„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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Text - Interview mit dem Heilpraktiker Wolfgang Wedler
Staatlich anerkannter Erzieher & Heilpraktiker für Psychotherapie Wolfgang Wedler(Heilzentrum Oststadt Hannover): Aufsatz zur Situation Pädophiler in Deutschland 11.06.2021

K13online Dieter Gieseking im Interview mit dem Therapeuten Wolfgang Wedler: "In persönlichen Gesprächen erlebe ich viel Unwissenheit, Vorurteile und Offenheit. Tatsächlich sind viele bereit, sich meine Positionen anzuhören und ihre Sicht zu verändern"

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=4499

 
K13online: Als staatlich anerkannter Erzieher und Heilpraktiker für Psychotherapie haben Sie sich auf den Schwerpunkt Pädophilie & Schwul spezialisiert. In einem Aufsatz vertreten Sie auf Ihren Webseiten Positionen, die dem heutigen Zeitgeist bzw. Mainstream widersprechen. Welche positiven und negative Reaktionen wurden bisher an Sie heran getragen?
 
Wedler: Es gab bisher nur eine negative Reaktion als Mail. Was seinen Grund wohl auch darin hat, dass meine Seite eher unbekannt ist. Mein Gesprächsangebot an die Absenderin wurde leider nicht angenommen. In persönlichen Gesprächen erlebe ich viel Unwissenheit, Vorurteile und Offenheit. Tatsächlich sind viele bereit, sich meine Positionen anzuhören und ihre Sicht zu verändern.
 
K13online: In Ihrem Aufsatz "Situation Pädophiler in Deutschland" kritisieren Sie auch das Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden/KTW".  Die Therapieangebote kämen eher einer Konversionstherapie nahe. Gab es zwischen Ihnen und den KTW-Therapeuten bereits einen Dialog - und wenn ja, mit welchem Ergebnis - und wenn nein, warum nicht?
 
Wedler: KTW habe ich angerufen, weil ich wissen wollte, was sie einem Menschen empfehlen, der sich nicht von seiner Puppe trennen kann und will. Es dauerte etwas, dann wurde mir die Pressesprecherin als Kontakt genannt. Die Aussage in Kurzform: Wir halten unsere Klienten an, sich an bestehende Gesetze zu halten. Möglicherweise wäre ein Haustier eine Option. Zur eigentlichen Problematik kam nichts. Sie würde mich aber gerne mit den Kollegen in Hannover vernetzen, die bräuchten immer Therapeuten. Ich habe ihr meine Webseite genannt und gesagt, dass ich der Arbeit von KTW sehr kritisch gegenüber bin. Wenn sich trotzdem jemand meldet, würde es mich freuen. Das war es dann.
 
K13online: Die internationale Klassifizierung ICD10(F65.4) weist die Pädophilie als Störung der Sexualpräferenz(Krankheit) aus. Die neue ICD11 wird zwar in der Praxis schon angewandt, aber tritt offiziell erst am 1. Januar 2022 in Kraft. Können Sie in der neuen Klassifizierung Verbesserungen für Pädophile erkennen?
 
Wedler: Nicht wirklich. Die Folgen der gesellschaftlichen Ächtung werden dem Betroffenen zugeschrieben. Das halte ich für falsch. Und es gilt immer noch: Du darfst es sein, aber jede Handlung hat Krankheitswert. Also auch, sich zu den Gedanken zu befriedigen. Pädophilie ist genauso wenig eine Krankheit wie Homosexualität oder Transsexualität.
 
K13online: In Ihrer beruflichen Praxis haben Sie auch mit Missbrauchsopfern sexualisierter Gewalt in der Kindheit zu tun. Die Reduzierung auf die Opferrolle halten Sie für zu kurz gegriffen. Welchen Eindruck haben Sie bei Ihrer kürzlichen Teilnahme am digitalen Symposium der Aufarbeitungskommission von der Opferseite bekommen?
 
Wedler: Es geht der Kommission nicht um echte Aufarbeitung. Es geht darum, eine vorgefertigte Sicht zu bestätigen. Schuldige im System auszumachen und Pädophile zu ächten. Das Problem der Opfer ist, dass ihnen das nicht helfen wird. Opfer zu sein ist keine Eigenschaft sondern das Ergebnis einer Situation. Ich muss diese aufarbeiten und verstehen. Opfer von sexualisierter Gewalt gewesen zu sein macht mich nicht zum Experten. Die Veranstaltung benutzt Opfer und deren Geschichten als Rechtfertigung für ihre einseitige Arbeit.
 
K13online: In Ihrem Aufsatz gehen Sie auch auf eine Bürgerumfrage in der Mikado-Studie aus dem Jahre 2015 ein. Dreiviertel der befragten Menschen wollen Pädophile eingesperrt oder sogar tot sehen. Auf welche Weise könnte aber das verbleibende Viertel dazu beitragen, dass die Pädophilen anerkannt und gesellschaftlich integriert werden?
 
Wedler: Die sind ja auch überwiegend nicht für Pädophile sondern haben eine liberalere Weltsicht. Das verbleibende Viertel wird deswegen von sich aus nicht aktiv werden. Nicht mal der Staat erachtet es für notwendig, Pädophilen gesetzlichen Schutz zu gewähren. Bspw. durch die Aufnahme in das AGG. Weiter weg von gesellschaftlicher Akzeptanz kann man eigentlich nicht sein. Leider habe ich kein Konzept, mit dem man liberale Menschen aktivieren könnte. Die Schwulenbewegung hat sich inzwischen ja auch von den Pädophilen losgesagt. Ein Impuls müsste wohl von Pädophilen ausgehen. Insgesamt eine sehr bedrückende Lage.
 
K13online: Die gesellschaftliche, politische, sexualwissenschaftliche und mediale Situation der Pädophilen kann schlechter kaum noch sein. Ein diesbezüglicher Paradigmenwechsel ist nicht in Sicht. Wie müsste primär die Pädophilenszene selbst agieren, um eine Verbesserung der Situation dieser sexuellen Minderheit zu erreichen?
 
Wedler: Gute Frage. Es ist absolut notwendig die Realitäten anzuerkennen. Das Mindeste wäre es, überall da die wenigen Akteure zu unterstützen, wo dies anonym möglich ist. Die Idee zu haben, es ist ja schon gut, wenn es keiner mitbekommt, ist fatalistisch. Die Entwicklung zeigt ja gerade jetzt, dass es für Einschränkungen und Strafen keine Grenzen gibt. Das hat schon genozide Züge. Dabei macht sich jeder mitschuldig, der nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas unternimmt. Das gilt im Besonderen für Pädophile, aber auch für alle Menschen, die an einer pluralistischen Gesellschaft interessiert sind.
 
Herr Wedler, ich danke Ihnen für das Interview.
 
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geschrieben am 20.06.2021
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Autor K13online
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