Produzent und Regisseur Ulrich Seidl & der Spielfilm SPARTA: Verband Filmregie Österreich kritisiert die Voreingenommenheit bei der Berichterstattung der Mainstream-Medien scharf

Ulrich Seidl im Interview: "Die Kinder hätten großen Spaß gehabt. Sie reden heute noch davon, dass sie diese Zeit als Urlaub und Ferien erlebt haben. Mir selbst werfen die Familien - jetzt, wo sie den Film kennen - nichts mehr vor" 

Der Verband Filmregie Österreich kritisiert die Voreingenommenheit bei der Berichterstattung in den Mainstream-Medien scharf: Wir appellieren deshalb an die Medienvertreter, das journalistische Objektivitätsgebot zu achten. Wir fordern darüber hinaus die Vertreter der öffentlichen Kunst- und Kulturförderung auf, ihre Verantwortung als professionelle Repräsentanten und gegebenenfalls auch Fürsprecher von Kunst und Künstlern nachzukommen. Normen wie die Unschuldsvermutung sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern kulturelle Errungenschaften, die wir als Prinzipien hochhalten müssen. Das deutsche Wochenmagazin "Spiegel" hatte Anfang September nach Gesprächen mit Drehbeteiligten berichtet, die Familien rumänischer Laiendarsteller wären nicht korrekt über das Filmthema Pädophilie informiert worden und Kinder hätten sich am Set unwohl gefühlt. Seidl bestreitet das. Die Kinder hätten "großen Spaß" gehabt. "Sie reden heute noch davon, dass sie diese Zeit als Urlaub und Ferien erlebt haben", so der Wiener Regisseur. Die Kinder seien von Pädagoginnen betreut worden. Es gebe auch Arbeitsverträge, die das beweisen. "Ich bin ganz sicher, dass an meinem Set nichts passiert ist, das ein Kind in irgendeiner Form beschädigt hätte, weder psychisch noch physisch", so Seidl. In einem Interview mit "profil" sprach er von einer "grotesken Verdrehung" gewisser Medien, es so darzustellen, als wären am Dreh beteiligte Kinder "permanentem Machtmissbrauch" ausgesetzt gewesen. Auch sei er mittlerweile nach Rumänien gefahren, um den Film zu zeigen. "Mir selbst werfen die Familien - jetzt, wo sie den Film kennen - nichts mehr vor. K13online fügt hinzu: Nun könnte man meinen, dass jetzt wieder alles gut ist nach dem Motto "Friede, Freude, Eierkuchen". DAS ist jedoch nicht der Fall. Die Rufschädigung war eingetreten und ist rückwirkend für den letzten Monat nicht mehr zu revidieren. Die Verantwortlichen müssen jetzt zur Rechenschaft gezogen werden. Ganz vorne mit dabei ist das Deutsche Wochenmagazin DER SPIEGEL... 

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20221003_OTS0100/wider-die-voreingenommenheit



Wider die Voreingenommenheit

Regieverband zu den anonymen Anschuldigungen gegen Ulrich Seidl

Wien (OTS) - Nach der Veröffentlichung anonymer Anschuldigungen gegen Ulrich Seidl – zunächst durch den Spiegel, dann durch den Falter – kam es zu zahlreichen übereilten und unsachlichen öffentlichen Reaktionen, die uns besorgt machen. Die Mitgliederversammlung des Verbandes Filmregie Österreich hat deshalb beschlossen, eine Stellungnahme abzugeben.

Die Vorwürfe im Zusammenhang mit den Produktionsbedingungen von Seidls Film „Sparta“ wiegen zweifelsohne schwer. Deshalb sprechen wir uns ausdrücklich für eine gründliche und unvoreingenommene Prüfung des Sachverhalts aus, die nur im Interesse aller Beteiligten sein kann.

