"Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende Beides verlieren!" - B.FRANKLIN
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Text - K13online Prozessbericht(1): Kevin F.
K13online Prozessberichterstattung vom Landgericht Heilbronn: Ex-Kita Leiter Kevin F. wollte die Jungs nicht verraten und endschuldigt sich bei allen 30.01.2020

Verteidiger Rechtsanwalt Thomas Amann gegenüber dem SWR: Kevin F. wollte die beiden "Opfer" schützen und sie vor diesem Presserummel bewahren

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=4056 

Der Vorsitzende Richter Liebisch eröffnete um 9 Uhr den 2. Prozess gegen Kevin F. vor dem Landgericht in Heilbronn. Der Staatsanwalt verliest die Anklageschrift und listet 10 Sexualkontakte von Kevin F. mit zwei Jungen im Alter von 12 und 13 Jahren auf. Geschehen sind diese in den Jahren 2010 bis 2014. Zu keinen der Vorwürfe konnte der Staatsanwalt den genauen Tag/Zeit nachweisen. In allen angeklagten Fällen kam es im Schlafzimmer von Kevin F. - und einmal im Hotel des Europaparkes - zum beiderseitig gewollten Hand- und Oralverkehr( § 176b StGB) mit den beiden Jungs, jedoch zu unterschiedlichen Zeiten. Einen 11. Fall hat der Staatsanwalt gemäß § 177 StGB als Vergewaltigung angeklagt, weil Kevin F. den einen Jungen einmal ins Bett gezerrt haben soll. Ein Versuch eines Analverkehrs wurde abgebrochen. Der Richter stellte fest, dass es keine Verständigungsgespräche zwischen Anklage & Verteidigung gegeben hat.

Kevin F. macht eine Aussage zur Person und eine umfangreiche Aussage zur Sache. Er hat einen Bruder, der fünf Jahre älter ist als er. Er holt seine Mittlere Reife  nach und beginnt eine Ausbildung als Erzieher. Danach ist er in verschiedenen Kitas tätig. Kevin F. macht eine Weiterbildung zum Elternberater. Im Anschluss wird er Leiter einer Kita in Heilbronn. Nach dem "Kinderporno-Verfahren" im Jahre 2018 muss er für zwei Wochen außerhalb von Heilbronn wohnen, weil die Presse ständig vor der Tür steht. Er war durchgehend berufstätig bis zur damaligen Hausdurchsuchung. Vor dem Arbeitsgericht bekommt er teilweise Recht. Die fristlose Kündigung seines Arbeitsgebers tritt erst später in Kraft. Vor der U-Haft hatte er einen Kredit aufgenommen. Durch die Gerichtsverfahren hat Kevin F. inzwischen 30 bis 40 Tsd Euro Schulden angehäuft.

Nach der JVA Heilbronn war Kevin F. rund ein Jahr in der JVA Schwäbisch Hall. Dort musste er in einer Spezialabteilung in Schutzhaft genommen werden, weil er ständig Drohungen von Mitgefangenen ausgesetzt war. Zu tätlichen Übergriffen & Gewalt kam es jedoch nicht, weil er dort keinen Kontakt zu seinen Mithäftlingen hatte. In der aktuellen JVA, die hier zwar bekannt ist, aber nicht genannt wird, wurde eine Diagnostik durchgeführt. Nach den sechs Wochen hat Kevin F. eine Sozialtherapie begonnen. Diese schließt auch Psychotherapie und  Einzeltherapie mit ein. Die Dauer liegt bei ein bis eineinhalb Jahre. In seiner Jugend hatte er auch Canabis konsumiert, die aber nichts mit den Sexualkontakten mit den Jungs zu tun hat. Das erste Jahr sei für Ihn sehr schwer gewesen. Inzwischen hat er im Knast die Aufgabe eines Hausarbeiters bekommen.

Kevin F. ist sehr offen bei der Verhandlung und erzählt über seine frühere Arbeit. Er hatte ein Bücherkaffee gegründet und stand mit vielen Eltern und Kindern in regen und freundschaftlichen Kontakt. Auch hatte er Pressearbeitet für die Kita geleistet. Kevin F. bekommt regelmäßig von seiner Familie(Bruder, Mutter, Opa etc..) Besuch. Jedoch nicht von seinem Vater, der Ihn total ablehnt. Ebenso besuchen Ihn im Knast ehemalige Kollegen und vertraute Menschen aus der Gemeinde. Sexuelle Erlebnis in der Kindheit hatte er auch mit einem Mädchen. In seiner früheren JVA hatte er auch eine Freundschaft mit sexuellen Kontakt mit einem männlichen Mitgefangenen. Nach der Entlassung seines Freundes gab es eine 6-monatige Kontaktsperre, die jedoch inzwischen aufgehoben wurde. Beide telefonieren weiterhin miteinander. Auch mit ca. 18 Jahren hatte Kevin F. schon schwulen Sex mit einem Mann gehabt. Niemand in seinem Bekannten- und Freundeskreis wusste davon. Aus Scham & Angst hatte er alles verschwiegen und geheim gehalten.

