"Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende Beides verlieren!" - B.FRANKLIN
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(Update) Die Dauer der Schuld: Schweizer Reportage über die Sicherungsverwahrung(SV) von Harald & Erwin in der deutschen Justizvollzugsanstalt(JVA) Straubing 03.04.2022

Deutsche Journalistin Eva Sudholt(Die WELT) zum inzwischen freigelassenen Sicherungsverwahrten Harald(77): «Ich möchte tot vom Stuhl fallen, wenn ich auch nur einen Funken schuldig bin.» 

Seit Oktober 2021 ist Harald wieder in Freiheit. Nach der regulären Strafhaft von sieben Jahren war Harald seit dem Jahre 2013 in der JVA Straubing in Sicherungsverwahrung gewesen. Er fühlt sich hingezogen zu Jungen in der Pubertät im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. Harald bezeichnet sich selbst als ephebophil. Er zitiert den Pädophilieaktivisten Frits Bernard und den Pädagogen Helmut Kentler. Letzterer hat noch 1999 erklärt, er habe «die Erfahrung gemacht, dass sich päderastische Verhältnisse sehr positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Jungen auswirken können, vor allem dann, wenn der Päderast ein regelrechter Mentor des Jungen ist». Vor dem Fenster blühen im Frühjahr wieder die Krokusse, die Harald gepflanzt hat. Das 15. Jahr inter muros, Harald hatte gehofft, sie nicht noch einmal blühen zu sehen. Als im Spätsommer 2021 noch immer nichts passiert ist, stellt Harald Strafanzeige gegen die Justizvollzugsanstalt Straubing – wegen Freiheitsberaubung. Ein paar Tage später ist er draussen. Reiner Zufall, sagt sein neuer Rechtsanwalt Jochen Kaller. Harald wäre auch ohne die Anzeige rausgekommen, es sei einfach an der Zeit gewesen. Seit Oktober ist Harald endgültig entlassen. 60 000 Euro Prozesskosten muss er noch begleichen. Noch immer darf er keinen Alkohol trinken, er darf keine Schwimmbäder besuchen, und wenn er verreist, muss er sich jede Übernachtung auswärts erst genehmigen lassen. Fünf Jahre lang steht er noch unter Aufsicht. Dann wird er 82 Jahre alt sein. Die Journalistin Eva Sudholt schreibt eigentlich für das deutsche Medium Die WELT. Offensichtlich konnte Sudholt ihren sehr guten Artikel nicht in einem deutschen Medium platzieren. Die Schweizer Zeitschrift "Reportagen" hat den 28-seitigen Bericht in seiner 62. Ausgabe/Januar 2022 publiziert. K13online zitiert Ausschnitte mit einem Klick auf weiterlesen. Mögen weitere Medien & Journalisten, insbesondere auch in Deutschland, diesem positiven Beispiel folgen....(Update 11. April: Direkt-Link auf den Artikel entfernt und durch einen Kauf-Link ersetzt)  

https://shop.reportagen.com/produkt/reportagen-62-print/



Update 11. April 2022:

Der im obigen News vorhanden gewesene Direkt-Link auf den vollständigen Artikel musste nach Aufforderung entfernt werden. Der Link wurde auf den Shop zum Kauf der 62. Ausgabe ersetzt. Der Herausgeber bietet ein kostenloses Probe-Abo an. Der 28-seitige Artikel liegt hier als PDF-Datei vor. Probe-Abonnenten können den Artikel also auf diese Weise lesen...

https://www.justiz.bayern.de/justizvollzug/anstalten/jva-straubing/ 

Zitate

...... Harald wurde verurteilt wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Eine Freiheitsstrafe von insgesamt sieben Jahren hat er in den Justizvollzugsanstalten Regensburg, Passau und Amberg abgesessen. Seit 2013 nun befindet er sich in Sicherungsverwahrung in Straubing, rund anderthalb Autostunden nordöstlich von München. Sein Fall ist kompliziert. Harald ist Wiederholungstäter, schon in den 70ern wurde er rechtskräftig auf Bewährung verurteilt, weil er heranwachsende Jungen zwischen 13 und 15 Jahren unsittlich berührt hatte. Doch über die Tat, die ihm das letzte und härteste Urteil samt anschliessender Sicherungsverwahrung einbrachte, sagt er entschieden: «Ich möchte tot vom Stuhl fallen, wenn ich auch nur einen Funken schuldig bin.» 

Um ein Wiederaufnahmeverfahren anzustrengen, wandte er sich aus der Haft heraus an den Berliner Rechtsanwalt Hartmut Lierow. Lierow hatte vor ein paar Jahren ein spektakuläres Fehlurteil aufgedeckt. Ein Lehrer sass wegen angeblicher Vergewaltigung einer Kollegin schon fünf Jahre in Haft. Lierow fand heraus, dass sich die Klägerin alles ausgedacht hatte. Der Fall Harald S. sei anders gelagert, sagt der Anwalt. Das Urteil stehe «auf dünnem Eis», sei aber, vor allem was die Strafhöhe und die anschliessende Sicherungsverwahrung betreffe, «überaus hart». Lierow ist eigentlich Zivilrechtler und hat das strafrechtliche Mandat abgelehnt. Der Freispruch, auf den Harald hofft, scheint unerreichbar. Ein Wiederaufnahmeverfahren zu erwirken, gilt als nahezu aussichtslos.....