Allerdings wurde von Medienvertretern sowie von politischen und institutionellen Entscheidungsträgern der Abschluss einer solchen Prüfung gar nicht erst abgewartet. Vielmehr wurde einer Vorverurteilung Vorschub geleistet, indem u.a. sofort die Rückzahlung von Fördermittel in den Raum gestellt oder dem Publikum der Fernsehnachrichten angeraten wurde, den Film, den zu diesem Zeitpunkt noch niemand gesehen hatte, am besten gar nicht erst anzusehen.

Wir appellieren deshalb an die Medienvertreter, das journalistische Objektivitätsgebot zu achten. Wir fordern darüber hinaus die Vertreter der öffentlichen Kunst- und Kulturförderung auf, ihre Verantwortung als professionelle Repräsentanten und gegebenenfalls auch Fürsprecher von Kunst und Künstlern nachzukommen.

Nach der Absage der Weltpremiere in Toronto hat nur die konsequente Haltung des Festivaldirektors von San Sebastian verhindert, dass „Sparta“ aufgrund ungeklärter Vorwürfe gecancelt wurde.

Unsere hier geäußerte Kritik an der Reaktion der Medien und Institutionen schmälert nicht unsere gemeinsame Verantwortung gegenüber Opfern von Missbrauch oder Übergriffen durch Mächtige; im Gegenteil, diese Verantwortung tritt vor dem Hintergrund dieses Falles umso deutlicher hervor.

Die Tatsache, dass auch ein Rechtsstaat blinde Flecken haben kann, darf nicht dazu verleiten, seine Mechanismen gleich völlig zu ignorieren. Normen wie die Unschuldsvermutung sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern kulturelle Errungenschaften, die wir als Prinzipien hochhalten müssen.

Die sogenannte Cancel Culture kann selbst zu einer missbräuchlichen Praxis werden. Politische Entscheidungsträger, Vertreter unserer Institutionen und Medienvertreter sind aufgerufen, einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Art von Anschuldigungen zu finden, insbesondere wenn sie sich gegen bekanntermaßen streitbare Künstler richten.

Rückfragen & Kontakt:

Verband Filmregie Österreich
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Zitate

In einem Interview mit "profil" sprach er von einer "grotesken Verdrehung" gewisser Medien, es so darzustellen, als wären am Dreh beteiligte Kinder "permanentem Machtmissbrauch" ausgesetzt gewesen. Auch sei er mittlerweile nach Rumänien gefahren, um den Film zu zeigen. "Mir selbst werfen die Familien - jetzt, wo sie den Film kennen - nichts mehr vor.

Kinder hatten "großen Spaß"

Das deutsche Wochenmagazin "Spiegel" hatte Anfang September nach Gesprächen mit Drehbeteiligten berichtet, die Familien rumänischer Laiendarsteller wären nicht korrekt über das Filmthema Pädophilie informiert worden und Kinder hätten sich am Set unwohl gefühlt. Seidl bestreitet das. Die Kinder hätten "großen Spaß" gehabt. "Sie reden heute noch davon, dass sie diese Zeit als Urlaub und Ferien erlebt haben", so der Wiener Regisseur. Die Kinder seien von Pädagoginnen betreut worden. Es gebe auch Arbeitsverträge, die das beweisen. "Ich bin ganz sicher, dass an meinem Set nichts passiert ist, das ein Kind in irgendeiner Form beschädigt hätte, weder psychisch noch physisch", so Seidl.

https://www.puls24.at/news/entertainment/ulrich-seidl-zu-sparta-familien-werfen-mir-nichts-mehr-vor/277113


 

(Update) 30. Filmfestival in Hamburg 2022: SPARTA, ein Film von Ulrich Seidl, feiert mit seinem pädophilen Hauptdarsteller Ewald(Georg Friedrich), am 5. Oktober Deutschlandpremiere 04.10.2022

Statement von Festivalleiter Albert Wiederspiel und Programmleiterin Kathrin Kohlstedde: FILMFEST in HAMBURG setzt die Preisverleihung von DOUGLAS SIRK in diesem Jahr 2022 aus

