"Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?" - Ernst R. Hauschka
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 59. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 59. Tag, Freitag, den 15. Juli 2016, in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Bei Aufschluss um 6 Uhr bleibe ich heute mal im Bett liegen. Ich werde nix versäumen. Mein Radio-Gerät/TV läuft erst ab 8 Uhr. Gegen Mittag schlägt mal wieder jemand meine Zellentür zu. Bei der Ausgabe des Mittagessens muss der Beamte extra wieder aufschließen. Das nervt. Der Beamte übergibt mir den genehmigten Besuchsantrag für "Klaus G." zum 21. Juli 2017.

In der JVA Bruchsal laufen die Besuche wie folgt ab: Der Gefangene füllt einen Besuchantrag mit Name, Adresse und Geburtsdatum aus. Der Beamte für die Post und Besuche prüft diesen Antrag. Der Gefangene erhält die obige Besuchgenehmigung ausgehängt. Er muss dann den Besucher per Telefon oder Briefpost darüber informieren, dass sein Besuch genehmigt wurde. Der Besucher ruft dann bei der JVA Bruchsal an und vereinbart mit der Besuchsabteilung einen genauen Termin. Dieser Termin wird dem Gefangenen dann mit dem obigen Formular mitgeteilt. Der Besuchstermin von "Klaus G." wird am 21. Juli 2016 stattfinden. Später mehr dazu...!

Um 15 Uhr hole ich meine gewaschene Privatkleidung aus den Körben auf der 1. Ebene ab. An dem blauen Netz steht nicht mein Name, sondern der Name von "Peter K.", der mir sein Netz bis Endstrafe geliehen hatte. Er braucht dieses Netz nicht, weil er nur Anstaltskleidung trägt. Ich hingegen trage NUR Privatkleidung. Danach gehe ich wieder allein zum Hofgang und drehe meine Runden. Dabei spricht mich erstmals ein Gefangener von einem anderen Flügel an, ob ich Lust hätte zum Schachspielen. Ich zögere und sage Ihm: Vielleicht beim nächsten Hofgang. Im Hof wird an mehreren Stellen Schach gespielt. Die Gefangenen haben sich entweder ein Schachspiel bei der JVA ausgeliehen oder besitzen ein eigenes Schachbrett. Die Langzeit-Gefangenen haben das Schachspiel in der JVA vom Eigengeld kaufen können. Es gibt sogar eine Freizeitgruppe, wo man u.a. auch Schach spielen kann. Ich werde daran jedoch nicht teilnehmen, weil mein diesbezüglicher Antrag abgelehnt werden wird. Als Grund wird mir von der Anstaltsjuristin genannt werden, dass ich möglicherweise meine offene Pädophilie nach "Draußen" tragen könnte bzw. es zu Problemen mit anderen Gefangenen kommt. Diese Freizeitgruppe wird nämlich von einer ehrenamtlichen Person von "Draußen" betreut.

Um 16 Uhr kommt wieder "Peter K." auf meine Zelle und bringt mir die SZ zum Lesen. Er bringt mir auch eine Dose Fisch vom Abendessen für mich mit. Das Abendbrot fällt fast immer ziemlich mager aus. Davon kann man einfach nicht wirklich statt werden. Erstmals gibt es eine Tomate dazu. Ich springe fast unter die Zellendecke vor Freude. Tomaten sind mein Lieblingsgemüse. "Peter K." und ich werde in Zukunft fast täglich Essen tauschen bzw. uns beiderseitig schenken. Ansonsten wäre ich sicherlich oft mit hungrigen Magen ins Bett gegangen. Brot gibt es hingegen im Überfluss. Wie sagt ein Sprichwort so schön: Im Knast bei Brot und Wasser! Davon sind wir in der JVA Bruchsal nicht all zu weit entfernt. In diesem Punkt muss deutliche Kritik erlaubt sein.

Nach dem Einschluss um heute wieder 16:45 Uhr höre ich SWR-Radio und mache meine AOK-Gymnastik auf dem Bett. Um 19:30 Uhr schaut eine Beamtin noch mal kurz in meine Zelle. Am Abend schaue ich wieder TV und werde sodann einschlafen...


Tagebuch einer Gefangenschaft: 56. Tag, Dienstag, den 12. Juli 2016 und 57. Tag, Mittwoch, den 13. Juli 2016 und 58. Tag, Donnerstag, den 14. Juli 2016  in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

http://krumme13.org/text.php?id=1260&s=read

geschrieben am 19.03.2017
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Autor K13online
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