mehr.....

geschrieben von K13online-Redaktion am 07.09.2022 Drucken

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