Der Spielfilm SPARTA hatte beim Filmfestival in San Sebastian/Spanien seine Weltpremiere. Konnte jedoch die "Goldene Muschel" nicht gewinnen, weil der deutsche SPIEGEL diese Auszeichnung mit einem Artikel, der schwere Vorwürfe gegen den Produzenten & Regisseur Ulrich Seidl bei den Dreharbeiten erhoben hatte, verhindert wurde. Der in Spanien mit viel Applaus und positiver Presse uraufgeführte Film hat jetzt am 5. Oktober seine Deutschlandpremiere beim Filmfest in Hamburg. In der Hauptrolle spielt Georg Friedrich einen Pädophilen(Ewald), der sich in Jungen(Boylove) verliebt. Ewald verlässt seine Freundin und zieht in eine verarmte, ländliche Einöde nach Rumänien, wo er mit einer Gruppe von vorpubertären Jungs aus der Umgebung ein verfallenes Schulgebäude zu einer Festung ausbaut: SPARTA. Die Kinder entdecken dort eine Unbeschwertheit, die sie so nicht kannten. Ewald muss sich einer lange verdrängten Wahrheit stellen: Pädophilie! Die K13online-Redaktion kann zu dieser deutschen Kino-Uraufführung beim Festival leider nicht dabei sein. Gerne würden wir aber über diesen Spielfilm in einem News berichten. Deshalb bitten wir Gleichgesinnte in Hamburg/Umland, sich den Film anzuschauen und uns eine Filmkritik zu senden. Mit Ausnahme der Besucher/Innen der Filmfestivals ist der konkrete Inhalt von SPARTA bisher nicht bekannt, weil es dazu auch keinen Trailer gibt. Lediglich der ORF/ZIB hatte Ausschnitte gezeigt. Mit einem Klick auf weiterlesen gelangen Sie zu drei Filmsequenzen mit Ewald & seinen Jungs beim Judosport. Wir wünschen dem Festivalveranstalter sowie dem Produzenten & Regisseur Ulrich Seidl mit seinen Schauspielern/Innen & den Jungen-Darstellern alles Beste! Sobald die deutschen Mainstream-Medien in die Berichterstattung eingestiegen sind, werden auch wir berichten und ein Update zu diesem News publizieren....(Update 4. Oktober 2022: Zur Vorführung wird Ulrich Seidl nicht erwartet)

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4902

51. Montreal Festival du nouveau cinema(FNC) Canada 2022: Insgesamt 291 Filme aus 49 Ländern werden im Cinéma Impérial, Cineplex Odéon Quartier Latin, Cinéma du Parc, Cinéma du Musée, Cinémathèque québécoise, Cinéma Moderne, PHI Centre gezeig 03.10.2022

Das Montreal Festival du nouveau cinema zeigt SPARTA am 12. und 16. Oktober: Auch Ulrich Seidls Film Rimini nimmt am 9. und 16. Oktober am Festival in Montreal Canada teil 

