„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 20. - 22. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 20. Tag, Montag, den 6. Juni 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

Am Morgen gebe ich Messel drei verschlossene Brief mit, die ER für mich in den Briefkasten im Schlossbau einwirft. In der Werkstatt U5 bekommen wir eine neue Lieferung von der Firma "Tinti" mit anderen Artikeln zum Verpacken. Bei der Frühstücksausgabe nennt mich der Gefangene schon wieder "Kifi" und läßt seine Abneigung gegen meine Person an wenig Brot & Wurst aus. Nochmals ignoriere ich seine Beleidigung. Nehme mir aber vor, beim nächsten Mal zu reagieren.

Vom gestrigen Suizid eines Gefangenen, der in U5 gearbeitet hat, wird unter den anderen jetzt nur noch sechs Gefangenen kein Wort gesprochen. Die Bediensteten hüllen sich erst Recht in Schweigen. Das Knastleben geht einfach weiter. Offentlichtlich wird der Verstorbene aus dem Schlossbau in den dortigen Zellen nicht vermisst. Es wird bald ein neuer Gefangener kommen, der den Platz des Toten einnehmen wird. In der Pause kommt der Anstaltspfarrer kurz vorbei und sagt "Hallo". Auch ER spricht nicht über den Suizid auf Zelle 110.

In der Mittagspause wechsele ich meine Arbeitkleidung, denn ist heute sehr heiß draußen und in der Werkstatt kaum auszuhalten. Der Vertreter des Werkstattleiters sagt um 15 Uhr beim Feierabend tatsächlich: Danke für die gute Arbeitsleistung!!! Um 16 Uhr spielen auf dem Sportplatz wieder einige Gefangene Fußball. Ich schaue aus dem offenen Fenster zu. Am Abend kommt wieder Messel auf meine Zelle 301 und erzählt mir, dass der Gefangene von der Frühstücksausgabe "Ali" heißt. Im Kavaliersbau soll es einige 2-Bettzellen, mehrere 3-Bettzellen und viele 4-Bettzellen geben. Der Kavaliersbau liegt genau gegenüber der Werkstatt U5. Ich schreibe wieder mehrere Brief nach "Draußen" und schaue dann TV. Geraucht wird nur noch im Bad bei offenem Fenster. So neigt sich ein weiterer Tag dem Ende...

Tagebuch einer Gefangenschaft: 21. Tag, Dienstag, den 7. Juni 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

Heute wird es wieder ein sehr heißer Tag in der Werkstatt U5 werden. Zum Einen kommt die Hitze von der Sonne und zum Anderen stellt mich ein Mitgefangener aus dem Schlossbau mit dem Namen "Oliver" zur Rede. Er erzählt mir, dass Er einen 15-jährigen Sohn hat. Wenn den jemand anfassen würde, den würde er totschlagen. Ich erkläre Ihm, dass ich nicht wegen "sexuellen Missbrauch" hier inhaftiert bin. Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen aber nicht bereit bin, über dieses Thema weiter zu diskutieren. Wir wechseln das Thema. Für den toten Gefangenen ist ein neuer Gefangener gekommen, der ziemlich jung aussieht und sich auch jugendlich verhält.

In einer Pause kommt der Zugangs-Gefangene & Redelsführer aus der damaligen Zelle 118 "Andi" zur Werkstatt herüber und hetzt andere Gefangene gegen mich auf. Er arbeitet jetzt in einem andern U-Betrieb und seine Werkstatt liegt im Kavaliersbau. Der Werkstattleiter warnt mich. Nach der Arbeit liegen die Gefangenen im Hof des Schlossbaues und sonnen sich. An diesem "Vergnügen" werde ich die gesamte Zeit in der JVA Kislau nicht teilnehmen können. Denn beim Hofgang der Arbeiter sind keine JVA-Beamten anwesend. Damit wäre ich nicht vor Angriffen geschützt. Ich kann den Revierbau während des Hofganges nicht verlassen, sondern nur zuschauen, wie sich die Mitgefangenen vergnügen. Am Abend kommt Messel wieder kurz vorbei. Danach schaue ich wieder alleine TV auf meiner Zelle bis die Müdigkeit mich erreicht...