....Harald hat sein BPS inzwischen beendet. Ein neu erstelltes Gutachten klingt vielversprechend. Im Leben nach der Verwahrung, sagt Harald, wolle er Minderjährige meiden wie der Teufel das Weihwasser. Harald bezeichnet sich selbst als ephebophil. Er fühlt sich hingezogen zu Jungen in der Pubertät im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. Dann, wenn ihre Gesichter oft nicht aussähen wie die eines Kindes, sondern mehr wie die einer schönen Frau. Harald hat seine sexuelle Devianz vor seiner gläubigen Mutter schöngeredet und versucht reinzuwaschen. Sexueller Kontakt mit Männern, erklärte er ihr, könne für die Entwicklung der Knaben hilfreich sein. Er berief sich auf Wissenschaftler wie den Soziologen und Juristen Rüdiger Lautmann, der Ende der 70er gegen Strafrechtsparagraf 176 kämpfte, der sexuelle Handlungen an Kindern unter 14 unter Strafe stellt. Harald zitierte den Pädophilieaktivisten Frits Bernard und den Pädagogen Helmut Kentler. Letzterer hat noch 1999 erklärt, er habe «die Erfahrung gemacht, dass sich päderastische Verhältnisse sehr positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Jungen auswirken können, vor allem dann, wenn der Päderast ein regelrechter Mentor des Jungen ist». Haralds fromme Mutter widersprach in ihren einfachen Worten. Die studierten Herren könnten noch so klug daherreden, ein Kind brauche seine Kindheit.....

......... Eine neue psychiatrische Gutachterin führt Gespräche mit Harald. Eine ältere Dame, gebildet sei sie und wohlmeinend, sagt er. Sie plädiert für seine sofortige Entlassung. Die Entscheidung darüber trifft die Strafvollstreckungskammer, und die lässt auf sich warten. In der Zwischenzeit darf Harald zurück in seine Wohnung. Weihnachten 2020, da wird er wie viele Menschen im Corona-Winter einsam sein, denkt er, aber zum ersten Mal seit vielen Jahren in Freiheit. Kurz vor Weihnachten empfängt Harald wieder einen Betreuer in seiner Wohnung. Man plaudert. Was Harald so treibe, will jener wissen. Er gehe viel spazieren, sagt Harald, Konzerte fänden ja nun nicht mehr statt. Abends sehe er fern, meistens Filme, auf dem Couchtisch liegt noch Der Tod in Venedig als DVD. Harald hat seine Wohnung etwas wohnlicher gestaltet. An den Wänden hängen jetzt ein grosses Bild seiner verstorbenen Frau und einige Ölgemälde, die früher in seinem Schloss hingen. Eine Falknerszene, eine Abbildung von Pan und die mythologische Darstellung Die Entführung des Hirtenjungen Ganymed durch Zeus in Gestalt eines Adlers. Ganymed ist unbekleidet...

...Vor dem Fenster blühen im Frühjahr wieder die Krokusse, die Harald gepflanzt hat. Das 15. Jahr inter muros, Harald hatte gehofft, sie nicht noch einmal blühen zu sehen. Als im Spätsommer 2021 noch immer nichts passiert ist, stellt Harald Strafanzeige gegen die Justizvollzugsanstalt Straubing – wegen Freiheitsberaubung. Ein paar Tage später ist er draussen. Reiner Zufall, sagt sein neuer Rechtsanwalt Jochen Kaller. Harald wäre auch ohne die Anzeige rausgekommen, es sei einfach an der Zeit gewesen. Seit Oktober ist Harald endgültig entlassen. 60 000 Euro Prozesskosten muss er noch begleichen. Noch immer darf er keinen Alkohol trinken, er darf keine Schwimmbäder besuchen, und wenn er verreist, muss er sich jede Übernachtung auswärts erst genehmigen lassen. Fünf Jahre lang steht er noch unter Aufsicht. Dann wird er 82 Jahre alt sein.

