"Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende Beides verlieren!" - B.FRANKLIN
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 8. - 10. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 8. Tag, Mittwoch, den 25. Mai, 9. Tag, Donnerstag, den 26. Mai und 10. Tag, Freitag, den 27. Mai 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

8. Tag, Mittwoch, den 25. Mai 2016

Der Tagesablauf fängt an, monoton und langweilig zu werden. Alles konzentriert sich nun auf den kommenden Einkauf, der am Dienstag, den 31. Mai stattfinden wird. Messel hilft mir, den Bestellschein mit den Artikelnummern auszufüllen, der am morgigen Donnerstag abgegeben werden muss. Die JVA Kislau und auch die Hauptanstalt in Bruchsal sowie weitere JVAs werden von der Firma Massak beliefert: http://www.massak.de/ Man kann alle gängigen Lebens- und Genußmittel einkaufen. Die Preise sind nach meiner Ansicht nicht höher als "Draußen", auch wenn von einigen Gefangenen das Gegenteil behauptet wird. Jeder Gefangene kann von seinem Sondergeld 1(SG1) im Wert von 62,50 Euro im Monat einkaufen. Das SG1 ist das Geld, was von "Draußen" auf das JVA-Konto des Gefangenen überwiesen wurde. Hat der Gefangene im Vormonat gearbeitet, dann erhält er den Arbeitslohn als Hausgeld(HG), wofür er zusätzlich einkaufen kann. Einmalig gibt es den Zugangseinkauf, wofür auch das mitgebrachte Bargeld verwendet werden kann. Mir stehen also für den einmaligen Zugangseinkauf insgesamt 142,50 Euro(80 + 62,50) zur Verfügung. Das reicht aus. In den Folgemonaten wird mit einer Ausnahme immer das SG1 von Freunden "Draußen" überwiesen werden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmals und herzlich bedanken.

Roland bekommt Besuch von seiner Freundin, die Ihm natürlich auch die zulässigen zwei Päckchen Tabak mitbringt. Wir teilen brüderlich. Auch heute werden mir zwei Briefe von Freunden ausgehändigt. Mehrere Briefe lasse ich von Messel in den Briefkasten werfen. Am Abend kommt Messel wieder auf unsere Zelle, und wir spielen Schach. So neigt sich der Tag dem Ende...


 

9. Tag, Donnerstag, den 26. Mai 2016

Der heutige Donnerstag ist Frohenleichnam und damit ein Feiertag in Baden-Württemberg. Es ist schon ein schöner Sommertag und es gibt auf Zelle 301 sogar ein Frühstück. Eine Frühstücks-Ausgabe findet an jedem Morgen aber nicht statt, sondern man bekommt das Brot bereits bei der Ausgabe am Vorabend. Alle drei Wochen wird das Frühstück ausgehändigt. Man hat die Wahl zwischen zwei Marmeladen-Becher, ein Schoko-Becher oder Müsli. Eine solch dürftige Mahlzeit kann man natürlich nicht als Frühstück bezeichnen. Insgesamt muss zusätzlich eingekauft werden, um halbwegs satt zu werden. Dies trifft jedoch nicht für meine Zeit im Revierbau zu, denn dort wurde alles Fehlende von den zwei Schänzern besorgt. Auch das Tauschen mit meinen vielen Briefmarken war problemlos möglich. Mir geht es gut.

Mit Roland unterhalte ich mich über die wohl bald anstehende Zugangskonferenz. Jedoch werde ich keine Zugangskonferenz haben, weil ich zu den Kurz-Zeit-Gefangenen gehöre. Eine solche Konferenz ist erst ab einer Freiheitstrafe von über einem Jahr vorgesehen. Demnach werde ich auch keinen Vollzugsplan bekommen. Das bedeutet auch, dass ich Vollzugslockerungen beantragen muss. Einen solchen Antrag werde ich aber nicht stellen, denn die StVK wird schon die 2/3 Strafe ablehnen, die nicht beantragt werden muss, sondern eine Prüfung findet automatisch statt.

Roland will mich bei möglichen Angriffen während des Hofganges beschützen. Er bietet sich praktisch als persönlicher Leibwächter an. Das findet er irgendwie ganz lustig. Ich erkläre Ihm, dass wir Beide so nicht zum Hofgang gehen können. Bin ein Gegner von körperlicher Gewalt. Ein solches Auftreten im Hof würde meine Angreifer unnötig provozieren. Deshalb werde ich und sollten wir darauf verzichten. Weil auch Roland nicht viele Freunde unter den Gefangenen hat wird auch er nicht am Hofgang teilnehmen. Wir bleiben gemeinsam im Revierbau, wo die Haftbedingungen freizügig und akzeptabel sind. Am Abend gibt es wieder ein Festmahl von seinem Einkauf während des Ausganges. SUPER! 


 

10. Tag, Freitag, den 27. Mai 2016

Am Morgen bekomme ich meine Medikamente für eine Woche von der Beamtin im Revierbau ausgehändigt. Frau W. ist immer sehr nett zu mir und es gibt keinen Grund zur Beschwerde. Sie ist auch Hygiene-Beauftragte des Reviers. Aus diesem Grund schaut Sie ab und zu auf der Zelle 301 vorbei. Frau W. hat eine ganz empfindliche Nase. Sie richt sofort, wenn auf der Zelle geraucht wurde. Das hat schon vor meiner Zeit zu Differenzen zwischen Roland und Ihr geführt. Deshalb hat Roland eine Abneigung gegen Frau W. entwickelt. Dem kann und werde ich mich jedoch nicht anschließen. Natürlich hat Sie davon Kenntnis, was im Schlossbau mit mir geschehen ist. Sie wird mich bestmöglich vor diesen agressiven Gefangenen schützen.

Um 9:15 Uhr kommt der Vertreter des Sozialarbeiters auf meine Zelle 301. Ich sage Ihm, dass alle sozialen Angelegenheiten von mir selbst schon erledigt wurden bzw. erledigt werden. Mir war von Anfang aufgefallen, dass Roland immer sehr aufgeregt war. Ich hatte mir dabei aber nicht viel gedacht, denn er war immer auf meiner Seite. Heute steckt mir Messel, dass Roland ADHS hat: http://www.ads-portal.de/ Das war also der Grund, warum er in den Revierbau gekommen war. Er konnte wegen seinem ADHS mit den anderen Gefangenen nicht klarkommen. Unterhaltungen mit Ihm sind wirklich sehr anstrengend. Im nun Wissen über seine ADHS wird die Kommunikation zwischen uns Beiden aber weiterhin klappen. Einen erwachsenen ADHS-Betroffenen kannte ich bisher noch nicht, sondern davon hatte ich lediglich bei Kindern gehört. Ich lerne bei unseren vielen Unterhaltungen am Tag eine Menge hinzu.

Am Abend bringt Messel bei seinem täglichen Besuch eine Dose Kaffee mit auf unsere Zelle. Ich trinke gleich drei Tassen - und merke nicht, dass der Kaffee ziemlich stark war. Mir wird vor dem Einschlafen richtig schwindelig, denn mein ohnehin angeschlagener Kreislauf spielt verrückt. Erst in der Nacht fährt der Kreislauf wieder auf Normal runter, und ich habe einen ruhigen Schlaf....


Tagebuch einer Gefangenschaft: 7. Tag, Dienstag, den 24. Mai 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

http://krumme13.org/text.php?id=1221&s=read

geschrieben am 19.12.2016
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Autor K13online
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