Tagebuch einer Gefangenschaft: 22. Tag, Mittwoch, den 8. Juni 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

Bei der Frühstücksausgabe beschimpft mich der Gefangene "Ali" nicht nur, sondern zeigt mir diesmal sogar das Zeichen "Kopf ab" mit der Hand. Nun ist das Maß aber wirklich voll und sogar übergelaufen. Nach Rücksprache mit dem Gefangenen-Vorarbeiter "Alex" und dem obigen  "Oliver" mache ich Meldung beim stellvertretenen Werkstattleiter. Das Gespräch verläuft aus meiner Sicht gut. Erst in Freiheit werde ich erfahren, das diese Meldung überhaupt nicht aktenkundig gemacht wurde. Es wurde aber sofort reagiert und dieser "Ali" wurde umgehend von der Frühstücksausgabe abgezogen. Am morgigen Donnerstag wird der Gefangene "Michael" aus unserer Werkstatt das Frühstück für uns ausgehen. Damit ist dieses Problem zu aller Zufriedenheit gelöst. Allerdings hatte dieser "Ali" zuvor áuch schon andere Gefangene beleidigt gehabt. Wohl nur deshalb haben sich die anderen Gefangenen in der Werkstatt auf meine Seite geschlagen. Im Prinzip hab ich meine Meldung auch für die anderen Gefangenen in der Werkstatt gleich mit gemacht.

Mit dem "Oliver" tausche ich Briefmarken für eine Dose Loyner-Wurst. Der Briefmarkentausch funktioniert leider nicht so, wie ich mir das gedacht habe. Die Marken sind zwar Zahlungsmittel, aber man muss sehr teuer für Lebensmittel tauschen. Briefmarken werde ich fast immer genug haben, weil in jedem Brief an mich mindestens drei Marken beiliegen. Manchmal hat der Beamte für die Postausgabe sogar bis zu 10 geschickte Marken durchgehen lassen. Es gab wegen dem Postein- und Ausgang während der gesamten Zeit keinerlei Probleme. Am Nachmittag gehen alle Gefangene aus der Werkstatt zur Zahlstelle, um die Kontoauszüge abzuholen und sich das Bargeld für den kommenden Einkauf auszahlen zu lassen.

Nach Feierabend erhalte ich meine beantragte Sportkarte, die ich jedoch aus bekannten Gründen nicht nutzen kann. Der Revierleiter bringt mir die schriftliche Bestätigung für meinen 1. Besucher "Erwin". Auch mein Besuchtsantrag von "Andreas" wurde genehmigt. Ich sehe den Redelsführer "Andi" im Revierbau, wie er versucht, einem Sanitäter eine Hautflechte vorzutäuschen. Bei solchen Hautflechten besteht immer die Gefahr der Ansteckung. Das hätte zur Folge, dass ER in meine Zelle im Revierbau verlegt wird. So blöd waren die Sanitäter nun doch nicht, und er musste wieder brav in seine Zelle zurück. Am Nachmittag schaue ich wieder durch das Fenster mit Gitter auf den Sportplatz. Ein Gefangener aus der Zugangszelle schießt einen Ball "ganz ausversehen" gegen mein Zellenfenster. Plötzlich taucht eine Beamtin auf und rügt den "Ball-Täter" ganz deutlich. Ich vermute, dass der Revierschänzer "Manu" die Beamtin gerufen hat, denn auch beim Fußballspielen sind keine Beamten dabei, die Aufsicht haben. Alle Gefangenen, die den Zugang verlassen haben und zur Arbeit gehen, befinden sich im sogenannten "offenen" Vollzug. Das hört sich auf den 1. Blick gut an, aber hat für mich den unvermeidichen Nachteil, dass nicht für meine Sicherheit gesorgt werden kann.

Nun sind auch noch alle meine Kugelschreiber leer geschrieben. Muss also wieder mit Briefmarken tauschen. Da bleibt nur der abendliche TV und der Schlaf....


Tagebuch einer Gefangenschaft: 19. Tag, Sonntag, den 5. Juni 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

http://krumme13.org/text.php?id=1229&s=read

geschrieben am 21.01.2017
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Autor K13online
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