"Jede Liebe ist Liebe - Heinz Birken(Heinrich Eichen)
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(Update) Vier von mehr als 400 Tausend verurteilt: Zwölf Jahre und zehneinhalb Jahre mit anschließender Sicherungsverwahrung sowie acht und sieben Jahre Freiheitsstrafe 06.12.2022

Die Richter würdigten in ihrer Urteilsbegründung, dass der 42-Jährige mit den Ermittlern umfassend zusammengearbeitet habe: Er habe von sich aus mitgeteilt, dass der Server sich verschlüsseln würde, wenn nicht ein Passwort eingegeben werde 

Mit einem riesen Medienrummel hat das Landgericht Frankfurt am Main das mündliche Boystown-Urteil verkündet. Das Landgericht folgte bei allen vier Angeklagten der Staatsanwaltschaft und ignorierte die Verteidigung völlig. Demnach müssten die Rechtsanwälte in die Revision zum Bundesgerichtshof(BGH) ziehen. Nahezu die gesamte Beweisaufnahme fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt: Geheim-Prozess! Der zu zehneinhalb Jahren Verurteilte 42-Jährige hat einen "Strafnachlass" von einem Jahr und sechs Monate erhalten: Die Richter würdigten in ihrer Urteilsbegründung, dass der 42-Jährige mit den Ermittlern umfassend zusammengearbeitet habe: Er habe von sich aus mitgeteilt, dass der Server sich verschlüsseln würde, wenn nicht ein Passwort eingegeben werde. Der sogenannte "Strafnachlass" für den 42-Jährigen bleibt im Prinzip bedeutungslos, denn auch bei Ihm wurde Sicherungsverwahrung(SV) angeordnet. Die Anklagevertreter von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) bei der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft machten deutlich: Der Fall ist noch nicht vorbei. "Trotz des heutigen Urteils arbeiten wir mit Hochdruck weiter", sagte ZIT-Sprecher Benjamin Krause. "Denn es gelingt uns noch zu selten, die Betreiber und Mitglieder solcher auf maximale Anonymität ausgerichteten Plattformen zu identifizieren." Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern können. Denn es gibt sichere Verschlüsselungsprogramme für IP-Adressen. Solche Programme sind nicht nur in Diktaturen für die politische Opposition unerlässlich, sondern offenbar auch in Demokratien zum Schutz der vertraulichen Privatsphäre. Ein ARD-Reporter erklärt darüber hinaus: Ein Boystown 2.0 bis x.0 ist mit Sicherheit schon lange wieder irgendwo auf der Welt verfügbar. Oder anders gesagt: Die nächsten Razzien gegen eine ganze Bevölkerungsgruppe laufen bereits im Hintergrund an... (Update 9. Dezember: Revision gegen Urteil eingelegt)

https://www.hessenschau.de/panorama/boystown-prozess-haftstrafen-und-sicherungsverwahrung-fuer-betreiber-von-kinderporno-plattform-v3,kinderpornografie-boystown-urteil-100.html



(Update 9. Dezember: Revision gegen Urteil eingelegt)

https://www.zeit.de/news/2022-12/09/revisionsantrag-gegen-urteil-zu-kinderporno-plattform

 


 

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/boystown-kinderpornografie-prozess-paraguay-urteil-deutschland-100.html 


 

(Update) Geheim-Prozess BOYSTOWN vor dem Landgericht Frankfurt a. M.: Fast die gesamte Beweisaufnahme und nun auch noch alle Plädoyers der Staatsanwaltschaft fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt 25.11.2022

Die mündlichen Begründungen der vier Urteile werden sich ausschließlich auf die Sichtweise des Landgerichts Frankfurt beschränken: Wird es Revisionen beim Bundesgerichtshof(BGH) geben?  

