„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 2. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 2. Tag, Donnerstag, den 19. Mai 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

Um 6 Uhr morgens ist die Nacht in der Zugangszelle 118 vorbei. Ein Beamter schließt die Zellentür auf und weckt damit alle Gefangenen. Für 5 Minuten kann man sich "Kaffee" aus einem großen Behälter am Tisch der Essensausgabe im Flur des Schlossbaues holen. Ein richtiges Frühstück gibt es nicht. Danach wird die Zwischentür vom Schlossbau in den Flur zu den Raucher- und Nichtraucherzellen wieder verschlossen. Einige Gefangene sitzen am Tisch und labern. Andere Gefangene liegen noch im Bett und schlafen. Der TV läuft schon. In den Zugangszellen braucht keine TV-Miete von allen Insassen bezahlt werden. Die Zelle 118 hat drei Waschbecken mit kaltem Wasser. Ich habe keine Seife & Shampoo, weil man dies nicht mitbringen durfte. Soll von der JVA gestellt werden. Der Schloss-Schänzer gibt diese aus. Um 9 Uhr ist Wäschetausch. Ebenso gibt eine Durchsage zum Sport. Daran kann man jedoch nur teilnehmen, wenn vorher beantragt und schon eine Sportkarte vorhanden ist. Wer eine Teilnahme beantragt hat kommt auf eine Warteliste - das dauert oft viele Tage. Ich hole mehrere Antragsformulare und zehn Formulare für Besuche aus dem Dienstzimmer der Beamten des linken Flügel. Von 10 bis 11 Uhr hat der Zugang Hofgang und alle Türen im Schlossbau sind geöffnet. Ich schaue mich im Schlossbau um. Ganz oben befindet sich die Bücherei, und ich leihe mir ein Schachspiel aus. Es bestehen Freizeitmöglichkeiten: Kicker, Billiard und Tischtennis. Um 11:30 Uhr ist die Ausgabe des Mittagessens im Flur des Schlossbaues. Zwei Schänzer verteilen das Essen unter Bewachung eines JVA-Beamten. Jeder Gefangene hat von der Anstalt eine Art "Hunde-Fressnapf" aus Plastik mit Messer & Gabel etc.. erhalten. Mahlzeit! Es liegt im Übrigen im Ermessen der Schänzer der Essensausgabe, wie viel Essen der Gefangene bekommt. Im Flur des Schlossbaues gibt es eine Telefonzelle. Zum Telefonieren muss eine Telefonkarte beantragt werden. Im Prinzip muss alles mögliche mit einem Formblatt beantragt und genehmigt werden. Nach dem Mittagessen ist wieder Einschluss zwischen der Tür zu den zwei Zellen im Zugang.

Mein Outing als offener Pädophilie-Aktivist mit Deliktsart

Um 13 Uhr kommt ein Gefangener aus der Nicht-Raucherzelle in meine Zelle 118 mit den sieben anderen Insassen. Er spricht mich an und fragt, er habe gehört, ich sei ein "Kifi". Er will wissen, ob an diesen Gerüchten etwas dran ist. Die "Buschtrommeln" aus dem rechten Flügel haben also nun den linken Flügel erreicht. Seine Fragestellungen klingen vernünftig, und ich entschließe mich, darauf ehrlich und offen zu antworten. Erzähle vom Link, der laufenden Verfassungsbeschwerde und argumentiere im Sinne von K13online. Ab diesem Zeitpunkt werde ich massiv von den anderen Mitgefangenen in dieser Zugangszelle gemobbt und ausgegrenzt. Eine vernünftige Diskussion ist nicht mehr möglich. Ein Beamter händigt mir meine Haftzeitübersicht aus. Darin ist widererwartend meine Deliktsart nicht aufgeführt. Trotzdem wird mir der Stempel eines "Kifi" auch in dieser Zugangszelle aufgedrückt. Ich werde diesen Stempel in der JVA Kislau nicht mehr los werden. In Windeseile verbreitet sich diese Nachricht an alle Gefangenen im Schlossbau sowie bei allen Beamten, die dies natürlich vorher schon gewußt haben. Ich werde zum bekanntesten Gefangenen in der JVA Kislau.

Ein Gefangener kommt auch aus Pforzheim und erzählt mir etwas vom Benedikt-Park. Er muss eine kurze Ersatz-Freiheitsstrafe verbüßen, weil er einen Strafbefehl nicht bezahlen konnte. Ein Mitgefangener aus Russland bedroht mich am Tisch der Zelle und verbietet mir, weiterhin am Tisch zu sitzen. Fortan werde ich genötigt, entweder an der Fensterbank oder in meinem Bett zu sitzen. Ich betätige die Notrufanlage im Flur. Ein Beamter kommt in die Zelle. Natürlich soll nichts geschehen sein - alle Insassen schweigen wie ein Grab. Nach einem erneuten Angriff auf meine Person findet ein Gespräch im Dienstzimmer der Flügel-Beamten statt. Ich mache erneut meine Meldungen über die Vorfälle in der Zelle 118. Die diensthabenden Beamten reagieren jedoch nicht und schicken mich zurück in diese Zelle der Knasthierarchie. Mir bleibt vorerst keine Wahl, mich dieser furchtbaren Situation zu unterwerfen. Um 15:30 Uhr wird das Abendessen ausgegeben. Am Abend schreibe ich zahlreiche Briefe an meine Freunde nach "Draußen". Auch hatte ich schon den 1. Brief erhalten.

Laute Schreie im Schlossbau: Helft mir, helft mir, helft mir

Um ca. 23 Uhr hört man aus dem Schlossbau laute Schreie eines Gefangenen mit den Rufen "helft mir". Auch die Gefangenen aus meiner Zugangszelle 118 schauen aus dem Fenster und hören mit. Das ganze Spektakel dauert rund eine halbe Stunde. Ich frage mich, wie es möglich sein kann, dass ein Gefangener so lange rufen muss, bevor Ihn ein Beamter zur Hilfe kommt. Mir wird schlagartig klar, dass hier in Kislau nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Muss ich in Zukunft auch so lange Zeit warten, bis mir in der Nacht jemand zur Hilfe kommt. Spät in der Nacht fährt ein Krankenwagen vor und bringt den Gefangenen in ein Krankenhaus außerhalb der JVA. In den nächsten Tagen wird mir erzählt, dass der Gefangene durchgedreht sein soll, und auch drei Beruhungsspritzen nicht gewirkt haben. Die Beamten sollen unmittelbaren Zwang angewandt haben und dabei habe sich der Gefangene verletzt. Das kann man glauben oder nicht. Aufgrund meiner Erfahrungen in den nächsten Tagen glaube ich es nicht. Alle Mitgefangenen meiner Zugangszelle sind jedenfalls stark beeindruckt und wohl deshalb verläuft die weitere Nacht ruhig...


 

Antragsformular


Tagebuch einer Gefangenschaft: Haftantritt am Mittwoch, den 18. Mai 2016, in die JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - in den angeblich "offenen Vollzug"

http://krumme13.org/text.php?id=1215&s=read

geschrieben am 10.12.2016
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Autor K13online
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