"In einer Welt von universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt" - GOERGE ORWELL
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 52. + 53. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 52. Tag, Freitag, den 8. Juli 2016, in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Mein morgentlicher Zellenausflug führt mich wieder zum gelben Briefkasten auf der 1. Ebene des 4. Flügels. Auf dem Flur stehen mehrere Wäschekörbe für die Privatkleidung der Gefangenen. Um meine Kleidung dort zum Waschen in die Anstaltswäscherei einzuwerfen, benötige ich allerdings ein Netz, was ich noch nicht habe. Die Privatwäsche kann in diese Körbe im Zeitraum von Donnerstag ab 15 Uhr bis Freitag um 6:30 Uhr eingelegt werden. Die fertig gewaschene Privatkleidung kann dann am Freitag ab 15 Uhr wieder abgeholt werden. Weil ich NUR meine private Kleidung im Knast trage ist ein solches Netz also sehr wichtig für mich. Ich werde mir ein solches Netz von dem Gefangenen "Peter K." am Sonntag bis Endstrafentermin ausleihen.

Heute wird es besonders heiß in meiner Zelle 4226 werden. Die Sonne & die Hitze prallt voll in meinen Haftraum und staut sich darin wie in einer Sauna. Mit meinem großen Badetuch vor dem Zellenfenster versuche ich etwas Hitze abzuwenden. In der Regel ist mein Fenster immer geöffnet, jedoch muss ich es jetzt um die Mittagszeit verschließen. Meine Erkältung und meine Gliederschmerzen sind wieder da. "Draußen" hatte ich bis Haftantritt regelmäßig am AOK-Rückenprogramm mit MTT-Geräten teilgenommen. Alternativ zum Knast kann ich mich hier nur auf mein Bett legen und die AOK-Bodenübungen machen. Weil dies aber nicht ausreicht, stelle ich einen Antrag(Rapportzettel) für den Kraftsport im Kraftraum der JVA.

(Das Bild ist eine optische Täuschung - später mehr dazu) 

Bis zur nächsten Haftraumkontrolle um 11 Uhr liege ich wieder einmal im Bett, höre SWR4-Radio und schlafe. Am Nachmittag um 14 Uhr eröffnet mir ein Beamter die mündliche Antwort zu meinem Antrag auf Arbeit: Ich sei erst kurze Zeit hier, es sei kein Arbeitsplatz frei, und ich stehe auf der Warteliste. Setze meine Rückengymnastik im Bett fort. Nach dem täglichen Aufschluss um 15 Uhr gehe ich zum Duschen. Bei der Hitze eine Wohltat. Wohl vor lauter Vergnügen mache ich eine unbedachte Bewegung und schon habe ich mir einen Hexenschuss eingefangen. Die Schmerzen setzen sofort ein. Auf meiner Zelle habe ich noch eine Schmerztablette, lege mich wieder ins Bett, aber die Schmerzen lassen nicht wirklich nach. So quäle ich mich durch den Abend und die Nacht. In der Hoffnung, dass die Schmerzen von allein wieder weg gehen. Das war leider ein Irrtum...

Tagebuch einer Gefangenschaft: 53. Tag, Samstag, den 9. Juli 2016, in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Bei fast schlafloser Nacht mit Schmerzen vom Hexenschuss wird es heute noch heißer werden. Erst am morgigen Sonntag soll es ein Gewitter und damit Abkühlung geben. Die regelmäßige Zellenreinigung am Samstag muss ich heute verschieben. Beim Aufschluss um 7:30 Uhr schleppe ich mich zum Dienstzimmer und melde meinen Hexenschuss dem Beamten. Kurze Zeit später erhalte ich Tabletten auf meine Zelle gebracht. Am Nachmittag muss ich nochmals zum Dienstzimmer wegen weiterer Tabletten gehen. Ich soll um 20 Uhr die Rufanlage betätigen, denn dann beginnt der Nachtdienst der Beamten. Kurz danach kommt ein Sanitäter vom Krankenrevier an meine Zelle und reicht mir durch die Klappe der Zellentür weitere Tabletten für die Nacht rein. Am morgigen Sonntag werde ich in die Krankenabteilung/Revier gehen müssen...


Tagebuch einer Gefangenschaft: 51. Tag, Donnerstag, den 7. Juli 2016, in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

http://krumme13.org/text.php?id=1257&s=read

geschrieben am 16.03.2017
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Autor K13online
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