Empirische Untersuchung zur Stigmatisierung bei Pädo- und Hebephilen: Masterarbeit von Laura Pfaffenrath an der Universität Trier, Fachbereich Erziehungswissenschaften für soziale Arbeit

Fazit und Ausblick(u.a.): "Wie wichtig die Medien, die öffentliche Berichterstattung und die Politik in dieser Thematik sind, konnte in der Arbeit verdeutlicht werden. Negativ formulierte Berichterstattungen tragen zur Stereothypisierung und so zur Stigmatisierung bei"

Die Masterstudentin Laura Pfaffenrath, jetzt Master of Arts(M.A.), hat ihre komplette Masterarbeit(PDF-Datei 2,31 MB) der Universität Trier an K13online übersandt. Im Ergebnis beschäftigt sich Pfaffenrath primär mit der sozialen Arbeit mit Pädo- und Hebephilen. Zwar hat Sie bei Ihrer Forschungsarbeit nur wenige Pädophile aus dem Klientel des Projektes "Kein Täter werden/KTW" befragt. Gleichzeitig ruft Sie jedoch zu mehr Forschung & Studien auf. "Wie wichtig die Medien, die öffentliche Berichterstattung und die Politik in dieser Thematik sind, konnte in der Arbeit verdeutlicht werden. Negativ formulierte Berichterstattungen tragen zur Stereothypisierung und so zur Stigmatisierung bei", schreibt Pfaffenrath im Punkt 10 Fazit und Ausblick. Diesen Erkenntnissen kann sich auch K13online anschließen. Die Pädophilie-Thematik fließt bei der sozialen Arbeit grundsätzlich nicht mit ein. Dabei wäre dies unverzichtbar, Pädo- und Hebephile auch sozial zu helfen und zu unterstützen. K13online wendet sich bereits seit dem Bestehen gegen soziale Ausgrenzung von Pädophilen/Pädosexuellen. Allerdings schließen wir bei der sozialen Integration & Akzeptanz alle Angehörige dieser sexuellen Minderheit mit ein. Und nicht nur die relativ kleine Gruppe von Pädophilen, die sich dem KTW-Therapieangebot "unterworfen" haben. Empirisch erforscht wurde bisher auch nicht, wie groß der Anteil von den Pädophilen ist, die keine Therapie benötigen bzw. diese ablehnen. In Relation zur Gesamtheit von geschätzten 250 Tausend Pädophilen dürfte dies die weit überwiegende Mehrheit sein. Die wissenschaftliche Erforschung dieses sogenannten "Dunkelfeldes" muss höchste Priorität haben. An solchen Studien müssen sich dann natürlich auch ausreichend Pädophile/Pädosexuelle beteiligen. Unabhängige und Ergebnis offene Forschung zum gesamten Themenkomplex der Pädophilie steckt aktuell (noch) in den Kinderschuhen. Die Masterarbeit der M.A. Laura Pfaffenrath kann ein Anreiz für mehr Forschung sein. Mit einem Klick auf weiterlesen gelangen Sie zum Inhaltsverzeichnis und dem Punkt 10 Fazit und Ausblick... 

https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-i



Die komplette Masterarbeit kann bei uns angefordert werden bei: [email protected] . Die PDF-Datei hat eine Größe von 2,31 MB.  


 

Universität Trier - Erziehungswissenschaft Organisation des Sozialen: Kann die Soziale Arbeit dazu beitragen, präventiv sexualisierte Gewalt durch Pädo- und Hebephile zu reduzieren und welchen Einflussfaktor hat hierbei die Stigmatisierung? 24.10.2022

Wissenschaftliche Zusammenfassung(Abstract) der Masterarbeit von Laura Pfaffenrath:  Die Ergebnisse zeigen, dass Soziale Arbeit wichtig sein kann für eine Ent-Stigmatisierung, ebenso aber generell auch als Hilfe- und Unterstützungsbeitrag für Pädophile und Hebephile

An der Universität Trier hat die Masterstudentin Laura Pfaffenrath für Ihre Masterarbeit im Fachbereich I - Erziehungswissenschaft Organisation des Sozialen - sieben Interviews geführt. Das Studien-Thema lautet:  Kann die Soziale Arbeit dazu beitragen, präventiv sexualisierte Gewalt durch Pädo- und Hebephile zu reduzieren und welchen Einflussfaktor hat hierbei die Stigmatisierung? Vier wurden mit Pädophilen und Hebephilen geführt, drei mit Experten unterschiedlicher Fachgebiete. Die Kritik an dieser "empirischen" Untersuchung zur Stigmatisierung bei Pädo- und Hebephilen setzt bereits an dem Punkt an, dass lediglich vier Pädophile/Hebephile interviewt wurden. Diese kommen aus dem Pädophilen-Forum "Gemeinsam statt allein(GSA)". Die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilenszene mit ihren Aktivisten wird in der Masterarbeit nicht berücksichtigt. Auch aus diesem Grunde kann von einer empirischen Untersuchung nicht gesprochen werden. Die Ergebnisse geben lediglich einen kleinen Teil einer geringen Randgruppe von Pädophilen wieder. Richtig ist natürlich trotzdem, das Soziale Arbeit mit Pädophilen erheblich zur Ent-Stigmatisierung beiträgt. Es wurden von der Masterstudentin auch drei Experten verschiedener Fachgebiete interviewt. Diese sind K13online bisher nicht bekanntgemacht worden. Demnach liegen uns auch keine konkrete Ergebnisse vor. Auch für diese Masterarbeit ist es natürlich von ganz entscheidender Bedeutung, welche fachlichen Qualifikationen diese Experten vorweisen können. Welche sexualwissenschaftlichev Ansichten vertreten diese? Es läuft eine weiter Anfrage an die Masterstudentin Pfaffenrath! Die Benotung der Masterarbeit wird für Ende November 2022 erwartet. Sobald uns eine Zusammenfassung vorliegt, werden wir weiter berichten... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4928

geschrieben von K13online-Redaktion am 23.12.2022 Drucken

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