Kinderporno-Razzien sind allgegenwärtiger Alltag: Landesweite Hausdurchsuchungen & Beschlagnahmungen in Hessen bei 63 Verdächtigen, die Kinder- und Jugendpornos besitzen sollen

Die Dimension der von Kinder- und Jugendpornografie Betroffenen ist riesig: Gemeinsamer Aktivismus im gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, politischen und medialen Bereich sind notwendig, um einen Paradigmenwechsel herbei zu führen

Was haben die folgenden Städte & Landkreise in ganz Hessen gemeinsam?: Frankfurt am Main, Gießen, Hanau, Offenbach am Main sowie den Landkreisen Gießen, Lahn-Dill-Kreis, Marburg-Biedenkopf, Wetteraukreis, Kassel, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder-Kreis, Werra-Meißner-Kreis, Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Bergstraße, Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg, Main-Kinzig-Kreis, Offenbach, Main-Taunus-Kreis, Hochtaunuskreis und Rheingau-Taunus-Kreis. Überall dort gab es Razzien wegen des Verdachts auf Kinder- und Jugendpornos. Es gab wieder 59 Hausdurchsuchungen & Beschlagnahmungen bei 63 Verdächtige, die nicht in einem Kausalzusammenhang stehen. Auch in den anderen 15 Bundesländern werden ständig Gerichtsbeschlüsse erwirkt. Die Jagd nach Kinder- und Jugendpornos gehört im steigenden Maße zum allgegenwärtigen Alltag. Das mutmaßliche Problem bei einhellig hergestellten, besitzenden und verbreitenden Darstellungen kann gesetzgeberisch und juristisch nicht gelöst werden. Die Prognose für das Jahr 2022 sagt eine erneute Steigerung um 30% voraus. In all den aufgeführten Städten & Landkreisen müssen seit dem 1. Juli 2021 bei den bestätigten Verdachtsfällen Gerichtsverhandlungen stattfinden. Die lokalen/regionalen Mainstream-Medien werden oftmals darüber berichten. Den Verurteilten erwarten Freiheitsstrafen von mindestens einem Jahr und mehr. Alles geschied im Namen des "Kinderschutzes", obwohl rund 50% der Betroffenen selbst noch Kinder oder Jugendliche sind. Weder von den vielen Tausenden von Betroffenen und erst Recht nicht von der Gesellschaft regt sich hörbarer Protest gegen diese Massenverfolgung. Eine relativ große Bevölkerungsgruppe ist betroffen. Es ist mehr als erstaunlich und im Prinzip auch unverständlich, dass es noch immer keinen organisierten und politischen Widerstand gibt. Ganz offensichtlich gibt es kein Kollegtiv- und Solidaritätsdenken und handeln. Solange dies so ist, kann und wird es keine Veränderungen der aktuellen Situation geben können. Die Dimension der von Kinder- und Jugendpornografie Betroffenen ist riesig. Dabei geht es bei Weitem nicht nur um Pädophile, sondern auch um alle anderen sexuellen Identitäten. Gemeinsamer Aktivismus im gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, politischen und medialen Bereich sind notwendig, um einen Paradigmenwechsel herbei zu führen. K13online kann dafür nur einen relativ bescheidenen Anteil leisten.... 

https://www.t-online.de/region/frankfurt-am-main/id_100058866/grosse-kinderporno-razzia-in-hessen-59-wohnungen-durchsucht.html



 


 

Jagd nach Kinderpornos geht wieder weiter: 46 unabhängige Polizei-Razzien im bayerischen Unterfranken(30) & nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis(16) 24.09.2022

Ermittlungsbeamte/Innen halten Jugendliche für total blöd: "Betroffen mache die Einsatzleiterin Christine Hedemann, dass manchen beschuldigten Jugendlichen nicht bewusst sei, dass die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen ein Verbrechen ist"  

Laut bundesweiter polizeilicher Kriminalstatistik(PKS) waren in Deutschland im Jahr 2021 fast 40 Prozent der Tatverdächtigen jünger als 18 Jahre. Auch bei den neuen Razzien sind wieder viele Jugendliche von den Hausdurchsuchungen & Beschlagnahmungen betroffen. Bei allen bestätigten Verdachtsfällen müssen die Staatsanwaltschaften ab dem 14. Lebensjahr Anklage erheben. Seit dem 1. Juli 2021 ist der Unrechts § 184 ff. StGB ein Verbrechensstraftatbestand und es muss zwingend mit mindest einem Jahr Freiheitsstrafe abgeurteilt werden. Dazu reicht nur eine Posting-Darstellung völlig aus. Bei den jeweils zuständigen Gerichten im bayerischen Unterfranken & nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis wird es zu vielen Hauptverhandlungen kommen. Insbesondere die Amtsgerichte werden stark belastet werden, zumal es erheblich an Richterstellen mangelt. Aber auch die Berufungsverfahren bei den Landgerichten/Revisionen Oberlandesgerichten haben massiv zugenommen, denn Strafbefehle sind für Geringfügigkeiten/Minderschwere Fälle nicht mehr möglich. Der Deutsche Richterbund und fast alle Sachverständigen bei der Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hatten diese personellen Folgen angemahnt. Besonders die CDU/CSU hatte in der damaligen GroKo federführend alle Warnungen der Experten ignoriert. Der Bundesgesetzgeber hat alle Strafmaße drastisch angehoben, aber alle Konsequenzen daraus müssen von den 16 Bundesländern getragen und bezahlt werden. Mit Millionen von Euros haben einige Landesregierungen, darunter speziell NRW, in neues Personal bei der Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten mit Steuergeldern finanziert. Die Berichterstattungen in den Mainstream-Medien haben bei Kinderpornos massiv zugenommen. So schließt sich der Kreis bei der Jagd nach Kinderpornos. Die jährliche PKS wird noch weiter ansteigen. Von einem besseren "Kinderschutz" keine Spur. So ist DAS, wenn auch Jugendliche immer mehr von der Strafverfolgung betroffen sind. Die Jugendlichen werden zu Erwachsenen und erkennen, was Ihnen angetan worden ist.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4900

... und viele weitere mehr....

geschrieben von K13online-Redaktion am 29.09.2022 Drucken

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