  

https://krumme13.org/text.php?id=940&s=read 


(Update) Gefangenschaft in Haftraum A 100 & Gespräche im Besucherhof: K13online(Dieter Gieseking) besucht Verwahrten Beat Meier in der Schweizer JVA Lenzburg 22.09.2021

Anwaltliche Beschwerde(Entwurf) beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR) liegt vor: Beat Meier verlangt nach positiver Sozialprognose durch den Gutachter Nedophil die bedingte Freilassung

Der Inhaber dieser Webseiten Dieter Gieseking hat während seines Urlaubs in der Schweiz den Verwahrten Beat Meier in der JVA Lenzburg gesucht. Für den 16. September wurde der Besuch in der Zeit von 13:45 bis 15:30 Uhr bewilligt. Im Einzelhof konnten persönliche Gespräche stattfinden. Auch war ein kurzer Blick in seinen Haftraum A 100 möglich. Besprochen wurde u. a. auch die Beschwerde gegen die Fehlentscheidung des Schweizer Bundesgerichtes beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR). Das Bundesgericht hatte die positive Sozialprognose des deutschen Gutachters Nedophil völlig ignoriert. Inzwischen liegt auch der Entwurf für die Beschwerde beim EGMR vor. Die anwaltliche Beschwerde soll demnächst eingereicht werden. Darin fordert Beat Meier die bedingte Freilassung aus der Gefangenschaft. Die Zeit für Vollzugslockerungen & Entlassungsvorbereitungen ist lange überfällig. Eine Erprobung ist nur in Freiheit möglich. Insbesondere wegen des hohen Alters von 75 Jahren & dem Gesundheitszustand von Meier wäre eine Freilassung gemäß Menschenrechtskonvention(EMRK) mehr als angemessen. Unmenschlich und ein Verstoß gegen die EMRK wäre eine Gefangenschaft bis zu seinem Tod. Entscheidungen des EGMR können ohnehin mehrere Jahre dauern. Über diesen Besuch hinaus haben wir auch ein Telefongespräch mit einem weiteren Gefangenen in der JVA Lenzburg geführt. Weiter wurden wir von einem Gleichgesinnten zum gemeinsamen Abendessen eingeladen. Auch hierbei haben sich interessante Gespräch ergeben. Mit einem Klick auf weiterlesen gelangen Sie zur Besuchsbewilligung und zu einigen Fotos von der JVA Lenzburg. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter berichten... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4582

Der Strafvollzug ist Ländersache: Berlin hat als erstes Bundesland außerhalb der JVA Tegel den offenen Vollzug für Sicherungsverwahrte eröffnet 09.02.2021

Acht Jahre keine Umsetzung der Neuregelung zur Sicherungsverwahrung(SV): K13online fordert die 15 Landesregierungen auf, ebenfalls den offenen Vollzug für Sicherungsverwahrte einzurichten 

Im Jahre 2012 wurde die verfassungs- und menschenrechtswidrige Sicherungsverwahrung(SV) nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte(EGMR) und des Bundesverfassungsgerichtes(BVerfG) neu geregelt. Demnach müssen Strafgefangene von den Sicherungsverwahrten getrennt untergebracht werden. Regelmäßig müssen psychologische Gutachten erstellt werden und Gerichte müssen über eine mögliche Freilassung entscheiden. Die nachträgliche SV wurde mit Ausnahme der Altfälle(keine Rückwirkung) abgeschafft. Die Gerichte müssen die SV im Urteil anordnen oder sich vorbehalten. Der Verurteilte muss zunächst die verhängte Freiheitsstrafe im regulären Strafvollzug verbringen. Im Anschluss wird der Gefangene in einer abgetrennten SV untergebracht. Gesetzliches Ziel der SV muss eine Freilassung sein. Die SV ist keine Strafe mehr für begangene Taten, sondern ein präventiver Freiheitsentzug für mögliche zukünftige Taten. Laut Statistik befanden sich im Jahre 2020 genau 593 Betroffene in der geschlossenen SV. Dazu gehören nicht nur pädophile/pädosexuelle Sicherungsverwahrte, sondern auch Betroffene mit anderen Deliktsarten. Bei einer positiven Sozialprognose müssen Vollzugslockerungen stattfinden und im Anschluss müssen die Vorbereitungen für eine Entlassung beginnen. So schreibt es seit 2012 das von der damaligen Bundesregierung geschaffene Gesetz vor. Die Umsetzung dieses Gesetzes ist jedoch Ländersache. Nach nun mehr als acht Jahren politischer Untätigkeit hat das Bundesland Berlin zum 1. Februar 2021 den ersten offenen Vollzug für Sicherungsverwahrte eröffnet. Von den acht Plätzen außerhalb der JVA Tegel wurden ganze zwei Plätze belegt. Prompt gab es Proteste der Anwohner. In den anderen 15 Bundesländern wurden die Gesetze aus 2012 noch immer nicht umgesetzt. Ein politischer Justizskandal, der sich gegen die Europäische Menschenrechtskonvention und die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland richtet. Im Superwahljahr 2021 finden drei Landtagswahlen und die Bundestagswahl statt. Die etablierten Parteien in den Landesregierungen und im Deutschen Bundestag haben sich kein Kreuz auf den Stimmzetteln verdient. K13online fordert die 15 Landesregierungen auf, ebenfalls den offenen Vollzug für Sicherungsverwahrte einzurichten.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4384

 

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