"Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende Beides verlieren!" - B.FRANKLIN
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 73. - 75. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 73. Tag, Freitag, den 29. Juli 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Gleich nach dem Aufschluss um 6 Uhr bringe ich wieder meine gestern geschriebenen Briefe zum gelben Kasten auf der 1. Ebene. Bei der Rückkehr begegne ich den Schlagzeuger der Band, und wir grüßen uns freundlich. Er hat Arbeit in einem JVA-Betrieb. Damit dürfte er mit seiner Anstaltsband wohl täglich voll ausgelastet sein. Das halte ich für sehr wichtig, denn die Langweile alleine auf der Zelle ist schwerer auszuhalten. Bei der Ausgabe des Mittagsessens wird mir die von der Landesoberkasse verlangte Haftbescheinigung ausgehändigt, die ich gleich abschicke. Auch kommt "Peter K." wieder kurz bei mir vorbei. Wir sprechen über den Ablauf der Ausleihe von Büchern. In dem Buch-Katalog(Aktenordner) sind nur die Buchtitel & Autoren aufgeführt. Dies muss von mir deutlich kritisiert werden. Wie soll man sich ein Buch ausleihen, wenn man nichts über den Inhalt weiß? Das Ausleihen wird zum Glücksspiel. Jedes Buch hat lediglich eine Bestellnummer. Ich führe circa 10 Buchtitel auf und gebe den Rapportzettel im Dienstzimmer ab. Die Ausgabe der Bücher findet immer am Montag statt. Um 16 Uhr kommt wieder "Peter K." auf meine Zelle und leiht sich von mir das Buch zum StVollG aus, welches ich damals mit in die JVA genommen hatte. Einschluss ist heute wieder um 16:30 Uhr. Schreibe wieder Briefe an meine Freunde "draußen" und am Abend läuft im TV bei Sat1 "The Voice of Kids". Mit dieser Musik freut man sich auf die Nacht mit schönen Träumen...

Tagebuch einer Gefangenschaft: 74. Tag, Samstag, den 30. Juli 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Samstags ist immer das Reinigen der Zellen angesagt. Hole mir von einem Schänzer wieder zwei Päckchen Tee zum Frühstück. "Peter K." kommt wieder auf meine Zelle. Erhalte eine Urlaubskarte von "Andreas M. " aus Norwegen. Beim Hofgang lege ich mich wieder in die Sonne. Höre am Nachmittag wieder SWR4-Radio und gehe um 14:30 Uhr zum Duschen. Wandere über den Gang zur Zelle des Schänzers für das Abendessen, der gleichzeitig auch Sprecher der Gefangenenvertretung(GV) ist. An jeder Zelle ist ein Namensschild des Gefangenen angebracht. Die Namensschilder haben verschiedene Farben und jede Farbe hat eine Bedeutung. Ich habe ein blaues Schild und das bedeutet, dass ich keine Arbeit habe. Der Schänzer hat ein weißes Schild und das bedeutet, dass er Arbeit hat bzw. an einer Schulung teilnimmt. Gefangene, die ein rotes Schild haben, wurden sanktioniert. Gefangene, die ein gelbes Schild haben, wurden noch stärker sanktioniert. Ich notiere mir den Namen des Schänzers/GV. Dabei werde ich offenbar von anderen Gefangenen im Gang beobachtet. Denn kurze Zeit später kommt der GV/Schänzer vor meine Zelle und fragt mich, warum ich mir seinen Namen notiert habe. Da hat wohl jemand gepetzt. Kurz vor Einschluss bringt mir "Peter K." noch die Süddeutsche Zeitung zum Lesen. Am Abend, was für ein "Wunder", schaue ich wieder bis tief in die Nacht TV...

Tagebuch einer Gefangenschaft: 75. Tag, Sonntag, den 31. Juli 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Morgens fülle ich mal wieder einen Rapportzettel aus. Diesmal geht es um das SG1 für den Monat August. Stelle fest, dass ich mit einer Dose Tabak keine 10 Tage hinkommen werde. Um 10 Uhr kommt wieder "Peter K." auf meine Zelle zu Besuch. Wir sprechen kurz über seinen juristischen Fall. Weiter sprechen wir über Wikipedia, und ich erläutere Ihm, wie das funktioniert. In den Schulungsräumen im Keller der JVA stehen eine Vielzahl von Computern. Es werden Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten, die von den Gefangenen jedoch selbst bezahlt werden müssen. Rein theoretisch hätte auch ich mich dazu anmelden können, aber zum Einen habe ich dafür kein Geld und zum Anderen ist meine Haftzeit zu kurz, denn die Kurse laufen bereits bzw. beginnen zu spät. Auf jedem Computer ist eine Wikipedia-Version aus dem Jahre 2007 installiert. Natürlich gibt es keine Verbindung ins Internet. Im Jahre 2007 existiert bei Wikipedia schon ein Artikel zu "Krumme13" mit meiner Person. Das bedeutet logischerweise, dass alle Schulungsteilnehmer diesen Artikel dort finden können. Die aktuelle Version findet man über diesen Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Krumme_13 Auch der "Andreas" meiner Zelle oben gegenüber nimmt an einer PC-Schulung teil. Ich erzähle "Peter K." davon, dass es dort einen Artikel wegen meinem Journalismus & früheren Gefangenenhilfeverein gibt. In ein paar Tagen wird er in einen Schulungsraum gehen und danach suchen und auch etwas finden. Seit drei Tagen habe ich den Kislauer Zugangs-Gefangenen "Cemil" nicht mehr gesehen. Er wird alsbald Schul-Schänzer für die Schulungsräume werden. Davon bin ich aus obigen Gründen nicht besonders begeistert. Das TV-Schauen beendet einen weiteren Tag in Gefangenschaft...


Tagebuch einer Gefangenschaft: 72. Tag, Donnerstag, den 28. Juli 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

http://krumme13.org/text.php?id=1267&s=read

geschrieben am 06.05.2017
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Autor K13online
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