Wenn fast die gesamte Beweisaufnahme und nun auch noch alle Plädoyers der Staatsanwaltschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden haben, dann muss man von einem Geheim-Prozess sprechen. Weder die Mainstream-Medien noch K13online können dann im Detail über die Hauptverhandlung mit den Zeugenaussagen etc.. berichten. Damit bleiben fast alle Sachverhalte innerhalb des Gerichtssaales und nur die Verfahrensbeteiligten haben davon Kenntnis. Die Folge ist, dass die gesamte Öffentlichkeit keine rechtliche Bewertung vornehmen kann. Dadurch wird auch Kritik unterbunden und die Wahrheit bleibt hinter verschlossenen Türen des Gerichtes. K13online vertritt deshalb die Rechtsauffassung, dass es solche Geheim-Prozesse nicht geben darf, sondern es weitgehend öffentliche Hauptverhandlungen geben muss. Der Gesetzgeber muss dafür Sorge tragen, dass die Gerichte die Öffentlichkeit nur in Ausnahmefällen ausschließen darf. Zum Beispiel bei der Inaugenscheinnahme von mutmaßlichen Kinderpornos. Oder dann, wenn betroffene Kinder im Gerichtssaal aussagen. Schon bei Video-Übertragungen muss die Öffentlichkeit zugelassen werden. Die polizeitlichen Vernehmungen und gerichtlichen Aussagen von Kindern sind von großer juristischer Bedeutung und dürfen deshalb der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden. Im Fall BOYSTOWN kommt erschwerend hinzu, dass sich auch die vier Verteidiger der Angeklagten nicht medial geäußert haben. Jedenfalls hat kein Mainstream-Medium darüber berichtet. Sogar die Rechtsanwälte der Verteidigung und Nebenklage werden namentlich in den Medien nicht genannt. Insgesamt bleibt dermaßen viel im Dunkeln, dass eine journalistische Berichterstattung stark eingeschränkt wird. In der kommenden Woche soll es noch zwei Verhandlungstage geben. Die Plädoyers der vier Verteidiger stehen offenbar noch aus. Finden diese wenigstens in öffentlicher Hauptverhandlung statt? Am Mittwoch, den 30. November, soll die mündliche Urteilsverkündung stattfinden. Die Begründungen der Urteile werden sich ausschließlich auf die rechtliche Sichtweise des Landgerichts Frankfurt beschränken. Wird es Revisionen beim Bundesgerichtshof(BGH) geben? (Update 28. November: Plädoyers)(Update 4. Dezember: Die Schlussworte der vier Angeklagten und die Urteilsverkündigung findet am Dienstag, den 6. Dezember um 9:30 Uhr statt) 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4957 

BKA-Beamtin im Zeugenstand vor dem Landgericht Frankfurt BOYSTOWN: Dass die Nutzer weiterziehen und im Darknet Nachfolgerplattformen schaffen werden, ist für die Ermittler schon jetzt eine Gewissheit 15.11.2022

BOYSTOWN-Forenregeln lauteten: Bitte nur Videos und Bilder von Jungen, nicht von Kleinkindern, und bitte keine körperliche Gewalt einstellen bzw. nach externen Speicherservern verlinken

Mit Ausnahme des Hetz- und Schmierblattes BILD(-Blöd)zeitung haben die Mainstream-Medien nach dem 3. Prozesstag nicht mehr über die Verhandlungstage vor dem Landgericht Frankfurt a. M. berichtet. Dies kann auch daran liegen, dass ein Großteil der Beweisaufnahme unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hat. Die Augsburger Allgemeine hat nun einen Artikel mit einer Zusammenfassung bis zum heutigen Stand veröffentlicht. Zitate: Demnach gab es eine klare Hierarchie, angeführt von Administratoren und Moderatoren, und für das Posten von Beiträgen sinngemäß folgende Regeln: Bitte nur Videos und Bilder von Jungen, nicht von Kleinkindern, und bitte keine körperliche Gewalt - als ob Kindesmissbrauch nicht Gewalt per se wäre. In den meisten Internetforen gibt es Regeln, an die sich alle User halten müssen. Die Moderatoren sind dafür zuständig, dass diese Regeln auch eingehalten werden. Unwissend, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, hat BOYSTOWN auch viele Darstellungen enthalten, die keine sexualisierte Gewalt an Kindern gezeigt haben. Es ist bisher nicht bekanntgeworden, wie groß dieser Anteil gewesen ist. Unwissend, aber ebenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, hat die BKA-Beamtin Recht. Irgendwo im weltweiten Darknet sind ALLE Darstellungen wieder verfügbar und werden auch in Zukunft dauerhaft verfügbar sein. Es ist bei der Verfügbarkeit auf der ganzen Welt technisch unmöglich, solche Darstellungen endgültig zu löschen oder zu vernichten. Es wird mit Sicherheit Abertausende Kopien davon geben. Da hilft es auch nicht, wenn die technischen Möglichkeiten der Ermittlungsbehörden nicht offen gelegt werden.  Gleichzeitig bedeuten diese Realitäten allerdings auch, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, dass es ein BOYSTOWN 2.0 gibt. Nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern der Welt...! Die mündliche Urteilsverkündung wird zum 30. November erwartet. Mit einem riesen Medienrummel ist zu rechnen. Dabei werden lediglich 4 von 400 Tausend Usern verurteilt werden.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4948

BOYSTOWN-Prozess 3. Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt a. M.: Zwei weitere Geständnisse eines einfachen Users und des Moderators & Administrators 24.09.2022

BOYSTOWN-Moderator & Administrator "Phantom": "Als Moderator habe er auf die Einhaltung von Gruppenregeln und höflichen Umgang geachtet" * Die Forumsregeln hatten besagt, dass keine Gewalt-Darstellungen eingestellt werden durften

