„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 5. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 5. Tag, Sonntag, den 22. Mai 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

Das Wecken im Revierbau auf Zelle 301 findet erst um 7 Uhr statt. Mein "Lebensretter" von gestern hat heute Frühdienst: "Guten Morgen - Alles ist gut". Diesen morgentlichen Gruss darf man ganz persönlich nehmen, denn es befinden sich auf dieser Revierzelle nur Roland und ich. Es gibt eine abgetrennte Nische mit Waschbecken und warmen Wasser. Die Toilette befindet sich in einem extra Raum. Es gibt eine moderne Schrankwand für drei Gefangene. Die drei Betten sind im Raum verteilt. Es gibt einen Esstisch mit drei Stühlen. An der Wand ist der TV angebracht. Jedoch wird die TV-Miete im Monat 16,40 Euro plus 1,00 Strompauschale kosten, die vom Hausgeld bzw. SG1 bezahlt werden muss. Da wir zwei Personen auf der Zelle sind jeder die Hälfte. Die Miete für diesen Monat ist jedoch schon bezahlt. Die Zelle hat zwei große Fenster auf Augenhöhe und man schaut auf die Sportanlage(Fußball) & auf die Felder des Bauernhofes oder zum Gebäude, wo Beamte Ihre Dienstzimmer haben. Beide Fenster können weit geöffnet werden. Das wird zum Lüften bei der kommenden Hitzwelle sehr wichtig sein. Im Raum befindet sich auch ein Wasserkocher für Kaffee/Tee. Roland ist Raucher, obwohl im ganzen Revierbau offiziell nicht geraucht werden darf. Für die Einhaltung der Hygiene-Vorschriften im ganzen Haus ist der Revier-Schänzer zuständig. Er heißt "Manu" und zwischen Ihm und Roland bestehen schon erhebliche Differenzen wegen dem Rauchen etc.... Weil auf den Zellen nicht geraucht werden darf, kann das Bad zum Rauchen genutzt werden.

Roland, Messel und Nanu sind schon eine Weile im Knast. Es gibt also sehr viel an Gesprächsstoff. Ich beantrage erneut ein Schachspiel & ein Vorhängeschloss. Der Verwaltungs-Schänzer Messel versorgt uns mit Tabak, denn wir nehmen das Rauchverbot nicht so besonders ernst. Roland soll am morgigen Montag seinen 1. Ausgang bekommen. Ein Ausgang bedeutet, dass er die JVA für ein paar Stunden verlassen kann und natürlich wieder zurück kommen muss. Weil Roland diese Vollzugslockerungen hat profitiere auch ich davon. Der Revierbau hat erst am Nachmittag Hofgang, aber ich werde heute und auch die nächsten Tage nicht daran teilnehmen. Der Revierbau bietet ausreichend Möglichkeiten an Bewegung. Beim Hofgang des Zuganges vom Schlossbau schaue ich vom Fenster auf dem Flur des Revierbaues in den Hof. Den Redelsführer "Andi" kann ich nicht sehen. Noch zwei Mal kommt mein Lebensretter kurz auf die Zelle 301 und schaut nach, ob alles in Ordnung ist. Roland und ich sagen; Alles Okay!

Die Ausgabe des Mittagessens läuft im Revierbau völlig anders ab. Der Verwaltungsschänzer bringt uns vier Gefangene das Essen direkt aus der Küche. An einem Tisch im Flur wird das Essen ausgegeben. Es wird jeden Tag zu Mittag ausreichend Essen für uns vorhanden sein. Sonderwünsche werden besorgt. Roland und ich essen natürlich am Tisch zusammen. Entlich habe ich mit vernünftigen Gefangenen zu tun. Für das Schreiben von Briefen nach "Draußen" gibt es einen kleinen Roll-Tisch, der vor das Bett gezogen werden kann. Beim Abendessen sitzen wir zu Dritt am Tisch und führen interessante Unterhaltungen. Messel ist ein guter Schachspieler, und er gewinnt leider andauernd. Am Abend schauen wir TV. Der Verwaltungs-Schänzer Messel wird jeden Tag nach seiner Arbeit zu uns Beiden auf die Zelle kommen. Denn die Zellentüren zum Flur und damit zum Kochraum, Schänzerzelle und Bad/Dusche bleiben auch in der Nacht offen. Nur die Tür vom Flur über die Treppe nach unten ins Krankenrevier(Ärzte etc.) wird um ca. 22 Uhr verschlossen. Der Revierbau ist nicht nur sicher, sondern auch Tag und Nacht ruhig. Von den anderen Gefangenen bekommen wir vier nichts mit. Aber ich bin über den Schänzer Messel bestens informiert, was in der JVA abgeht. Fortan sitze ich an der Quelle der Information. Deshalb werde ich hier in meinem Tagebuch auch nicht alles verraten. Ganz private und persönliche Angelegenheiten der drei anderen Gefangenen im Revierbau bleiben bei mir.

Um ca. 23 Uhr ist Nachtruhe. Im wahrsten Sinne des Wortes...

Tagebuch einer Gefangenschaft: 4. Tag, Samstag, den 21. Mai 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

http://krumme13.org/text.php?id=1218&s=read

 

geschrieben am 15.12.2016
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Autor K13online
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