„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 72. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 72. Tag, Donnerstag, den 28. Juli 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Den ganzen Morgen schaue ich Frühstücks-TV. Gleich nach dem Mittagsaufschluss hole ich mir vom Dienstzimmer einen Ordner zum Ausleihen von Büchern. Kurz vor der Ausgabe des Mittagessens haben sich vier Gefangene auf dem Gang meiner Zelle gegebenüber aufgestellt und schauen permanent in meine Zelle. Mein TV-Gerät schaltet sich andauern an und aus und lauter und leiser. Offensichtlich ist es mit jeder Fernbedienung anderer Gefangener möglich, mein TV-Gerät damit zu steuern. Ich ziehe meine Zellentür heran, damit den Schaulustigen die Sicht in meine Zelle versperrt wird. Während des Mittageinschlusses überlege ich, ob ich heute an der Veranstaltung in der Anstaltskirche teilnehmen soll oder nicht. Gegen 14 Uhr kommt ein Techniker auf meine Zelle und überprüft meine Sprechanlage/Notruf zum Dienstzimmer. Der heutigen Hofgang war okay. Um 16:15 Uhr wird mal wieder meine Zellentür von außen verschlossen. Diesmal ist jedoch "Peter K." gerade bei mir zu Besuch und wird mit mir eingeschlossen. "Peter K." betätigt die Notrufanlage und ruft einen Beamter herbei. Er ist sehr verärgert, schlägt gegen meine Zellentür und schreit laut herum. Ich beruhige Ihn bis der Beamte da ist und die Tür wieder aufschließt. Entschließe mich, eine Trotzhaltung einzunehmen und werde an der Veranstaltung mit dem Schänzer für die Mittagessenausgabe an der Veranstaltung teilnehmen. "Peter K." wird auch mitkommen, aber nur zu Anfang mit dabei sein.

Gegen 16:45 Uhr werden alle Teilnehmer am Concert abgeholt. Wir gehen in einem Treppenhaus ganz nach oben in die Anstaltskirche. Fast wie in einem richtigen Concert "draußen" findet eine Einlasskontrolle statt. Ich bin sehr positiv überrascht, wie groß und komfortabel die Anstaltskirche ausgestattet ist. Die Zuschauerränge sind aufgebaut wie in einem Hörsaal einer Universität. Der Schänzer, "Peter K." und ich setzen uns gleich in die 1. Reihe. Jeder Gefangene wird vom Dekan Herrn Holzer mit persönlichem Handschlag begrüßt. Der Schlagzeuger der Anstaltsband "in Faith inside" wird mir nach dem Concert auf meine Bitte hin das Plakat der Verstaltung schenken. Nach meiner Entlassung habe ich mit Ihm per Briefpost Kontakt aufgenommen und angefragt, ob ich das Plakat bei K13online einbauen darf. Nachdem ich Ihm mitgeteilt habe, dass es sich bei meiner Webseite um Pädophilie handelt, hat er sich als Pressesprecher der Band leider von den K13online-Positionen distanziert. Deshalb fehlen von dem Plakat die bildlichen Darstellungen in der Mitte des Plakates mit den vier Bandmitgliedern.

 

Die vierköpfige Band besteht aus zwei Gitarristen, einem Skyboarder und einem Schlagzeúger. Die Gefangenen haben alle Texte der Songs selbst geschrieben und komponiert. Die JVA Bruchsal bietet in der Freizeitgruppe A den Bandmitgliedern Möglichkeiten zum Proben an. Inzwischen existiert die Band in dieser Zusammensetzung jedoch nicht mehr, weil zwei Mitglieder bereits entlassen wurden. Die Stimmen des Sängers & Schlagzeugers können sich durchaus mit den bekannten Carstings-Shows bei RTL oder sat1 messen lassen. Die Band "in Faith inside" bekommt in der Anstaltskirche großen Beifall von den rund 50 Gefangenen. Auch sind mehrere JVA-Bedienstete mit dabei. Der Bandgründer & Schlagzeuger haben Internetpräsenzen bei Facebook & YouTube. Aus obigen Gründen wird auf eine Verlinkung verzichtet. Das Internet-Radio "bigFM" hat Interviews geführt: http://www.bigfm.de Mit Stand von heute 4. April 2017 stehe ich mit dem Schlagzeuger & Pressesprecher der Band noch in Verhandlungen, ob und in welcher Weise ich vielleicht doch noch berichten kann. Diese Veranstaltung/Concert war auf jeden Fall ein echtes Highlight während meiner Gefangenschaft gewesen. Eine von den Gefangenen geforderte Zugabe war um 18 Uhr leider nicht mehr möglich.

Der "normale" Tagesablauf in der JVA Bruchsal geht weiter. Um 18:30 Uhr gehe ich mal wieder zum Duschen. Dort treffe ich den Schänzer für die Ausgabe des Abendessens und bitte Ihn, doch dafür Sorge zu tragen, dass mich die anderen Gefangenen ganz einfach in Ruhe lassen sollen. Er erzählt mir von den Gerüchten, die um meine Person von anderen Gefangenen verbreitet werden. Ich soll Ihm mein Urteil zeigen, was ich natürlich kategorisch ablehne, zumal ich dieses sowieso nicht auf meiner Zelle habe. Kurz vor Einschluss kommt "Peter K." wieder auf meinen Haftraum und wir besprechen die heutigen Vorkommnisse. Ich unterhalte mich auch noch kurz mit dem Schlagzeuger über das Concert. Zum Schluss läd er mich auf seine Zelle ein. Ich werde mich mit Ihm zwar in den nächsten Wochen noch mehrmals kurz unterhalten, aber zu einem Outing meiner Person wird es nicht kommen. Er wird also bis zu meiner brieflichen Kontaktaufnahme nach meiner Entlassung nicht wissen, dass ich Inhaber einer pädophilen Webseite bin. Und DAS war wohl auch gut so.

Heute endet ein ziemlich erlebnisreicher Tag. Am Abend reflektiere ich alle Ereignisse und schreibe alles wieder fleißig in mein Tagebuch...


Tagebuch einer Gefangenschaft: 69. Tag, Montag, den 25. Juli 2016 und 70. Tag, Dienstag, den 26. Juli 2016 und 71. Tag, Mittwoch, den 27. Juli 2016  in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

http://krumme13.org/text.php?id=1266&s=read

geschrieben am 06.05.2017
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Autor K13online
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