Eine Schöffin fragt Kevin F., warum er es nicht jemanden aus der Familie erzählt hätte: Der Vater hätte es nicht verstanden. Er kommt auch nicht zu Besuch. Die Nebenklage stellt eine Frage nach dem Therapieziel. Seine Antwort: Keine Lebenslügen mehr, stehe jetzt zu meiner homosexuellen Pädophilie & Homophilie. Er will lernen damit umzugehen, damit keine Straftaten mehr passieren. Die Vergangenheit wird in der Therapie aufgearbeitet und er will nach seiner Entlassung ein neues Leben mit einem anderen Beruf beginnen. Er möchte in der jetzigen JVA schon mit der Ausbildung beginnen, z. B. Einzelhandelskaufmann.

Verteidiger Amann gibt zu den Vorwürfen in der Anklageschrift die folgende Erklärung ab: ALLE Sexualkontakte mit den beiden Jungen werden eingeräumt. Kevin F. ergänzt wie folgt: Ich endschuldigte mich dafür, dass ich im letzten Verfahren nicht die volle Wahrheit gesagt habe. Ich hatte Angst vor einer höheren Strafe. Ich wollte auch die Jungs nicht verraten. Ich wollte die Jungs vor dem Medienrummel schützen. Kevin F. ist bereit die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Allerdings sei es ein leichtes Spiel mit den Jungs gewesen, denn zu keinem Zeitpunkt gab einen Widerspruch von Jungs. Schließlich sind beide Jungs gerne zu Kevin F. gegangen. Die Freundschaft dauerte über viele Jahre und war sehr intensiv gewesen. Zum Vorwurf der einmaligen "Vergewaltigung" sagt Kevin F, dass er das "Zerren" so nicht wahrgenommen hat. Im Gegenteil, einer der Jungen habe sogar die Initiative ergriffen, um einen Analverkehr auszuprobieren. Der Junge fragte sogar nach einem Dildo. Er hätte es ablehnen müssen, dies wisse er heute, sagt Kevin F.

Man gewinnt bei der Aussage von Kevin F. den Eindruck, dass er sich gerade vor Gericht in einer Therapiestunde befindet. In seiner Kindheit merkte er, dass er sich nur zu Jungs hingezogen fühlt. Er hat große Sehnsucht nach einem Jungen. Mit 20 Jahren schaut er sich FKK-Fotos mit Jungs an. Interesse hat er nur an beiderseitigen Oralverkehr. Ihm wurde klar: Er hat ein Problem. Er verdrängt das Problem, weil er mit niemanden darüber sprechen kann. Mit Ausnahme der Jungs natürlich. Auch beim Kinderschutzbund hatte er Jungs kennengelernt. Seine Eltern waren damals beide Alkoholabhängig. Deswegen ist er ausgezogen und hat ein halbes Jahr bei den Eltern eines Jungen gewohnt. Er war mit den Kids auch in Zeltlagern gewesen. Die Jungs umschwärmen Ihn. Kevin F. war bei allen Eltern sehr beliebt gewesen. Er spricht auch das Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden" an. Dort sei aber nicht hingegangen, weil er befürchtet hat, dass KTW Ihm den Kontakt mit den Jungs verbieten würden.  

Als Zeugin macht eine KOK von der Abteilung Kapitaldelikte eine Aussage. In einem anderen Verfahren um die versuchte Tötung eines erwachsenen Menschen fällt auch der Name Kevin F. Die Polizeibeamtin wird aufmerksam und leitet die Chatinhalte der Geschädigten an die Abteilung Sexualdelikte weiter. In diesem Moment beginnen die weiteren Ermittlungen gegen Kevin F. wegen der zwei oben genannten Jungs. Die Jungs hatten demnach keine Anzeige erstattet. Bei den polizeilichen Vernehmungen waren Beide offenbar den Vernehmungsmethoden nicht gewachsen. Sie erzählten über ihre intime Freundschaft mit Kevin F. Der Justizapparat fing an zu arbeiten....

Auf die Aussagen der geladenen Zeugen(heute erwachsener Junge und deren Mutter) wurde nach Rücksprache mit alles Verfahrensbeteiligten verzichtet. Der 3. Zeuge war um 13 Uhr geladen worden. Daran haben wir nicht mehr teilgenommen. Der 1. Verhandlungstag endete um 11:20 Uhr.

geschrieben am 07.02.2020
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Autor K13online
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