Am Landgericht Frankfurt a. M. hat am 3. Verhandlungstag ein einfacher User über seine Verteidigerin ein Geständnis abgelegt. Der BOYSTOWN-Moderator & Administrator "Phantom" hat sein Geständnis selbst vorgetragen: Er sei bereit, jede Strafe zu akzeptieren, und hoffe auf professionelle Hilfe, "da ich alleine mit meinem Problem nicht fertig werde". Als Moderator habe er auf die Einhaltung von Gruppenregeln und höflichen Umgang geachtet, sagte der Mann. Die Forumsregeln hatten besagt, dass keine Gewalt-Darstellungen eingestellt werden durften. Ganz offensichtlich wurden diese Regel nicht immer eingehalten. Im Gegensatz dazu soll es auch legale "Non Nude"-Bereiche gegeben haben, in dem hunderttausende harmlose Alltagsfotos von Kindern getauscht wurden. Mit den vier Geständnissen wird es in der weiteren Beweisaufnahme keine großen Kontroversen zu den verschiedenen Sachverhalten geben. Die Journalistin Anna Hagel von Hessenschau.de berichtet über die Gerichtsverhandlung durchaus sachlich. Auch die FAZ-Journalistin Anna-Sophia Lang berichtet sachlich & objektiv über die Aussagen der Geständigen. Sie hat im Jahre 2021 den Hessischen Journalistenpreis erhalten. Den Unterschied zwischen einem Journalismus, der dem Pressecodex des Deutschen Presserates entspricht, und einem "Journalismus", der aus purer Hetze besteht, erkennt man leicht in einem YouTube-Video des Schmierblattes BILD-Blödzeitung. Der Moderator spricht von "Monster" auf der Anklagebank. Der BILD-Reporter Jörg Völkerling schlägt in die gleiche Kerbe. Er geht mit keinem Wort auf die inhaltlichen Geständnisse ein. K13online verurteilt eine solch widerwärtige Berichterstattung auf das Schärfte. Insbesondere der Moderator bedient sich niedriger Instinke des pöbelnden Mobs. Auch der Begriff Kinderschänder, der seinen Ursprung im Nazi-Deutschland hat, wird wieder hofiert. Damit macht sich die BILDzeitung erneut diesen nazistischen Propaganda-Begriff zueigen. Lesen Sie zuvor die sachlichen Artikel bei Hessenschau.de & der FAZ, bevor Sie sich das verhetzende Video bei YouTube anschauen. In den dortigen Kommentaren darf sich der Pöbel & Mob ungehindert austoben. DAS sind die menschenverachtenden Folgen eines abscheulichen BILD-"Journalismus".....

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4899

BOYSTOWN vor dem Landgericht Frankfurt a. M.: Der 49-jährige Angeklagte aus Mühldorf am Inn lässt durch seinen Verteidiger ein Geständnis verlesen und will eine Therapie machen 20.09.2022

Geschichten aus dem BOYSTOWN-Forum werden verlesen: Sie stellten Jungen im Alter von etwa zehn bis 13 Jahren sexualisiert dar und beschrieben die Beziehungen der Kinder zu erwachsenen Männern als zunächst zögernd, dann aber durchaus einvernehmlich

Der Bayerische Rundfunk(BR) berichtet über den 2. Prozesstag vor dem Landgericht in Frankfurt a. M. Der 49-jährige Angeklagte aus Mühldorf am Inn lässt durch seinen Verteidiger ein Geständnis verlesen und will eine Therapie machen. Am kommenden Freitag, zum 3. Verhandlungstag,  werden Einlassungen der übrigen Angeklagten erwartet: Ein 60-Jähriger aus Norddeutschland, der zuletzt in Paraguay lebte. Außerdem ein 41-Jähriger aus dem Landkreis Paderborn sowie ein 66-Jähriger aus Hamburg.  Die Strafkammer liess im Rahmen der Beweisaufnahme auszugsweise mehrere "Geschichten" verlesen, die auf der Plattform gepostet worden waren und angeblich frei erfunden seien. Sie stellten Jungen im Alter von etwa zehn bis 13 Jahren sexualisiert dar und beschrieben die Beziehungen der Kinder zu erwachsenen Männern als zunächst zögernd, dann aber durchaus einvernehmlich. Dazu erklärt K13online: Ob Erfindung oder nicht. Fakt ist, dass es solche einvernehmlichen Beziehungen zwischen Pädophilen und Kindern schon immer gegeben hat, aktuell jeden Tag gibt und auch in Zukunft immer geben wird!!! Nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen anderen Ländern der Welt. Die sexuelle Minderheit der Pädophilen geht weit über die bei BOYSTOWN als User registrierten 400 Tausend Menschen hinaus. Die neue Generation der Pädophilen, die heute noch Kinder & Jugendliche sind, wächst schon heran. Als erwachsene Pädophile/Pädosexuelle werden auch die früheren Kids von der Gesetzgebung & der Justiz betroffen sein. Jede Art von Kampf gegen diese sexuelle Minderheit kann niemals "gewonnen" werden. Unwissend, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wird es irgendwo auf der Welt ein BOYSTOWN 2.0 geben. Den vier Angeklagten vor dem Landgericht in Frankfurt werden noch viele Tausende folgen. So ist DAS, wenn der Gesetzgeber und in Folge die Justiz nicht zwischen sexueller Gewalt & Einvernehmlichkeit differenziert - außer im Strafmaß.... 

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4895

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