Der Spielfilm SPARTA setzt seinen Erfolgskurs bei Internationalen Filmfestivals fort. Das Montreal Festival du nouveau cinéma (FNC) freut sich, das Line-up für seine 51. Ausgabe zu enthüllen, die vom 5. bis 16. Oktober das Publikum wieder in den Kinos begrüßen wird, um das neue Kino zu feiern. Das FNC zeigt SPARTA am 12. und 16. Oktober. Auch Ulrich Seidls Film Rimini nimmt am 9. und 16. Oktober am Festival teil. Zitate FNC: Nach seinem Streifzug durch die Schlagerwelt eines Schlagersängers namens Richie Bravo greift dieser Nachfolger(SPARTA) von RIMINI Richies Bruder Ewald auf, der mit seiner rumänischen Freundin Schluss macht und aufs Land zieht. Aber als er sich mit ein paar Jungen aus der Gegend zusammentut, um eine heruntergekommene Schule in eine Festung zu verwandeln, erregt Ewald den Zorn der Dorfbewohner. In diesem Abschluss seines Diptychons über die Unmöglichkeit, der Vergangenheit zu entfliehen, setzt der österreichische Regisseur seine Auseinandersetzung mit den heikelsten Themen fort und vermeidet dabei oberflächliche Provokationen. Stattdessen hinterfragt, konfrontiert und wühlt sein Film, getragen von der herausragenden Leistung Georg Friedrichs, die "dunkelsten" Aspekte der menschlichen Natur auf. Pädophile Menschen gehören natürlich zur menschenlichen Natur, jedoch ist die Bezeichnung dunkelste Aspekte völlig fehl am Platz. Der Festivalveranstalter vermeidet bei der Filmankündigung den Begriff Pädophilie. Die Reise von SPARTA zu Internationalen Filmfestivals setzt sich Ende Oktober mit der Asienpremiere zum 35. Tokyo International Film Festival in Japan fort. Wir warten mit Spannung auf die Preisverleihungen. Mehr Informationen bei K13online..... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4909

Pädophilie-Film SPARTA beim 60. Vienna International Filmfestival 2022: Sparta sei einfach ein herausragender und reifer Film, der sein Thema äußerst sensibel behandle 30.09.2022

Das komplette Festival-Programm der Viennale wird am 11. Oktober veröffentlicht: Die Viennale in Wien/Österreich findet vom 20. Oktober bis zum 1. November 2022 statt

Das Internationale Filmfestival Viennale hat den Spielfilm SPARTA überraschend ins Programm aufgenommen. Eigentlich war die Österreichpremiere erst für Anfang 2023 vorgesehen. Das Wiener-Festival gehört zu größten in Österreich und vergibt mehrere Preise. Das Programm wird am 11. Oktober veröffentlicht. Es findet in der Zeit vom 20. Oktober bis zum 1. November 2022 statt. An welchem Tag die Uraufführung von SPARTA sein wird, steht noch nicht fest. Die Preisverleihungen werden am 31. Oktober sein. Der Ticketverkauf beginnt ab 15. Oktober. Die Austria Presse Agentur(APA) hat einen Artikel veröffentlicht, der von vielen österreichischen Mainstream-Medien publiziert wurde. Zitate: Die Viennale gibt sich „überzeugt, dass Filmfestivals nicht zuletzt dazu da sind, Filme wie Sparta zu zeigen“. Die Anschuldigungen, die verschiedene Medien zuletzt gegen Ulrich Seidl vorbrachten, nehme man ernst. Das Festival wird den Film um einen von Georg Friedrich gespielten Mann, der mit seinen pädophilen Neigungen kämpft, ins heurige Programm aufnehmen. "Die Aufnahme des Films ins Festivalprogramm soll daher nicht Ausdruck einer Entlastung sein. Aber ebenso wenig will die Viennale Teil einer Vorverurteilung von Regisseur oder Film sein." "Sparta" sei einfach ein herausragender und reifer Film, der sein Thema äußerst sensibel behandle. K13online begrüßt die Entscheidung des Festivalveranstalters. Damit hat sich dieser nicht dem massiven Druck des deutschen SPIEGELS gebeugt. Die mediale Macht dieses Mediums hat offensichtlich doch Grenzen. Das Festival-Publikum in Österreich wird sich eine Meinung zu SPARTA & dem Produzenten & Regisseur bilden. Es läuft gegenwärtig eine Frage beim Internationalen Filmverleih Coproducionoffice, in welchen Ländern Europas & der Welt SPARTA seine Premieren haben wird. Die Pädophilie(Liebe zum Kind/Kinderliebe) ist ein weltweites Thema. Zum digitalen Medienspiegel gelangen Sie mit einem Klick auf weiterlesen... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4906

geschrieben von K13online-Redaktion am 05.10.2022 Drucken

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