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Deutschlandfunk Kultur - René Aguigah im Gespräch mit Gabi Wuttke: Missbrauchsvorwürfe gegen Michel Foucault - Beweise gibt es nicht !!! 10.04.2021

Kulturjournalist René Aguigah: "Die politische Rechte behaupte, dass eine Mixtur aus Islamismus und Linksextremismus das Hochschulmilieu unterwandert habe"

Immer wieder versuchen Rechtspopulisten bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens & der Zeitgeschichte zu diffamieren. In Frankreich ist nun auch der Philosoph & Buchautor Michel Foucault einer solchen Hetzkampagne zum Opfer gefallen. Im Deutschlandfunk Kultur erläutert René Aguigah die Hintergründe im Gespräch mit Gabi Wuttke. Was ist dran an diesen Vorwürfen? René Aguigah, Kulturjournalist bei Deutschlandfunk Kultur, hat sich intensiv mit Foucault beschäftigt und meint: „Beweise gibt es nicht.“ Auch Sorman habe diese nicht erbringen können. Foucault soll in den 1960er Jahren Sex mit Jungs in Tunesien gehabt haben. Selbst wenn dies so gewesen sein sollte, was in Tunesien nicht unmöglich ist, sind keine Missbrauchopfer öffentlich bekannt geworden. Jedoch ohne Beweise eine solche Behauptung aufzustellen, ist zutiefst verwerflich. Im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist allerdings ein Kinderspiel. Mediale Proteste sind die Ausnahme. Denn fast jedem seriösen Journalisten, der kritisch hinterfragt, wird schnell Sympathie zu Pädophilen bzw. Kinderschändern unterstellt. Die Vorwürfe lauteten dann auch "Verharmlosung von Kindesmissbrauch". Damit werden viele Kritiker mundtot gemacht. Zahlreiche Kinderschutz- und Opfervereine haben ein solch menschenverachtendes Klima geschaffen. Im Namen des "Kinderschutzes" wird eine sachliche Auseinandersetzung verhindert. Wohl wissend, wenn sich die Pädophilie-Gegner einer rationalen Diskussion stellen würden, diese politische Debatte nicht gewonnen werden kann. Das Totschweigen & die Ignoranz der täglichen Realität verhindert das Aussprechen von Wahrheiten. K13online fordert schon seit vielen Jahren einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Der beste Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt ist ein gesellschaftliches Klima, wo Pädophile sich offen zu ihrer sexuellen Identität bekennen können. Ohne dabei Repressalien, Ausgrenzung und Verfolgung befürchten zu müssen. Solange die Pädophilie nicht anerkannt und akzeptiert wird, kann es keinen besseren Kinderschutz vor sexueller Gewalt geben. Jede politische Verschärfung wirkt sich völlig kontraproduktiv aus. Die Zeit ist lange überfällig, dass diese Erkenntnis auch die Bundespolitik mit seinem Gesetzgeber erreicht.... 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/missbrauchsvorwuerfe-gegen-michel-foucault-beweise-gibt-es.1013.de.html?dram:article_id=495428



  


 

Hexenjagd in Frankreich: Buchautor & Verleger Guy Sorman denunziert 37 Jahre nach dem Tod den Philosophen Michel Foucault der Pädophilie 30.03.2021

Straffreiheit für einvernehmlichen Sex in Tunesien der 1960er Jahre: "Kleine Kinder liefen Foucault hinterher und sagten "Was ist mit mir? Nimm mich, nimm mich", so Sorman

Der abscheuliche Anti-Pädophile-Zeitgeist beherrscht nicht nur in Deutschland die öffentliche Meinung und verursacht Hexenjagden, sondern auch in Frankreich. Buchautor & Verleger Guy Sorman denunziert 37 Jahre nach dem Tod den Philosophen Michel Foucault der Pädophilie. Sorman zufolge waren die Kinder acht, neun, zehn Jahre alt. "Kleine Kinder liefen Foucault hinterher und sagten: "Was ist mit mir? Nimm mich, nimm mich", so Sorman. Foucault habe den Kindern Geld zugeworfen und zu ihnen gesagt: "Wir treffen uns um 22 Uhr am üblichen Ort." Am 28. März legte Sorman in der britischen Zeitung Sunday Times mit weiteren Details über den mutmaßlichen Missbrauch nach. Sorman wirft Foucault vor, die Straffreiheit in Tunesien für seinen Missbrauch ausgenutzt zu haben. In der Sendung C ce soir des französischen Senders France 5 vom 10. März dieses Jahres erhob der Unternehmer, Buchautor und Verleger Guy Sorman schwere Vorwürfe gegen den 1984 verstorbenen Philosophen Michel Foucault. Dieser soll in den 1960er-Jahren in Tunesien, als er von 1965 bis 1969 an der Fakultät für Literatur und Geisteswissenschaften in Tunis lehrte, Sex mit Kindern gehabt haben. Abgesehen davon, dass es für solche Anschuldigungen bis heute keine Beweise gibt, sind auch keine Missbrauchsopfer bekannt. Michel Foucault würde sich im Grabe umdrehen, wenn er von diesen Beschuldigungen wüsste. Er gilt als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts und ist u. a. Begründer der macht- und wissenstheoretischen Diskursanalyse. Seine Werke hat einen großen Einfluss auf zahlreiche geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Disziplinen weltweit. Es ist zweifellos eine Schande, eine solche Persönlichkeit heute auf diese widerwärtige Weise zu diskeditieren. Der Tote Foucault kann sich dagegen nicht mehr zur Wehr setzen. Das Denunziantentum hat sich gesellschaftlich etabliert und wird hofiert. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!" Dieser Feststellung schließt sich K13online an... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4432

geschrieben von K13online-Redaktion [Druckansicht]


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