"Ich fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten" - Theodor Adorno
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 23. - 25. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 23. Tag, Donnerstag, den 9. Juni 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

Heute ist wieder ein schöner und sonniger Tag. Bei der Arbeit in U5 gibt es keine Vorkommnisse und alles ist ruhig. Der Gesprächsstoff unter den Gefangenen hält sich in Grenzen. Meist gelanglose Inhalte. Der Vorarbeiter "Alex" versucht zwanghaft irgend welche dummen Witze zu machen. Post erhalte ich heute ausnahmsweise mal nicht. Ich tausche mit dem Gefangenen "Oliver" wieder Briefmarken für zwei Kugelschreiber. Mein Minenverbrauch ist ziemlich hoch. Der BLT fragt mich nach dem Mietvertrag für den TV aus meiner Zelle 301. Dieser liegt noch immer beim Revierleiter herum. Ich unterschreiben und bilde mir ein, dass ich damit ein Stück weiter gekommen bin, auf dieser sicheren Zelle bis Haftende bleiben zu können. Es wird sich als ein Irrtum herausstellen. Der Gefangene "Harald" verlässt den U5 Betrieb und wechselt zu U6. Der Vorarbeiter hatte Ihn zur Arbeit angetrieben und deshalb hat er sich "versetzen" lassen. Es wird also bald wieder ein neuer Arbeiter kommen. Für mich ist ein solcher Wechsel immer mit der Frage verbunden, was das für ein Gefangener ist. Wird es ein guter oder böser Mensch sein. Der ziemlich jugendlich aussehende Gefangene nennt sich "Dennis". Eigentlich ein ganz netter "Junge". Wie ich nach Feierabend auf meine Zelle komme stelle ich fest, dass ein Techniker den TV an der Wand repariert hat. Die TV-Geräte sind übrigens am Gehäuse völlig durchsichtig, damit niemand damit Unfug veranstalten kann. So neigt sich der Tag wieder dem Ende...

Tagebuch einer Gefangenschaft: 24. Tag, Freitag, den 10. Juni 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

Auch am heutigen Freitag gibt es nicht viel zu berichten aus meinem Tagebuch. Schreibe wieder Briefe nach "Draußen". Das Reinigen von Waschbecken und Toilette ist angesagt. Meine mitgebrachte private Bettwäsche wird von der Anstalt nicht gewaschen. Ein Austausch von privater Bettwäsche ist nur über einen Besuch möglich. Der Besuch muss also neue Wäsche mitbringen und die alte wieder mitnehmen. Das wird bei mir nicht funktionieren, deshalb hole ich mir von der Kammer Anstaltsbettwäsche. Der Verwaltungs-Schänzer "Messel" kommt schon einige Tage nicht mehr auf meine Zelle. So schaue ich am Abend wieder alleine TV - Fußball. Alles ziemlich langweilig hier. 

Tagebuch einer Gefangenschaft: 25. Tag, Samstag, den 11. Juni 2016, in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"

Samstags wird natürlich nicht gearbeitet. Der Revier-Schänzer "Manu" und ich reinigen zeitgleich unsere Zellen. Duschen ist angesagt. Ich kann im Revierbau duschen gehen so oft ich will und wann ich will. Am Nachmittag gehe ich wieder alleine zum Schlossbau und schaue ans schwarze Brett, ob ich Post bekommen habe. Nein. Natürlich wurde ich wieder von einem unbekannten Gefangenen dumm angepöbelt. In der Haustür im Revierbau liegt wieder diese Fußmatte und damit ist die Tür offen. Das gefällt mir überhaupt nicht.

Komplettes Outing als pädophiler Aktivist/Journalist von K13online gegenüber "Messel"

Über diesen Themenkomplett hatte ich im Revierbau bisher noch kein einziges Wort verloren. Das Wissen der zwei Schänzer beschränkt sich also nur auf die Gerüchte von den Gefangenen im Schlossbau. Und DAS ist völliges Unwissen und falsch. "Messel" hatte mir geraten, dass ich jeden Vorfall sofort melden soll, damit meine Anwesenheit im Revierbau weiterhin gerechtfertig ist. Andererseits kann ich natürlich nicht wegen jeder Kleinigkeit sofort zu einem Beamten rennen. Etwas muss ich schon aushalten können. In den letzten Wochen habe ich zu "Messel" etwas Vertrauen aufbauen können. Ich entschließe mich, während wir Beide im Bad sitzen und mal wieder eine Rauen, mich Ihm gegenüber vollständig zu outen. Ich erzähle "Messel" etwas über meine journalistische Tätigkeit auf meinen Webseiten K13online. Etwas über mein langjähriges Gerichtsverfahren seit 2009 bis zur Beschwerde beim BVerfG. Von meinen TV-Auftritten zum Pädophilie-Thema. Von den politischen Zielen hinsichtlich der §§ 176 und 184 ff StGB etc... Er hört aufmerksam zu. Er meint, ich soll mich hier nicht so verstecken. Das macht mir natürlich wieder etwas Mut. Er erzählt mir von einem Fall, wo es um Manga-Mädchen geht. Die Unterhaltung mit "Messel" verläuft sachlich und ohne ein böses Wort. Ich habe den Eindruck, dass Er mich versteht. Dennoch bitte ich Ihn, wegen der Vorfälle im Schlossbau, nicht mit anderen Gefangenen über unsere Unterhaltung zu sprechen. Ich will keine Diskussion zu diesem Thema mehr in der gesamten JVA Kislau haben. "Messel" kennt wegen seiner Schänzer-Tätigkeit fast alle Gefangene im Schlossbau. Ebenso hat er gute Kontakte zu den Beamten. Zum Schluss der Unterhaltung sage ich Ihm, dass wenn ER aus meiner Sicht Gleichgesinnte in Kislau kennen sollte, dass diese sich gerne an mich wenden können. Wenn ein Gefangener das weiß, dann ist es "Messel". Er ist kein Plappermaul und kann brisante Dinge für sich behalten. Er weiß viele Dinge, die andere Gefangene niemals erfahren werden. In den nächsten Tage werde ich es merken, ob er mein Vertrauen verdient hat....


Tagebuch einer Gefangenschaft: 20. bis 22. Tag in der JVA Bruchsal - Außenstelle Kislau - im angeblich "offenen Vollzug"  

http://krumme13.org/text.php?id=1230&s=read

geschrieben am 02.02.2017
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Autor K13online
Seiten: 1
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