„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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Text - Tagebuch einer Gefangenschaft: 77. Tag

Tagebuch einer Gefangenschaft: 77. Tag, Dienstag, den 2. August 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

Früh um 6 Uhr lüfte ich meine Zelle mal wieder richtig durch. Mache einen kleinen Rundgang über die Gänge und Flügel und stelle fest, dass rund 80% der Gefangenen ein weißes Schild an der Zellentür haben. Diese haben also Arbeit und sind tagsüber nicht auf ihren Hafträumen. Wer A.T. auf dem Zellenamen steht hat: Arbeitstherapie. Sei nun 5 Wochen in Bruchsal stehe ich offenbar noch immer auf der Warteliste auf einen Arbeitsplatz. Um 10:30 Uhr ist wieder Haftraumkontrolle.

Um 11 Uhr kommt der stellvertretende BDL zu mir und erzählt, dass ich vom 4. Flügel auf den 2. Flügel umziehen soll. Ich soll von dort einer Arbeit zugeteilt werden. Davon weiß ich aber nichts. Am Nachmittag um 13:40 Uhr kommt der gleiche Beamte nochmals zu mir auf die Zelle. Er eröffnet mir, dass mein Antrag auf Teilnahme an der Spielgruppe von der Anstaltsjuristin abgelehnt wurde. Der Grund sind meine Ansichten zur Pädopilie. Es wird befürchtet, dass ich meine Positionen bei den Teilnehmern vertreten werde - und es deshalb zu Problemen mit den Mitgefangenen kommen könnte. Ich erkläre dem Beamten, dass ich mich in Bruchsal aufgrund der Ereignisse in Kislau keinem anderen Gefangenen gegenüber geoutet habe. Allerdings wären hier zwei Gefangene aus Kislau, die Gerüchte gegen meine Person verbreiten. Die Juristin hat über Google recherchiert und dort natürlich viele Suchergebnisse gefunden. Das Angebot in der Küche zu arbeiten wäre nur dann möglich, wenn ich dort keine Angriffe befürchten muss. Eigentlich war ich mit dem BDL darüber einig geworden, dass wir es versuchen wollen. In den nächsten Tagen wird sich die Sache allerdings als erledigt heraus stellen. Die Bedenken der JVA waren offenbar zu groß. Ich werde bis Strafende keine Arbeit mehr erhalten und damit jeden Tag alleine auf meiner Zelle herum hängen.

Beim Aufschluss um 15:15 Uhr muss ich wieder feststellen, dass jemand mein Namensschild von der Zellentür entfernt hat. Mache sofort auf dem Dienstzimmer eine Meldung und erhalte sogleich ein neuen Schild ausgedruckt. Ein Beamter auf dem Dienstzimmer macht den Vorschlag, dass ich gleich neben dem Dienstzimmer umziehen könnte, weil sich dann wohl kein Gefangener mehr traut, dass Schild zu klauen. Dazu wird es aber nicht kommen. Der Schänzer für die Ausgabe des Abendessens/Gefangenenvertreter sammelt mit Rapportzetteln unterschrieben für eine Beschwerde, aber kommt nicht zu mir damit. Zunächst denke ich, es würde um meine Person gehen. Später wird sich allerdings heraus stellen, dass es um den neuen Abendhof gegangen ist. Die Sammel-Beschwerde wird Erfolg haben: Die Zellentüren werden auch dann für zwei Stunden geöffnet, wenn man nicht am Abendhof teilnimmt. Das bedeutet auch für mich, dass mich "Peter K." in dieser Zeit besuchen, und auch ich im 4. Flügel spazieren gehen kann. Am Abend bringt mir "Peter K." seine alten Schnellhefter, Heftstreifen und Papier zum Schreiben vorbei. So endet der Tag wieder mit Briefeschreiben und TV schauen...


Tagebuch einer Gefangenschaft: 76. Tag, Montag, den 1. August 2016 in der JVA Bruchsal im geschlossenen Vollzug

http://krumme13.org/text.php?id=1272&s=read

geschrieben am 06.05.2017
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Autor K13online
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